Reyataz

Das Medikament Reyataz wurde von sanego-Benutzern wie folgt bewertet

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Reyatazwurde bisher von 1 sanego-Benutzer mit durchschnittlich 9,4 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Bei der Anwendung von Reyataz traten bisher folgende Nebenwirkungen auf

Blähungen (1/1)
100%
Schwindel (1/1)
100%
Völlegefühl (1/1)
100%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Reyataz wurde bisher bei folgenden Krankheiten/Anwendungsgebieten verwendet

Krankheit%Bewertung (Durchschnitt)
HIV-Infektion100%(1 Bew.)

Anzahl der Nennungen der Krankheiten/Anwendungsgebiete bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Reyataz Patienteninformation


REYATAZ ist ein antivirales (bzw. antiretrovirales) Arzneimittel.
Es gehört zu einer Gruppe, die man als Proteasehemmer bezeichnet. Diese Arzneimittel wirken auf die Infektion mit dem Humanen ImmundefizienzVirus (HIV) ein, indem sie ein Protein hemmen, das das HIVirus zur Vermehrung benötigt. Diese verringern die Anzahl der HIViren in Ihrem Körper und dies stärkt...

Reyataz Patienteninformation lesen

Wir haben 1 Patienten Bericht zu Reyataz.

Prozentualer Anteil 0%100%
Durchschnittliche Größe in cm0192
Durchschnittliches Gewicht in kg081
Durchschnittliches Alter in Jahren049
Durchschnittlicher BMIin kg/m20,0021,97

In Reyataz kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Atazanavir

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Folgende Berichte liegen bisher vor

 

Reyataz für HIV-Infektion mit Schwindel, Blähungen, Völlegefühl

Leichter Schwindel, Völlegefühl, Blähungen in den ersten zwei Wochen, danach nicht mehr. Später erhöhtes Bilirubin und gelegentlich schwach sichtbare Gelbfärbung der Augen (Ikterus)

Reyataz bei HIV-Infektion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ReyatazHIV-Infektion4 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Leichter Schwindel, Völlegefühl, Blähungen in den ersten zwei Wochen, danach nicht mehr. Später erhöhtes Bilirubin und gelegentlich schwach sichtbare Gelbfärbung der Augen (Ikterus)

Eingetragen am  als Datensatz 50026
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Atazanavir

Patientendaten:

Geburtsjahr:1967 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):192 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):81
Geschlecht:männlich

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Reyataz Patienteninformationen

WAS IST REYATAZ UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?



REYATAZ ist ein antivirales (bzw. antiretrovirales) Arzneimittel.
Es gehört zu einer Gruppe, die man als Proteasehemmer bezeichnet. Diese Arzneimittel wirken auf die Infektion mit dem Humanen ImmundefizienzVirus (HIV) ein, indem sie ein Protein hemmen, das das HIVirus zur Vermehrung benötigt. Diese verringern die Anzahl der HIViren in Ihrem Körper und dies stärkt wiederum Ihr Immunsystem. Auf diese Weise vermindert REYATAZ das Risiko, mit der HIVInfektion einhergehende Erkrankungen zu entwickeln.

REYATAZ Kapseln können von Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren eingenommen werden. Ihr Arzt hat Ihnen REYATAZ verschrieben, weil Sie mit HIV infiziert sind, welches das erworbene ImmundefizienzSyndrom (AIDS) verursacht. Dieses Arzneimittel wird üblicherweise zur Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln gegen HIV verschrieben. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, welche Kombination dieser Arzneimittel mit REYATAZ für Sie am besten geeignet ist.

REYATAZ bewirkt keine Heilung der HIVInfektion
. Sie können auch weiterhin Infektionen oder andere Erkrankungen entwickeln, die mit der HIVInfektion einhergehen. Es besteht weiterhin das Risiko der Übertragung von HIV auf andere Menschen durch Sexualkontakt oder infiziertes Blut, wenn Sie REYATAZ einnehmen. Sie müssen weiterhin geeignete Maßnahmen ergreifen, um eine Übertragung des Virus auf andere Menschen zu vermeiden.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON REYATAZ BEACHTEN?



REYATAZ darf nicht eingenommen werden,

-
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Atazanavir oder einen der sonstigen Bestandteile von REYATAZ sind.
-
wenn Sie an einer mäßigen bis schweren Lebererkrankung leiden. Ihr Arzt wird überprüfen, wie schwerwiegend Ihre Lebererkrankung ist, bevor er entscheidet, ob Sie REYATAZ einnehmen können.
-
wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen: siehe auch "Bei Einnahme von REYATAZ mit anderen Arzneimitteln"
- Rifampicin, ein Antibiotikum zur Behandlung der Tuberkulose
- Astemizol, Terfenadin (wird im Allgemeinen zur Behandlung von Symptomen einer Allergie verwendet, diese Arzneimittel können rezeptfrei erhältlich sein); Cisaprid (zur Behandlung der RefluxKrankheit des Magens, auch Sodbrennen genannt); Pimozid (zur Behandlung der Schizophrenie); Chinidin oder Bepridil (zur Korrektur des Herzrhythmus); Ergotamin, Dihydroergotamin, Ergometrin, Methylergometrin (zur Behandlung von Kopfschmerzen) und Alfuzosin (zur Behandlung von Prostatavergrößerung)
- Arzneimittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum), ein pflanzliches Präparat, enthalten
- Triazolam und oral angewendetes (durch den Mund eingenommenes) Midazolam (ein Schlaf- und Beruhigungsmittel).

Nehmen Sie REYATAZ nicht zusammen mit Sildenafil ein, wenn Sie Sildenafil zur Behandlung von arteriellem Lungenhochdruck anwenden. Sildenafil wird auch zur Behandlung von Erektionsstörungen angewendet. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Sildenafil zur Behandlung von Erektionsstörungen anwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn irgendetwas davon auf Sie zutrifft.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von REYATAZ ist erforderlich

Einige Menschen müssen besonders vorsichtig sein, bevor oder während sie REYATAZ einnehmen. Bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, stellen Sie sicher, dass Ihr Arzt informiert ist:
- wenn Sie an Hepatitis B oder C leiden
- wenn Sie an Hämophilie Typ A oder Typ B leiden
- wenn Sie Diabetes haben
- wenn sie zur Dialyse gehen
- wenn Sie empfängnisverhütende Mittel (“die Pille”) einnehmen, um eine Schwangerschaft zu verhindern
- wenn Sie Omeprazol bzw. andere Protonenpumpenhemmer oder Famotidin bzw. andere H2-RezeptorAntagonisten (zur Behandlung von Erkrankungen, die mit der Magensäure in Zusammenhang stehen) einnehmen
- wenn Sie Anzeichen einer Veränderung der Körpergestalt aufgrund einer veränderten Fettverteilung feststellen. Bei Patienten, die eine antiretrovirale Therapie erhalten, kann eine Umverteilung, Ansammlung oder ein Verlust von Körperfett auftreten.

Es liegen Berichte von Nierensteinen bei Patienten, die REYATAZ einnahmen, vor. Falls bei Ihnen Anzeichen oder Symptome von Nierensteinen (Schmerzen in der Seite, Blut im Urin, Schmerzen beim Wasser lassen) auftreten, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.

Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIVInfektion (AIDS) und bereits früher aufgetretenen Begleitinfektionen können kurz nach Beginn der antiretroviralen Behandlung Anzeichen und Symptome einer Entzündung von zurückliegenden Infektionen auftreten. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der körpereigenen Immunantwort zurückzuführen sind, die es dem Körper ermöglicht Infektionen zu bekämpfen, die möglicherweise ohne erkennbare Symptome vorhanden waren. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.

Bei einigen Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung erhalten, kann sich eine als Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe infolge unzureichender Blutversorgung des Knochens) bezeichnete Knochenerkrankung entwickeln. Zu den vielen Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Erkrankung können unter anderem die Dauer der antiretroviralen Kombinationsbehandlung, die Anwendung von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, eine starke Unterdrückung des Immunsystems oder ein höherer BodyMass-Index (Maßzahl zur Beurteilung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße) gehören. Anzeichen einer Osteonekrose sind Gelenksteife, -beschwerden und
-schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Bei Patienten, die mit REYATAZ behandelt wurden, trat Hyperbilirubinämie (ein Anstieg des Bilirubinspiegels im Blut) auf. Anzeichen hierfür können eine leichte Gelbfärbung der Haut oder Augen sein. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Bei Patienten, die REYATAZ einnahmen, wurden schwerwiegende Hautausschläge einschließlich StevensJohnson-Syndrom (schwerer Hautausschlag mit Blasenbildung, Schleimhautbeteiligung und Fieber) berichtet. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn Sie einen Hautausschlag entwickeln.

Falls Sie eine Veränderung Ihres Herzschlages (Herzrhythmusstörungen) bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

REYATAZ Kapseln können bei Kindern, die mindestens 6 Jahre alt sind, die ein Körpergewicht von mindestens 15 kg haben und die die Kapseln schlucken können, angewendet werden (siehe Wie ist REYATAZ einzunehmen).

Bei Kindern, die REYATAZ erhalten, kann eine Überwachung der Herzfunktion notwendig sein. Der Arzt Ihres Kindes wird darüber entscheiden.

Bei Einnahme von REYATAZ mit anderen Arzneimitteln


Mit einigen bestimmten Arzneimitteln dürfen Sie REYATAZ nicht einnehmen. Diese sind unter REYATAZ darf nicht eingenommen werden, am Anfang des Abschnitts 2, aufgeführt.

Es gibt andere Arzneimittel, die möglicherweise nicht zusammen mit REYATAZ angewendet werden dürfen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Es ist besonders wichtig, Ihrem Arzt die folgenden zu nennen:
- andere Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion
- Sildenafil, Vardenafil oder Tadalafil (angewendet von Männern zur Behandlung von Impotenz (Erektionsstörungen))
- wenn Sie ein orales Kontrazeptivum ("die Pille") mit REYATAZ anwenden, halten Sie sich bitte genau an die Dosierungsanweisung Ihres Arztes und versäumen Sie keine Dosis.
- jedes Arzneimittel zur Behandlung von Krankheiten, die mit der Magensäure in Zusammenhang stehen (z.B. Antazida, H2-Blocker und Protonenpumpenhemmer)
- Arzneimittel zur Blutdrucksenkung, Verlangsamung der Herzfrequenz oder Behandlung von Herzrhythmusstörungen
- Simvastatin, Lovastatin und Atorvastatin (verwendet zur Senkung des Cholesterins im Blut)
- Salmeterol (verwendet zur Behandlung von Asthma)
- Nevirapin und Efavirenz (zur Behandlung von HIV)
- Ciclosporin, Tacrolimus und Sirolimus (Arzneimittel, die das körpereigene Immunsystem unterdrücken)
- bestimmte Antibiotika (Rifabutin, Clarithromycin)
- Ketoconazol, Itraconazol und Voriconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen)
- Warfarin (Antikoagulans, verwendet zur Verminderung von Blutgerinnseln)
- Irinotecan (zur Behandlung von Krebs)
- Beruhigungsmittel (z.B. durch Injektion verabreichtes Midazolam)
- Buprenorphin (zur Behandlung von Opioidabhängigkeit und Schmerzen).

Einige Arzneimittel können mit Ritonavir, einem Arzneimittel, das zusammen mit REYATAZ angewendet wird, in Wechselwirkung treten. Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt mitteilen, wenn sie Fluticason oder Budesonid einnehmen (nasal angewendet oder als Inhalation, um allergische Symptome oder Asthma zu behandeln).


Bei Einnahme von REYATAZ zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Es ist wichtig, dass Sie REYATAZ mit dem Essen (eine Mahlzeit oder ein größerer Imbiss) einnehmen, da dies dem Körper hilft das Arzneimittel aufzunehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden möchten. Sprechen Sie auch unbedingt mit Ihrem Arzt über das Stillen. Patientinnen sollten während der Einnahme von REYATAZ nicht stillen. Es wird empfohlen, dass HIVinfizierte Frauen ihre Kinder nicht stillen, weil das Virus mit der Muttermilch übertragen werden könnte.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Wenn Ihnen schwindelig ist oder Sie das Gefühl einer Blutleere im Kopf haben, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von REYATAZ

Wenn Ihnen Ihr Arzt mitgeteilt hat, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegen bestimmte Zucker leiden (z.B. Lactose), informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

WIE IST REYATAZ EINZUNEHMEN?


Nehmen Sie REYATAZ immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass das Arzneimittel richtig wirkt und Sie verringern das Risiko, dass das Virus eine Resistenz gegenüber der Behandlung entwickelt.

Für Erwachsene beträgt die übliche Dosis an REYATAZ Kapseln 300 mg einmal täglich zusammen mit 100 mg Ritonavir einmal täglich und zusammen mit einer Mahlzeit
in Verbindung mit anderen AntiHIV-Arzneimitteln. Ihr Arzt kann die Dosis von REYATAZ gemäß Ihrer AntiHIV-Therapie anpassen.

Bei Kindern (6 bis unter 18 Jahren) wird der Arzt Ihres Kindes die richtige Dosis anhand des Körpergewichtes Ihres Kindes bestimmen.
Die Dosis an REYATAZ Kapseln für Kinder wird nach dem Körpergewicht berechnet. Sie wird einmal täglich zusammen mit einer Mahlzeit und mit 100 mg Ritonavir eingenommen wie nachstehend dargestellt:
Körpergewicht
REYATAZDosis einmal
RitonavirDosis* einmal
(kg)
täglich
täglich
(mg)
(mg)
15 bis unter 20 150 100 20 bis unter 40 200 100 mindestens 40 300 100
*Ritonavir kann als Kapseln, Tabletten oder Lösung zum Einnehmen eingenommen werden.

Es gibt keine Dosierungsempfehlungen für REYATAZ bei Kindern unter 6 Jahren oder mit einem Körpergewicht von weniger als 15 kg.

Nehmen Sie REYATAZ Kapseln mit dem Essen ein
(eine Mahlzeit oder ein größerer Imbiss). Schlucken Sie die Kapseln im Ganzen. Öffnen Sie die Kapseln nicht.

Wenn Sie eine größere Menge REYATAZ eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich mehr REYATAZ Kapseln eingenommen haben als von Ihrem Arzt empfohlen, setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrem behandelnden Arzt oder dem nächsten Krankenhaus in Verbindung.

Wenn Sie die Einnahme von REYATAZ vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis ausgelassen haben, nehmen Sie diese so schnell wie möglich zusammen mit einer Mahlzeit ein und nehmen Sie Ihre nächste Dosis planmäßig zur gewohnten Zeit ein. Wenn es fast Zeit für Ihre nächste Dosis ist, nehmen Sie nicht die ausgelassene Dosis ein. Warten Sie und nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von REYATAZ abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von REYATAZ nicht ab, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt besprochen zu haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt.


WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann REYATAZ Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Behandlung der HIVInfektion ist es nicht immer leicht, zwischen den Nebenwirkungen zu unterscheiden, die durch REYATAZ, durch andere Arzneimittel, die Sie einnehmen, oder durch die HIVInfektion selbst verursacht sind. Unterrichten Sie Ihren Arzt, wenn Sie etwas Ungewöhnliches an Ihrem Gesundheitszustand bemerken.

Die Häufigkeit der unten aufgeführten Nebenwirkungen ist nach folgendem Übereinkommen definiert:

sehr häufig: betrifft mehr als 1 von 10 Patienten häufig: betrifft 1 bis weniger als 10 von 100 Patienten gelegentlich: betrifft 1 bis weniger als 10 von 1.000 Patienten selten: betrifft 1 bis weniger als 10 von 10.000 Patienten sehr selten: betrifft weniger als 1 Patienten von 10.000

Patienten, die mit REYATAZ behandelt wurden, haben folgende Nebenwirkungen berichtet:
Häufig:
- Kopfschmerzen
- Ikterus der Augen (Auftreten von Gelbfärbung im weißen Bereich des Auges)
- Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen (leichte Magenschmerzen), Übelkeit, Dyspepsie (Verdauungsbeschwerden)
- Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und/oder der Augen)
- Hautausschlag
- LipodystrophieSyndrom (Veränderungen der Körpergestalt durch Fettumverteilung, Ansammlung oder Verlust von Körperfett), Erschöpfung (extreme Müdigkeit) Gelegentlich:
- Torsade de pointes (lebensbedrohlich unregelmäßiger Herzschlag)
- Periphere Neuropathie (Taubheitsgefühl, Schwäche, Kribbeln oder Schmerzen in Armen und Beinen)
- Hypersensibilität (allergische Reaktion)
- Diabetes mellitus (Der Körper kann Zucker nicht normal aus dem Blut abbauen.)
- Hyperglykämie (hohe Zuckerspiegel im Blut)
- Asthenie (ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche)
- Gewichtsverlust, Gewichtszunahme, Anorexie (Appetitverlust), gesteigerter Appetit
- Depression, Angst, Schlafstörungen
- Orientierungslosigkeit, Amnesie (Gedächtnisverlust), Benommenheit, Somnolenz (Schläfrigkeit), abnormales Träumen
- Synkope (Ohnmacht), Hypertonie (hoher Blutdruck)
- Dyspnoe (Kurzatmigkeit)
- Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse), Gastritis (Entzündung des Magens), aphthöse Stomatitis (Geschwüre im Mund und Lippenbläschen), Dysgeusie (Beeinträchtigung des Geschmackssinnes), Flatulenz (Blähungen), Mundtrockenheit, Aufgeblähtheit
- Hepatitis (Leberentzündung)
- Urtikaria (juckender Hautausschlag), Alopezie (ungewöhnlicher Haarausfall oder Ausdünnen des Haars), Pruritus (Juckreiz)
- Muskelatrophie (Muskelschwund), Arthralgie (Gelenkschmerz), Myalgie (Muskelschmerz)
- Nephrolithiasis (Bildung von Nierensteinen), Hämaturie (Blut im Urin), Proteinurie (überschüssiges Protein im Urin), Pollakisurie (erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens)
- Gynäkomastie (Brustvergrößerung beim Mann)
- Brustschmerz, Krankheitsgefühl (allgemeines Unwohlsein), Fieber
- Schlaflosigkeit (Schlafstörungen)
- Schwerwiegender Hautausschlag (allergische Reaktionen einschließlich Ausschlag, erhöhte Temperatur, erhöhte Leberenzymwerte bei Blutuntersuchungen, Erhöhung bestimmter weißer Blutkörperchen [Esosinophilie] und/oder vergrößerte Lymphknoten (siehe Abschnitt 2)
- Gallenblasenstörungen (Gallensteine oder Gallenblasenentzündung) Selten:
- QTcVerlängerung (unregelmäßiger Herzschlag)
- Gestörter Gang (abnormale Art zu gehen)
- Ödeme (Schwellungen), Palpitation (schneller oder unregelmäßiger Herzschlag)
- Hepatosplenomegalie (Vergrößerung der Leber und der Milz)
- Vesikulobullöser Ausschlag (sichtbare Flüssigkeitsansammlung unter der Haut), Ekzeme (Hautausschläge), Vasodilatation (Erweiterung der Blutgefäße)
- StevensJohnson-Syndrom (allergische Reaktionen einschließlich schwerwiegender Hautausschlag, erhöhte Temperatur und vergrößerte Lymphknoten) (siehe Abschnitt 2)
- Myopathie (Muskelschmerzen, Muskelspannung oder -schwäche, die nicht trainingsbedingt ist)
- Nierenschmerzen

Personen, die bereits an Hämophilie Typ A oder Typ B leiden, könnten eine Zunahme von Blutungen bemerken.

Bei Personen, die Proteasehemmer einnahmen, wurden erhöhter Blutzucker und die Entwicklung oder Verschlechterung von Diabetes beobachtet. Bei Erwachsenen wie auch bei Kindern, die REYATAZ einnahmen, gab es außerdem Berichte über unregelmäßigen Herzschlag.

Bei einigen Patienten unter einer antiretroviralen Kombinationstherapie kam es zu Veränderungen der Körpergestalt aufgrund einer veränderten Fettverteilung. Dies schließt Fettansammlungen im oberen Rücken und im Nacken („Stiernacken“), der Brust und am Bauch ein. Auch kann ein Fettverlust an Beinen, Armen und im Gesicht auftreten. Die Ursache dieser Veränderungen und ihre Langzeitauswirkungen auf die Gesundheit sind derzeit nicht bekannt.
Informieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt, Apotheker oder das Pflegepersonal, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST REYATAZ AUFZUBEWAHREN?



- Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
- Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett, auf dem Umkarton und auf der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
- Nicht über 25°C lagern.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: November 2011

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Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Reyataz folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Übelkeit

Erbrechen

Bauchschmerzen

Durchfall

Hautausschlag

Erschöpfung

Dyspepsie

Gelbsucht

Ikterus der Augen

Lipodystrophie Syndrom

Veränderungen der Körpergestalt durch Fettumverte…

Ansammlung von Körperfett

Verlust von Körperfett

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Gewichtszunahme

Schlaflosigkeit

Fieber

Schlafstörungen

Mundtrockenheit

Krankheitsgefühl

Gewichtsverlust

Urtikaria

allergische Reaktionen

Juckreiz

gesteigerter Appetit

Benommenheit

Gastritis

Gallensteine

Angst

Depression

Dysgeusie

Flatulenz

Diabetes mellitus

Amnesie

Myalgie

Anorexie

Hepatitis

Dyspnoe

Somnolenz

Pankreatitis

Asthenie

periphere Neuropathie

Alopezie

Gallenblasenentzündung

Orientierungslosigkeit

Torsade de Pointes

Arthralgie

Muskelatrophie

Hypersensibilität

Hyperglykämie

abnormales Träumen

Synkope

Hypertonie

aphthöse Stomatitis

Aufgeblähtheit

Nephrolithiasis

Hämaturie

Proteinurie

Pollakisurie

Gynäkomastie

Brustschmerz

schwerwiegender Hautausschlag

erhöhte Temperatur

erhöhte Leberenzymwerte bei Blutuntersuchungen

Selten  (0,01 - 0,1%)

Nierenschmerzen

Stevens-Johnson-Syndrom

Ödeme

Ekzeme

QTc-Verlängerung

gestörter Gang

Palpitation

Hepatosplenomegalie

- Vesikulobullöser Ausschlag

Vasodilatation

Myopathie

Nicht bekannt

Fettansammlungen am Nacken

Fettverlust an Beinen

Fettverlust an Armen

Fettverlust im Gesicht

Verschlechterung des Diabetes (Diabetes)

Zunahme von Blutungen (Personen die an Hämophilie Typ A oder Typ B leiden)

Fettansammlungen im oberen Rücken

Fettansammlungen an der Brust

Fettansammlungen am Bauch

[]