Telzir

Das Medikament Telzir wurde von sanego-Benutzern wie folgt bewertet

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Telzirwurde bisher von 1 sanego-Benutzer mit durchschnittlich 7,2 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Bei der Anwendung von Telzir traten bisher folgende Nebenwirkungen auf

Durchfall (1/1)
100%
Fettgewebeveränderungen (1/1)
100%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Telzir wurde bisher bei folgenden Krankheiten/Anwendungsgebieten verwendet

Krankheit%Bewertung (Durchschnitt)
HIV-Infektion100%(3 Bew.)

Anzahl der Nennungen der Krankheiten/Anwendungsgebiete bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Telzir Patienteninformation


Telzir wird zur Behandlung der HIV (humanen ImmunschwächeVirus)-Infektion eingesetzt.

Telzir gehört zu einer Art von Arzneimitteln, die als „antiretrovirale Mittel“ bezeichnet werden. Es wird mit einem niedrig dosierten anderen Arzneimittel (Ritonavir) eingenommen, das den Wirkstoffspiegel von Telzir im Blut erhöht. Telzir gehört zu einer Gruppe von antiretroviralen...

Telzir Patienteninformation lesen

Wir haben 1 Patienten Bericht zu Telzir.

Prozentualer Anteil 0%100%
Durchschnittliche Größe in cm00
Durchschnittliches Gewicht in kg070
Durchschnittliches Alter in Jahren00
Durchschnittlicher BMIin kg/m20,000,00

In Telzir kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Fosamprenavir

Fragen zu Telzir

Zu Telzir liegen noch keine Fragen vor –  eigene Frage zu Telzir stellen.

Folgende Berichte liegen bisher vor

 

combivir für HIV-Infektion, HIV-Infektion, HIV-Infektion mit Durchfall, Fettgewebeveränderungen

Es handelt sich um eine hoch aktive antiretrovirale Therapie (HAART) die besonders empfohlen wird bei stark geschwächtem Immunsystem zur ersten Stabilisierung. Alles altbekannte Wirkstoffe mit guter Wirkung, aber auch stark verdächtigt mehr unangenehme Nebenwirkungen zu haben, als neuere...

combivir bei HIV-Infektion; telzir bei HIV-Infektion; Norvir bei HIV-Infektion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
combivirHIV-Infektion5 Jahre
telzirHIV-Infektion5 Jahre
NorvirHIV-Infektion5 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Es handelt sich um eine hoch aktive antiretrovirale Therapie (HAART) die besonders empfohlen wird bei stark geschwächtem Immunsystem zur ersten Stabilisierung. Alles altbekannte Wirkstoffe mit guter Wirkung, aber auch stark verdächtigt mehr unangenehme Nebenwirkungen zu haben, als neuere Medikamente. Die Wirkung war hervorragend, schnelle Verbesserung aller Immunsystem stabilisierenden Werte (Helferzellenanzahl, Viruslast). Sehr gut wirksame Therapie bei mir, auch bei öfter "salopper" Einnahme. Zu Beginn klassische Nebenwirkung Durchfall (wohl besonders wegen Norvir), dauerte aber nur einige Monate und besserte sich dann. Bekannt war immer das Combivir, Norvir und wohl auch Telzir langfristig sich auf die Fettverteilung im Körper auswirken können ... und das meist wohl auch irreversibel. Jetzt nach 5 Jahren kann ich dezente Veränderungen am Unterhautfettgewebe feststellen, die Konturen und Form von Waden und Armmuskeln sind dezent kantiger geworden, Blutadern zeichnen sich immer deutlicher ab. Daher werde ich jetzt auf andere Medikamente wechseln.

Ich denke, als Ersttherapie zum schnellen zuverlässigen senken der Viruslast und stabilisieren des Immunsystems sicher gut, da sehr gut erforscht ... aber besser nicht für längere Therapie anzuraten.

Eingetragen am  als Datensatz 30697
Missbrauch melden

Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Zidovudin, Fosamprenavir, Ritonavir

Patientendaten:

Geburtsjahr:- Die Nebenwirkung verursacht bleibenden Schaden
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:männlich

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht?

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht:


mehr
50 mehr Nebenwirkungen mit Telzir

Telzir wurde von sanego-Benutzern bisher mit folgenden Medikamenten kombiniert

Combivir, Norvir

Telzir Patienteninformationen

WAS IST TELZIR UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?



Telzir wird zur Behandlung der HIV (humanen ImmunschwächeVirus)-Infektion eingesetzt.

Telzir gehört zu einer Art von Arzneimitteln, die als „antiretrovirale Mittel“ bezeichnet werden. Es wird mit einem niedrig dosierten anderen Arzneimittel (Ritonavir) eingenommen, das den Wirkstoffspiegel von Telzir im Blut erhöht. Telzir gehört zu einer Gruppe von antiretroviralen Arzneimitteln, die Proteasehemmer genannt werden. Die Protease ist ein durch das HIVirus erzeugtes Enzym, das dem Virus hilft, sich in den weißen Blutzellen (CD4-Zellen) Ihres Blutes zu vermehren. Telzir hemmt das HIVirus sich zu vermehren und mehr CD4-Zellen zu infizieren, indem es die Funktion der Protease hemmt.

Telzir wird mit niedrig dosiertem Ritonavir in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln („Kombinationstherapie“) zur Behandlung von mit HIV infizierten Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern über 6 Jahren angewendet.

Das HIVirus kann resistent gegen AntiHIV-Arzneimittel werden. Um dies zu vermeiden und um eine Verschlechterung Ihrer Erkrankung zu verhindern, ist es sehr wichtig, dass Sie alle Ihre Arzneimittel genau nach Anweisung einnehmen.

Telzir wird nicht verhindern, dass Sie andere Menschen mit HIV infizieren können. Die HIVInfektion wird durch sexuellen Kontakt mit einem infizierten Menschen oder durch Kontakt mit infiziertem Blut übertragen (beispielsweise durch eine gemeinsame Benutzung von Injektionsnadeln).

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON TELZIR BEACHTEN?



Telzir muss in Kombination mit niedrig dosiertem Ritonavir und anderen antiretroviralen Arzneimitteln angewendet werden.
Es ist daher wichtig, dass Sie die diesen Arzneimitteln beiliegenden Gebrauchsinformationen sorgfältig lesen. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie irgendwelche Fragen zu Ritonavir oder den anderen verschriebenen Arzneimitteln haben.


Telzir darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Fosamprenavir, Amprenavir oder einen der sonstigen Bestandteile von Telzir (Auflistung in Abschnitt 6) oder gegen Ritonavir sind.
- wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen:
- Alfuzosin (zur Behandlung eines ProstataProblems)
- Astemizol oder Terfenadin (häufig angewendet zur Behandlung von Symptomen einer
Allergie; diese Arzneimittel sind möglicherweise ohne Verschreibung erhältlich)
- Pimozid (zur Behandlung von Schizophrenie)
- Cisaprid (zur Linderung von Verdauungsstörungen)
- Ergotaminderivate (zur Behandlung von Kopfschmerzen)
- Rifampicin (zur Behandlung einer Tuberkulose)
- Amiodaron, Quinidin, Flecainid und Propafenon (zur Behandlung von Herzerkrankungen)
- Bepridil (zur Behandlung eines hohen Blutdrucks)
- oral (durch den Mund) einzunehmendes Midazolam und oral einzunehmendes Triazolam (zur Behandlung von Angstzuständen)
- Johanniskrauthaltige Produkte (Hypericum perforatum)
- Lovastatin, Simvastatin (zur Cholesterin-Senkung)
- Sildenafil, wenn es zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (eine Erkrankung, welche die Blutgefäße, die zu Ihrer Lunge führen, betrifft) angewendet wird.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Telzir ist erforderlich

Bevor Sie mit der Einnahme von Telzir beginnen, muss Ihr Arzt wissen,
- ob Sie an einer bekannten Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Sulfonamidhaltige
Arzneimittel leiden. Sie könnten auch überempfindlich auf Telzir reagieren.
- ob Sie eine Leberfunktionsstörung haben. Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise eine Verminderung der Telzir- und RitonavirDosis empfehlen, die sich nach dem Ausmaß Ihrer Leberschädigung richtet. Während der Behandlung mit Telzir werden Sie sorgfältig überwacht. Wenn Ihre Leberfunktionsstörung sich verschlechtert, müssen Sie gegebenenfalls die Einnahme von Telzir für eine gewisse Zeit oder dauerhaft abbrechen. Patienten mit chronischer Hepatitis B oder C, die eine Kombinationstherapie erhalten, haben ein erhöhtes Risiko, dass schwere Leberfunktionsstörungen auftreten.
- ob Sie an der Bluterkrankheit (Hämophilie) leiden. Während einer Therapie mit Proteasehemmern (wie Telzir), ist eine Zunahme der Blutungsneigung möglich. Der Grund dafür ist nicht bekannt. Möglicherweise benötigen Sie zusätzlich Faktor VIII, um Blutungen zu kontrollieren.
- ob Sie an Diabetes leiden. Von einigen Patienten, die antiretrovirale Arzneimittel, einschließlich Proteasehemmer, erhalten, liegen Berichte über erhöhte Blutzuckerspiegel und eine Verschlechterung des Diabetes mellitus vor. Darüber hinaus trat bei einigen Patienten während der Einnahme erstmalig ein Diabetes auf.
- ob Sie irgendwelche anderen Arzneimittel einnehmen. Siehe Abschnitt „Andere Arzneimittel und Telzir“ im Text darunter.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft. Es sind möglicherweise zusätzliche Kontrolluntersuchungen, einschließlich Blutuntersuchungen, notwendig, solange Sie Ihre Arzneimittel einnehmen.

Ihr Arzt wird Ihre Blutzuckerspiegel vor und während der TelzirBehandlung überwachen.

Achten Sie auf wichtige Symptome

Manche Patienten entwickeln während der Einnahme von Arzneimitteln gegen eine HIVInfektion andere Erkrankungen, die schwerwiegend sein können. Diese umfassen:
- Aufflammen von früher aufgetretenen Infektionen
- Veränderungen Ihrer Körperform
- Probleme mit Ihren Knochen

Sie müssen über wichtige Anzeichen und Symptome Bescheid wissen, um auf diese während der TelzirEinnahme achten zu können.
Lesen Sie bitte die Informationen zu „Andere mögliche Nebenwirkungen der HIVKombinationstherapie“ im Abschnitt 4 dieser Packungsbeilage. Wenn Sie irgendwelche Fragen zu diesen Angaben oder zu den gegebenen Empfehlungen haben: →Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Es kann sein, dass Sie einen Hautausschlag entwickeln.

Die Einnahme von Telzir kann trotzdem fortgeführt werden. Der Hautausschlag kann mit Antihistaminika behandelt werden. Selten kann der Hautausschlag aber schwerwiegend und ernsthaft sein (StevensJohnson-Syndrom). Wenn dies auftritt, muss die Behandlung mit Telzir unverzüglich abgebrochen werden und Sie dürfen dieses Arzneimittel nie wieder einnehmen.

Schützen Sie andere Menschen.

Telzir kann nicht verhindern, dass Sie durch sexuellen Kontakt oder durch Blutkontakt andere Menschen mit HIV infizieren. Um andere Menschen vor einer HIVInfektion zu schützen: →Verwenden Sie ein Kondom, wenn Sie oralen, vaginalen oder analen Geschlechtsverkehr haben. →Riskieren Sie keinen Blutkontakt – benutzen Sie beispielsweise nicht gemeinsam die gleichen Injektionsnadeln.

Andere Arzneimittel und Telzir Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben oder wenn Sie mit der Einnahme/Anwendung eines neuen Arzneimittels beginnen,
auch wenn es sich um pflanzliche Arzneimittel oder andere, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Ihr Arzt wird entscheiden, ob die Einnahme dieser Arzneimittel zusammen mit Telzir und Ritonavir für Sie geeignet ist. Dies ist sehr wichtig, da Telzir oder Ritonavir die Wirkungen anderer Arzneimittel verstärken oder abschwächen können. Dies kann mitunter zu ernsthaften medizinischen Folgen führen.

Es gibt einige Arzneimittel, die nicht zusammen mit Telzir eingenommen werden dürfen.
Sie müssen die Liste der Arzneimittel unter „Telzir darf nicht eingenommen werden“ zu Beginn des Abschnittes 2 dieser Gebrauchsinformation überprüfen.

Diese Arzneimittel werden nicht in Kombination mit Telzir/Ritonavir empfohlen:

- Ketoconazol und Itraconazol in Dosierungen über 200 mg täglich (zur Behandlung von
Pilzinfektionen)
- Rifabutin in Dosierungen über 150 mg jeden zweiten Tag (ein Antibiotikum)
- Lidocain, das mittels Injektion verabreicht wird (ein Lokalanästhetikum)
- Halofantrin (zur Behandlung einer Malaria)
- Sildenafil, Vardenafil oder Tadalafil (zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion)
- Atorvastatin in Dosierungen über 20 mg täglich (zur Cholesterin-Senkung)
- Fluticasonpropionat und ähnliche Arzneimittel zur Behandlung von Asthma, außer es wird als notwendig erachtet. In diesem Fall ist eine enge Überwachung erforderlich.
- Kombination aus Lopinavir/Ritonavir (zur Behandlung der HIVInfektion)
- Raltegravir (zur Behandlung der HIVInfektion)

Sie werden eng überwacht, wenn Sie diese Arzneimittel zusammen mit Telzir/Ritonavir einnehmen:

- Atorvastatin bis zu 20 mg täglich (zur Cholesterin-Senkung)
- Carbamazepin, Phenobarbital (zur Behandlung einer Epilepsie)
- Cyclosporin, Rapamycin, Tacrolimus (zur Unterdrückung des Immunsystems)
- Desipramin, Nortryptilin, Paroxetin und ähnliche Arzneimittel (zur Behandlung einer Depression)
- Warfarin und andere Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung
- als Injektion (Spritze) anzuwendendes Midazolam (zur Behandlung von Angstzuständen).

Wenn Sie folgendes Arzneimittel einnehmen, muss Ihre TelzirDosis möglicherweise angepasst werden
- Etravirin (zur Behandlung der HIVInfektion)

Hormonelle Empfängnisverhütung

Die Einnahme von Telzir und Ritonavir während der Anwendung der AntiBaby-Pille („Pille”) kann für Ihre Leber schädlich sein und auch die Wirksamkeit der Empfängnisverhütung beeinträchtigen. → Verwenden Sie andere Verhütungsmethoden auf nichthormoneller Basis wie z. B. Kondome. Es wurden keine Studien zur Anwendung von Telzir/Ritonavir mit anderen Hormontherapien wie z. B. Hormonersatztherapien durchgeführt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder werden oder eine Schwangerschaft planen: →Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Risiken und über den Nutzen einer TelzirBehandlung.

HIVinfizierte Frauen dürfen nicht stillen
, da die HIVInfektion durch die Muttermilch auf den Säugling übertragen werden kann. Wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen: →Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Telzir kann bei Ihnen ein Schwindelgefühl verursachen und andere Nebenwirkungen hervorrufen, die Ihre Aufmerksamkeit verringern. →Führen Sie nur dann ein Fahrzeug und bedienen Sie eine Maschine, wenn Sie sich gut fühlen.

Suchen Sie regelmäßig Ihren Arzt auf

Telzir hilft, Ihre HIVInfektion unter Kontrolle zu halten, heilt diese aber nicht. Sie werden daher Telzir jeden Tag einnehmen müssen, um eine Verschlechterung Ihrer Erkrankung zu vermeiden. Es können auch weiterhin andere Infektionen oder Komplikationen im Zusammenhang mit der HIVInfektion auftreten. → Bleiben Sie mit Ihrem Arzt in Kontakt. Beenden Sie die Einnahme von Telzir nicht ohne Empfehlung Ihres Arztes.

WIE IST TELZIR EINZUNEHMEN?



Nehmen Sie Telzir immer genau nach Anweisung des Arztes ein.
Es ist sehr wichtig, dass Sie die
gesamte Tagesdosis von Telzir und Ritonavir, die Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat, einnehmen.
Nehmen Sie nicht mehr als die empfohlene Dosis ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Nehmen Sie die Tabletten im Ganzen mit Wasser oder einem anderen Getränk ein
. Die TelzirTabletten können mit oder ohne eine Mahlzeit eingenommen werden. Für Patienten, die Schwierigkeiten haben, Tabletten zu schlucken, ist Telzir auch als Flüssigkeit (Suspension zum Einnehmen) erhältlich. (Lesen Sie zur Anleitung, ob die Flüssigkeit mit oder ohne eine Mahlzeit eingenommen werden soll, die Gebrauchsinformation für Telzir Suspension zum Einnehmen).

Wieviel Sie einnehmen müssen


Erwachsene
Die empfohlene Dosis beträgt eine 700 mg TelzirTablette zweimal täglich mit 100 mg Ritonavir zweimal täglich.

Kinder ab 6 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 39 kg

Kinder können die TablettenDosis für Erwachsene von einer 700 mg Telzir Tablette zweimal täglich mit 100 mg Ritonavir zweimal täglich einnehmen, wenn sie die Tabletten im Ganzen schlucken können.


Kinder ab 6 Jahren mit einem Körpergewicht unter 39 kg
Verwenden Sie Telzir Suspension zum Einnehmen.

Erwachsene mit einer Leberfunktionsstörung

Wenn Sie eine leicht ausgeprägte Leberfunktionsstörung haben, ist die Dosis eine TelzirTablette (700 mg) zweimal täglich mit 100 mg Ritonavir nur einmal täglich. Bei einer mittelschweren oder schweren Leberfunktionsstörung muss die TelzirDosis erniedrigt werden. Diese Dosisanpassung kann nicht mit TelzirTabletten gemacht werden. Sie müssen dafür die Telzir Suspension zum Einnehmen verwenden.

Wenn Sie eine größere Menge von Telzir einnehmen

Wenn Sie mehr als die verschriebene Dosis von Telzir eingenommen haben: →Fragen Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie die Einnahme von Telzir vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Telzir vergessen haben, nehmen Sie es ein, sobald Sie daran denken, und setzen dann die Einnahme wie vorher fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis nachzuholen.

Beenden Sie die Einnahme von Telzir nicht ohne Empfehlung Ihres Arztes

Setzen Sie die Einnahme von Telzir so lange fort, wie es Ihr Arzt empfiehlt. Brechen Sie die Einnahme nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt empfiehlt es Ihnen.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Telzir Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Behandlung einer HIVInfektion ist es nicht immer möglich zu sagen, ob auftretende Nebenwirkungen durch Telzir, durch andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden, oder durch die HIVErkrankung selbst verursacht werden. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt über jede Veränderung Ihres Gesundheitszustandes unterrichten.

Sehr häufige Nebenwirkungen

Diese können mehr als 1 von 10 Personen betreffen:
- Durchfall
- Erhöhung des Cholesterins (ein bestimmtes Blutfett). Ihr Arzt wird Ihre Blutfettwerte vor und während der TelzirBehandlung überwachen.

Häufige Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 von 10 Personen betreffen:
- Erhöhungen der Triglyceride (bestimmte Blutfette). Ihr Arzt wird Ihre Blutfettwerte vor und während der TelzirBehandlung überwachen.
- Unwohlsein oder Krankheitsgefühl (Übelkeit oder Erbrechen), Bauchschmerzen, weiche Stühle
- Hautausschläge (gerötet, geschwollen oder juckend) - wenn der Hautausschlag schwerwiegend ist, müssen Sie gegebenenfalls die Einnahme von Telzir abbrechen
- Kopfschmerzen, Schwindelgefühl
- Müdigkeit
- Erhöhungen von Enzymen, die von der Leber hergestellt und Transaminasen genannt werden, und eines Enzyms, das von der Bauchspeicheldrüse hergestellt und Lipase genannt wird
- Kribbeln oder Taubheitsgefühl im Bereich der Lippen und des Mundes.

Gelegentliche Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 von 100 Personen betreffen:
- Schwellung des Gesichtes, der Lippen und der Zunge (Angioödem bzw. Quincke-Ödem).


Seltene Nebenwirkungen
Diese können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen:
- Eine schwere oder lebensbedrohliche Hautreaktion (StevensJohnson-Syndrom).

Mögliches Auftreten von Muskelproblemen

Es liegen Berichte über Muskelschmerzen, Empfindlichkeit oder Schwäche, vor allem unter antiretroviraler Behandlung einschließlich Proteasehemmern und Nukleosidanaloga, vor. In seltenen Fällen waren diese Muskelerkrankungen schwerwiegend (Rhabdomyolyse). Wenn Sie irgendwelche Muskelprobleme bemerken: →Informieren Sie Ihren Arzt.

Bei Blutern können die Blutungen zunehmen
Bei Patienten mit Hämophilie Typ A und B liegen Berichte über eine Zunahme von Blutungen während der Einnahme von Proteasehemmern vor. Sollte dies bei Ihnen eintreten: →Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.

Wenn Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen von schwerer Ausprägung ist, Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Andere mögliche Nebenwirkungen der HIVKombinationstherapie


Früher aufgetretene Infektionen können wieder aufflammen
Patienten mit fortgeschrittener HIVInfektion (AIDS) haben ein geschwächtes Immunsystem und die Wahrscheinlichkeit, dass sich bei ihnen schwerwiegende Infektionen (opportunistische Infektionen)
entwickeln, ist höher. Wenn diese Patienten mit der Therapie beginnen, können länger bestehende, verborgene Infektionen wieder auftreten und Anzeichen und Symptome einer Entzündung hervorrufen. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der körpereigenen Immunantwort zurückzuführen sind, die es dem Körper ermöglicht diese Infektionen zu bekämpfen.

Wenn Sie während der Einnahme von Telzir irgendwelche Anzeichen einer Infektion oder Entzündung bemerken:

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt. Nehmen Sie keine anderen Arzneimittel gegen die Infektion ohne Empfehlung Ihres Arztes ein.

Mögliche Veränderungen Ihrer Körperform

Patienten, die eine HIVTherapie erhalten, können aufgrund von Veränderungen der Körperfettverteilung eine Änderung Ihrer Körperform beobachten:
- Fettverlust kann an Beinen, Armen oder im Gesicht auftreten
- Zusätzliche Fettansammlung kann um den Bauch (Abdomen), an der Brust oder an inneren Organen erfolgen
- Am Nacken können Fettgeschwulste auftreten (manchmal auch „Stiernacken“ genannt). Die Ursache dieser Veränderungen und ihre Langzeitauswirkungen auf die Gesundheit sind derzeit nicht bekannt. Wenn Sie Veränderungen Ihrer Körperform bemerken: →Informieren Sie Ihren Arzt.

Möglicherweise auftretende Probleme mit Ihren Knochen

Einige Patienten, die eine Kombinationstherapie gegen HIV erhalten, entwickeln eine so genannte Osteonekrose. Hierbei sterben Teile des Knochengewebes infolge einer unzureichenden Blutversorgung des Knochens ab.

Bei Patienten kann die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten dieser Knochenerkrankung erhöht sein,
- wenn sie bereits seit langem eine Kombinationstherapie erhalten
- wenn sie zusätzlich Kortikosteroide (entzündungshemmende Arzneimittel) einnehmen
- wenn sie regelmäßig oder übermäßig Alkohol trinken
- wenn sie ein sehr schwaches Immunsystem haben
- wenn sie Übergewicht haben.

Zeichen, auf die Sie achten müssen, umfassen:

- Gelenksteife
- Gelenkschmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter)
- Schwierigkeiten bei Bewegungen.
Wenn Sie irgendeines dieser Symptome bemerken: →Informieren Sie Ihren Arzt.

Andere Nebenwirkungen, die mittels Blutuntersuchung erkannt werden können
Eine HIVKombinationstherapie kann außerdem folgendes verursachen:
- Anstieg der Milchsäurewerte (Laktat) im Blut
- Anstieg des Blutzuckers oder der Blutfette
- Insulinresistenz (wenn Sie Diabetiker sind, müssen Sie gegebenenfalls Ihre Insulindosis anpassen, um Ihren Blutzucker ausreichend unter Kontrolle zu haben).

WIE IST TELZIR AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Flasche und dem Umkarton angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie TelzirTabletten nicht in Ihrem Abwasser oder Haushaltsabfall, falls Sie nicht benötigte Tabletten übrig haben. Geben Sie die Tabletten an Ihren Apotheker zurück, der das Arzneimittel ohne der Umwelt zu schaden, entsorgen wird.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Juni 2011

Benutzer mit Erfahrungen

Mitglied werden…

  • Gleichgesinnte kennen lernen
  • Antworten erhalten
  • Unterstützung finden
  • Anderen helfen
  • Wissen weiter geben
Anmelden

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Telzir folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Durchfall

Erhöhung des Cholesterins

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Übelkeit

Müdigkeit

Erbrechen

Bauchschmerzen

Schwindelgefühl

weiche Stühle

Erhöhungen der Triglyceride

Hautausschläge (gerötet)

geschwollen oder juckend

Erhöhungen der Transaminasen

Erhöhung der Lipase

Kribbeln im Bereich der Lippen

Taubheitsgefühl im Bereich der Lippen

Kribbeln im Bereich des Mundes

Taubheitsgefühl im Bereich des Mundes

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Angioödem

Selten  (0,01 - 0,1%)

Stevens-Johnson-Syndrom

Nicht bekannt

Muskelschmerzen

Rhabdomyolyse

Insulinresistenz

Gelenksteife

Schulterschmerzen

Schwierigkeiten bei Bewegungen

Zunahme von Blutungen (Patienten mit Hämophilie Typ A und B)

Fettverlust an Armen (Patienten die eine HIV-Therapie erhalten)

Fettverlust an Beinen (Patienten mit Hämophilie Typ A und B)

Fettverlust im Gesicht (Patienten mit Hämophilie Typ A und B)

Fettansammlung um den Bauch (Patienten mit Hämophilie Typ A und B)

Fettansammlung um die Brust (Patienten mit Hämophilie Typ A und B)

Fettansammlung an den inneren Organen (Patienten mit Hämophilie Typ A und B)

Fettgeschwulste am Nacken (Patienten mit Hämophilie Typ A und B)

Osteonekrose (Patienten die eine Kombinationstherapie gegen HIV erhalten)

Empfindlichkeit (Patienten unter unter antiretroviraler Behandlung)

Schwäche (Patienten unter unter antiretroviraler Behandlung)

Anstieg der Milchsäurewerte im Blut

Anstieg des Blutzuckers

Anstieg der Blutfette

Schmerzen in Hüfte

Schmerzen in den Knien

[]