Teslascan

Teslascan Patienteninformation



TESLASCAN ist ein paramagnetisches Kontrastmittel zur Anwendung in der MagnetresonanzTomographie (MRT) zur Verbesserung der diagnostischen Information.

Dieses Arzneimittel ist ein Diagnostikum.

TESLASCAN wird in der MagnetresonanzTomographie (MRT) zur Erkennung bestimmter Läsionen in der Leber und im Pankreas verwendet.

Teslascan Patienteninformation lesen

In Teslascan kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Mangafodipir-Trinatrium

Fragen zu Teslascan

Zu Teslascan liegen noch keine Fragen vor –  eigene Frage zu Teslascan stellen.

50 mehr Nebenwirkungen mit Teslascan

Teslascan Patienteninformationen

WAS IST TESLASCAN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?




TESLASCAN ist ein paramagnetisches Kontrastmittel zur Anwendung in der MagnetresonanzTomographie (MRT) zur Verbesserung der diagnostischen Information.

Dieses Arzneimittel ist ein Diagnostikum.

TESLASCAN wird in der MagnetresonanzTomographie (MRT) zur Erkennung bestimmter Läsionen in der Leber und im Pankreas verwendet.


WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON TESLASCAN BEACHTEN?



TESLASCAN darf nicht angewendet werden:

- während der Schwangerschaft
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von TESLASCAN sind
- bei Phäochromozytom
- in der Stillzeit
- bei schweren Nierenerkrankungen
- bei schweren Lebererkrankungen.

Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit:

- schweren Herzerkrankungen - besonders Herzversagen oder bei bestehendem Risiko für Herzrhythmusstörungen
- bei Patienten mit Verletzungen der BlutHirn-Schranke und schweren zerebralen Erkrankungen

Selten treten Überempfindlichkeitsreaktionen (Urtikaria und andere mögliche allergische Reaktionen) auf.



Bei Anwendung von TESLASCAN mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit

TESLASCAN darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

In welchem Ausmaß TESLASCAN in die Muttermilch übergeht, ist nicht bekannt. Als Vorsichtsmaßnahme, um Kinder vor der Exposition mit dem Arzneimittel zu bewahren, ist das Stillen ab dem Zeitpunkt der Verabreichung zu unterbrechen und die Muttermilch nach der Kontrastmittelgabe über die Dauer von 14 Tagen zu verwerfen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Bisher sind keine Auswirkungen bekannt. Es gibt keine Gründe, die gegen die aktive Teilnahme am Straßenverkehr nach der Untersuchung sprechen, es sei denn, Sie fühlen sich schwindlig oder unsicher.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von TESLASCAN

Dieses Arzneimittel enthält 5,5 mmol (126 mg) Natrium je Standarddosis von 35 ml. Wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.

WIE IST TESLASCAN ANZUWENDEN?



TESLASCAN ist zur Anwendung bei Patienten über 18 Jahren bestimmt.

Dosierung:

Die zu verabreichende Menge hängt vom Gewicht des Patienten ab: Die empfohlene Dosierung beträgt 0,5 ml/kg Körpergewicht für Erwachsene und ältere Personen.

TESLASCAN ist zur intravenösen Anwendung bestimmt und wird vor der MRTUntersuchung infundiert. TESLASCAN kann über eine dünne Kanüle in eine Vene infundiert werden, gewöhnlich in eine Armvene. Die Verabreichung kann bis zu 15-20 Minuten dauern.

TESLASCAN sollte vor Gebrauch visuell auf Partikel und die Unversehrtheit des Behältnisses geprüft werden. TESLASCAN ist zur einmaligen Anwendung bestimmt. Das Arzeimittel sollte nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. Nicht verbrauchte Lösung ist zu verwerfen.

Überdosierung

Ein Antidot zu diesem Kontrastmittel ist nicht bekannt. Klinisch manifeste Überdosierungen sollten stationär symptomatisch behandelt werden.

Hohe Mangandosen können das Herz weniger effizient pumpen lassen, die Blutgefäße erweitern, als auch Herzrhythmusstörungen verursachen.



WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann TESLASCAN Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die berichteten Nebenwirkungen sind gewöhnlich leicht und von kurzer Dauer: Häufig (Die Nebenwirkung tritt bei 1 von 100 bis 1 von 10 Patienten auf):
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Wärmegefühl/Flush

Gelegentlich (Die Nebenwirkung tritt bei 1 von 1.000 bis 1 von 100 auf):
- Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hautreaktionen, Rhinitis (Schnupfen), Pharyngitis (Halsentzündung))
- Fieber
- Durchfall
- Erbrechen
- Schwindel
- Herzklopfen
- Parästhesien (Empfinden von Kribbeln)
- Bauchschmerzen
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- Geschmacksirritationen

Selten (Die Nebenwirkung tritt bei 1 von 10.000 bis 1 von 1.000 Patienten auf):
- Bluthochdruck

Sehr selten (Die Nebenwirkung tritt bei weniger als 1 von 10.000 Patienten auf):
- Sehstörungen
- Brustschmerzen
- Blähungen

Anaphylaktoide Reaktionen (Giemen, Atemschwierigkeiten oder Engegefühl oder Schmerzen in der Brust) können auftreten.

Informieren Sie bitte Ihren Radiologen oder Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST TESLASCAN AUFZUBEWAHREN?



Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Verfalldatum

Sie dürfen TESLASCAN nach dem auf dem Etikett nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Lager- und Aufbewahrungshinweise

Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nach dem Öffnen sollte das Arzneimittel sofort verwendet werden. Nur zur einmaligen Anwendung. Angebrochene Lösung ist zu vernichten.

Sie dürfen TESLASCAN nicht verwenden, wenn sich die Farbe von dunkelgelb zu braun verändert hat.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Dezember 2009

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Teslascan folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Wärmegefühl

Übelkeit

Flush

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Schwindel

Erbrechen

Fieber

Bauchschmerzen

Durchfall

Herzklopfen

Schmerzen an der Injektionsstelle

Überempfindlichkeitsreaktionen

Hautreaktionen

Rhinitis

Pharyngitis

Parästhesien

Geschmacksirritationen

Selten  (0,01 - 0,1%)

Bluthochdruck

Sehr selten  (0 - 0,01%)

Sehstörungen

Brustschmerzen

Blähungen

Nicht bekannt

Anaphylaktoide Reaktionen

Giemen

Atemschwierigkeiten

Engegefühl in der Brust

Schmerzen in der Brust

[]