Thalidomide Celgene

Thalidomide Celgene Patienteninformation

Thalidomide Celgene enthält den Wirkstoff Thalidomid. Er gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als ‚immunsuppressive Arzneimittel’ bezeichnet werden. Sie entfalten ihre Wirkung, indem sie auf die Zellen Ihres Immunsystems einwirken. Das Immunsystem ist ein Teil des Abwehrsystems des Körpers, das die Bekämpfung von Krankheiten und Infektionen unterstützt.

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In Thalidomide Celgene kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Thalidomid

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WAS IST THALIDOMIDE CELGENE UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?



Was ist Thalidomide Celgene?

Thalidomide Celgene enthält den Wirkstoff Thalidomid. Er gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als ‚immunsuppressive Arzneimittel’ bezeichnet werden. Sie entfalten ihre Wirkung, indem sie auf die Zellen Ihres Immunsystems einwirken. Das Immunsystem ist ein Teil des Abwehrsystems des Körpers, das die Bekämpfung von Krankheiten und Infektionen unterstützt.

Wofür wird Thalidomide Celgene angewendet?

Thalidomide Celgene wird zur Behandlung des multiplen Myeloms, einer Krebserkrankung des Knochenmarks, eingesetzt. Das multiple Myelom ist eine Art von Blutkrebs, der eine bestimmte Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die Antikörper produzieren, betrifft. Thalidomide Celgene wird, in Kombination mit zwei weiteren Arzneimitteln, Melphalan und Prednison zur ErstlinienBehandlung von Patienten mit multiplem Myelom, die ≥ 65 Jahre alt sind oder keine HochdosisChemotherapie erhalten können, eingesetzt. In der relevanten klinischen Studie war diese Kombination mit einer Verlängerung der Gesamtüberlebenszeit von durchschnittlich 18 Monaten verbunden.

Falls Sie mehr über diese Arzneimittel erfahren möchten, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder lesen Sie die Packungsbeilage dieser Arzneimittel.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON THALIDOMIDE CELGENE BEACHTEN?




Ihr Arzt hat Ihnen besondere Anweisungen gegeben, insbesondere über die Wirkungen von Thalidomid auf ungeborene Kinder (wie im Thalidomide CelgeneSchwangerschafts-PräventionsProgramm beschrieben).

Sie werden eine Patientenkarte oder andere relevante Unterlagen von Ihrem Arzt erhalten haben. Lesen Sie sie bitte sorgfältig durch, und folgen Sie den jeweiligen Anweisungen.

Sollten Sie diese Anweisungen nicht vollständig verstanden haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt, Ihnen diese erneut zu erklären, bevor Sie mit der Einnahme von Thalidomid beginnen (siehe auch weitere Informationen in diesem Abschnitt unter „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Thalidomide Celgene ist erforderlich“ und „Schwangerschaft“).

Thalidomide Celgene darf nicht eingenommen werden:

- wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein, oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen, weil Thalidomide Celgene Missbildungen sowie Tod des ungeborenen Kindes verursacht
- wenn Sie schwanger werden können, aber die erforderlichen Maßnahmen zur Empfängnisverhütung (wie im Thalidomide CelgeneSchwangerschafts-PräventionsProgramm beschrieben) nicht befolgen können
- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Thalidomid oder einen der anderen Bestandteile von Thalidomide Celgene sind (aufgelistet in Abschnitt 6 „Was Thalidomide Celgene enthält“)

Nehmen Sie Thalidomide Celgene nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Sollten Sie sich diesbezüglich nicht sicher sein, dann sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Thalidomide Celgene einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Thalidomide Celgene ist erforderlich:

Sprechen Sie in den folgenden Situationen vor Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt:

Hinweise für alle Patienten
, die Thalidomide Celgene einnehmen:
Halten Sie vor Einnahme dieses Arzneimittels Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn:
- bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für das Entstehen eines Blutgerinnsels in Ihren Venen (tiefe Venenthrombose) oder in Ihrer Lunge (Lungenembolie) oder in Ihren Arterien (Herzinfarkt) besteht
- Sie die von Ihrem Arzt erteilten Anweisungen zur Empfängnisverhütung nicht verstehen oder wenn Sie das Gefühl haben, diese nicht befolgen zu können
- bei Ihnen eine Nervenschädigung vorliegt, wie etwa Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Schmerzen in Ihren Händen oder Füßen

Hinweise für Frauen
, die Thalidomide Celgene einnehmen: Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie schwanger werden können, auch dann, wenn Sie der Ansicht sind, dass dies unwahrscheinlich ist. Wenn Sie schwanger werden können:
- Wird Ihr Arzt dafür sorgen, dass bei Ihnen Schwangerschaftstests durchgeführt werden: o bevor Sie die Behandlung beginnen o alle 4 Wochen während der Behandlung o 4 Wochen nach Abschluss der Behandlung
- Müssen Sie eine zuverlässige Methode der Empfängnisverhütung anwenden: o während 4 Wochen vor Behandlungsbeginn o während der Behandlung o während 4 Wochen nach Abschluss der Behandlung Ihr Arzt wird Ihnen sagen, welche Methode der Empfängnisverhütung Sie benutzen sollen.

Wenn Sie schwanger werden können, wird Ihr Arzt jedes Mal, wenn er Ihnen ein Rezept ausstellt, schriftlich festhalten, dass die erforderlichen Maßnahmen, wie oben beschrieben, ergriffen wurden, und er wird Ihnen dies auf Ihrer Patientenkarte oder anderen relevanten Unterlagen dokumentieren.

Hinweise für Männer
, die Thalidomide Celgene einnehmen: Thalidomid tritt in das Sperma über. Aus diesem Grund dürfen Sie keinen ungeschützten Geschlechtsverkehr haben.
- Eine Schwangerschaft und jeglicher Kontakt mit Ihrem Samen während einer Schwangerschaft muss vermieden werden. Verwenden Sie immer ein Kondom: o während der Behandlung o sowie für 1 Woche nach Abschluss der Behandlung
- Sie dürfen keinen Samen spenden: o während der Behandlung o sowie für 1 Woche nach Abschluss der Behandlung

Blutspenden:

Während der Behandlung mit Thalidomide Celgene und für 1 Woche nach Abschluss der Behandlung dürfen Sie kein Blut spenden.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine der oben genannten Angaben auf Sie zutrifft, dann sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Anwendung von Thalidomide Celgene beginnen.

Bei Einnahme von Thalidomide Celgene mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, da diese die Wirkung von Thalidomid beeinflussen können. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel einschließlich pflanzlicher Arzneimittel.

Informieren Sie Ihren Arzt zuverlässig, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Schläfrigkeit verursachen, da Thalidomid deren Wirkungen verstärken kann.
Bei Einnahme von Thalidomide Celgene zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Thalidomide Celgene kann unabhängig von der Nahrungsaufnahme eingenommen werden (siehe Abschnitt 3 „Wie ist Thalidomide Celgene anzuwenden?“).

Trinken Sie während der Behandlung mit Thalidomide Celgene keinen Alkohol. Der Grund dafür ist, dass Alkohol Sie schläfrig machen und Thalidomide Celgene diese Schläfrigkeit noch verstärken kann.

Schwangerschaft:

Thalidomid führt zu schweren Missbildungen oder zum Tod des ungeborenen Kindes.
- Wenn eine Schwangere auch nur eine einzige Kapsel einnimmt, kann dies schwere Missbildungen beim ungeborenen Kind verursachen.
- Zu diesen Missbildungen können verkürzte Arme oder Beine, missgebildete Hände oder Füße, Schäden an Augen oder Ohren sowie den inneren Organen gehören. Sollten Sie schwanger sein, dürfen Sie Thalidomide Celgene keinesfalls einnehmen. Außerdem dürfen Sie keinesfalls schwanger werden, solange Sie Thalidomide Celgene einnehmen.

Wenn Sie eine Frau sind, die schwanger werden kann, müssen Sie eine zuverlässige Methode der Empfängnisverhütung anwenden (siehe Abschnitt 2 „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Thalidomide Celgene ist erforderlich“).
Sie müssen die Behandlung sofort abbrechen und Ihren Arzt unverzüglich informieren, wenn:
- bei Ihnen eine Monatsblutung ausbleibt oder Sie glauben, dass eine Blutung ausgeblieben ist oder bei Ihnen eine ungewöhnliche Menstruationsblutung auftritt oder Sie den Verdacht haben, schwanger zu sein.
- Sie heterosexuellen Geschlechtsverkehr haben, ohne eine zuverlässige Methode der Empfängnisverhütung anzuwenden.
Sollten Sie während der Behandlung mit Thalidomid schwanger werden, müssen Sie die Behandlung abbrechen und Ihren Arzt umgehend informieren.

Männer, die Thalidomide Celgene einnehmen und deren Partnerin schwanger werden könnte, sollten bitte den Abschnitt 2 „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Thalidomide Celgene ist erforderlich“ beachten. Falls Ihre Partnerin schwanger wird, während Sie Thalidomid einnehmen, müssen Sie Ihren Arzt umgehend informieren.

Stillzeit:

Sie dürfen nicht stillen, wenn Sie Thalidomide Celgene einnehmen, da nicht bekannt ist, ob Thalidomid in die menschliche Muttermilch übertritt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Sollten bei Ihnen Nebenwirkungen wie Schwindelgefühl, Müdigkeit, Schläfrigkeit oder verschwommenes Sehen auftreten, dürfen Sie kein Fahrzeug führen bzw. Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Thalidomide Celgene:

Thalidomide Celgene enthält Lactose (eine Zuckerart). Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

WIE IST THALIDOMIDE CELGENE ANZUWENDEN?




Nehmen Sie Thalidomide Celgene immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Thalidomide Celgene ist nicht geeignet für Personen unter 18 Jahren.

Wieviel wird eingenommen:

Die übliche Dosis beträgt 200 mg (4 Kapseln) pro Tag. Ihr Arzt wird jedoch die für Sie angemessene Dosis festlegen, Ihren Krankheitsverlauf beobachten und gegebenenfalls Ihre Dosis anpassen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie und für wie lange Sie Thalidomide Celgene einnehmen müssen.

Thalidomide Celgene wird täglich in Behandlungszyklen von jeweils 6 Wochen in Kombination mit Melphalan und Prednison eingenommen, wobei Melphalan und Prednison nur an den Tagen 1 bis 4 eines jeden 6-wöchigen Zyklus eingenommen werden.

Einnahme dieses Arzneimittels:

- Dieses Arzneimittel wird über den Mund eingenommen.
- Schlucken Sie die Kapseln unzerkaut mit einem vollen Glas Wasser.
- Nicht zerbrechen oder zerkauen.
- Nehmen Sie die Kapseln einmal täglich vor dem Schlafengehen ein. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich zu anderen Tageszeiten müde fühlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Thalidomide Celgene eingenommen haben, als Sie sollten:

Wenn Sie mehr Thalidomide Celgene eingenommen haben, als Sie sollten, benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie umgehend ein Krankenhaus auf. Nehmen Sie nach Möglichkeit die Packung des Arzneimittels und diese Gebrauchsinformation mit.

Wenn Sie die Einnahme von Thalidomide Celgene vergessen haben:

Wenn Sie vergessen haben, Thalidomid zur gewohnten Zeit einzunehmen und
- weniger als 12 Stunden vergangen sind, nehmen Sie Ihre Kapseln sofort ein
- über 12 Stunden vergangen sind, nehmen Sie Ihre Kapseln nicht ein. Nehmen Sie die nächsten Kapseln am anderen Tag zur gewohnten Zeit.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?



Wie alle Arzneimittel kann Thalidomide Celgene Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen wird folgendermaßen klassifiziert:

Sehr häufig mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten 1 bis 10 Behandelte von 10.000 Sehr selten weniger als 1 Behandelter von 10.000

Die folgenden Nebenwirkungen können möglicherweise bei der Einnahme dieses Arzneimittels auftreten:

Brechen Sie die Einnahme von Thalidomide Celgene sofort ab und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn Sie die folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen feststellen – Sie müssen möglicherweise dringend medizinisch versorgt werden:

- schwere Hautreaktionen einschließlich Hautausschläge - dabei handelt es sich um eine häufige Nebenwirkung - und Blasenbildungen auf Haut und Schleimhäuten (StevensJohnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse, dies sind seltene Nebenwirkungen). Gleichzeitig können Sie auch eine erhöhte Temperatur (Fieber) entwickeln.

Unterrichten Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen feststellen:

- Taubheitsgefühl, Kribbeln, Koordinationsstörungen oder Schmerzen in Ihren Händen
und Füßen
Dies könnte durch eine Nervenschädigung bedingt sein (diese wird als „periphere Neuropathie“ bezeichnet), die eine sehr häufige Nebenwirkung darstellt. Diese kann sehr schwerwiegend, schmerzhaft und behindernd werden. Falls Sie derartige Symptome bei sich feststellen, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, der möglicherweise Ihre Dosis verringern oder die Behandlung abbrechen wird. Diese Nebenwirkung tritt in der Regel nach einer Behandlungsdauer von mehreren Monaten auf, sie kann allerdings auch frühzeitiger auftreten. Es ist auch möglich, dass die Beschwerden erst einige Zeit nach Beendigung der Behandlung auftreten. Die Beschwerden können eventuell bestehen bleiben oder sich nur langsam zurückbilden.
- Plötzliche Schmerzen in der Brust oder Atembeschwerden
Dies kann durch Blutgerinnsel in den Arterien hervorgerufen werden, die Ihre Lunge versorgen (dies wird als „Lungenembolie“ bezeichnet), dabei handelt es sich um eine häufige Nebenwirkung. Diese Beschwerden können während der Behandlung oder nach deren Beendigung auftreten.
- Schmerzen oder Anschwellen Ihrer Beine, insbesondere der Unterschenkel oder der
Waden
Dies kann durch Blutgerinnsel in Ihren Beinvenen bedingt sein (tiefe Venenthrombose), dabei handelt es sich um eine häufige Nebenwirkung. Diese Beschwerden können während der Behandlung oder nach deren Beendigung auftreten.
- Brustschmerzen, die in Arme, Hals, Kiefer, Rücken oder in den Magen ausstrahlen,
Schweißausbruch und Atemnot, Übelkeit oder Erbrechen.
Dies kann durch Blutgerinnsel in den Arterien bedingt sein (dies können Anzeichen eines Herzinfarkts/Myokardinfarkts sein).

Weitere Nebenwirkungen:
Sehr häufig
- Obstipation (Verstopfung)
- Schwindelgefühl
- Schläfrigkeit, Müdigkeit
- Zittern (Tremor)
- Anschwellen von Händen und Füßen
- Taubheit und Kribbeln
- Niedrige Blutzellwerte; dies kann bedeuten, dass Sie anfälliger für Infektionen sind. Ihr Arzt wird gegebenenfalls während der Behandlung mit Thalidomide Celgene Ihr Blutbild kontrollieren
Häufig
- Verdauungsstörungen, Übelkeit (Nausea), Erbrechen, Mundtrockenheit
- Hautausschlag, trockene Haut
- Schwächegefühl, Ohnmacht oder Zittrigkeit, Energie- oder Kraftmangel, niedriger Blutdruck
- Fieber, allgemeines Unwohlsein
- Gefühl, als ob sich in Ihrem Kopf alles dreht, so dass es schwierig ist, aufzustehen und sich normal zu bewegen
- Vorübergehende Schwierigkeiten beim Sprechen oder Sehen. Ursache hierfür könnte ein Gerinnsel in einer Hirnarterie sein.
- Unscharfes Sehen
- Kurzatmigkeit, Atembeschwerden
- Atemwegsinfektion (Pneumonie), Lungenerkrankung
- Langsamer Herzschlag, Herzinsuffizienz
- Depression, Verwirrtheit, Stimmungsschwankungen, Angstgefühl
Gelegentlich
- Probleme beim Sehen oder Sprechen aufgrund einer Blutung aus einer Hirnarterie
- Schwindelgefühl beim Aufstehen
- Entzündung und Anschwellen der Bronchien in der Lunge (Bronchitis)
- Entzündung der Zellen, die die Magenwand auskleiden
- Loch in einem Abschnitt Ihres Dickdarms (Kolon), welches eine Infektion hervorrufen kann

Nach der Markteinführung dieses Arzneimittels wurden zusätzliche Nebenwirkungen berichtet. Hierzu zählen
- sehr schwerwiegende Hautreaktion (toxische epidermale Nekrolyse)
- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyroidismus)
- Darmverschluss
- sexuelle Dysfunktion, wie z. B. Impotenz
- ein Abfall der weißen Blutkörperchen (Neutropenie) mit Fieber und Infektionen
- schwere Blutvergiftung (Sepsis) begleitet von Fieber, Schüttelfrost und heftigem Zittern sowie möglicherweise mit niedrigem Blutdruck und Verwirrtheit (septischer Schock) als Komplikation
- ein gleichzeitiger Abfall der roten und weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen (Panzytopenie)
- TumorlyseSyndrom – Stoffwechselkomplikationen, die unter der Krebsbehandlung und manchmal sogar ohne Behandlung auftreten können. Diese Komplikationen sind auf Abbauprodukte absterbender Krebszellen zurückzuführen. Dabei kann es zu folgenden Erscheinungen kommen: Veränderungen der chemischen Zusammensetzung des Blutes: erhöhte Kalium-, Phosphor- und Harnsäurekonzentrationen und erniedrigte Kalziumspiegel; dies kann zu Veränderungen der Nierenfunktion und der Herzfrequenz sowie zu Krampfanfällen und in manchen Fällen zum Tod führen.
- Allergische Reaktionen wie ein lokal begrenzter oder generalisierter juckender Hautausschlag
- Verschlechterung des Hörvermögens oder Taubheit
- Krampfanfälle
- Nierenerkrankung (Nierenversagen)
- Entstehung von Blutgerinnseln in Ihren Arterien (Herzinfarkt)
- unregelmäßiger Herzschlag (Herzblock oder Vorhofflimmern), Schwächeanfall oder Ohnmacht
- Verschlechterung der Symptome einer ParkinsonErkrankung (wie Tremor, Depression oder Verwirrtheit)
- Schmerzen im Oberbauch und/oder Rücken, die stark sein und mehrere Tage lang anhalten können, möglicherweise begleitet von Übelkeit, Erbrechen, Fieber und schnellem Puls – diese Symptome können auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) zurückzuführen sein.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.


WIE IST THALIDOMIDE CELGENE AUFZUBEWAHREN?



Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren und für jede andere Person, die nicht direkt an der Behandlung beteiligt ist.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel nach „Verwendbar bis:“ und auf der Blisterpackung nach EXP angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Nach Abschluss Ihrer Behandlung sollten Sie alle nicht verbrauchten Kapseln an Ihren Apotheker oder Arzt zurückgeben. Diese Maßnahmen sollen einen Missbrauch verhindern.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Dezember 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Thalidomide Celgene folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Verstopfung

Müdigkeit

Zittern

Schwindelgefühl

Schläfrigkeit

Kribbeln

periphere Neuropathie

Taubheit

Anschwellen der Hände

Anschwellen der Füße

niedrige Blutzellwerte

Häufig  (1 - 10%)

Übelkeit

Erbrechen

Angstgefühl

trockene Haut

Verdauungsstörungen

Atembeschwerden

Atemwegsinfektion

Drehschwindel

Verwirrtheit

Depression

Stimmungsschwankungen

Kurzatmigkeit

Fieber

Ohnmacht

Hautausschlag

niedriger Blutdruck

allgemeines Unwohlsein

Mundtrockenheit

Schwächegefühl

tiefe Venenthrombose

Energiemangel

langsamer Herzschlag

Lungenembolie

unscharfes Sehen

Herzinsuffizienz

Zittrigkeit

Kraftmangel

vorübergehende Schwierigkeiten beim Sprechen

vorübergehende Schwierigkeiten beim Sehen

Lungenerkrankung

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Bronchitis

Blutung aus einer Hirnarterie

Schwindelgefühl beim Aufstehen

Entzündung der Zellen die die Magenwand auskleiden

Loch in einem Abschnitt des Dickdarms

Nicht bekannt

Übelkeit

Erbrechen

Fieber

allergische Reaktionen

Ohnmacht

Nierenversagen

Schilddrüsenunterfunktion

Taubheit

Krampfanfälle

Herzinfarkt

toxische epidermale Nekrolyse

Pankreatitis

schneller Puls

Darmverschluss

Panzytopenie

Rückenschmerzen

sexuelle Dysfunktion

Veränderungen der Nierenfunktion

Verschlechterung der Parkinson-Erkrankung (Morbus Parkinson)

Neutropenie mit Fieber und Infektionen

Sepsis

septischer Schock

Tumorlyse-Syndrom

erhöhter Kaliumspiegel im Blut

erhöhter Phosphorspiegel im Blut

erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut

erniedrigte Kalziumspiegel im Blut

Veränderungen der Herzfrequenz

Tod

Verschlechterung des Hörvermögens

Herzblock

Vorhofflimmern

Schwächeanfall

Schmerzen im Oberbauch

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