Rasitrio

Rasitrio Patienteninformation


Was Rasitrio ist

Rasitrio enthält die drei Wirkstoffe Aliskiren, Amlodipin und Hydrochlorothiazid. Alle Substanzen helfen dabei, einen hohen Blutdruck (Hypertonie) zu kontrollieren.
- Aliskiren gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten ReninHemmer. Diese verringern die vom Körper produzierte Menge von Angiotensin II. Angiotensin II bewirkt eine Verengung der Blutgefäße,...

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In Rasitrio kommen folgende Wirkstoffe zum Einsatz

Aliskiren (als Hemifumarat) , Amlodipin (als Besilat) , Hydrochlorothiazid

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50 mehr Nebenwirkungen mit Rasitrio

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WAS IST RASITRIO UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?



Was Rasitrio ist

Rasitrio enthält die drei Wirkstoffe Aliskiren, Amlodipin und Hydrochlorothiazid. Alle Substanzen helfen dabei, einen hohen Blutdruck (Hypertonie) zu kontrollieren.
- Aliskiren gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten ReninHemmer. Diese verringern die vom Körper produzierte Menge von Angiotensin II. Angiotensin II bewirkt eine Verengung der Blutgefäße, wodurch der Blutdruck steigt. Eine Verringerung der Menge an Angiotensin II bewirkt, dass sich die Blutgefäße entspannen. Dies führt zu einer Senkung des Blutdrucks.
- Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die KalziumkanalBlocker genannt werden und die helfen, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren. Amlodipin bewirkt, dass sich die Blutgefäße erweitern und entspannen. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt.
- Hydrochlorothiazid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als ThiazidDiuretika bezeichnet werden. Hydrochlorothiazid vergrößert die ausgeschiedene Urinmenge, wodurch ebenfalls der Blutdruck sinkt.

Ein hoher Blutdruck steigert die Arbeitsbelastung von Herz und Arterien. Wenn dieser Zustand lange anhält, können dadurch die Blutgefäße von Gehirn, Herz und Nieren geschädigt werden, was zu Schlaganfall, Herzversagen, Herzinfarkt oder Nierenversagen führen kann. Wenn der Blutdruck auf einen normalen Wert gesenkt wird, verringert sich das Risiko für die Entwicklung solcher Erkrankungen.

Wofür Rasitrio angewendet wird

Rasitrio wird angewendet, um einen hohen Blutdruck bei Erwachsenen zu behandeln, deren Blutdruck bereits durch Aliskiren, Amlodipin und Hydrochlorothiazid, zusammen eingenommen als einzelne Arzneimittel, unter Kontrolle ist. Diese Patienten können von der Einnahme einer Tablette, die alle drei Wirkstoffe enthält, profitieren.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON RASITRIO BEACHTEN?



Rasitrio darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Aliskiren, Amlodipin, andere Arzneimittel vom DihydropyridinTyp (bekannt als KalziumkanalBlocker), Hydrochlorothiazid, Arzneimittel mit Sulfonamidabkömmlingen (Arzneimittel zur Behandlung von Atemwegs- oder Harnwegsinfektionen) oder einen der sonstigen Bestandteile von Rasitrio sind. Wenn Sie vermuten, dass Sie eine Allergie haben könnten, nehmen Sie Rasitrio nicht ein und fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
- wenn bei Ihnen die folgenden Formen eines Angioödems (Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken oder Anschwellen des Gesichts, der Hände und Füße, Augen, Lippen und/oder Zunge) aufgetreten sind:
- Angioödem bei der Einnahme von Aliskiren,
- angeborenes Angioödem,
- Angioödem unbekannter Ursache.
- wenn Sie zwischen dem dritten und neunten Monat schwanger sind (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).
- wenn Sie stillen (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).
- wenn Sie schwerwiegende Leberprobleme haben.
- wenn Sie schwerwiegende Nierenprobleme haben.
- wenn der Kaliumspiegel in Ihrem Blut noch zu niedrig ist, obwohl Sie bereits eine Behandlung zur Erhöhung des Kaliumspiegels hatten.
- wenn der Kalziumspiegel in Ihrem Blut noch zu hoch ist, obwohl Sie bereits eine Behandlung zur Senkung des Kalziumspiegels hatten.
- wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- Ciclosporin (ein Arzneimittel, das bei Transplantationen zur Verhinderung einer Organabstoßung oder zur Behandlung anderer Erkrankungen, wie z. B. rheumatoider Arthritis oder atopischer Dermatitis, verwendet wird),
- Itraconazol (ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Pilzinfektionen verwendet wird),
- Chinidin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen).
- wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben.
- wenn Sie unter Schock, einschließlich einem kardiogenen Schock, stehen.
- wenn Ihre Herzklappe zur Schlagader verengt ist (Aortenstenose).
- wenn Sie an einer Funktionsstörung Ihres Herzens nach einem akutem Herzinfarkt leiden.
Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, dürfen Sie Rasitrio nicht einnehmen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Rasitrio ist erforderlich,

- wenn Sie an Erbrechen oder Durchfall leiden oder wenn Sie Diuretika einnehmen (Arzneimittel, die die Menge des von Ihnen produzierten Urins erhöhen).
- wenn Sie ein Angioödem (Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken oder Anschwellen des Gesichts, der Hände und Füße, Augen, Lippen und/oder Zunge) bekommen. Wenn dies geschieht, beenden Sie die Einnahme von Rasitrio und kontaktieren Sie Ihren Arzt.
- wenn Sie unter Herzproblemen leiden.
- wenn Sie eine salzarme Diät einhalten.
- wenn die Urinmenge über 24 Stunden oder länger deutlich abgenommen hat und/oder wenn Sie schwere Nierenprobleme (die z. B. eine Dialyse erfordern), einschließlich einer früheren Nierentransplantation oder einer Verengung oder einem Verschluss der Arterien, die Ihre Nieren mit Blut versorgen, haben.
- wenn Sie an Leberproblemen leiden (Beeinträchtigung der Leberfunktion).
- wenn Sie Diabetes (hohen Blutzucker) haben.
- wenn die Cholesterin- oder Triglyzeridwerte in Ihrem Blut hoch sind.
- wenn Sie unter einer Erkrankung mit dem Namen „systemischer Lupus erythematodes“ leiden (auch „Lupus“ oder „SLE“ genannt).
- wenn Sie unter einer Allergie oder unter Asthma leiden.
- wenn Sie 65 Jahre oder älter sind.
- wenn die Kalium-, Natrium- oder Magnesiumspiegel in Ihrem Blut niedrig sind oder wenn Sie einen hohen Kalziumspiegel in Ihrem Blut haben oder wenn Sie Beschwerden haben wie: ungewöhnlich starker Durst, Mundtrockenheit, allgemeines Schwächegefühl, Schläfrigkeit, Unruhe, Muskelschmerzen oder -krämpfe, Schwächegefühl, niedriger Blutdruck, verringerte Urinmenge, Übelkeit, Erbrechen oder einen ungewöhnlich schnellen Herzschlag. Dies kann auf eine zu starke Wirkung von Hydrochlorothiazid (in Rasitrio enthalten) hinweisen.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft.

Kinder und Jugendliche
Die Anwendung von Rasitrio bei Kindern und Jugendlichen bis zu 18 Jahren wird nicht empfohlen.

Bei Einnahme von Rasitrio mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Nehmen Sie Rasitrio nicht ein und informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

- Ciclosporin (ein Arzneimittel, das bei Transplantationen zur Verhinderung einer Organabstoßung oder zur Behandlung anderer Erkrankungen, wie z. B. rheumatoider Arthritis oder atopischer Dermatitis, verwendet wird).
- Itraconazol (ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Pilzinfektionen verwendet wird).
- Chinidin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen).

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

- Arzneimittel, die zur Senkung des Blutdrucks angewendet werden, Diuretika (Arzneimittel, die die Menge des von Ihnen produzierten Urins erhöhen), besonders kaliumsparende Arzneimittel, KaliumErgänzungsmittel, kaliumhaltige Salzersatzmittel oder Heparin.
- Ketoconazol, ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen.
- Verapamil, ein Arzneimittel zur Blutdrucksenkung, zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen oder der Angina pectoris.
- Clarithromycin, Telithromycin und Erythromycin, also Antibiotika, die zur Behandlung von Infektionen verwendet werden.
- Amiodaron, ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen verwendet wird.
- Atorvastatin, ein Arzneimittel, das zur Behandlung eines hohen Cholesterinspiegels verwendet wird.
- Furosemid, ein Arzneimittel, das zu den als Diuretika bekannten Medikamenten gehört und verwendet wird, um die von Ihnen ausgeschiedene Menge an Urin zu erhöhen und das ebenfalls zur Behandlung einer bestimmten Herzerkrankung (Herzinsuffizienz) oder von Ödemen (Schwellungen) verwendet wird.
- Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (z. B. Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Fosphenytoin und Primidon).
- Rifampicin, ein Arzneimittel, das zur Vorbeugung oder Behandlung von Infektionen verwendet wird.
- Johanniskraut (Hypericum perforatum), ein pflanzliches Arzneimittel zur Stimmungsaufhellung.
- Bestimmte Arten von Schmerzmitteln, so genannte nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAIDs) (vorwiegend bei Patienten über 65 Jahre verwendet).
- Diltiazem, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen.
- Ritonavir, ein Arzneimittel zur Behandlung von Virusinfektionen.
- Arzneimittel, die Lithium enthalten. Diese werden zur Behandlung bestimmter psychiatrischer Erkrankungen angewendet.
- bestimmte Abführmittel.
- Arzneimittel zur Behandlung der Gicht.
- therapeutische VitaminD-Ergänzungsmittel.
- Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.
- Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (orale Arzneimittel oder Insulin).
- Steroide.
- Arzneimittel zur Behandlung von Krebs.
- Arzneimittel zur Behandlung der Arthritis.
- Arzneimittel zur Behandlung von Geschwüren und Entzündungen der Speiseröhre (z. B. Carbenoxolon).
- CurareAbkömmlinge (Arzneimittel zur Erschlaffung der Muskeln, die bei Operationen eingesetzt werden).
- Amantadin (Arzneimittel zur Behandlung der Parkinsonkrankheit und der Grippe).
- anticholinerge Arzneimittel (Arzneimittel zur Behandlung einer Reihe von Erkrankungen wie Krämpfe im MagenDarm-Bereich, Krämpfe der Harnblase, Asthma, Reisekrankheit, Muskelkrämpfe, Parkinsonkrankheit und zur Unterstützung der Narkose).
- Cholestyramin und Colestipol, Harze, die hauptsächlich zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte im Blut angewendet werden.

Möglicherweise wird Ihr Arzt Ihre Dosierung ändern und/oder weitere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

- Furosemid, ein Arzneimittel, das zu den als Diuretika bekannten Medikamenten gehört und verwendet wird, um die von Ihnen ausgeschiedene Menge an Urin zu erhöhen und das ebenfalls zur Behandlung einer bestimmten Herzerkrankung (Herzinsuffizienz) oder von Ödemen (Schwellungen) verwendet wird.
- einige Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen wie z. B. Ketoconazol, Amphotericin oder Penicillin G.

Bei Einnahme von Rasitrio zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Sie sollten Rasitrio einmal täglich mit einer leichten Mahlzeit und vorzugsweise jeden Tag zur selben Zeit einnehmen. Sie sollten Rasitrio nicht zusammen mit Grapefruitsaft einnehmen.

Aufgrund des HydrochlorothiazidAnteils in Rasitrio kann ein verstärktes Schwindelgefühl beim Aufstehen, insbesondere beim Aufstehen aus der Sitzposition, auftreten, wenn Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel Alkohol trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit


- Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie denken, dass Sie schwanger sind (oder schwanger werden könnten). Üblicherweise wird Ihr Arzt Sie anweisen, die Einnahme von Rasitrio zu beenden, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass sie schwanger sind, und anstatt Rasitrio ein anderes Arzneimittel einzunehmen. Rasitrio wird während der Frühschwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn eine Schwangerschaft seit mehr als 3 Monaten besteht, weil es Ihr Kind schwer schädigen kann, wenn es nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen wird. - Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder gerade mit dem Stillen beginnen möchten.
Sie dürfen nicht stillen, wenn Sie Rasitrio einnehmen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann bei Ihnen Schwindel auslösen. Fahren Sie nicht und benutzen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, wenn Ihnen schwindlig wird.

WIE IST RASITRIO EINZUNEHMEN?


Nehmen Sie Rasitrio immer genau nach Anweisung des Arztes ein und erhöhen Sie nicht die empfohlene Dosis. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die übliche Dosis von Rasitrio ist eine Tablette einmal täglich. Schlucken Sie die ganze Tablette mit etwas Wasser. Sie sollten Rasitrio nicht zusammen mit Grapefruitsaft einnehmen. Sie sollten Rasitrio mit einer leichten Mahlzeit einmal am Tag und vorzugsweise jeden Tag zur selben Zeit einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Rasitrio eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie aus Versehen zu viele RasitrioTabletten eingenommen haben, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Sie benötigen vielleicht ärztliche Hilfe.

Wenn Sie die Einnahme von Rasitrio vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels vergessen haben, holen Sie dies nach, sobald Sie sich daran erinnern und nehmen Sie danach die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein. Wenn es jedoch schon fast Zeit für Ihre nächste Dosis ist, nehmen Sie einfach die nächste Tablette zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis (zwei Tabletten auf einmal) ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittel nicht
, auch wenn Sie sich wohl fühlen (außer Ihr Arzt sagt Ihnen, dass Sie die Einnahme beenden sollen). Personen mit hohem Blutdruck bemerken oft keine Anzeichen dieses Problems. Viele können sich völlig gesund fühlen. Es ist sehr wichtig, dass Sie dieses Arzneimittel immer genau nach den Anweisungen Ihres Arztes einnehmen, um die besten Ergebnisse zu erzielen und das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern. Halten Sie Ihre Arzttermine ein, auch wenn Sie sich wohl fühlen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.



WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Rasitrio Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind. Möglicherweise müssen Sie die Einnahme von Rasitrio beenden.

Nebenwirkungen, die bei mit Rasitrio behandelten Patienten beobachtet wurden, waren:
Häufig (betrifft zwischen 1 und 10 von 100 Patienten)
- Schwindel
- niedriger Blutdruck
- Schwellung der Hände, Knöchel und Füße (periphere Ödeme)

Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen zu Beginn der Behandlung auftritt:

Zu Beginn der Behandlung mit Rasitrio können in Verbindung mit einem niedrigen Blutdruck Ohnmachtsanfälle und/oder Benommenheit auftreten.

Die folgenden, möglicherweise schweren Nebenwirkungen wurden bei Arzneimitteln, die nur Aliskiren, Amlodipin oder Hydrochlorothiazid allein enthalten, berichtet.

Aliskiren Bei Patienten, die nur Aliskiren eingenommen haben, wurden folgende Nebenwirkungen berichtet:
Häufig (betrifft zwischen 1 und 10 von 100 Patienten)
- Durchfall

Gelegentlich
(betrifft zwischen 1 und 10 von 1.000 Patienten)
- Hautausschlag (dies kann auch ein Anzeichen von allergischen Reaktionen oder Angioödemen sein – siehe nachfolgend unter „selten“)
- Nierenprobleme

Selten
(betrifft zwischen 1 und 10 von 10.000 Patienten)
- Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit)
- Angioödeme (Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht oder Anschwellen des Gesichts, der Hände und Füße, Augen, Lippen und/oder Zunge, Schwindel)
- erhöhter Kreatininwert im Blut

Amlodipin Bei Patienten, die nur Amlodipin eingenommen haben, wurden folgende Nebenwirkungen berichtet:
Häufig (betrifft zwischen 1 und 10 von 100 Patienten)
- Schläfrigkeit
- Schwindel
- Kopfschmerzen (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Hitzewallungen
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Schwellungen der Knöchel
- Schwellungen
- Müdigkeit

Gelegentlich
(betrifft zwischen 1 und 10 von 1.000 Patienten)
- Schlaflosigkeit
- Stimmungsschwankungen (einschließlich Angstzustände)
- Depression
- Zittern
- Geschmacksstörungen
- plötzlicher, vorübergehender Verlust des Bewusstseins
- verringerte Empfindlichkeit der Haut
- Kribbeln oder Gefühllosigkeit
- Sehstörungen (einschließlich Doppeltsehen)
- Ohrenklingeln
- Herzklopfen
- niedriger Blutdruck
- Kurzatmigkeit
- laufende Nase
- Erbrechen
- Magenbeschwerden nach den Mahlzeiten
- veränderte Stuhlgewohnheiten (einschließlich Durchfall und Verstopfung)
- Mundtrockenheit
- Haarausfall
- purpurrote Hautflecken
- Hautverfärbung
- übermäßiges Schwitzen
- Juckreiz; Hautausschlag
- Hautausschlag am ganzen Körper
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- Muskelkrämpfe
- Rückenschmerzen
- Störungen beim Wasserlassen
- nächtlicher Harndrang
- häufiger Harndrang
- Impotenz
- Vergrößerung der Brust bei Männern
- Schmerzen im Brustkorb
- Schwäche
- Schmerzen
- Unwohlsein
- Gewichtszunahme
- Gewichtsabnahme

Selten
(betrifft zwischen 1 und 10 von 10.000 Patienten)
- Verwirrtheit

Sehr selten
(betrifft weniger als 1 von 10.000 Patienten)
- Abnahme der Anzahl der weißen Blutkörperchen und Blutplättchen
- allergische Reaktionen mit Anzeichen wie Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Atem- oder Schluckbeschwerden und Schwindel
- hoher Blutzucker
- erhöhte Muskelsteifigkeit und Unfähigkeit, sich zu strecken
- Taubheitsgefühl oder Kribbeln mit Brennen in den Fingern und Zehen
- Herzanfall
- unregelmäßiger Herzschlag
- Entzündung der Blutgefäße
- Husten
- starke Schmerzen im Oberbauch
- Entzündung der Magenschleimhaut
- blutendes, empfindliches oder geschwollenes Zahnfleisch
- Leberentzündung
- Lebererkrankung, die zusammen mit einer gelblichen Verfärbung von Haut und Augen oder einer Dunkelfärbung des Urins auftreten kann
- abnorme Leberfunktionstests
- Angioödeme (Atem- oder Schluckbeschwerden oder Schwellungen von Gesicht, Händen und Füßen, Augen, Lippen und/oder Zunge)
- Hautreaktionen mit Hautrötung und Abschälen der Haut, Blasenbildung an Lippen, Augen oder Mund; trockene Haut, Hautausschlag, Hautausschlag mit Juckreiz
- Ausschlag mit Abschuppen oder Abschälen der Haut; Hautausschlag, Rötung der Haut, Bläschen an Lippen, Augen oder Mund, Abschuppen der Haut, Fieber
- Schwellungen besonders des Gesichts und des Rachens
- erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonneneinstrahlung Hydrochlorothiazid Bei Patienten, die nur Hydrochlorothiazid eingenommen haben, wurden folgende Nebenwirkungen berichtet. Die Häufigkeit kann jedoch auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden:
- Gelbfärbung der Augen oder der Haut (Gallenstau oder Gelbsucht)
- unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie)
- spontane Blutungen und/oder Blutergüsse, manchmal unter der Haut, was ein Anzeichen für eine geringe Zahl der Blutplättchen ist (Thrombozytopenie, manchmal mit Hautblutung)
- Hautausschlag, purpurrote Flecken, Fieber, Juckreiz (Anzeichen für eine Entzündung der Blutgefäße, auch Vaskulitis genannt)
- Hautausschlag, Rotfärbung der Haut, Bläschenbildung an Lippen, Augen oder Mund, Abschälen der Haut, Fieber (toxischepidermale Nekrolyse, Erythema multiforme)
- Ausschlag im Gesicht, Gelenkschmerzen, Muskelerkrankungen, Fieber (Lupus erythematosus)
- starke Oberbauchschmerzen (Pankreatitis)
- Fieber, Halsentzündung oder Geschwüre im Mund aufgrund von Infektionen (Leukopenie)
- Fieber, Halsentzündung, häufigere Infektionen (Agranulocytose)
- Schwäche, Blutergüsse und häufige Infektionen (Knochenmarkdepression/Panzytopenie/aplastische Anämie)
- blasse Haut, Müdigkeit, Atemnot, dunkler Urin (hämolytische Anämie)
- Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Schwindel (Überempfindlichkeitsreaktion)
- Schwierigkeiten beim Atmen mit Fieber, Husten, Keuchen, Atemlosigkeit (Atemnot einschließlich Lungenentzündung und Lungenödem)
- stark verminderte Urinausscheidung (mögliche Anzeichen einer Nierenerkrankung oder einer Nierenfunktionsstörung)
- Nierenentzündung
- Abnahme des Sehvermögens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund eines zu hohen Augeninnendrucks (mögliche Anzeichen eines akuten Engwinkelglaukoms)
- juckender Hautausschlag und andere Formen von Ausschlägen (Nesselsucht und andere Formen von Ausschlägen)
- verringerter Appetit
- Magersucht
- Speicheldrüsenentzündung
- leichte Übelkeit und Erbrechen
- Erschöpfung und/oder Benommenheit, die durch Alkohol verstärkt werden kann, Gefühllosigkeit oder Schläfrigkeit (orthostatische Hypotension)
- Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten
- Schwindel
- erhöhte Lichtempfindlichkeit (Photosensibilität)
- Bauchbeschwerden
- Verstopfung
- weicher Stuhl (Durchfall)
- Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Ruhelosigkeit, Depression, Kribbeln oder Taubheitsgefühl (Parästhesie)
- Sehstörungen
- Schwäche (Asthenie)
- Fieber
- Muskelkrämpfe
- gestörtes Gleichgewicht der Elektrolyte einschließlich verminderter Kalium- und Natriumspiegel im Blut, erhöhter Harnstoffgehalt im Blut
- erhöhter Zuckergehalt im Urin, erhöhter Zuckerspiegel im Blut, Anstiege der Cholesterin- und Fettspiegel im Blut.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST RASITRIO AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen Rasitrio nach dem auf dem Umkarton nach Verwendbar bis und der Blisterpackung nach EXP angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Nicht über 30°C lagern. RasitrioTabletten in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit und Licht zu schützen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Dezember 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Rasitrio folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Übelkeit

Müdigkeit

Schläfrigkeit

Bauchschmerzen

Schwindel

Durchfall

Hitzewallungen

Schwellungen

Schwellungen der Knöchel

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Hautausschlag

Schläfrigkeit

Nierenprobleme

Selten  (0,01 - 0,1%)

allergische Reaktionen

Angioödeme

Verwirrtheit

erhöhter Kreatininwert im Blut

Sehr selten  (0 - 0,01%)

Leberentzündung

Abnahme der Anzahl der Blutplättchen

Fieber

unregelmäßiger Herzschlag

Hautrötung

Atembeschwerden

starke Schmerzen im Oberbauch

Entzündung der Blutgefäße

Husten

Abschälen der Haut

gelbliche Verfärbung der Haut

gelbliche Verfärbung der Augen

abnorme Leberfunktionstests

Angioödeme

Blasenbildung an Lippen

Blasenbildung an Augen

Blasenbildung am Mund

Abnahme der Anzahl der weißen Blutkörperchen

Schluckbeschwerden

hoher Blutzucker

erhöhte Muskelsteifigkeit

Unfähigkeit sich zu strecken

Taubheitsgefühl

Kribbeln mit Brennen in den Fingern

Kribbeln mit Brennen in den Zehen

Herzanfall

Entzündung der Magenschleimhaut

blutendes Zahnfleisch

empfindliches Zahnfleisch

geschwollenes Zahnfleisch

Dunkelfärbung des Urins

trockene Haut

erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnen…

Schwellungen von Gesicht

Schwellungen von Händen

Schwellungen von Füßen

Schwellungen von Augen

Schwellungen von Lippen

Schwellungen der Zunge

Hautausschlag mit Juckreiz

Nicht bekannt

Bauchbeschwerden

Hämolytische Anämie

Depression

Erythema multiforme

Pankreatitis

Verstopfung

Benommenheit

Thrombozytopenie

Panzytopenie

Erschöpfung

Vaskulitis

erektile Dysfunktion

Speicheldrüsenentzündung

Nierenentzündung

aplastische Anämie

Arrhythmie

Hautblutung

toxischepidermale Nekrolyse

Lupus erythematosus

Leukopenie

Agranulocytose

Knochenmarkdepression

Lungenödem

stark verminderte Urinausscheidung

akutes Engwinkelglaukom

verringerter Appetit

Magersucht

orthostatische Hypotension

Photosensibilität

weicher Stuhl

Verminderter Kaliumspiegel im Blut

verminderter Natriumspiegel im Blut

erhöhter Harnstoffgehalt im Blut

erhöhter Zuckergehalt im Urin

erhöhter Zuckerspiegel im Blut

Anstiege der Cholesterinwerte im Blut

Anstieg der Fettspiegel im Blut

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