Stocrin

Stocrin Patienteninformation

STOCRIN gehört zu einer Klasse antiretroviraler Arzneimittel, die als NichtNukleosidale ReverseTranskriptase Inhibitoren (NNRTIs) bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um ein Arzneimittel gegen Retroviren, das die Infektion mit humanem ImmundefizienzVirus (HIV) bekämpft, in dem es die Virusmenge verringert.

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In Stocrin kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

50 mg Efavirenz

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WAS IST STOCRIN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


STOCRIN gehört zu einer Klasse antiretroviraler Arzneimittel, die als NichtNukleosidale ReverseTranskriptase Inhibitoren (NNRTIs) bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um ein Arzneimittel gegen Retroviren, das die Infektion mit humanem ImmundefizienzVirus (HIV) bekämpft, in dem es die Virusmenge verringert.

Ihr Arzt hat Ihnen STOCRIN verschrieben, weil Sie HIVinfiziert sind. In Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln eingenommen, verringert STOCRIN die Virusmenge im Blut.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON STOCRIN BEACHTEN?



STOCRIN darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Efavirenz oder einen der sonstigen Bestandteile von STOCRIN sind, die am Ende dieser Packungsbeilage aufgelistet sind. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden.
- wenn Sie gegenwärtig eines oder mehrere der folgenden Medikamente einnehmen:

- Astemizol oder Terfenadin (Mittel zur Behandlung von allergischen Symptomen)
- Bepridil (Mittel zur Behandlung von Herzerkrankungen)
- Cisaprid (Mittel zur Behandlung von Sodbrennen)
- Ergotalkaloide (zum Beispiel Ergotamin, Dihydroergotamin, Ergonovin und Methylergonovin) (Mittel zur Behandlung von Migräne und ClusterKopfschmerzen)
- Midazolam oder Triazolam (Schlafmittel)
- Pimozid (Mittel zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen)
- Johanniskraut(Hypericum perforatum) (ein pflanzliches Mittel zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen)


Falls Sie eines oder mehrere dieser Arzneimittel einnehmen, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt. Die gleichzeitige Einnahme dieser Arzneimittel mit STOCRIN könnte schwerwiegende und/oder lebensbedrohliche Nebenwirkungen hervorrufen oder die Wirkung von STOCRIN beeinträchtigen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von STOCRIN ist erforderlich,

- STOCRIN muss zusammen mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden, die
gegen das HIVirus wirken. Wenn die Behandlung mit STOCRIN begonnen wird, weil Ihre gegenwärtige Therapie die Vermehrung des Virus nicht verhindern konnte, müssen Sie gleichzeitig mit der Einnahme eines anderen Arzneimittels beginnen, das Sie bisher noch nicht angewendet haben.Da Sie HIV weiterhin übertragen können, auch wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen, müssen unbedingt Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, um eine Ansteckung anderer Menschen durch sexuellen Kontakt oder durch eine Blutübertragung zu vermeiden. Dieses Arzneimittel kann Ihre HIVInfektion nicht heilen, und Sie können auch weiterhin Infektionen oder andere Erkrankungen im Zusammenhang mit der HIVErkrankung bekommen.
- Sie müssen währen der Einnahme von STOCRIN in ärztlicher Behandlung bleiben.
- Informieren Sie Ihren Arzt:

- wenn es in Ihrer Krankengeschichte psychische Erkrankungen, einschließlich Depressionen, oder Drogen- oder Alkoholmissbrauch gibt. Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie sich depressiv fühlen oder wenn Sie Selbstmordgedanken oder abnormale Gedanken haben (siehe Abschnitt 4, Welche Nebenwirkungen sind möglich?).


- wenn in Ihrer Krankengeschichte Konvulsionen (Krampfanfälle oder krampfartige Zuckungen) aufgetreten sind, oder wenn Sie momentan mit krampflösenden Medikamenten wie Carbamazepin, Phenobarbital und Phenytoin behandelt werden. Falls Sie solche Medikamente einnehmen, muss Ihr Arzt möglicherweise die Konzentration der krampflösenden Medikamente in Ihrem Blut prüfen, um sicherzustellen, dass ihre Wirkung während der Einnahme von STOCRIN nicht beeinträchtigt ist. Eventuell gibt Ihnen Ihr Arzt auch ein anderes krampflösendes Mittel.


- wenn Sie in Ihrer Krankengeschichte eine Lebererkrankung hatten, einschließlich chronisch aktiver Hepatitis. Bei Patienten mit chronischer Hepatitis B oder C, die mit einer antiretroviralen Kombinationstherapie behandelt werden, besteht ein höheres Risiko für schwere und möglicherweise lebensbedrohliche Leberprobleme. Ihr Arzt wird eventuell Bluttests durchführen, um die Funktion Ihrer Leber zu prüfen oder Sie möglicherweise auf ein anderes Arzneimittel umstellen. Wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden, dürfen Sie STOCRIN nicht einnehmen (siehe Abschnitt 2, STOCRIN darf nicht eingenommen werden).
- Wenn Sie mit der Einnahme von STOCRIN begonnen haben, achten Sie auf:


- Anzeichen von Schwindel/Benommenheit, Schlafstörungen, Schläfrigkeit, Konzentrationsstörungen oder abnormale Träume. Diese Nebenwirkungen können in den ersten 1 oder 2 Behandlungstagen auftreten und verschwinden meist wieder nach den ersten 2 bis 4 Wochen.


- Anzeichen von Hautausschlag. Wenn Sie Anzeichen eines schweren Hautausschlags mit Blasenbildung oder Fieber bemerken, brechen Sie die Einnahme von STOCRIN ab, und informieren Sie sofort Ihren Arzt. Wenn bei Ihnen bereits bei der Einnahme eines anderen NNRTI ein Hautausschlag aufgetreten ist, besteht möglicherweise ein erhöhtes Risiko, dass Sie auch auf STOCRIN mit einem Hautausschlag reagieren.


- Anzeichen einer Entzündung oder Infektion. Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIVInfektion (AIDS) und bereits früher aufgetretenen BegleitInfektionen können kurz

nach Beginn der antiretroviralen Behandlung Anzeichen und Symptome einer Entzündung von zurückliegenden Infektionen auftreten. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der körpereigenen Immunantwort zurückzuführen sind, die es dem Körper ermöglicht Infektionen zu bekämpfen, die möglicherweise bereits ohne erkennbare Symptome vorhanden waren. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.


- Veränderungen des Körperfettanteils. Bei Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationstherapie erhalten, kann es zu einer Umverteilung, einer Ansammlung oder einem Verlust von Körperfett kommen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Veränderungen Ihrer Körpergestalt feststellen.


- Knochenprobleme. Bei einigen Patienten, die mit einer antiretroviralen Kombinationstherapie behandelt werden, kann es zu einer Knochenerkrankung namens Osteonekrose kommen (Absterben von Knochengewebe aufgrund einer Durchblutungsstörung des Knochens). Die Dauer der antiretroviralen Kombinationstherapie, die Anwendung von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, schwere Unterdrückung der Immunreaktion (Immunsuppression) und ein höherer BodyMass-Index (Maßzahl zur Beurteilung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße) sind einige der vielen möglichen Risikofaktoren für eine Entwicklung dieser Krankheit. Anzeichen einer Osteonekrose sind steife, schmerzende Gelenke (insbesondere Hüfte, Knie und Schulter) sowie Bewegungseinschränkungen. Wenn Sie eines dieser Symptome feststellen, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Anwendung bei Kindern
STOCRIN 50 mgHartkapseln können von Kindern ab 3 Jahren eingenommen werden, wenn sie schon in der Lage sind, die Kapseln zu schlucken (siehe Wie ist STOCRIN einzunehmen).

Bei Einnahme von STOCRIN mit anderen Arzneimitteln Mit bestimmten Arzneimitteln dürfen Sie STOCRIN nicht einnehmen.
Eine Liste dieser Mittel finden Sie zu Beginn von Abschnitt 2 unter STOCRIN darf nicht eingenommen werden. Dazu zählen einige häufig verwendete Medikamente und ein pflanzliches Mittel (Johanniskraut), mit denen schwerwiegende Wechselwirkungen auftreten können.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt
oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden oder vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder um pflanzliche Mittel handelt.

STOCRIN kann Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben. Möglicherweise hat dies Auswirkungen auf die Menge an STOCRIN oder anderen Medikamenten in Ihrem Blut. Dies kann die Wirkung der Medikamente beeinträchtigen oder eventuelle Nebenwirkungen verstärken. In manchen Fällen muss der Arzt möglicherweise die Dosierung ändern oder den Blutspiegel des jeweiligen Medikaments prüfen. Informieren Sie Ihren Arzt unbedingt, wenn Sie eines der folgenden Mittel einnehmen:

- Andere Medikamente zur Behandlung der HIVInfektion:
- ProteaseInhibitoren: Darunavir, Indinavir, Lopinavir/Ritonavir, Ritonavir, Ritonavirgeboostertes Atazanavir, Saquinavir oder Fosamprenavir/Saquinavir. Ihr Arzt wird möglicherweise in Erwägung ziehen, Ihnen ein anderes Medikament zu verschreiben oder die Dosis der ProteaseInhibitoren zu ändern.
- Maraviroc
- ein Kombinationsmedikament, das Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovir enthält und unter dem Namen ATRIPLA geführt wird. STOCRIN darf nicht zusammen mit ATRIPLA eingenommen werden, da dieses Arzneimittel Efavirenz, den aktiven Wirkstoff von STOCRIN, enthält.


- Medikamente zur Behandlung von bakteriellen Infektionen, einschließlich Tuberkulose und AIDSbedingtem Mycobacteriumavium-Komplex: Clarithromycin, Rifabutin, Rifampicin. Ihr Arzt wird möglicherweise in Erwägung ziehen, Ihre Dosis zu ändern oder Ihnen ein anderes Antibiotikum zu geben. Zusätzlich kann Ihnen Ihr Arzt eventuell eine höhere Dosis STOCRIN verordnen. - Medikamente zur Behandlung von Pilzinfektionen (Antimykotika):
- Voriconazol. STOCRIN kann die Menge an Voriconazol in Ihrem Blut verringern, und durch Voriconazol wiederum kann sich die Menge an STOCRIN in Ihrem Blut erhöhen. Wenn Sie diese beiden Medikamente zusammen einnehmen, muss die VoriconazolDosis erhöht und die EfavirenzDosis verringert werden. Fragen Sie vorher unbedingt bei Ihrem Arzt nach.
- Itraconazol. STOCRIN kann die Menge an Itraconazol in Ihrem Blut verringern.
- Posaconazol. STOCRIN kann die Menge an Posaconazol in Ihrem Blut verringern. - Medikamente zur Behandlung von Krämpfen/Krampfanfällen (Antikonvulsiva):
Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital. STOCRIN kann die Menge an krampflösendem Mittel in Ihrem Blut verringern oder erhöhen. Carbamazepin kann möglicherweise die Wirkung von STOCRIN beeinträchtigen. Eventuell muss Ihnen Ihr Arzt auch ein anderes krampflösendes Mittel geben. - Medikamente zur Senkung der Blutfettwerte (auch als Statine bezeichnet): Atorvastatin, Pravastatin, Simvastatin. STOCRIN kann die Menge an Statinen in Ihrem Blut verringern. Ihr Arzt wird Ihren Cholesterinspiegel prüfen und, falls erforderlich, Ihre StatinDosis ändern.
---Methadon (ein Medikament zur Behandlung einer Opiatabhängigkeit): Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre MethadonDosis verändern. - Sertralin (ein Medikament zur Behandlung von Depressionen): Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre SertralinDosis verändern.
---Diltiazem oder ähnliche Medikamente (bezeichnet als Kalziumkanalblocker): Wenn Sie mit der Einnahme von STOCRIN beginnen, muss Ihr Arzt möglicherweise die Dosis Ihres Kalziumkanalblockers verändern. - Immunsuppressiva wie Cyclosporin, Sirolimus oder Tacrolimus (Medikamente zur Vorbeugung gegen Abstoßungsreaktionen nach einer Organtransplantation): Wenn Sie mit der Einnahme von STOCRIN beginnen oder aufhören, wird Ihr Arzt den Plasmaspiegel des Immunsuppressivums genau überwachen und eventuell dessen Dosis anpassen.
- Hormonelle Kontrazeptiva wie die "Pille" zur Geburtenkontrolle, injizierte
Empfängnisverhütungsmittel (z. B. DepoProvera) oder ein Implantat zur Empfängnisverhütung (z.B. Implanon): Sie müssen zusätzlich eine zuverlässige BarriereMethode zur Empfängnisverhütung verwenden (siehe Schwangerschaft und Stillzeit). STOCRIN kann die Wirkung von hormonellen Kontrazeptiva beeinträchtigen. Bei Frauen, die STOCRIN einnahmen und ein hormonelles Implantat verwendeten, wurden Schwangerschaften beobachtet, obwohl nicht nachgewiesen werden konnte, dass die STOCRINTherapie die Ursache für das Versagen der Verhütungsmethode war.
- Warfarin (ein Medikament zur Verhinderung der Entstehung von Blutgerinnseln): Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre WarfarinDosis verändern.


Einnahme von STOCRIN mit Nahrungsmitteln und Getränken
Die Einnahme von STOCRIN auf nüchternen Magen kann die Nebenwirkungen verringern.

Schwangerschaft und Stillzeit

Frauen dürfen während und bis 12 Wochen nach der Behandlung mit STOCRIN nicht schwanger werden. Ihr Arzt kann vor Beginn der Behandlung mit STOCRIN verlangen, dass Sie einen Schwangerschaftstest durchführen, um eine Schwangerschaft sicher auszuschließen.

Wenn Sie während der Behandlung mit STOCRIN schwanger werden könnten
, müssen Sie eine zuverlässige Empfängnisverhütung mit einer BarriereMethode (zum Beispiel ein Kondom) zusammen mit anderen empfängnisverhütenden Methoden, einschließlich oraler (Pille) oder anderer hormoneller Kontrazeptiva (wie zum Beispiel Implantaten, Injektionen), anwenden. Efavirenz kann noch einige Zeit nach Absetzen der Behandlung in Ihrem Blut verbleiben. Deshalb sollten Sie unbedingt bis 12 Wochen nach Absetzen der Behandlung mit STOCRIN Verhütungsmaßnahmen anwenden, wie oben beschrieben.

Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn Sie schwanger sind oder vorhaben schwanger zu werden.
Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie STOCRIN nur einnehmen, wenn Sie und Ihr Arzt entschieden haben, dass dies unbedingt erforderlich ist. Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwere Missbildungen wurden bei ungeborenen Tieren und bei Babies von Frauen beobachtet, die während der Schwangerschaft mit Efavirenz behandelt wurden. Wenn Sie während der Schwangerschaft STOCRIN eingenommen haben, kann Ihr Arzt regelmäßige Blutuntersuchungen und andere diagnostische Tests anordnen, um die Entwicklung Ihres Kindes zu überwachen.

Wenn Sie STOCRIN einnehmen, dürfen Sie Ihr Kind nicht stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen STOCRIN kann Schwindel/Benommenheit, Konzentrationsstörungen und Schläfrigkeit verursachen.

Wenn Sie davon betroffen sind, dürfen Sie kein Fahrzeug lenken und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Wichtige Information über bestimmte sonstige Bestandteile von STOCRIN

Dieses Arzneimittel enthält 342 mg Lactose in jeder Tagesdosis von 600 mg Bitte nehmen Sie STOCRIN erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden. Betroffene Patienten können STOCRIN Lösung einnehmen, die Lactosefrei ist.


WIE IST STOCRIN EINZUNEHMEN?


Nehmen Sie STOCRIN immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- STOCRIN wird über den Mund eingenommen. Es wird empfohlen, STOCRIN auf nüchternen Magen einzunehmen, vorzugsweise vor dem Schlafengehen. Dadurch werden manche Nebenwirkungen (zum Beispiel Schwindel/Benommenheit, Schläfrigkeit) möglicherweise leichter erträglich. "Auf nüchternen Magen einnehmen" bedeutet im allgemeinen 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach einer Mahlzeit.
- Die Dosis für Erwachsene ist einmal täglich 600 mg.Die STOCRINDosis muss möglicherweise erhöht oder reduziert werden, wenn Sie zusätzlich bestimmte Arzneimittel einnehmen (siehe Bei Einnahme von STOCRIN mit anderen Arzneimitteln).

Ihr Arzt wird Ihnen Anweisungen zur richtigen Dosierung geben.


- STOCRIN muss jeden Tag eingenommen werden.
- STOCRIN darf zur Behandlung der HIVInfektion niemals allein eingenommen werden. Die Anwendung von STOCRIN muss immer in Kombination mit anderen HIVArzneimitteln erfolgen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Die Dosis für Kinder, die 40 kg oder mehr wiegen, ist einmal täglich 600 mg.
- Die Dosis für Kinder, die weniger als 40 kg wiegen, wird auf der Grundlage des Körpergewichts berechnet und einmal täglich eingenommen, wie in nachfolgender Tabelle angegeben.
Körpergewicht
STOCRIN
kg
Dosis (mg)
13 bis < 15 200 15 bis < 20 250 20 bis < 25 300 25 bis < 32,5 350 32,5 bis < 40 400

Wenn Sie eine größere Menge von STOCRIN eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zuviel STOCRIN eingenommen haben, konsultieren Sie Ihren Arzt oder die nächstgelegene Notaufnahme. Halten Sie dabei das Arzneimittelbehältnis bereit, damit Sie problemlos beschreiben können, was Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von STOCRIN vergessen haben

Versuchen Sie, keine Dosis auszulassen. Wenn Sie dennoch eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis so bald wie möglich ein. Die nächste Dosis darf jedoch keinesfalls verdoppelt werden. Wenn Sie Hilfe bei der Planung der besten Einnahmezeiten für Ihr Arzneimittel benötigen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von STOCRIN abbrechen Wenn Ihre Packung STOCRIN zu Ende geht,
wenden Sie sich rechtzeitig an Ihren Arzt oder Apotheker um Folgemedikation zu erhalten. Dies ist äußerst wichtig, denn das Virus beginnt sich möglicherweise zu vermehren, selbst wenn das Arzneimittel nur für kurze Zeit abgesetzt wird. Dadurch kann das Virus möglicherweise schwieriger zu behandeln sein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann STOCRIN Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Behandlung einer HIVInfektion kann man nicht immer feststellen, ob eine unerwünschte Wirkung von STOCRIN oder von anderen Medikamenten verursacht wurde, die Sie gleichzeitig einnehmen, oder aber von der HIVErkrankung selbst.

Die wichtigsten unerwünschten Wirkungen, über die nach der Einnahme von STOCRIN in Kombination mit anderen HIVArzneimitteln berichtet wurde, sind Hautausschläge und Symptome des Nervensystems.

Sie müssen Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie einen Hautausschlag bekommen, da einige Ausschläge schwerwiegend sein können. In den meisten Fällen verschwindet der Ausschlag aber auch ohne Umstellung Ihrer Behandlung mit STOCRIN wieder. Bei Kindern, die mit STOCRIN behandelt wurden, traten Hautausschläge häufiger als bei Erwachsenen auf.

Symptome des Nervensystems treten meist bei Behandlungsbeginn auf, klingen aber im Allgemeinen innerhalb der ersten Wochen wieder ab. In einer Studie traten Symptome des Nervensystems häufig während der ersten 1-3 Stunden nach Einnahme einer Dosis auf. Wenn Sie davon betroffen sind, kann Ihr Arzt vorschlagen, dass Sie STOCRIN vor dem Schlafengehen und auf nüchternen Magen einnehmen. Bei einigen Patienten treten schwerwiegendere Symptome auf, die die Stimmung oder die Fähigkeit, klar zu denken beeinträchtigen können. Einige Patienten haben tatsächlich Selbstmord begangen. Diese Probleme treten bei Patienten, die in derVorgeschichte psychische Probleme hatten, häufiger auf. Benachrichtigen Sie stets unverzüglich Ihren Arzt, wenn Sie während der Einnahme von STOCRIN diese Symptome oder irgendwelche Nebenwirkungen bemerken.

Die Häufigkeit der nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen ist definiert anhand der folgenden Kriterien:

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 von 10 Patienten Häufig: betrifft 1 bis 10 von 100 Patienten Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 von 1.000 Patienten Selten: betrifft 1 bis 10 von 10.000 Patienten

Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich feststellen, informieren Sie bitte Ihren Arzt:


Sehr häufige Nebenwirkungen
- Hautausschlag

Häufige Nebenwirkungen

- Abnormale Träume, Konzentrationsstörungen, Schwindel/Benommenheit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schläfrigkeit, Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen
- Magenschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
- Juckreiz
- Müdigkeit
- Gefühl der Beunruhigung, deprimierte Stimmung

Gelegentliche Nebenwirkungen

- Nervosität, Vergesslichkeit, Verwirrtheit, Krampfanfälle, abnormale Gedanken
- Verschwommenes Sehen
- Schwindelgefühl (Drehschwindel)
- Magenschmerzen aufgrund einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Allergische Reaktion (Überempfindlichkeit), die zu schweren Hautreaktionen führen kann (Erythema multiforme, StevensJohnson-Syndrom)
- Gelbfärbung der Haut oder der Augen, Juckreiz oder Magenschmerzen aufgrund einer Leberentzündung
- Brustvergrößerung bei männlichen Patienten
- Aggressives Verhalten, Veränderung der Stimmung, Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich existieren (Halluzinationen), Manie (psychische Störung geprägt von Episoden der Hyperaktivität, der Euphorie oder der Reizbarkeit), Verfolgungswahn (Paranoia), Selbstmordgedanken
- Pfeifen, Klingeln oder anderes permantentes Geräusch im Ohr
- Tremor (Zittern)
- Erröten bei Hitzegefühl

Seltene Nebenwirkungen
- Juckender Hautausschlag als Reaktion auf Sonneneinwirkung
- Unter Efavirenz ist Leberversagen aufgetreten, das in einigen Fällen tödlich verlief oder eine Lebertransplantation erforderlich machte. Die Mehrheit dieser Fälle trat bei Patienten auf, die

bereits eine Lebererkrankung hatten, aber es gab einige Berichte von Patienten ohne vorbestehende Lebererkrankung

Unter einer antiretroviralen Kombinationstherapie kann sich durch eine andere Verteilung des Körperfetts auch Ihre Körperform verändern. So können Sie eventuell an den Beinen, Armen und im Gesicht Fett verlieren, aber am Bauch und an inneren Organen Fett zunehmen. Ihre Brüste können größer werden und amam Nacken können sich Fettansammlungen bilden („Stiernacken“). Die Ursache dieser Veränderungen und ihre Langzeitauswirkungen auf die Gesundheit sind noch nicht bekannt.

Eine antiretrovirale Kombinationstherapie kann zudem erhöhte Blutwerte für Milchsäure und Zucker, erhöhte Blutfettwerte (Hyperlipämie) sowie eine Insulinresistenz verursachen. Ihr Arzt wird Sie auf solche Veränderungen testen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.



WIE IST STOCRIN AUFZUBEWAHREN?



Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen STOCRIN nach dem auf der Flasche und dem Umkarton nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Juli 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Stocrin folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Hautausschlag

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Übelkeit

Müdigkeit

Erbrechen

Benommenheit

Schläfrigkeit

Schwindel

Schlafstörungen

Durchfall

Juckreiz

Koordinationsstörungen

Gleichgewichtsstörungen

Magenschmerzen

Konzentrationsstörungen

abnormale Träume

Gefühl der Beunruhigung

deprimierte Stimmung

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Allergische Reaktion

Nervosität

Aggressives Verhalten

Selbstmordgedanken

Paranoia

Halluzinationen

Vergesslichkeit

Verwirrtheit

Krampfanfälle

Tremor

verschwommenes Sehen

Drehschwindel

Erythema multiforme

Juckreiz

Leberentzündung

Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Gelbfärbung der Haut

Gelbfärbung der Augen

Ohrgeräusche

abnormale Gedanken

Stevens-Johnson-Syndrom

Veränderung der Stimmung

Manie

Brustvergrößerung (Männer)

Erröten bei Hitzegefühl

Selten  (0,01 - 0,1%)

Leberversagen

Juckender Hautausschlag nach Sonneneinwirkung

Nicht bekannt

Brustvergrößerung

Insulinresistenz

erhöhte Blutwerte für Milchsäure

erhöhte Blutwerte für Zucker

Fettverlust im Gesicht

Fettanlagerung an inneren Organen

Fettverlust an den Armen

Fettverlust an den Beinen

fettanlagerung am Bauch

Hyperlipämie

Fettansammlung am Nacken

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