Ribavirin Teva

Ribavirin Teva Patienteninformation

Ribavirin Teva enthält als arzneilich wirksamen Bestandteil Ribavirin. Ribavirin Teva stoppt die Vermehrung vieler VirusTypen, einschließlich die des HepatitisC-Virus. Ribavirin Teva darf nicht ohne Interferon alfa-2b angewendet werden, d. h., Ribavirin Teva darf nicht allein angewendet werden.

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Ribavirin Teva Patienteninformationen

WAS IST RIBAVIRIN TEVA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Ribavirin Teva enthält als arzneilich wirksamen Bestandteil Ribavirin. Ribavirin Teva stoppt die Vermehrung vieler VirusTypen, einschließlich die des HepatitisC-Virus. Ribavirin Teva darf nicht ohne Interferon alfa-2b angewendet werden, d. h., Ribavirin Teva darf nicht allein angewendet werden.

Patienten ohne Vorbehandlung: Ribavirin Teva wird in Kombination mit Interferon alfa-2b angewendet zur Behandlung von Patienten ab 3 Jahren, bei denen eine chronische HepatitisC-Infektion (HCV) vorliegt. Für Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht von weniger als 47 kg ist eine Lösung als Darreichungsform verfügbar.

Erwachsene Patienten mit Vorbehandlung: Ribavirin Teva wird in Kombination mit Interferon alfa-2b zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit chronischer Hepatitis C, die auf eine frühere alleinige Behandlung mit einem alfaInterferon zunächst angesprochen, jedoch später wieder einen Rückfall erlitten haben, angewendet.

Es liegen keine Informationen bezüglich Sicherheit und Wirksamkeit von Ribavirin bei kombinierter Anwendung mit pegylierten oder anderen Formen von Interferon (d. h. nicht alfa-2b) vor.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON RIBAVIRIN TEVA BEACHTEN?




Ribavirin Teva ist für die Anwendung bei Patienten unter 3 Jahren nicht empfohlen.

Ribavirin Teva darf nicht eingenommen werden

Ribavirin Teva darf nicht eingenommen werden, wenn eines der folgenden Kriterien auf Sie oder das von Ihnen betreute Kind zutrifft. Informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt, wenn Sie:
- überempfindlich (allergisch) gegen Ribavirin oder einen der sonstigen Bestandteile von Ribavirin Teva Kapseln sind (siehe Abschnitt 6 „Weitere Informationen“)
- schwanger sind oder planen, schwanger zu werden (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“)
- einen ernsten Gesundheitszustand haben, der Sie schwächt, einschließlich schwerer Nierenerkrankung.
- stillen
- eine schwerwiegende Herzstörung in der Vorgeschichte haben oder während der letzten 6 Monate Probleme mit dem Herzen hatten.
- schon einmal andere schwerwiegende Leberprobleme hatten, die nichts mit der Hepatitis C zu tun hatten
- schon einmal Störungen des Blutbildes hatten wie Anämie (Blutarmut), Thalassämie oder Sichelzellanämie
- schon einmal eine Autoimmunerkrankung hatten oder eine Autoimmunhepatitis haben oder ein anderes Arzneimittel nehmen müssen, das Ihr Immunsystem unterdrückt (dieses schützt gegen Infektionen und einige andere Erkrankungen)

Kinder und Jugendliche
dürfen die Kombinationstherapie mit Ribavirin Teva und einem alfaInterferon nicht anwenden wenn bei ihnen jemals schwerwiegende nervliche oder mentale Beeinträchtigungen wie schwere Depression, Selbstmordgedanken oder Selbstmordversuche aufgetreten sind.

Informieren Sie Ihren Arzt über jegliche schwerwiegenden Erkrankungen, die Sie bisher hatten.

Erinnerung: Bitte lesen Sie vor Beginn der Kombinationstherapie mit Ribavirin Teva auch den Abschnitt „Darf nicht angewendet werden“ in der Packungsbeilage des Interferon alfa-2b.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Ribavirin Teva ist erforderlich

Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn Sie während der Anwendung des Arzneimittels Symptome einer schweren allergischen Reaktion entwickeln (wie z.B. Atemnot, pfeifender Atem oder Nesselsucht).

Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht von weniger als 47 kg: Die Anwendung von Ribavirin Teva wird nicht empfohlen.

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn eines der folgenden Kriterien auf Sie bzw. auf das von Ihnen betreute Kind zutrifft:
- wenn Sie erwachsen sind und bei Ihnen schwere nervliche Beeinträchtigungen oder geistige oder seelische Störungen, Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit auftreten oder aufgetreten sind oder Sie Selbstmordgedanken oder einen Selbstmordversuch hatten.
- wenn Sie jemals Depressionen hatten oder Symptome, die mit einer Depression in Zusammenhang stehen (z.B. Traurigkeitsgefühl, Niedergeschlagenheit etc.) während der Behandlung mit Ribavirin entwickeln.
- wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).
- wenn Sie männlich sind und Ihre Partnerin im gebärfähigen Alter ist (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).
- wenn Sie in der Vorgeschichte ein schwerwiegendes Problem mit dem Herzen hatten oder eine Herzerkrankung haben.
- wenn Sie älter als 65 Jahre sind oder Sie Nierenprobleme haben.
- wenn Sie eine schwerwiegende Erkrankung haben oder hatten.
- wenn Sie Schilddrüsenprobleme haben.

Unter der Behandlung mit Ribavirin in Kombinationstherapie mit einem alfaInterferon wurden
Zahn- und Zahnfleischerkrankungen beschrieben, die zum Verlust der Zähne führen können. Zusätzlich wurde während der langfristigen Behandlung mit Ribavirin in Kombinationstherapie mit einem alfaInterferon Mundtrockenheitbeschrieben, die ebenfalls einen schädigenden Effekt auf die
Zähne und die Mundschleimhaut haben kann. Sie sollten Ihre Zähne zweimal täglich gründlich putzen und regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen durchführen lassen. Zusätzlich können einige Patienten an Erbrechen leiden. Wenn dies bei Ihnen auftritt, sollten Sie danach den Mund gründlich ausspülen.

Unter der Behandlung mit Ribavirin Teva in Kombinationstherapie mit einem alfaInterferon wurden
Augenprobleme, in seltenen Fällen auch ein Verlust an Sehfähigkeit, beschrieben. Wenn Sie Ribavirin in Kombination mit einem alfaInterferon erhalten, sollte bei Ihnen vor der Behandlung eine Augenuntersuchung durchgeführt werden. Jeder Patient, der einen Rückgang oder einen Verlust der Sehfähigkeit bemerkt, ist umgehend einer ausführlichen Augenuntersuchung zu unterziehen. Bei Patienten mit vorbestehenden Erkrankungen des Auges (wie z.B. einer diabetischen oder hypertensiven Retinopathie) sollten während der Kombinationstherapie mit Ribavirin und einem alfaInterferon regelmäßige Augenuntersuchungen durchgeführt werden. Bei Patienten, bei denen es zur Entwicklung neuer Störungen oder zur Verschlimmerung bestehender Störungen am Auge kommt, ist die Kombinationstherapie mit Ribavirin und einem alfaInterferon abzusetzen.

Erinnerung: Bitte lesen Sie vor Beginn der Kombinationsbehandlung auch den Abschnitt „Besondere Vorsicht ist erforderlich“ in der Packungsbeilage von Interferon alfa-2b.

Bei Einnahme von Ribavirin Teva mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie oder das von Ihnen betreute Kind:
- andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor Kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Azathioprin in Kombination mit Ribavirin und pegylierten alfaInterferonen erhalten und daher möglicherweise ein erhöhtes Risiko, eine schwere Bluterkrankung zu entwickeln, haben.
- s mit dem Humanen Immundefizienzvirus (HIVpositiv) als auch mit dem HepatitisC-Virus
(HCV) infiziert sind und Medikamente gegen die HIVInfektion – [wie nukleosidische ReverseTranskriptase-Hemmer (NRTIs) und/oder eine hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART)] anwenden:
- Die Einnahme von Ribavirin Teva in Kombination mit einem alfaInterferon und Medikamenten gegen die HIVInfektion, kann das Risiko für das Auftreten einer Laktatazidose, eines Leberversagens und einer Veränderung des Blutbilds (Abnahme der Zahl der roten Blutzellen, die Sauerstoff transportieren, bestimmter weißer Blutzellen, die Infektionen bekämpfen, und Blutplättchen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind) erhöhen.
- Bei Zidovudin oder Stavudin ist es nicht sicher, ob Ribavirin Teva die Wirkung dieser Arzneimittel verändert. Aus diesem Grund wird Ihr Blut regelmäßig untersucht, um sicher zu sein, dass die HIVInfektion sich nicht verschlechtert. Wenn sie sich verschlechtert, wird Ihr Arzt entscheiden, ob Ihre Ribavirin TevaBehandlung geändert werden muss oder nicht. Darüber hinaus können Patienten, die Zidovudin und Ribavirin
in Kombination mit alfaInterferonen erhalten, möglicherweise ein erhöhtes Risiko haben, eine Anämie (niedrige Anzahl roter Blutkörperchen) zu entwickeln. Aus diesem Grund wird die Anwendung von Zidovudin und Ribavirin in Kombination mit alfaInterferonen nicht empfohlen.
- Aufgrund des Risikos einer Laktatazidose (Ansammlung von Milchsäure im Körper) und einer Bauchspeicheldrüsenentzündung wird die gleichzeitige Anwendung von Ribavirin und Didanosin nicht empfohlen, und die gleichzeitige Anwendung von Ribavirin und Stavudin ist zu vermeiden.
- Bei Patienten mit einer CoInfektion und einer fortgeschrittenen Lebererkrankung, die eine HAART erhalten, besteht ein erhöhtes Risiko für eine Verschlechterung der Leberfunktion. Bei dieser Untergruppe von Patienten kann das Hinzufügen eines alfaInterferons allein oder in Kombination mit Ribavirin das entsprechende Risiko noch erhöhen.

Erinnerung: Bitte lesen Sie vor Beginn der Kombinationstherapie auch den Abschnitt „Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln“ in der Packungsbeilage von Interferon alfa-2b.

Bei Einnahme von Ribavirin Teva zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Ribavirin Teva ist mit der Nahrung einzunehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Ribavirin Teva nicht einnehmen. Ribavirin Teva kann ein Kind im Mutterleib (Embryo) stark schädigen.

Sowohl weibliche als auch männliche Patienten müssen bei allen sexuellen Aktivitäten besondere Vorsichtsmaßnahmen beachten, falls die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht: - Mädchen oder Frauen im gebärfähigen Alter: Sie müssen einen negativen Schwangerschaftstest vor der Behandlung, jeden Monat während der Behandlung und 4 Monate nach Behandlungsende haben. Dies sollte mit Arzt besprochen werden. - Männer
Üben Sie keinen Geschlechtsverkehr ohne Kondom mit einer schwangeren Frau aus. Dies wird die Möglichkeit verringern, dass Ribavirin im Körper der schwangeren Frau zurückbleibt. Wenn Ihre Partnerin derzeit nicht schwanger, aber im gebärfähigen Alter ist, muss sie jeden Monat während der Behandlung und bis 7 Monate nach Behandlungsende einen Schwangerschaftstest machen. Sie wie auch Ihre Partnerin müssen während der Behandlung und bis 7 Monate nach Behandlungsende jeweils eine wirksame Schwangerschaftsverhütung anwenden. Dies sollte mit Ihrem Arzt besprochen werden (siehe Abschnitt „Ribavirin Teva darf nicht eingenommen werden“).

Wenn Sie stillen, dürfen Sie Ribavirin Teva nicht einnehmen. Vor der Einnahme von Ribavirin Teva ist abzustillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Ribavirin Teva beeinträchtigt nicht Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Interferon alfa-2b kann jedoch Schläfrigkeit, Müdigkeit oder Verwirrtheit hervorrufen. Setzen Sie sich nicht ans Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie sich müde, schläfrig oder verwirrt fühlen.

WIE IST RIBAVIRIN TEVA EINZUNEHMEN?


Allgemeine Informationen zu Ribavirin Teva: Wenn das Kind, für das Sie verantwortlich sind, unter 3 Jahre altist, darf Ribavirin nicht angewendet werden.

Nehmen Sie Ribavirin Teva immer genau nach Anweisung des Arztes einBitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis und wenden Sie das Arzneimittel so lange wie vorgeschrieben an. Ihr Arzt hat die für Sie bzw. das von Ihnen betreute Kind richtige Dosis von Ribavirin Teva entsprechend des Körpergewichts berechnet.

Es werden StandardBlutuntersuchungen durchgeführt, um Ihr Blut, Ihre Nieren- und Ihre Leberfunktion zu überwachen.
- Blutuntersuchungen werden regelmäßig durchgeführt, damit Ihr Arzt weiß, ob diese Behandlung wirkt.
- Abhängig von den Ergebnissen dieser Tests kann Ihr Arzt die Anzahl der Hartkapseln, die Sie bzw. das von Ihnen betreute Kind einnehmen, ändern/anpassen. Er kann auch eine andere
Packungsgröße von Ribavirin Teva verschreiben und/oder die Behandlungsdauer für die Therapie verändern.
- Wenn Sie ein schweres Nieren- oder Leberleiden haben oder bekommen, wird diese Behandlung abgebrochen.

In der unten stehenden Tabelle ist die übliche Dosierung auf Grundlage des Körpergewichts des Patienten aufgeführt.
1. Suchen Sie die Zeile, in der das Körpergewicht des Erwachsenen oder Kindes/Jugendlichen angegeben ist. Erinnerung: Bei Kindern unter 3 Jahren darf Ribavirin Teva nicht angewendet werden.
2. Lesen Sie in der entsprechenden Zeile die Anzahl der einzunehmenden Hartkapseln ab. Erinnerung: Wenn Ihr Arzt eine andere Dosierung verordnet hat als unten angegeben, befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes.
3. Wenn Sie Fragen zur Dosierung haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Ribavirin Teva Hartkapseln zum Einnehmen – Dosierung auf Grundlage des Körpergewichts Körpergewicht beim Übliche Tagesdosis Anzahl an 200 mgKapseln
Erwachsenen (kg) Ribavirin Teva < 65 800 mg 2 Kapseln morgens und 2 Kapseln abends 65 – 80
1.000 mg 2 Kapseln morgens und 3 Kapseln abends 81 – 105
1.200 mg 3 Kapseln morgens und 3 Kapseln abends > 105
1.400 mg 3 Kapseln morgens und 4 Kapseln abends

Körpergewicht beim Übliche Tagesdosis Anzahl an 200 mgKapseln
Kind/ Jugendlichen
Ribavirin Teva (kg) 47 – 49 600 mg 1 Kapsel morgens und 2 Kapseln abends 50 – 65 800 mg 2 Kapseln morgens und 2 Kapseln abends > 65 entsprechend der Dosierung und Anzahl der Hartkapseln bei Erwachsenen

Nehmen Sie die verordnete Dosis mit Wasser und während der Mahlzeit ein. Kauen Sie die Hartkapseln nicht. Für Kinder und Jugendliche, die keine Hartkapseln schlucken können, ist Ribavirin auch als Lösung zum Einnehmen erhältlich.

Erinnerung: Ribavirin Teva darf nur in Kombination mit Interferon alfa-2b zur Behandlung der HepatitisC-Virusinfektion angewendet werden. Zur vollständigen Information lesen Sie den Abschnitt „Wie ist … anzuwenden?“ in der Packungsbeilage von Interferon alfa-2b.

Die in Kombination mit Ribavirin Teva angewendeten InterferonArzneimittel können ungewöhnliche Müdigkeit verursachen; wenn Sie das Arzneimittel selbst injizieren oder einem Kind verabreichen, wenden Sie es vor dem Schlafengehen an.

Wenn Sie eine größere Menge Ribavirin Teva eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker


Wenn Sie die Einnahme von Ribavirin Teva vergessen haben
Wenn Sie die Behandlung selbst anwenden oder wenn Sie ein Kind betreuen, das Ribavirin Teva in Kombination mit Interferon alfa-2b anwendet nehmen Sie die vergessene Dosis so bald wie möglich am selben Tag an. Ist bereits ein ganzer Tag vergangen, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt.

Nehmen Sie nicht eine doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Bitte lesen Sie den Abschnitt „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“ in der Packungsbeilage des Interferon alfa-2b.

Wie alle Arzneimittel kann Ribavirin Teva, angewendet in Kombination mit einem alfaInterferon enthaltenden Arzneimittel, Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen während der Behandlung mit Ribavirin Teva in Kombination mit Interferon alfa-2b bei Ihnen auftritt:

Psyche und zentrales Nervensystem:

Im Rahmen einer Behandlung von Ribavirin in Kombination mit einem Interferon werden einige Patienten depressiv und in manchen Fällen traten bei Patienten Gedanken, das Leben anderer zu bedrohen, Selbstmordgedanken auf oder sie zeigten aggressives Verhalten (manchmal gegen andere Personen gerichtet). Einige Patienten haben tatsächlich Selbstmord begangen. Suchen Sie in jedem Fall ärztliche Nothilfe auf, wenn Sie bemerken, dass Sie depressiv werden oder Selbstmordgedanken haben oder Veränderungen in Ihrem Verhalten feststellen. Vielleicht hilft es Ihnen, Familienangehörige oder enge Freunde zu bitten, Sie bei der Erkennung von etwaigen Anzeichen einer Depression oder von Verhaltensänderungen zu unterstützen. Kinder und Jugendliche: neigen besonders dazu, während der Behandlung mit Ribavirin Teva und Interferon alfa Depressionen zu entwickeln. Suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf oder nehmen Sie ärztliche Nothilfe in Anspruch, wenn das Kind irgendwelche ungewöhnlichen Verhaltensmuster zeigt, sich niedergeschlagen fühlt oder das Gefühl hat sich selbst oder anderen Schaden zufügen zu wollen.

Wachstum und Entwicklung (Kinder und Jugendliche):
Während der einjährigen Behandlung mit Ribavirin in Kombination mit Interferon alfa-2b wiesen manche Kinder und Jugendliche nicht die zu erwartende Körpergrößen- und Gewichtszunahme auf. Manche Kinder erreichten innerhalb der ersten fünf Jahre nach Ende der Behandlung nicht die zu erwartende Körpergröße.

Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen während der Behandlung mit Ribavirin Teva in Kombination mit einem alfaInterferon enthaltenden Arzneimittel auftritt:
- Schmerzen im Brustkorb oder anhaltender Husten; Veränderung des Herzschlages; Ohnmacht
- Verwirrtheit, Niedergeschlagenheit; Selbstmordgedanken oder aggressives Verhalten, Selbstmordversuch, Gedanken das Leben anderer zu bedrohen
- Taubheitsgefühl oder Kribbeln
- Schwierigkeiten beim Schlafen, Denken oder Konzentrieren
- starke Magenschmerzen; schwarzer oder teerartiger Stuhl; Blut im Stuhl oder Urin; Kreuz- oder Seitenschmerzen
- schmerzhaftes oder erschwertes Wasserlassen
- starkes Nasenbluten
- Fieber oder Schüttelfrost einige Wochen nach Behandlungsbeginn
- Seh- oder Hörstörungen
- schwere Hautausschläge oder Hautrötung.
Bei der Bewertung der nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Patienten) Häufig (betrifft 1 bis 10 Patienten von 100) Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Patienten von 1.000) Selten (betrifft 1 bis 10 Patienten von 10.000) Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Patienten) Unbekannt (die Häufigkeit kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden)

Die folgenden Nebenwirkungen wurden unter der Kombination von Ribavirin und einem alfaInterferon enthaltenden Arzneimittel bei Erwachsenen berichtet:

Sehr häufig berichtete Nebenwirkungen:
- Abnahme der Zahl der roten Blutzellen (was zu Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Schwindel führen kann), Abnahme der Neutrophilen (was zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber diversen Infektionen führen kann),
- Konzentrationsschwierigkeiten, Gefühl von Angst oder Nervosität, Stimmungsschwankungen, Gefühl der Niedergeschlagenheit oder Reizbarkeit, Gefühl der Müdigkeit, Einschlaf- oder Durchschlafstörungen,
- Husten, Mundtrockenheit, Pharyngitis (Rachenentzündung),
- Durchfall, Schwindel, Fieber, grippeähnliche Symptome, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost, Virusinfektion, Erbrechen, Schwächegefühl,
- Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Magenschmerzen,
- Hauttrockenheit, Reizung oder Schmerzen oder Rötung an der Injektionsstelle, Haarausfall, Juckreiz, Muskelschmerzen, Muskelziehen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Hautausschlag.

Häufig berichtete Nebenwirkungen:
- Abnahme der Zahl der für die Blutgerinnung zuständigen Zellen (Blutplättchen), was zu einer erhöhten Neigung zu Blutergüssen und Spontanblutungen führen kann, Abnahme der Zahl bestimmter weißer Blutzellen (Lymphozyten), die dabei helfen, Infektionen zu bekämpfen, Abnahme der Schilddrüsenfunktion (was Sie müde oder depressiv machen, Ihre Kälteempfindlichkeit steigern und andere Symptome hervorrufen kann), erhöhter Blutzucker oder erhöhte Harnsäure im Blut (wie bei Gicht), niedriger Calciumspiegel im Blut, schwere Blutarmut,
- Pilzinfektionen oder bakterielle Infektionen, Weinen, körperliche Unruhe, Erinnerungsverlust, vermindertes Erinnerungsvermögen, Nervosität, verändertes Verhalten, aggressives Verhalten, Zorn, Verwirrtheit, Interesselosigkeit, geistigseelische Störungen, Stimmungsänderungen, ungewöhnliche Träume, Drang zur Selbstverletzung, Schläfrigkeit, Schlafstörungen, mangelndes Interesse an Sex oder Unfähigkeit, diesen auszuüben, Drehschwindel (Vertigo),
- verschwommenes Sehen oder Sehstörungen, Reizung am Auge, Augenschmerzen oder -infektion, trockene oder tränende Augen, Veränderungen des Hörvermögens oder der Stimme, Ohrenklingeln, Infektion am Ohr, Ohrenschmerzen, Fieberbläschen (Herpes simplex), Veränderung des Geschmackssinns, Verlust des Geschmackssinns, Zahnfleischbluten oder wunde Stellen im Mund, Brennen auf der Zunge, wunde Zunge, Zahnfleischentzündung, Zahnprobleme, Migräne, Atemwegsinfektionen, Nebenhöhlenentzündung, Nasenbluten, trockener Husten, schnelles oder erschwertes Atmen, verstopfte oder laufende Nase, Durst, Zahnerkrankung,
- Herzgeräusche (ungewöhnliche Herztöne), Schmerzen oder Beschwerden im Brustkorb, Ohnmachtartiges Gefühl, Unwohlsein, Hitzewallungen, verstärktes Schwitzen, Hitzeunverträglichkeit und starkes Schwitzen, niedriger oder hoher Blutdruck, Herzklopfen, rascher Herzschlag,
- Völlegefühl, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Blähungen (Flatulenz), gesteigerter Appetit, Reizdarm, Reizung der Prostatadrüse, Gelbsucht (Ikterus), weicher Stuhl, rechtsseitige Seitenschmerzen im Rippenbereich, Lebervergrößerung, Magenverstimmung, erhöhter Harndrang, gesteigerte Harnmenge, Harnwegsinfektion, veränderter Harn,
- erschwerte, unregelmäßige oder ausbleibende Monatsblutungen, ungewöhnlich starke und lang anhaltende Monatsblutungen, schmerzhafte Monatsblutungen, Störungen der Eierstöcke oder der Vagina, Schmerzen in der Brustdrüse, Erektionsprobleme,
- ungewöhnliche Haarstruktur, Akne, Arthritis, Bluterguss, Ekzem (entzündete, gerötete, juckende und trockene Haut mit möglichen nässenden Hautveränderungen), Nesselausschlag, erhöhte oder verminderte Berührungsempfindlichkeit, Nagelerkrankung, Muskelkrämpfe, Taubheitsgefühl oder Kribbeln, Schmerzen in den Gliedmaßen, Schmerzen an der Einstichstelle, Gelenkschmerzen, zitternde Hände, Schuppenflechte (Psoriasis), geschwollene Hände und Knöchel, Sonnenlichtempfindlichkeit, Ausschlag mit erhabenen fleckigen Hautveränderungen, Hautrötung oder Hautveränderung, geschwollenes Gesicht, geschwollene Drüsen (geschwollene Lymphknoten), Muskelsteifigkeit, Tumor (nicht näher bezeichnet), unsteter Gang, Flüssigkeitsstörung

Gelegentlich berichtete Nebenwirkungen: − Hören oder Sehen von Dingen, die nicht vorhanden sind, − Herzanfall, Panikattacke, − Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktion, − Bauchspeicheldrüsenentzündung, Knochenschmerzen, Diabetes mellitus, − Muskelschwäche, Selten berichtete Nebenwirkungen:
- Epileptischer Anfall (Krampfanfall),
- Lungenentzündung,
- Diabetes, rheumatoide Arthritis, Nierenprobleme,
- dunkler oder blutiger Stuhl, starke Bauchschmerzen,
- Sarkoidose (Erkrankung, die durch anhaltendes Fieber, Gewichtsverlust, Schmerzen und Anschwellen der Gelenke, Hautläsionen und geschwollene Drüsen charakterisiert ist)
- Vaskulitis.

Sehr selten berichtete Nebenwirkungen:
- Selbstmord.

Unbekannt:
- Gedanken, das Leben anderer zu bedrohen,
- Manie (exzessive oder nicht nachvollziehbare Überschwänglichkeit),
- Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels), Perikarderguss (eine Flüssigkeitsansammlung, die sich zwischen dem Perikard (Herzbeutel) und dem Herzen selbst entwickelt).

Folgende Nebenwirkungen wurden bei Kindern und Jugendlichen berichtet, die Ribavirin und Interferon alfa-2b einnahmen

Sehr häufig berichtete Nebenwirkungen:
- Abnahme der Zahl der roten Blutzellen (was zu Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Schwindel führen kann), Abnahme der Neutrophilen (was zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führen kann),
- Abnahme der Schilddrüsenfunktion (was Sie müde oder depressiv machen, Ihre Kälteempfindlichkeit steigern und andere Symptome hervorrufen kann),
- Gefühl der Niedergeschlagenheit oder Reizbarkeit, Übelkeit, Unwohlsein, Stimmungsschwankungen, Gefühl der Müdigkeit, Einschlaf- oder Durchschlafstörungen, Virusinfektion, Schwäche,
- Durchfall, Schwindel, Fieber, grippeähnliche Symptome, Kopfschmerzen, verminderter oder gesteigerter Appetit, Gewichtsabnahme, Rückgang der Wachstumsgeschwindigkeit (Körpergröße und Körpergewicht), rechtsseitige Seitenschmerzen im Rippenbereich, Pharyngitis (Rachenentzündung), Schüttelfrost, Magenschmerzen, Erbrechen,
- Hauttrockenheit, Haarausfall, Reizung oder Schmerzen oder Rötung an der Injektionsstelle, Juckreiz, Muskelschmerzen, Muskelziehen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Hautausschlag.


Häufig berichtete Nebenwirkungen::
- Abnahme der Zahl der für die Blutgerinnung zuständigen Zellen (Blutplättchen; was zu einer erhöhten Neigung zu Blutergüssen und Spontanblutungen führen kann),
- erhöhter Triglyceridspiegel im Blut, erhöhte Harnsäure im Blut (wie bei Gicht), Überfunktion der Schilddrüse (was Nervosität, Hitzeunverträglichkeit und verstärktes Schwitzen, Gewichtsabnahme, Herzklopfen und Zittern verursachen kann),
- körperliche Unruhe, Wut, aggressives Verhalten, Verhaltensstörung, Konzentrationsschwierigkeiten, emotionale Instabilität, Ohnmacht, Gefühl von Angst oder Nervosität, Kältegefühl, Verwirrtheit, Ruhelosigkeit, Schläfrigkeit, fehlendes Interesse oder mangelnde Aufmerksamkeit, Stimmungsveränderungen, Schmerzen, schlechtes Schlafen, Schlafwandeln, Selbstmordversuch, Schlafstörungen, ungewöhnliche Träume, Drang zur Selbstverletzung,
- bakterielle Infektionen, Erkältung, Pilzinfektionen, Sehstörungen, trockene oder tränende Augen, Infektion am Ohr, Reizung am Auge, Augenschmerzen oder -infektion, Veränderung des Geschmackssinns, Veränderungen der Stimme, Fieberbläschen, Husten, Zahnfleischentzündung, Nasenbluten, Nasenreizung, Schmerzen im Mund, Pharyngitis (Rachenentzündung), beschleunigter Atem, Atemwegsinfektionen, Abschälen der Haut auf den Lippen und Risse im Mundwinkel, Atemnot, Nebenhöhlenentzündung, Niesen, wunde Stellen im Mund, wunde Zunge, verstopfte oder laufende Nase, Rachenschmerzen, Zahnschmerzen, Zahnabszess, Zahnstörung, Drehschwindel (Vertigo), Schwächegefühl,
- Schmerzen im Brustkorb, Hitzewallung, Herzklopfen, rascher Herzschlag,
- Leberfunktionsstörung,
- Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre, Rückenschmerzen, Bettnässen, Verstopfung, Erkrankung der Speiseröhre oder des Enddarms, Inkontinenz, gesteigerter Appetit, Entzündung der Schleimhäute in Magen und Darm, Magenverstimmung, weicher Stuhl,
- Störungen beim Wasserlassen, Harnwegsinfektion,
- erschwerte, unregelmäßige oder ausbleibende Monatsblutungen, ungewöhnlich starke und lang anhaltende Monatsblutungen, Erkrankung der Vagina, Entzündung der Vagina, Hodenschmerzen, Entwicklung männlicher Körpermerkmale,
- Akne, Bluterguss, Ekzem (entzündete, gerötete, juckende und trockene Haut mit möglichen nässenden Hautveränderungen), erhöhte oder verminderte Berührungsempfindlichkeit, verstärktes Schwitzen, Zunahme der Muskelbewegungen, Muskelverspannungen, Reizung oder Juckreiz an der Injektionsstelle, Gliederschmerzen, Nagelerkrankung, Taubheitsgefühl oder Kribbeln, Blässe, Ausschlag mit erhabenen fleckigen Hautveränderungen, zitternde Hände, Hautrötung oder Hautveränderungen, Pigmentstörung der Haut, erhöhte Sonnenlichtempfindlichkeit der Haut, Hautwunde, Schwellung durch verstärkte Wassereinlagerung, geschwollene Drüsen (geschwollene Lymphknoten), Zittern, Tumor (nicht näher bezeichnet).

Gelegentlich berichtete Nebenwirkungen:
- ungewöhnliches Verhalten, Störung des Gefühlslebens, Furcht, Alptraum,
- Blutungen der Bindehaut (der schleimhautähnlichen Haut auf der Innenfläche der Augenlider), verschwommenes Sehen, Benommenheit, Lichtunverträglichkeit, juckende Augen, Gesichtsschmerzen, Zahnfleischentzündung,
- Beschwerden im Brustkorb, Atemnot, Lungeninfektion, Nasenbeschwerden, Lungenentzündung, pfeifender Atem,
- niedriger Blutdruck,
- Lebervergrößerung,
- schmerzhafte Monatsblutungen,
- Juckreiz im Analbereich (durch Maden- oder Spulwürmer), blasenartiger Hautausschlag (Gürtelrose), verminderte Berührungsempfindlichkeit, Muskelzucken, Schmerzen in der Haut, Blässe, Hautabschälung, Rötung, Schwellung.

Der Versuch, sich selbst Schaden zuzufügen, wurde sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen berichtet.


Ribavirin Teva kann in Kombination mit einem alfaInterferon enthaltenden Arzneimittel auch verursachen:
- aplastische Anämie, isolierte Aplasie der Erythrozyten (eine Erkrankung, bei der der Körper gar keine oder vermindert rote Blutkörperchen produziert); dies verursacht eine schwere Anämie, zu deren Symptomen ungewöhnliche Müdigkeit und Energielosigkeit gehören,
- Wahnvorstellungen,
- Entzündung der oberen und unteren Atemwege,
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse,
- schwere Ausschläge, die mit Blasenbildung in Mund, Nase, Augen und anderen Schleimhäuten einhergehen können (Erythema multiforme, StevensJohnson-Syndrom), toxisch epidermale Nekrolyse (Blasenbildung und Abschälen der oberen Hautschicht).

Darüber hinaus wurden unter der Kombinationstherapie mit Ribavirin Teva und einem alfaInterferon enthaltenden Arzneimittel die folgenden Nebenwirkungen beschrieben:
- ungewöhnliche Gedanken, Halluzinationen (das Hören oder Sehen von Dingen, die nicht vorhanden sind), veränderter Geisteszustand, Orientierungslosigkeit,
- Angioödem (Anschwellen von Händen, Füßen, Knöcheln, Gesicht, Lippen, Mund oder Hals, was Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen verursachen kann), Schlaganfall (zerebrovaskulärer Insult),
- VogtKoyanagi-HaradaSyndrom (eine entzündliche Autoimmunerkrankung, die die Augen, die Haut und die Membranen in Ohr, Gehirn und Rückenmark angreift),
- Bronchokonstriktion (Verengung der Bronchien) und Anaphylaxie (eine schwere allergische Reaktion des ganzen Körpers), anhaltender Husten,
- Augenprobleme einschließlich einer Schädigung der Netzhaut, Verschluss der Netzhautarterie, Entzündung des Sehnervs, Schwellung des Auges und Cottonwool-Herde (weiße Ablagerungen auf der Netzhaut),
- Aufblähung des Bauchs, Sodbrennen, Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Stuhlgang,
- akute Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Urtikaria (Nesselsucht), Blutergüsse, starke Schmerzen in einer Extremität, Schmerzen im Bein oder Oberschenkel, Verlust an Bewegungsspielraum, Steifigkeit, Sarkoidose (eine Krankheit, die durch anhaltendes Fieber, Gewichtsverlust, Gelenkschmerzen und -schwellungen, Hautwunden und geschwollene Drüsen charakterisiert ist).

Ribavirin Teva in Kombination mit Peginterferon alfa-2b oder Interferon alfa-2b kann außerdem verursachen:
- dunkler, trüber oder verfärbter Urin,
- Atemnot, Veränderungen des Herzschlags, Schmerzen im Brustkorb, in den linken Arm hineinziehende Schmerzen, Kieferschmerzen,
- Bewusstlosigkeit,
- Funktionsstörung oder Erschlaffen oder Kraftverlust der Gesichtsmuskulatur, Verlust des Tastsinns,
- Verlust an Sehfähigkeit.
Sie oder Ihre Pflegeperson müssen sofort Ihren Arzt rufen, wenn Sie eines dieser Symptome haben.
Bei Erwachsenen mit einer HCV/HIVCo-Infektion, die Medikamente gegen die HIVInfektion erhalten, kann die zusätzliche Anwendung von Ribavirin Teva und Peginterferon alfa-2b das Risiko einer Verschlechterung der Leberfunktion bei einer hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) sowie das Risiko für das Auftreten einer Laktatazidose, eines Leberversagens und einer Veränderung des Blutbilds (Abnahme der Zahl der roten Blutzellen, die Sauerstoff transportieren, bestimmter weißer Blutzellen, die Infektionen bekämpfen, und Blutplättchen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind) (NRTI) erhöhen.
Bei Patienten mit einer HCV/HIVCo-Infektion, die eine HAART erhalten, sind unter der Kombinationstherapie mit RibavirinHartkapseln und Peginterferon alfa-2b außerdem die folgenden weiteren Nebenwirkungen (nicht oben bei den Nebenwirkungen bei Erwachsenen aufgeführt) aufgetreten:
- verminderter Appetit,
- Rückenschmerzen,
- Abnahme der CD4-Lymphozytenzahl,
- gestörter Fettstoffwechsel,
- Hepatitis,
- Gliederschmerzen,
- Mundsoor (orale Candidose),
- diverse Veränderungen der Blutwerte.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST RIBAVIRIN TEVA AUFZUBEWAHREN



Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Ribavirin Teva nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 30 °C lagern.

Verwenden Sie Ribavirin Teva nicht, wenn Sie eine Veränderung im Aussehen der Kapseln wahrnehmen.

Arzneimittel dürfen nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: April 2011

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Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Ribavirin Teva folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Haarausfall

Hautausschlag

Gelenkschmerzen

Muskelschmerzen

Übelkeit

Durchfall

Erbrechen

Fieber

Kopfschmerzen

Juckreiz

Schwächegefühl

Mundtrockenheit

Schüttelfrost

grippeähnliche Symptome

Husten

Appetitlosigkeit

Schmerzen an der Injektionsstelle

Rötung an der Injektionsstelle

Schwindel

Gewichtsabnahme

Magenschmerzen

Muskelziehen

Reizbarkeit

Virusinfektion

Hauttrockenheit

Nervosität

Einschlafstörungen

Durchschlafstörungen

Pharyngitis

Reizung an der Injektionsstelle

Gefühl von Angst

Abnahme der Zahl der roten Blutzellen

Abnahme der Neutrophilen

Konzentrationsschwierigkeiten

Stimmungsschwankungen

Gefühl der Niedergeschlagenheit

Gefühl der Müdigkeit

Abnahme der Schilddrüsenfunktion (Kinder und Jugendliche)

Stimmungsschwankungen (Kinder und Jugendliche)

gesteigerter Appetit (Kinder und Jugendliche)

Rückgang der Wachstumsgeschwindigkeit (Kinder und Jugendliche)

rechtsseitige Seitenschmerzen im Rippenbereich (Kinder und Jugendliche)

Pharyngitis (Kinder und Jugendliche)

Häufig  (1 - 10%)

Verstopfung

Schläfrigkeit

verschwommenes Sehen

Verdauungsstörungen

Muskelkrämpfe

Schlafstörungen

Taubheitsgefühl

Sehstörungen

Blähungen

Drehschwindel

erhöhte Harnsäure im Blut

Verwirrtheit

Akne

starkes Schwitzen

Gelenkschmerzen

Schmerzen in den Gliedmaßen

Kribbeln

Schmerzen im Brustkorb

Hautrötung

Magenverstimmung

niedriger Blutdruck

Arthritis

Augenschmerzen

Ekzem

ungewöhnliche Träume

Herzklopfen

Nesselausschlag

verstopfte Nase

Fieberbläschen

Hitzewallungen

laufende Nase

Migräne

niedriger Calciumspiegel im Blut

Zahnprobleme

Unwohlsein

Schmerzen an der Einstichstelle

gesteigerter Appetit

Völlegefühl

verstärktes Schwitzen

erhöhter Blutzucker

Nervosität

Durst

Nasenbluten

Atemwegsinfektionen

Ohrenklingeln

hoher Blutdruck

Nebenhöhlenentzündung

trockene Augen

Bluterguss

Pilzinfektionen

tränende Augen

Erektionsprobleme

Zahnfleischbluten

Gelbsucht

wunde Stellen im Mund

Stimmungsänderungen

geschwollene Hände

geschwollene Knöchel

rascher Herzschlag

Lebervergrößerung

Augeninfektion

Interesselosigkeit

Veränderungen der Stimme

Nagelerkrankung

Harnwegsinfektion

Abnahme der Zahl der Blutplättchen

Körperliche Unruhe

schnelles Atmen

Psoriasis

Abnahme der Schilddrüsenfunktion

Aggressives Verhalten

mangelndes Interesse an Sex

zitternde Hände

Bakterielle Infektionen

Infektion am Ohr

Ohrenschmerzen

Brennen auf der Zunge

wunde Zunge

Sonnenlichtempfindlichkeit

geschwollenes Gesicht

Reizung der Prostatadrüse

Verlust des Geschmackssinns

geschwollene Lymphknoten

Abnahme der Zahl der Lymphozyten

schwere Blutarmut

weinen

Erinnerungsverlust

vermindertes Erinnerungsvermögen

verändertes Verhalten

Zorn

geistigseelische Störungen

Drang zur Selbstverletzung

Reizung am Auge

Veränderungen des Hörvermögens

Veränderung des Geschmackssinns

Zahnfleischentzündung

trockener Husten

erschwertes Atmen

Zahnerkrankung

Ohnmachtartiges Gefühl

Hitzeunverträglichkeit

Reizdarm

weicher Stuhl

rechtsseitige Seitenschmerzen im Rippenbereich

erhöhter Harndrang

gesteigerte Harnmenge

veränderter Harn

erschwerte Monatsblutungen

unregelmäßige Monatsblutungen

ausbleibende Monatsblutungen

ungewöhnlich starke Monatsblutungen

lang anhaltende Monatsblutungen

schmerzhafte Monatsblutungen

Störungen der Eierstöcke

Störungen der Vagina

Schmerzen in der Brustdrüse

ungewöhnliche Haarstruktur

erhöhte Berührungsempfindlichkeit

verminderte Berührungsempfindlichkeit

Ausschlag mit erhabenen fleckigen Hautveränderung…

Muskelsteifigkeit

Tumor

unsteter Gang

Flüssigkeitsstörung

Herzgeräusche

erhöhter Triglyceridspiegel im Blut (Kinder und Jugendliche)

Überfunktion der Schilddrüse (Kinder und Jugendliche)

Schlafwandeln (Kinder und Jugendliche)

Selbstmordversuch (Kinder und Jugendliche)

Zahnabszess (Kinder und Jugendliche)

Zahnschmerzen (Kinder und Jugendliche)

Zahnfleischentzündung (Kinder und Jugendliche)

Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre (Kinder und Jugendliche)

Hodenschmerzen (Kinder und Jugendliche)

Inkontinenz (Kinder und Jugendliche)

Tumor (Kinder und Jugendliche)

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Bauchspeicheldrüsenentzündung

Halluzinationen

Muskelschwäche

Knochenschmerzen

Diabetes mellitus

Herzanfall

Panikattacke

Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktion

ungewöhnliches Verhalten (Kinder und Jugendliche)

Störung des Gefühlslebens (Kinder und Jugendliche)

Furcht (Kinder und Jugendliche)

Alptraum (Kinder und Jugendliche)

Blutungen der Bindehaut (Kinder und Jugendliche)

verschwommenes Sehen (Kinder und Jugendliche)

Benommenheit (Kinder und Jugendliche)

Lichtunverträglichkeit (Kinder und Jugendliche)

juckende Augen (Kinder und Jugendliche)

Gesichtsschmerzen (Kinder und Jugendliche)

Zahnfleischentzündung (Kinder und Jugendliche)

Beschwerden im Brustkorb (Kinder und Jugendliche)

Atemnot (Kinder und Jugendliche)

Lungeninfektion (Kinder und Jugendliche)

Nasenbeschwerden (Kinder und Jugendliche)

Lungenentzündung (Kinder und Jugendliche)

pfeifender Atem (Kinder und Jugendliche)

niedriger Blutdruck (Kinder und Jugendliche)

Lebervergrößerung (Kinder und Jugendliche)

schmerzhafte Monatsblutungen (Kinder und Jugendliche)

Juckreiz im Analbereich (Kinder und Jugendliche)

Gürtelrose (Kinder und Jugendliche)

verminderte Berührungsempfindlichkeit (Kinder und Jugendliche)

Muskelzucken (Kinder und Jugendliche)

Schmerzen in der Haut (Kinder und Jugendliche)

Blässe (Kinder und Jugendliche)

Hautabschälung (Kinder und Jugendliche)

Rötung (Kinder und Jugendliche)

Schwellung (Kinder und Jugendliche)

Selten  (0,01 - 0,1%)

Lungenentzündung

Nierenprobleme

Sarkoidose

rheumatoide Arthritis

Vaskulitis

epileptischer Anfall

dunkler Stuhl

Blutiger Stuhl

starke Bauchschmerzen

Sehr selten  (0 - 0,01%)

Selbstmord

Nicht bekannt

Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Atemnot

Erythema multiforme

Bewusstlosigkeit

Anaphylaxie

Urtikaria

Angioödem

Sodbrennen

Schlaganfall

Orientierungslosigkeit

dunkler Urin

Blutergüsse

Schmerzen im Brustkorb

Stevens-Johnson-Syndrom

Bronchokonstriktion

Vogt-Koyanagi-Harada-Syndrom

verfärbter Urin

aplastische Anämie

isolierte Aplasie der Erythrozyten

Wahnvorstellungen

Entzündung der oberen und unteren Atemwege

toxisch epidermale Nekrolyse

Schädigung der Netzhaut

Verschluss der Netzhautarterie

Entzündung des Sehnervs

Schwellung des Auges

Cottonwool-Herde

Aufblähung des Bauchs

Schmerzen beim Stuhlgang

starke Schmerzen in einer Extremität

Schmerzen im Bein

Schmerzen im Oberschenkel

Verlust an Bewegungsspielraum

Steifigkeit

Sarkoidose

trüber Urin

Veränderungen des Herzschlags

in den linken Arm hineinziehende Schmerzen

Kieferschmerzen

Funktionsstörung der Gesichtsmuskulatur

Erschlaffen der Gesichtsmuskulatur

Kraftverlust der Gesichtsmuskulatur

Verlust des Tastsinns

Verlust an Sehfähigkeit

diverse Veränderungen der Blutwerte (Patienten mit HCV-/HIV-Koinfektion)

Mundsoor (Patienten mit HCV-/HIV-Koinfektion)

Gliederschmerzen (Patienten mit HCV-/HIV-Koinfektion)

Hepatitis (Patienten mit HCV-/HIV-Koinfektion)

gestörter Fettstoffwechsel (Patienten mit HCV-/HIV-Koinfektion)

Abnahme der CD4-Lymphozytenzahl (Patienten mit HCV-/HIV-Koinfektion)

Rückenschmerzen (Patienten mit HCV-/HIV-Koinfektion)

verminderter Appetit (Patienten mit HCV-/HIV-Koinfektion)

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