Victrelis

Victrelis Patienteninformation


Was Victrelis ist

Victrelis enthält den arzneilich wirksamen Bestandteil Boceprevir, der dazu beiträgt, die Hepatitis CInfektion durch Hemmung der VirusVermehrung zu bekämpfen.Victrelis muss immer zusammen mit zwei anderen Arzneistoffen angewendet werden. Diese heißen Peginterferon alfa und Ribavirin. Victrelis darf nicht alleine angewendet werden.

Wofür Victrelis...

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In Victrelis kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Boceprevir

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50 mehr Nebenwirkungen mit Victrelis

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WAS IST VICTRELIS UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?



Was Victrelis ist

Victrelis enthält den arzneilich wirksamen Bestandteil Boceprevir, der dazu beiträgt, die Hepatitis CInfektion durch Hemmung der VirusVermehrung zu bekämpfen.Victrelis muss immer zusammen mit zwei anderen Arzneistoffen angewendet werden. Diese heißen Peginterferon alfa und Ribavirin. Victrelis darf nicht alleine angewendet werden.

Wofür Victrelis angewendet wird

Victrelis wird bei Erwachsenen ab 18 Jahren in Kombination mit den beiden Wirkstoffen Peginterferon alfa und Ribavirin zur Behandlung der chronischen Hepatitis CVirusinfektion (auch als HCVInfektion bezeichnet) angewendet. Victrelis kann sowohl bei Erwachsenen angewendet werden, die noch keine Vorbehandlung der HCVInfektion erhalten haben als auch bei Erwachsenen, die zuvor bereits Arzneimittel erhalten haben, die als „Interferone“ bzw. „pegylierte Interferone“ bezeichnet werden.

Wie Victrelis wirkt

Victrelis wirkt, indem es die Menge an Hepatitis CViren im Körper senkt.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON VICTRELIS BEACHTEN?



Victrelis in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Boceprevir oder einen der sonstigen (in Abschnitt 6 genannten) Bestandteile von Victrelis sind
- wenn Sie schwanger sind
- wenn Sie eine schwerwiegende Lebererkrankung haben (außer Hepatitis C)
- wenn Sie eine so genannte „Autoimmunhepatitis“ haben
- wenn Sie Bepridil, Pimozid, orales Midazolam, orales Triazolam, Arzneimittel vom ErgotaminTyp (wie z.B. Dihydroergotamin, Ergonovin, Ergotamin oder Methylergonovin), Lumefantrin, Halofantrin oder TyrosinKinase-Inhibitoren einnehmen.

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Nehmen Sie Victrelis nicht ein, wenn einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen. Wenn Sie sich diesbezüglich nicht sicher sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Victrelis einnehmen.

. Anmerkung: Bitte lesen Sie vor Beginn der Einnahme von Victrelis auch den Abschnitt „…. darf nicht angewendet werden“ in den Packungsbeilagen von Peginterferon alfa und Ribavirin.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Victrelis ist erforderlich,

Sie sollten vor Beginn der Einnahme des Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker informieren,
- wenn Sie jemals eine Blutkrankheit wie z.B. Anämie (Blutarmut) hatten (wenn Sie einen Mangel an ausreichend gesunden roten Blutkörperchen haben, die den Sauerstoff in Ihrem Körper transportieren)
- wenn Sie jemals eine Blutkrankheit wie z.B. Neutropenie (Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen) hatten. Neutropenie beeinträchtigt die Fähigkeit des Körpers, Infektionen zu bekämpfen
- wenn Sie (neben der Hepatitis CInfektion) eine andere Lebererkrankung haben
- wenn Sie auf eine vorangegangene Therapie nicht angesprochen haben und Ihnen gesagt wurde, dass Sie ein „NullResponder“ sind
- wenn Sie mit HIV (humanes Immundefizienzvirus) infiziert sind oder wenn Sie jemals andere Störungen des Immunsystems hatten
- wenn Sie eine Organtransplantation erhalten haben
- wenn Sie eine andere als Genotyp 1-Hepatitis C haben
- wenn Sie auf eine vorangegangene Therapie mit einem HCVProtease-Inhibitor nicht angesprochen haben
- wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie Herzrhythmusstörungen haben, insbesondere eine Störung, die "QTVerlängerung" genannt wird
- wenn Sie einen niedrigen Kaliumspiegel im Blut haben (Hypokaliämie)

Falls einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen (oder falls Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Einnahme von Victrelis mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Untersuchungen

Ihr Arzt wird Ihr Blut regelmäßig untersuchen. Diese Blutuntersuchungen werden aus mehreren Gründen durchgeführt:
- damit Ihr Arzt feststellt, ob Sie auf die Behandlung ansprechen
- um Ihrem Arzt bei der Entscheidung zu helfen, wie lange Sie mit Victrelis behandelt werden.

Bei Einnahme von Victrelis mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden oder vor kurzem angewendet haben. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Arzneimittel.

Insbesondere dürfen Sie Victrelis nicht einnehmen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:
- Bepridil - Arzneimittel bei Herzproblemen
- Pimozid - Arzneimittel für die Behandlung von psychischen Problemen
- Midazolam zum Einnehmen oder Triazolam zum Einnehmen - Beruhigungsmittel
- „Mutterkorn“-artige Arzneimittel, wie z.B. Dihydroergotamin, Ergonovin, Ergotamin oder Methylergonovin – die bei Migräne und ClusterKopfschmerzen verwendet werden
- Lumefantrin und Halofantrine – Arzneimittel gegen Malaria
- TyrosinKinase-Hemmer – Arzneimittel gegen Krebs

Nehmen Sie Victrelis nicht ein, falls Sie eines oder mehrere der oben genannten Arzneimittel einnehmen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme von Victrelis mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

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Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker auch, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:
- Arzneimittel zur Empfängnisverhütung (Drospirenonhaltig)
- . CYP3A4-Induktoren (wie Rifampicin, Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin)
- Antiarrhythmika- Amiodaron, Chinidin
- antimikrobielle Arzneimittel – Pentamidin
- einige Neuroleptika
- Antimykotikahaltige Arzneimittel - Ketaconazol, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol
- Nichtnukleosidischer ReverseTranskriptase-Inhibitor - Efavirenz
- HIVProtease-Inhibitor – Ritonavir
- IntegraseInhibitor – Raltegravir
- Intravenöse Beruhigungsmittel - Benzodiazepine (z.B. Alprazolam, Midazolam, Triazolam)
- Immunsuppressiva – Tacrolimus, Cyclosporin
- Statine - Simvastatin oder Atorvastatin
- Methadon

Schwangerschaft und Stillzeit

Eine Schwangerschaft ist aufgrund der Anwendung von Victrelis mit Ribavirin während und bis 6 Monate nach Abschluss der Therapie zu vermeiden. Behandelte Patienten und ihre Partner müssen zwei wirksame Methoden zur Empfängnisverhütung anwenden, wenn Boceprevir zusammen mit Peginterferon alfa und Ribavirin angewendet wird.

Es ist möglich, dass Boceprevir in die Muttermilch ausgeschieden wird. Falls Sie stillen, wird Ihr Arzt Ihnen raten, abzustillen oder Victrelis abzusetzen, solange Sie stillen.

Anmerkung: Bitte lesen Sie auch den Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“ in den Packungsbeilagen von Peginterferon alfa und Ribavirin, bevor Sie mit der Einnahme von Victrelis beginnen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Victrelis hat keine Auswirkungen auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit, Werkzeuge zu benutzen oder Maschinen zu bedienen. Allerdings kann die TherapieKombination von Victrelis, Peginterferon alfa und Ribavirin bei Ihnen Müdigkeit, Ohnmacht, Schwindel, Blutdruckveränderungen, Verwirrtheit oder Verschwommensehen hervorrufen. Wenn dies auftritt, dürfen Sie kein Kraftfahrzeug lenken oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Victrelis

Victrelis enthält Lactose (eine Zuckerart). Wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie einige Zuckerarten nicht vertragen oder nicht verdauen können (wenn Sie also eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckerarten aufweisen), wie dies z.B. beim LappLactasemangel oder bei der GlucoseGalactose-Malabsorption der Fall ist, sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels bitte mit Ihrem Arzt.

WIE IST VICTRELIS EINZUNEHMEN?


Nehmen Sie Victrelis immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wieviel Sie einnehmen müssen

Die übliche Dosis von Victrelis beträgt dreimal täglich jeweils 4 Kapseln (insgesamt 12 Kapseln pro Tag). Nehmen Sie die Kapseln morgens, nachmittags und abends zusammen mit einer Mahlzeit oder einem kleinen Imbiss ein. Die Anwendung ohne Nahrung kann die Möglichkeit auf einen Behandlungserfolg ernsthaft beeinträchtigen.

Wie Sie Victrelis einnehmen müssen

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- Ziehen Sie den Streifen ab, um die Kapsel freizulegen. Drücken Sie die Kapsel nicht durch die Blisterpackung, da das Durchdrücken der Kapsel durch die Verpackung zum Bruch der Kapsel führen kann.
- . Nehmen Sie dieses Arzneimittel über den Mund ein.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel zusammen mit einer Mahlzeit oder einem kleinen Imbiss ein.

Anmerkung: Bitte lesen Sie auch den Abschnitt „NEBENWIRKUNGEN“ in den Packungsbeilagen von Peginterferon alfa und Ribavirin, bevor Sie mit der Einnahme von Victrelis beginnen

Wenn Sie eine größere Menge von Victrelis eingenommen haben, als Sie sollten

Sprechen Sie sofort mit einem Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses auf, wenn Sie eine größere Menge Victrelis eingenommen haben als Sie sollten.

Wenn Sie die Einnahme von Victrelis vergessen haben

- Falls Sie eine Dosis vergessen haben und die Einnahme der nächsten Dosis erst in mehr als 2 Stunden vorgesehen ist, nehmen Sie die vergessene Dosis zusammen mit einer Mahlzeit ein. Nehmen Sie anschließend Ihre Kapseln wieder wie gewohnt ein.
- Falls die Einnahme Ihrer nächsten Dosis jedoch in weniger als 2 Stunden vorgesehen ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus.
- Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie Fragen zum Vorgehen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Victrelis abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Victrelis nur auf Anweisung Ihres Arztes ab. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Victrelis Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die folgenden Nebenwirkungen können unter der Anwendung dieses Arzneimittels auftreten.
Brechen Sie die Einnahme von Victrelis ab und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn bei Ihnen eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen auftritt. Gegebenenfalls benötigen Sie dringend ärztliche Behandlung:
- Atemnot, pfeifender Atem oder Nesselsucht - Dies sind Anzeichen einer allergischen Reaktion.

Weitere Nebenwirkungen: Sehr häufig
(mehr als 1 von 10 Behandelten)
Allgemein: Kopfschmerzen; Schüttelfrost, Fieber; Übelkeit; grippeartige Symptome, Schwindelgefühl; Schlaflosigkeit; Appetitverlust, Gewichtsabnahme; Kurzatmigkeit
Mund, Nase oder Rachen: Husten; trockener Mund; seltsamer Geschmack
Haut und Haare: Trockene Haut, Juckreiz, Ausschlag; Haarausfall oder Ausdünnung des Haares
Gelenke und Muskeln: Ungewöhnliche Schwäche; schmerzende, geschwollene Gelenke; Muskelschmerzen, die nicht durch körperliche Betätigung verursacht sind
Magen und Darm: Durchfall; Erbrechen
Psychische Erkrankungen: Angstgefühl; Gefühl tiefer Traurigkeit oder Wertlosigkeit (Depression); Reizbarkeit, Gefühl der Anspannung und Unruhe
Blut: Verringerung der Zahl der roten Blutzellen (die Anzeichen umfassen Müdigkeit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit bei körperlicher Betätigung); geringe Anzahl an weißen Blutzellen (die Anzeichen umfassen ein vermehrtes Auftreten von Infektionen, einschließlich Fieber, schweren Schüttelfrosts, Halsschmerzen oder wunder Stellen im Mund)

Häufig
(weniger als 1 von 10 Behandelten) 42
Allgemein: Zittern; Ohnmacht; Beschwerden beim Atmen, Erschöpfung; Durstgefühl; Schlafstörungen; pochende Kopfschmerzen; allgemeines Unwohlsein; Drehschwindel
Augen oder Ohren: Trockene Augen; Tinnitus (Ohrgeräusche); Veränderungen der . Sehfähigkeit
Mund, Nase oder Rachen: Schmerzen im Mund, Zahnschmerzen; Schmerzen beim Schlucken; Nasenbluten, verstopfte Nase; Veränderung des Geruchssinns; wunde und erhabene Stellen im Mund; starker Durst bei trockenem Mund oder trockener Haut; Schwellung der Schilddrüse, des Rachens oder des Kehlkopfs; wunde oder geschwollene Stellen im Mund, brennendes Gefühl auf der Zunge; Gefühl von Spannung oder Druck in Nase und Wangen sowie hinter den Augen (manchmal zusammen mit pochenden Schmerzen, Fieber oder verstopfter Nase - Sinusitis)
Haut und Haare: Herpes, Kribbeln oder Taubheitsgefühl der Haut; verringertes Tastempfinden oder verringerter Tastsinn; Hautausschlag, fleckförmiger Hautausschlag, Hautrötung; geröteter erhabener Hautausschlag, zuweilen mit eitergefüllten Blasen; heiße, empfindliche und gerötete Haut, zuweilen mit Fieber und Schüttelfrost; Hauterkrankung mit dichten, fleckförmigen Hautrötungen (häufig mit silberweißen Schuppen)
Gelenke und Muskeln: Muskelkrämpfe; Müdigkeitsgefühl, Muskelschwäche, Kältegefühl; Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Schmerzen in Armen und Beinen
Magen und Darm: Magenschmerzen und Schmerzen im rechten oberen Bereich von Bauch oder Rücken; Brennen im Magen, Magenverstimmung; Gefühl des Aufgeblähtseins, Aufstoßen
Analbereich: Blähungen; Hämorrhoiden; Schwierigkeiten beim Stuhlgang (Verstopfung)
Harntrakt: Häufigeres Wasserlassen
Geschlechtsorgane: Verringerung des Sexualtriebs; Erektionsstörungen
Psychische Erkrankungen: Stimmungsänderungen, Agitiertheit (Unruhe); Gedächtnisverlust, Konzentrationsschwierigkeiten
Brustbereich: Beschwerden beim Atmen; Beschwerden oder Schmerzen im Brustbereich; Gefühl von Schwere im Brustbereich, zusammen mit Beschwerden beim Atmen oder pfeifendem Atem
Herz und Kreislauf: Schneller oder unregelmäßiger Herzschlag; hoher oder niedriger Blutdruck
Blut: Verringerung der Zahl der Blutplättchen (die Anzeichen umfassen ein häufigeres Auftreten von Blutungen oder Blutergüssen als üblich)

Gelegentlich (weniger als 1 von 100 Behandelten)
Allgemein: Ohnmacht; Benommenheit, Arthritis (Entzündung der Gelenke); erhöhte Blutungsneigung; geschwollene Drüsen am Hals, in den Achselhöhlen oder in der Leistengegend; starke brennende oder stechende Schmerzen; erhöhte Lichtempfindlichkeit, erhöhte Geräuschempfindlichkeit, erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Berührungsreizen, erhöhte Geschmacksempfindlichkeit
Augen oder Ohren: Bindehautentzündung; Augenschmerzen; Taubheit; Hörstörungen; Schwellungen im Bereich der Augenlider; verstärkter Tränenfluss; Flüssigkeitsaustritt aus den Ohren oder Augen; abnormes Gefühl im Bereich der Augen, rote Flecken im Augenweiß
Mund, Nase oder Rachen: Heiserkeit, trockener Rachen oder Lippen; Schmerzen oder Blutungen am Zahnfleisch; empfindliche Zähne oder Zahnschmerzen; geschwollene oder verfärbte Zunge bzw. wunde Stellen auf der Zunge; Blasenbildung auf der Zunge; starke Schmerzen beim Schlucken; Schmerzen im Brustkorb im Bereich der Lunge; sich beim tiefen Einatmen verschlimmernde Schmerzen im Brustkorb; unkontrollierter Speichelfluss; Gelbfärbung im Augenweiß oder auf der Haut
Haut und Haare: Nesselsucht; verstärktes Schwitzen; offene wunde Stellen; Hitzeunverträglichkeit; deutliche Gesichtsrötung; Blässe; Gelbfärbung der Haut; durch Sonneneinstrahlung verursachter Ausschlag; gestörte Wundheilung
Füße, Hände, Beine oder Arme: Schmerzen, Taubheit, Kribbeln oder Prickeln; Blutgerinnsel in einer Vene; Kältegefühl in den Armen oder Beinen
Magen und Darm: Unterleibsschmerzen; Bauchspeicheldrüsenentzündung
Harntrakt: Schmerzen beim Wasserlassen; Brennen oder Probleme beim Wasserlassen; vermehrter nächtlicher Harndrang
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Rektal- oder Analbereich: Juckreiz im Analbereich; Unfähigkeit zum Stuhlgang oder verfärbter Stuhl; häufigerer Stuhlgang; Hämorrhoiden oder Analblutung
Geschlechtsorgane: Ausbleiben der Regelblutung; starke oder verlängerte Regelblutung; . Gebärmutterblutung
Psychische Erkrankungen: Wut; feindselige Haltung oder Verhalten; Drohverhalten; Probleme mit Substanzmissbrauch, abnormes Verhalten; Gefühl der Verwirrtheit; Selbstmordgedanken; plötzlich einsetzende starke Angstgefühle oder Besorgnis; Verfolgungswahn; Problemlösungsstörungen
Muskeln: Knochenschmerzen; lokale oder großflächige Schmerzen
Brustbereich: Lungenentzündung
Herz und Kreislauf: Unregelmäßiger oder schneller Herzschlag; durch schlechte Blutversorgung des Herzens verursachte Herzerkrankung
Blut: Hoher Kaliumspiegel im Blut

Selten (weniger als 1 von 1.000 Behandelten)
Allgemein: Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Schilddrüsentumor; Blutvergiftung; Schwellung oder Knötchenbildung in Körperorganen; eine Erkrankung, die zu einer fortschreitenden Muskellähmung führt; Erkrankung des Gehirns (die Anzeichen umfassen Kopfschmerzen und Fieber, Lähmung von Körperteilen, Nackensteife oder Lichtempfindlichkeit)
Augen oder Ohren: Ohrenschmerzen; schlechtes oder verschwommenes Sehen
Haut und Haare: Hautrötung; bakterielle Hautinfektion
Magen und Darm: Verdauungsstörungen; blutiges Erbrechen; Durchfall, Magenkrämpfe oder starke Magenschmerzen (Bauchschmerzen)
Geschlechtsorgane: Verringerung der Spermienzahl
Psychische Erkrankungen: Stimmungsveränderungen; Gefühl, als würde Ihr Leben auseinanderfallen; Sehen, Spüren oder Hören von Dingen, die in Wirklichkeit nicht existieren (Halluzinationen); Selbstmordgedanken, Selbstmordversuch; großes Glücksgefühl (Manie) mit anschließendem Empfinden tiefer Traurigkeit oder Wertlosigkeit
Brustbereich: Kurzatmigkeit im Liegen; schwerwiegende Lungeninfektion wie z. B. Lungenentzündung; stechende Schmerzen im Brustbereich, die sich beim Atmen verschlimmern; Schmerzen direkt hinter dem Brustbein, die in Nacken und Schultern ausstrahlen können
Herz und Kreislauf: Herzanfall; Atemstillstand; Blutgerinnsel im Bein oder Arm; verringerter Blutfluss in Teile des Gehirns

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST VICTRELIS AUFZUBEWAHREN?



Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Nehmen Sie Victrelis nach dem Verfalldatum, das auf der Etikettierung nach EXP/Verwendbar bis genannt wird, nicht mehr ein. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Lagerung beim Apotheker Im Kühlschrank lagern (2 °C–8 °C).

Lagerung beim Patienten 44
- Bis zum Verfall im Kühlschrank lagern (2 °C–8 °C). ODER
-

Außerhalb des Kühlschranks für einen Zeitraum von bis zu 3 Monaten bei nicht mehr als . 30°C bis zum Verfall lagern. Nach dem angegebenen Verfalldatum ist das Arzneimittel zu entsorgen. Im Originalblister aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: September 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Victrelis folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Haarausfall

Muskelschmerzen

Übelkeit

Durchfall

Appetitverlust

Erbrechen

Müdigkeit

Fieber

Kopfschmerzen

Juckreiz

Schwindelgefühl

Schüttelfrost

Husten

Halsschmerzen

Schlaflosigkeit

Kurzatmigkeit

Ausschlag

trockene Haut

Gewichtsabnahme

schmerzende Gelenke

Depression

trockener Mund

grippeartige Symptome

seltsamer Geschmack

Ausdünnung des Haares

Ungewöhnliche Schwäche

geschwollene Gelenke

Muskelschmerzen die nicht durch körperliche Betät…

Angstgefühl

Gefühl tiefer Traurigkeit

Gefühl von Wertlosigkeit

Reizbarkeit

Gefühl der Anspannung

Unruhe

Verringerung der Zahl der roten Blutzellen

Kurzatmigkeit bei körperlicher Betätigung

geringe Anzahl an weißen Blutzellen

vermehrtes Auftreten von Infektionen

schwere Schüttelfrost

wunde Stellen im Mund

Häufig  (1 - 10%)

Verstopfung

Zittern

Rückenschmerzen

Muskelkrämpfe

Schlafstörungen

Schmerzen beim Schlucken

Blähungen

Drehschwindel

Schmerzen im Rücken

Fieber

Ohnmacht

Hautausschlag

Hautrötung

Muskelschwäche

Magenverstimmung

niedriger Blutdruck

Erschöpfung

allgemeines Unwohlsein

Nackenschmerzen

Konzentrationsschwierigkeiten

Taubheitsgefühl der Haut

Kribbeln der Haut

Tinnitus

Erektionsstörungen

Kältegefühl

Schüttelfrost

schneller Herzschlag

verstopfte Nase

Herpes

Magenschmerzen

Durstgefühl

unregelmäßiger Herzschlag

Unruhe

Müdigkeitsgefühl

Nasenbluten

gerötete Haut

Zahnschmerzen

Aufstoßen

Hämorrhoiden

Schmerzen im Mund

hoher Blutdruck

häufigeres Wasserlassen

trockene Augen

Schmerzen im Brustbereich

Gefühl des Aufgeblähtseins

Sinusitis

Beschwerden beim Atmen

pochende Kopfschmerzen

Veränderungen der Sehfähigkeit

Veränderung des Geruchssinns

wunde Stellen im Mund

erhabene Stellen im Mund

starker Durst bei trockenem Mund

starker Durst bei trockener Haut

Schwellung der Schilddrüse

Schwellung des Rachens

Schwellung des Kehlkopfs

geschwollene Stellen im Mund

brennendes Gefühl auf der Zunge

Gefühl von Spannung in der Nase

Gefühl von Spannung in den Wangen

Gefühl von Spannung hinter den Augen

Gefühl von Druck in Nase

Gefühl von Druck in den Wangen

Gefühl von Druck hinter den Augen

pochende Schmerzen

verringertes Tastempfinden

verringerter Tastsinn

fleckförmiger Hautausschlag

geröteter erhabener Hautausschlag

geröteter erhabener Hautausschlag mit eitergefüll…

heiße Haut

empfindliche Haut

Hauterkrankung mit dichten fleckförmigen Hautrötu…

Hauterkrankung mit silberweißen Schuppen

Hauterkrankung mit dichten fleckförmigen Hautrötu…

Schmerzen in Armen

Schmerzen in Beinen

Schmerzen im rechten oberen Bereich des Bauchs

Brennen im Magen

Schwierigkeiten beim Stuhlgang

Verringerung des Sexualtriebs

Stimmungsänderungen

Agitiertheit

Gedächtnisverlust

Beschwerden im Brustbereich

Gefühl von Schwere im Brustbereich

pfeifendes Atmen

Gefühl von Schwere im Brustbereich zusammen mit B…

Gefühl von Schwere im Brustbereich zusammen mit p…

Verringerung der Zahl der Blutplättchen

häufigeres Auftreten von Blutungen

häufigeres Auftreten von Blutergüssen

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Ohnmacht

Nesselsucht

verstärktes Schwitzen

Augenschmerzen

unregelmäßiger Herzschlag

Schmerzen

Bauchspeicheldrüsenentzündung

Selbstmordgedanken

Heiserkeit

schneller Herzschlag

Benommenheit

Gelbfärbung der Haut

Taubheit

erhöhte Geschmacksempfindlichkeit

Knochenschmerzen

Lungenentzündung

Zahnschmerzen

Brennen beim Wasserlassen

Schmerzen beim Wasserlassen

Arthritis

Wut

Prickeln

Hämorrhoiden

gestörte Wundheilung

abnormes Verhalten

Kribbeln

Kribbeln in den Armen

Kribbeln in den Beinen

Schmerzen in den Armen

Schmerzen in den Beinen

geschwollene Zunge

Kribbeln in den Händen

Kribbeln in den Füßen

erhöhte Blutungsneigung

geschwollene Drüsen am Hals

geschwollene Drüsen in den Achselhöhlen

geschwollene Drüsen in der Leistengegend

starke brennende Schmerzen

starke Schmerzen

starke stechende Schmerzen

erhöhte Lichtempfindlichkeit

erhöhte Geräuschempfindlichkeit

erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Berührungsreizen

Bindehautentzündung

Hörstörungen

Schwellungen im Bereich der Augenlider

verstärkter Tränenfluss

Flüssigkeitsaustritt aus den Ohren

Flüssigkeitsaustritt aus den Augen

abnormes Gefühl im Bereich der Augen

rote Flecken im Augenweiß

trockener Rachen

trockene Lippen

Schmerzen am Zahnfleisch

Blutungen am Zahnfleisch

empfindliche Zähne

verfärbte Zunge

wunde Stellen auf der Zunge

Blasenbildung auf der Zunge

starke Schmerzen beim Schlucken

Schmerzen im Brustkorb im Bereich der Lunge

sich beim tiefen Einatmen verschlimmernde Schmerz…

unkontrollierter Speichelfluss

Gelbfärbung im Augenweiß

Gelbfärbung auf der Haut

offene wunde Stellen

Hitzeunverträglichkeit

deutliche Gesichtsrötung

Blässe

durch Sonneneinstrahlung verursachter Ausschlag

Schmerzen in den Füßen

Schmerzen in den Händen

Taubheit in den Füßen

Taubheit in den Beinen

Taubheit in den Armen

Taubheit in den Händen

Prickeln in den Beinen

Prickeln in den Füßen

Prickeln in den Händen

Prickeln in den Armen

Blutgerinnsel in einer Vene

Kältegefühl in den Armen

Kältegefühl in den Beinen

Unterleibsschmerzen

Probleme beim Wasserlassen

vermehrter nächtlicher Harndrang

Juckreiz im Analbereich

Unfähigkeit zum Stuhlgang

verfärbter Stuhl

häufigerer Stuhlgang

Analblutung

Ausbleiben der Regelblutung

starke Regelblutung

verlängerte Regelblutung

Gebärmutterblutung

feindselige Haltung

feindseliges Verhalten

Drohverhalten

Probleme mit Substanzmissbrauch

Gefühl der Verwirrtheit

plötzlich einsetzende starke Angstgefühle

plötzlich einsetzende starke Besorgnis

Besorgnis

Verfolgungswahn

Problemlösungsstörungen

lokale Schmerzen

großflächige Schmerzen

durch schlechte Blutversorgung des Herzens verurs…

hoher Kaliumspiegel im Blut

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