Puregon

Das Medikament Puregon wurde von sanego-Benutzern wie folgt bewertet

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Puregonwurde bisher von 2 sanego-Benutzern mit durchschnittlich 8,4 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Bei der Anwendung von Puregon traten bisher folgende Nebenwirkungen auf

Kopfschmerzen (2/2)
100%
Appetitsteigerung (1/2)
50%
Blähbauch (1/2)
50%
Eierstockbeschwerden (1/2)
50%
Juckreiz (1/2)
50%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

alle 9 Nebenwirkungen bei Puregon

Puregon wurde bisher bei folgenden Krankheiten/Anwendungsgebieten verwendet

Krankheit%Bewertung (Durchschnitt)
Kinderwunsch-Behandlung100%(4 Bew.)

Anzahl der Nennungen der Krankheiten/Anwendungsgebiete bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Puregon Patienteninformation

Puregon Injektionslösung enthält Follitropin beta, ein Hormon, das als follikelstimulierendes Hormon (FSH) bekannt ist. FSH gehört zur Gruppe der Gonadotropine, die eine wichtige Rolle bei der menschlichen Fruchtbarkeit und Fortpflanzung spielen. Bei Frauen ist FSH für das Wachstum und die Entwicklung der Follikel in den Eierstöcken erforderlich. Follikel sind kleine runde Bläschen, die die...

Puregon Patienteninformation lesen

Wir haben 2 Patienten Berichte zu Puregon.

Prozentualer Anteil 100%0%
Durchschnittliche Größe in cm1720
Durchschnittliches Gewicht in kg540
Durchschnittliches Alter in Jahren340
Durchschnittlicher BMIin kg/m218,530,00

In Puregon kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Follitropin beta

Fragen zu Puregon

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Folgende Berichte liegen bisher vor

 

Puregon für Kinderwunsch-Behandlung, Kinderwunsch-Behandlung, Kinderwunsch-Behandlung mit Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Appetitsteigerung, Unterleibsschmerzen, Blähbauch, Kopfschmerzen, Juckreiz

Puregon hat bei mir die üblichen Nebenwirkung aufgerufen, Stimmungsschwankung, Müdigkeit, ständiges Hungergefühl, ziehen der Eierstöcke, aufgeblähter Bauch, Kopfschmerzen, die Eizellen reiften sehr gut ran. Das Verabreichen mit dem Pen ist eigentlich ganz einfach, dennoch spritzte mich mein...

Puregon bei Kinderwunsch-Behandlung; Cetrotide bei Kinderwunsch-Behandlung; Decapeptyl bei Kinderwunsch-Behandlung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
PuregonKinderwunsch-Behandlung15 Tage
CetrotideKinderwunsch-Behandlung11 Tage
DecapeptylKinderwunsch-Behandlung1 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Puregon hat bei mir die üblichen Nebenwirkung aufgerufen, Stimmungsschwankung, Müdigkeit, ständiges Hungergefühl, ziehen der Eierstöcke, aufgeblähter Bauch, Kopfschmerzen,
die Eizellen reiften sehr gut ran.
Das Verabreichen mit dem Pen ist eigentlich ganz einfach, dennoch spritzte mich mein Mann (blaue Flecken an den Einstichstellen war auch normal)

Cetrotide hat beim Spritzen extrem gejuckt das jucken hilt ca 1 std an, andere Nebenwirkung sind mir nicht bekannt.
Das Verabreichen war für mich ein ganz schöner Aufwand, da man Cetrotide selber zusammenmischen muss.

Decapeptyl ivf zum Auslösen des Eisprungs, war einfach zu spritzen, nebenwirkung waren bei mir hier auch keine!

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Follitropin beta, Cetrorelixacetat, Triptorelinacetat

Patientendaten:

Geburtsjahr:1985 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):171 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):53
Geschlecht:weiblich

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Puregon für Kinderwunsch-Behandlung mit Kopfschmerzen, Eierstockbeschwerden, Übelkeit

Anwendung: einfach Wirksamkeit: gut Nebenwirkungen: anfangs sehr starke Kopfschmerzen, Ziehen und Drücken in den Eierstöcken, Übelkeit

Puregon bei Kinderwunsch-Behandlung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
PuregonKinderwunsch-Behandlung10 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Anwendung: einfach
Wirksamkeit: gut
Nebenwirkungen: anfangs sehr starke Kopfschmerzen, Ziehen und Drücken in den Eierstöcken, Übelkeit

Eingetragen am  als Datensatz 57880
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Follitropin beta

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):172 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):56
Geschlecht:weiblich

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50 mehr Nebenwirkungen mit Puregon

Puregon wurde von sanego-Benutzern bisher mit folgenden Medikamenten kombiniert

Decapeptyl, Cetrotide

Puregon Patienteninformationen

WAS IST PUREGON UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Puregon Injektionslösung enthält Follitropin beta, ein Hormon, das als follikelstimulierendes Hormon (FSH) bekannt ist. FSH gehört zur Gruppe der Gonadotropine, die eine wichtige Rolle bei der menschlichen Fruchtbarkeit und Fortpflanzung spielen. Bei Frauen ist FSH für das Wachstum und die Entwicklung der Follikel in den Eierstöcken erforderlich. Follikel sind kleine runde Bläschen, die die Eizellen enthalten. Bei Männern ist FSH für die Spermienproduktion notwendig.

Puregon wird zur Behandlung von Unfruchtbarkeit in folgenden Fällen eingesetzt:

Frauen

Bei Frauen, die keinen Eisprung haben und die auf eine Behandlung mit Clomifencitrat nicht ansprechen, kann Puregon zur Auslösung des Eisprungs angewendet werden. Bei Frauen, die sich einer assistierten Reproduktion einschließlich Invitro-Befruchtung (IVF) und anderer Methoden unterziehen, kann Puregon die Entwicklung mehrerer Follikel herbeiführen.

Männer

Bei Männern, die durch erniedrigte Hormonspiegel unfruchtbar sind, kann Puregon zur Spermienproduktion eingesetzt werden.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON PUREGON BEACHTEN?



Puregon darf nicht angewendet werden,

wenn Sie

- überempfindlich (allergisch) gegen Follitropin beta oder einen der sonstigen Bestandteile von Puregon sind (siehe Auflistung aller Bestandteile in Abschnitt 6. Weitere Informationen)
- einen Tumor der Eierstöcke, der Brust, der Gebärmutter, der Hoden oder des Gehirns (Hirnanhangdrüse oder Hypothalamus) haben
- starke oder unregelmäßige Blutungen aus der Scheide haben, deren Ursache unbekannt ist
- Eierstöcke haben, die infolge einer sogenannten primären Eierstockinsuffizienz nicht arbeiten
- Eierstockzysten oder vergrößerte Eierstöcke haben, die nicht im Zusammenhang mit dem Syndrom polyzystischer Ovarien (PCOS) stehen
- Fehlbildungen der Sexualorgane haben, die eine normale Schwangerschaft unmöglich machen
- Geschwülste in der Gebärmutter (Uterusmyome) haben, die eine normale Schwangerschaft unmöglich machen
- ein Mann sind und infolge einer sogenannten primären Störung der Hodenfunktion unfruchtbar sind.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Puregon ist erforderlich

Bitte verständigen Sie Ihren Arzt, wenn Sie in der Vergangenheit eine allergische Reaktion auf bestimmte Antibiotika (Neomycin und/oder Streptomycin) hatten.

Bei Frauen:
Ihr Arzt wird das Ergebnis der Behandlung regelmäßig prüfen, um die richtige Dosis Puregon von Tag zu Tag festlegen zu können. Sie werden regelmäßig Ultraschalluntersuchungen der Eierstöcke haben und regelmäßige Blut- oder Urinproben sind erforderlich. Dies ist sehr wichtig, da zu hohe Dosen FSH zu seltenen, aber schwerwiegenden Komplikationen führen können, bei denen die Eierstöcke überstimuliert werden. Dies ist ein sogenanntes Eierstock-Überstimulationssyndrom. Anzeichen für dieses Syndrom können eine starke Schwellung im Bauchbereich, Schmerzen im Bauchbereich, Übelkeit oder Durchfall sein (siehe auch Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?).

Verständigen Sie Ihren Arzt umgehend, wenn Sie Bauchschmerzen bemerken, auch wenn diese erst einige Tage nach der letzten Injektion auftreten.

Wenn die Behandlung mit Puregon zu einer Schwangerschaft führt, ist die Wahrscheinlichkeit für Zwillings- oder Mehrlingsgeburten erhöht. Mehrlingsschwangerschaften stellen um den Geburtstermin herum ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für die Mutter und ihre Kinder dar. Weiterhin können sowohl die Mehrlingsschwangerschaften als auch die besonderen Merkmale der Patienten, die sich der Fertilitätsbehandlung unterziehen (z. B. Alter der Frau oder die Spermienqualität), die Wahrscheinlichkeit für angeborene Missbildungen erhöhen. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter (Extrauteringravidität) ist bei Frauen mit geschädigten Eileitern leicht erhöht. Bei Frauen, die sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterziehen, besteht eine leicht erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Fehlgeburt.

Die Behandlung mit Puregon kann, wie auch eine Schwangerschaft selbst, die Wahrscheinlichkeit erhöhen, eine Thrombose zu bekommen. Eine Thrombose ist die Bildung eines Blutgerinnsels in einem Blutgefäß, meistens in den Venen der Beine oder der Lunge. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt vor Behandlungsbeginn, insbesondere
- wenn Sie bereits wissen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Thrombose bei Ihnen erhöht ist
- wenn Sie oder jemand aus Ihrer engeren Verwandtschaft jemals eine Thrombose hatte
- wenn Sie stark übergewichtig sind.

Bei Männern:
Erhöhte FSHSpiegel im Blut deuten auf eine Hodenschädigung hin. In diesen Fällen ist Puregon in der Regel nicht wirksam. Zur Überprüfung des Behandlungserfolgs wird Ihr Arzt von Ihnen möglicherweise vier bis sechs Monate nach Beginn der Behandlung eine Samenprobe zur Analyse verlangen.

Bei Anwendung von Puregon mit anderen Arzneimitteln

Die gleichzeitige Anwendung von Puregon und Clomifencitrat kann die Wirkung von Puregon verstärken. Nach Behandlung mit einem GnRHAgonisten (ein Medikament, das verwendet wird, um einen zu frühen Eisprung zu verhindern) kann eine höhere Dosierung von Puregon notwendig sein.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Sie sollten Puregon nicht anwenden, wenn Sie bereits schwanger sind oder vermuten, dass Sie schwanger sein könnten.

Falls Sie stillen, sprechen Sie vor der Anwendung von Puregon mit Ihrem Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beobachtet.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Puregon

Dises Arzneimittel enthält Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Injektion, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.

WIE IST PUREGON ANZUWENDEN?



Wenden Sie Puregon immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dosierung bei Frauen

Ihr Arzt entscheidet über die Anfangsdosis von Puregon. Diese Dosis kann im Verlauf der Behandlung angepasst werden. Weitere Einzelheiten zum Behandlungsschema sind weiter unten aufgeführt. Die Reaktion der Eierstöcke auf FSH ist von Frau zu Frau sehr verschieden. Es ist daher nicht möglich, ein für alle Patientinnen geeignetes Dosierungsschema anzugeben. Um die richtige Dosis herauszufinden, wird Ihr Arzt das Wachstum der Follikel durch Ultraschalluntersuchung und Bestimmung der Estradiolspiegel (weibliches Sexualhormon) im Blut oder Urin prüfen.
- Frauen, die keinen Eisprung habenDie Anfangsdosis wird von Ihrem Arzt festgelegt. Diese Dosis wird für die Dauer von mindestens 7 Tagen verabreicht. Reagieren die Eierstöcke nicht, so wird die tägliche Dosis Schritt für Schritt erhöht, bis ein Wachstum der Follikel und/oder ein Ansteigen der Estradiolplasmaspiegel eine ausreichende Reaktion erkennen lassen. Diese tägliche Dosis wird so lange beibehalten, bis ein Follikel mit ausreichender Größe vorhanden ist. Gewöhnlich genügt eine Behandlung von 7 bis 14 Tagen. Die Behandlung mit Puregon wird dann beendet und der Eisprung wird mit der Verabreichung von humanem Choriongonadotropin (hCG) herbeigeführt.
- Assistierte Reproduktionstechniken, z. B. IVFDie Anfangsdosis wird von Ihrem Arzt festgelegt. Diese Dosis wird für mindestens die ersten 4 Tage beibehalten. Danach kann Ihre Dosis je nach Reaktion Ihrer Eierstöcke angepasst werden. Sobald genügend Follikel von ausreichender Größe vorhanden sind, wird die abschließende Phase der Follikelreifung durch Verabreichung von hCG eingeleitet. Die Gewinnung von Eizellen findet 34 bis 35 Stunden später statt.

Dosierung bei Männern

Puregon wird üblicherweise in einer Dosierung von 450 IE pro Woche verschrieben, meistens verteilt auf 3 Dosen von jeweils 150 IE, zusammen mit einem anderen Hormon (hCG) und für mindestens 3 bis 4 Monate. Diese Behandlungsperiode entspricht der Entwicklungszeit der Spermien und der Zeit, in der ein Behandlungserfolg erwartet werden kann. Wenn Ihre Spermienproduktion nach dieser Zeit nicht einsetzt, kann Ihre Behandlung für mindestens 18 Monate weitergeführt werden.

Wie werden die Injektionen angewendet?

Die erste Injektion von Puregon darf nur in Anwesenheit eines Arztes oder einer Krankenschwester erfolgen. Die Injektionen werden langsam in einen Muskel (z. B. Gesäß, Oberarm oder Oberschenkel) oder unter die Haut (z. B. im unteren Bauchbereich) gegeben. Injektionen in den Muskel dürfen nur durch den Arzt oder die Krankenschwester vorgenommen werden. In bestimmten Fällen können Injektionen unter die Haut auch von Ihnen selbst oder Ihrem Partner durchgeführt werden. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wann und wie das zu tun ist. Wenn Sie die PuregonInjektionen selbst vornehmen, beachten Sie die Hinweise zur Handhabung im nächsten Abschnitt, um Puregon richtig und mit geringstmöglichen Beschwerden anzuwenden.

Hinweise zur Handhabung

Schritt 1 - Vorbereitung der Spritze
Für die Anwendung von Puregon sollten Sie sterile Einmalspritzen und Nadeln verwenden. Die Größe der Spritze sollte klein genug sein, um die verordnete Menge mit hinreichender Genauigkeit zu verabreichen. Puregon Injektionslösung steht in Durchstechflaschen aus Glas zur Verfügung. Verwenden Sie die Lösung nicht, wenn sie Partikel enthält oder nicht klar ist. Zunächst sollten Sie den Kunststoffdeckel von der Durchstechflasche entfernen. Stecken Sie eine Nadel auf die Spritze und durchstechen Sie den Gummistopfen (a). Ziehen Sie die Lösung in die Spritze (b) und ersetzen Sie die Nadel durch eine Injektionsnadel (c). Halten Sie die Spritze mit der Nadel nach oben und klopfen Sie leicht daran, um mögliche Luftblasen nach oben steigen zu lassen; drücken Sie den Kolben, bis keine Luft mehr enthalten ist und nur die PuregonLösung in der Spritze ist (d). Falls es zur Einstellung der zu verabreichenden Menge nötig sein sollte, kann der Kolben noch weiter nach vorne gedrückt werden.



Schritt 2 - Injektionsstelle
Die günstigste Stelle für eine Injektion unter die Haut ist im unteren Bauchbereich um die Nabelgegend mit viel Haut und Fettgewebe (e), sie kann aber auch an anderen Stellen des Körpers erfolgen. Die Injektion sollte nicht immer an der gleichen Einstichstelle erfolgen. Ihr Arzt oder Ihre Krankenschwester wird Ihnen sagen, wo Sie injizieren sollen.

Schritt 3 - Vorbereitung der Injektionsstelle
Leichtes mehrmaliges Klopfen auf die Injektionsstelle stimuliert winzige Nervenendigungen und hilft, die Beschwerden beim Stechen zu vermindern. Waschen Sie Ihre Hände und wischen Sie die Injektionsstelle mit einem Desinfektionsmittel (z. B. Chlorhexidin 0,5 %) ab, um Bakterien von der Hautoberfläche zu entfernen. Wischen Sie ca. 5 cm um die Stelle, an der Sie die Nadel einstechen wollen, und lassen Sie das Desinfektionsmittel mindestens 1 Minute lang trocknen, bevor Sie weitermachen.

Schritt 4 - Nadeleinstich
Klemmen Sie die Haut zwischen Daumen und Finger ein wenig ein. Stechen Sie mit der anderen Hand die Nadel in einem 90°-Winkel zur Hautoberfläche in die Haut ein, wie in Abbildung (f) gezeigt.



Schritt 5 - Überprüfung der Nadelposition
Bei richtiger Nadelposition ist es ziemlich schwierig, den Kolben zurückzuziehen. Wird dabei Blut in die Spritze aufgezogen, so wurde eine Vene oder Arterie durch die Nadel verletzt. In diesem Fall ziehen Sie die Spritze heraus und drücken mit einem Desinfektionstupfer auf die Injektionsstelle, die nach 1 bis 2 Minuten zu bluten aufhört. Verwenden Sie diese Lösung nicht mehr. Beginnen Sie erneut bei Schritt 1 mit einer neuen Spritze, neuen Nadeln und einer neuen Durchstechflasche Puregon.

Schritt 6 - Injektion der Lösung
Drücken Sie den Kolben langsam und gleichmäßig herunter. Dadurch wird die Lösung korrekt injiziert und die Haut nicht verletzt.

Schritt 7 - Entfernen der Spritze
Ziehen Sie die Spritze rasch heraus und drücken Sie einen Desinfektionstupfer auf die Injektionsstelle. Sanfte Massage der Injektionsstelle unter Beibehaltung des Drucks fördert die Verteilung der PuregonLösung und lindert eventuell auftretende Beschwerden.

Übrig gebliebene Lösung muss weggeworfen werden. Puregon darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Puregon angewendet haben, als Sie sollten

Verständigen Sie Ihren Arzt. Zu hohe Dosen von Puregon können eine Überstimulation der Eierstöcke auslösen. Sie können dies als Schmerz im Bauchbereich bemerken. Wenn bei Ihnen Bauchschmerzen auftreten, berichten Sie dies umgehend Ihrem Arzt. Beachten Sie auch Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wenn Sie die Anwendung von Puregon vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, um die versäumte Dosis nachzuholen. Verständigen Sie Ihren Arzt.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Puregon Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei Frauen:
Eine Komplikation unter der Behandlung mit FSH ist die Überstimulation der Eierstöcke. Diese kann sehr schwerwiegende Auswirkungen haben, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens kann jedoch durch die Überwachung der Wirkung von Puregon während der Behandlung reduziert werden. Ihr Arzt wird darauf Acht geben. Schmerzen im Bauchbereich, Übelkeit oder Durchfall sind die ersten Anzeichen. Bei schwerwiegenderen Fällen kann es weiterhin zu einer Vergrößerung der Eierstöcke, Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle und/oder im Brustkorb, Blutgerinnseln im Kreislauf und Gewichtszunahme kommen. Verständigen Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie Schmerzen im Bauchbereich oder eines der anderen Symptome der Überstimulation haben, auch wenn diese erst einige Tage nach der letzten Injektion auftreten.

Häufige Nebenwirkungen
(betreffen 1 bis 10 Anwenderinnen von 100)
- Kopfschmerzen
- Reaktionen an der Injektionsstelle (z. B. Bluterguss, Schmerzen, Rötung, Schwellung, Juckreiz)
- Ovarielles Überstimulationssyndrom (OHSS)
- Schmerzen im Beckenbereich
- Bauchschmerzen und/oder Völlegefühl

Gelegentliche Nebenwirkungen
(betreffen 1 bis 10 Anwenderinnen von 1.000)
- Brustbeschwerden (einschließlich Druckempfindlichkeit)
- Durchfall, Verstopfung oder Magenbeschwerden
- Vergrößerung der Gebärmutter
- Übelkeit
- Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Hautausschlag, Rötung, Quaddeln, Juckreiz)
- Eierstockzysten oder vergrößerte Eierstöcke
- Torsion (Drehung) des Eierstocks
- Blutungen aus der Scheide

Seltene Nebenwirkungen
(betreffen 1 bis 10 Anwenderinnen von 10.000)
- Blutgerinnsel (Blutgerinnsel können auch auftreten, ohne dass eine unerwünschte Überstimulation der Eierstöcke vorliegt – siehe Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Puregon in Abschnitt 2)

Bei Männern:
Häufige Nebenwirkungen (betreffen 1 bis 10 Anwender von 100)
- Akne
- Reaktionen an der Injektionsstelle (wie Verhärtung und Schmerz)
- Kopfschmerzen
- Hautausschlag
- Gewisse Größenzunahme der Brust
- Hodenzysten

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST PUREGON AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Lagerung beim Apotheker

Bei 2°C – 8°C lagern (im Kühlschrank). Nicht einfrieren.

Aufbewahrung beim Patienten

Es gibt zwei Möglichkeiten:

Bei 2°C – 8°C lagern (im Kühlschrank). Nicht einfrieren.
2. Einmalig für einen Zeitraum von maximal 3 Monaten nicht über 25°C (bei Raumtemperatur) lagern. Machen Sie sich eine Notiz, ab wann Sie das Arzneimittel außerhalb des Kühlschranks lagern.

Die Durchstechflasche(n) im Umkarton aufbewahren. Der Inhalt einer Durchstechflasche sollte sofort nach Durchstechen des Gummistopfens verwendet werden. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett nach „EXP“ und auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Dezember 2011

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Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Puregon folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen (Frauen)

Reaktionen an der Injektionsstelle (Frauen)

Bluterguss an der Injektionsstelle (Frauen)

Schmerzen an der Injektionsstelle (Frauen)

Rötung an der Injektionsstelle (Frauen)

Schwellung an der Injektionsstelle (Frauen)

Juckreiz an der Injektionsstelle (Frauen)

Ovarielles Überstimulationssyndrom (OHSS) (Frauen)

OHSS (Frauen)

ovarielles Überstimulationssyndrom (Frauen)

Schmerzen im Beckenbereich (Frauen)

Bauchschmerzen (Frauen)

Völlegefühl (Frauen)

Akne (Männer)

Reaktionen an der Injektionsstelle (Männer)

Verhärtung an der Injektionsstelle (Männer)

Schmerz an der Injektionsstelle (Männer)

Kopfschmerzen (Männer)

Hautausschlag (Männer)

Gewisse Größenzunahme der Brust (Männer)

Hodenzysten (Männer)

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Brustbeschwerden (Frauen)

Druckempfindlichkeit an der Brust (Frauen)

Brustbeschwerden mit Druckempfindlichkeit (Frauen)

Durchfall (Frauen)

Verstopfung (Frauen)

Magenbeschwerden (Frauen)

Vergrößerung der Gebärmutter (Frauen)

Übelkeit (Frauen)

Überempfindlichkeitsreaktionen (Frauen)

Hautausschlag (Frauen)

Rötung (Frauen)

Quaddeln (Frauen)

Juckreiz (Frauen)

Eierstockzysten (Frauen)

vergrößerte Eierstöcke (Frauen)

Torsion (Drehung) des Eierstocks (Frauen)

Drehung des Eierstocks (Frauen)

Torsion des Eierstocks (Frauen)

Blutungen aus der Scheide (Frauen)

Selten  (0,01 - 0,1%)

Blutgerinnsel (Frauen)

Nicht bekannt

Schmerzen im Bauchbereich (Frauen)

Übelkeit (Frauen)

Durchfall (Frauen)

Vergrößerung der Eierstöcke (Frauen)

Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle (Frauen)

Flüssigkeitsansammlung im Brustkorb (Frauen)

Blutgerinnsel im Kreislauf (Frauen)

Gewichtszunahme (Frauen)

Symptome der Überstimmulation der Eierstöcke (Frauen)

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