Viramune

Das Medikament Viramune wurde von sanego-Benutzern wie folgt bewertet

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Viramunewurde bisher von 8 sanego-Benutzern mit durchschnittlich 6,9 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Bei der Anwendung von Viramune traten bisher folgende Nebenwirkungen auf

keine Nebenwirkungen (3/8)
38%
Übelkeit (3/8)
38%
Erbrechen (2/8)
25%
Abgeschlagenheit (1/8)
13%
Aggression (1/8)
13%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

alle 15 Nebenwirkungen bei Viramune

Viramune wurde bisher bei folgenden Krankheiten/Anwendungsgebieten verwendet

Krankheit%Bewertung (Durchschnitt)
HIV-Infektion86%(9 Bew.)
Immunsystemstörung14%(1 Bew.)

Anzahl der Nennungen der Krankheiten/Anwendungsgebiete bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Viramune Patienteninformation

Viramune gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als antiretrovirale Substanzen bezeichnet werden. Es wird zur Behandlung der Infektion durch das humane ImmunschwächeVirus (HIV-1) angewendet.

Der Wirkstoff in Ihrem Arzneimittel heißt Nevirapin. Nevirapin verringert die Virenmenge im Blut und verbessert auf diese Weise Ihren Gesundheitszustand. Nevirapin gehört zu einer Klasse von...

Viramune Patienteninformation lesen

Wir haben 8 Patienten Berichte zu Viramune.

Prozentualer Anteil 57%43%
Durchschnittliche Größe in cm165182
Durchschnittliches Gewicht in kg8982
Durchschnittliches Alter in Jahren4258
Durchschnittlicher BMIin kg/m232,6124,89

In Viramune kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Nevirapin

Fragen zu Viramune

alle Fragen zu Viramune

Folgende Berichte liegen bisher vor

 

Truvada für HIV-Therapie, HIV-Therapie mit keine Nebenwirkungen

Mein Lebensgefährte, seit 6Jahren HIV-positiv, ist im Dezember 2008 kurz nach Beginn (3 Wochen) einer Kombinationstherapie (bei CD 4 -260) mit TRUVADA und Viramune an den Nebenwirkungen, wie Laktazitose, Fieber, Organversagen(Niere und Lunge) verstorben. Trotz rechtzeitiger Alarmrufe beim Arzt...

Truvada bei HIV-Therapie; Viramune bei HIV-Therapie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TruvadaHIV-Therapie3 Wochen
ViramuneHIV-Therapie3 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Mein Lebensgefährte, seit 6Jahren HIV-positiv, ist im Dezember 2008 kurz nach Beginn (3 Wochen) einer Kombinationstherapie (bei CD 4 -260) mit TRUVADA und Viramune an den Nebenwirkungen, wie Laktazitose, Fieber, Organversagen(Niere und Lunge) verstorben. Trotz rechtzeitiger Alarmrufe beim Arzt und regelmäßigen Kontrollen von Leber-und Nierenwerten, sowie Einsatz der Dialyse konnten die rasant auftretenden Organerkrankungen nicht gestoppt werden.
Bleibt nur offen, was bei der Therapie falsch gemacht wurde, oder wäre eine "leichtere Einstiegskombination" besser gewesen.
Ich jedenfalls habe das Vertrauen zu diesen Medikamenten verloren und würde sie sofort auf den Index setzen (verbieten).
Vor Beginn dieser mißratenen Aktion war mein Lebensgefährte mit Ausnahme der HIV-Infektion kerngesund, ohne inrgendwelchen Anzeichen von Beschwerden.

Eingetragen am  als Datensatz 16805
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Tenofovir, Emtricitabin, Nevirapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1953 Die Nebenwirkung ist tötlich
Größe (cm):184 Eingetragen durch Angehöriger
Gewicht (kg):70
Geschlecht:männlich

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Viramune für HIV-Infektion mit Schlafstörungen, Aggression, Abgeschlagenheit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Gliederschmerzen

Anfangs waren 2x 1 Tbl.(a 200mg)seit einigen Jahren langte die Dosis 2x 200mg 1x Täglich seit knapp 2 Jahren ist die 400 mg Dosis im Handel langt also nur noc eine Tablette )plus die beiden anderen Wirkstoffe der Kombi) Das war das Positive auch das ich seit vielen Jahren relativ gute Werte hab....

Viramune bei HIV-Infektion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ViramuneHIV-Infektion10 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Anfangs waren 2x 1 Tbl.(a 200mg)seit einigen Jahren langte die Dosis 2x 200mg 1x Täglich seit knapp 2 Jahren ist die 400 mg Dosis im Handel langt also nur noc eine Tablette )plus die beiden anderen Wirkstoffe der Kombi) Das war das Positive auch das ich seit vielen Jahren relativ gute Werte hab. Nachteile sind die Tabletten sind ziemlich groß und haben eine sehr rauhe Beschaffenheit.Hin und wieder habe ich probleme sie zu schlucken. Abzuwägen war die gute Wirksamkeit gegen die heftigen Nebenwirkungen. Die da sind: Akute Schlafstörungen, Agresivität, Mattigkeit als häufiges. Aber auch gelegentliche Agressionen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Verdauungsstörung, Gliederschmerzen. Vermutlich auch der Bluthochdruck ist der Daueranwendung des Viramune zu verschulden.

Eingetragen am  als Datensatz 52472
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Nevirapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1961 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):181 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):100
Geschlecht:männlich

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Viramune für HIV-Infektion, HIV-Infektion mit Müdigkeit, Unruhe

Anfangs wahr ich öfters etwas müde, geht aber mittlerweile. auch beschleicht mich hin und wieder eine gewisse Unruhe. Sonst ist aber alles O.K. MfG. raini

Viramune bei HIV-Infektion; Kivexa bei HIV-Infektion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ViramuneHIV-Infektion-
KivexaHIV-Infektion-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Anfangs wahr ich öfters etwas müde, geht aber mittlerweile. auch beschleicht mich hin und wieder eine gewisse Unruhe.
Sonst ist aber alles O.K.


MfG. raini

Eingetragen am  als Datensatz 49964
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Nevirapin, Lamivudin, Abacavir sulfat

Patientendaten:

Geburtsjahr:1961 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):180 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):76
Geschlecht:männlich

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Truvada für Schwammiges Körpergefühl, Schwammiges Körpergefühl mit keine Nebenwirkungen

Mit Beginn der Einahme hat sich Anfangs meine Körperwahrnehmung verändert. Schwammiges Gefühl in den Beinen und Kopf, aber nichts wirklich schwerwiegendes. Das hat sich dann nach ca. 2,5 Wochen gegeben, mein Körper hat sich an die Medis gewöhnt. Danach hatte ich das Gefühl ich könnte Berge...

Truvada bei Schwammiges Körpergefühl; Viramune bei Schwammiges Körpergefühl

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TruvadaSchwammiges Körpergefühl3 Monate
ViramuneSchwammiges Körpergefühl3 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Mit Beginn der Einahme hat sich Anfangs meine Körperwahrnehmung verändert. Schwammiges Gefühl in den Beinen und Kopf, aber nichts wirklich schwerwiegendes.
Das hat sich dann nach ca. 2,5 Wochen gegeben, mein Körper hat sich an die Medis gewöhnt. Danach hatte ich das Gefühl ich könnte Berge versetzen und Bäume ausreißen.

Eingetragen am  als Datensatz 21193
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Tenofovir, Emtricitabin, Nevirapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1971 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):177 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):75
Geschlecht:weiblich

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Truvada für HIV-Infektion, HIV-Infektion mit Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Aggressivität

meine erfahrungen auf diese beiden medikamnete beschränken sich jeweils auf zwei sehr kurze zeiträume/das erste mal 3 monate,jetzt nehme ich sie woeder seid knapp einer woche..)Das erste mal wurde es bei mir angestetzt und es hat mir nicht wirklich sehr schnell und viel geholfen.sogar eher das...

Truvada bei HIV-Infektion; Viramune bei HIV-Infektion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TruvadaHIV-Infektion-
ViramuneHIV-Infektion-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

meine erfahrungen auf diese beiden medikamnete beschränken sich jeweils auf zwei sehr kurze zeiträume/das erste mal 3 monate,jetzt nehme ich sie woeder seid knapp einer woche..)Das erste mal wurde es bei mir angestetzt und es hat mir nicht wirklich sehr schnell und viel geholfen.sogar eher das gegenteil ..ich hatte nebenwirkungen von abnormalen träumen die bis dazu gefürt haben zu dem zwang aus dem fenster springen zu wollen.da waren die wirklichen nebenwirkugen eigentlich nichts dagegen,die da waren:schemerzen im gesamten körper,egal ob knochen ,gelenke oder muskeln,überdruck der augen bis hin zu schmerzen,übelkeit und erbrechen,agrresivitität bis hin zum todeshass,(obwohl ich glaub das enstand auch ducrch vorbelastung.denn wenn die psyche tot ist durch die lebensgeschichte ist der weg dahin nicht weit)mattheit,schläfrig,einfach sich am ende fühlen...was noch dazu komt ist ,das wenn man mal abhägig war und noch ersatztstoff bekommt diese beiden medis das fast auffressen und man alles hochsetzen muss was auch wieder zu unwohlsein führt.

das sind so die neben wirkungen die ich jetzt sagen kann und anführen kann,wie das ganze für mich ausgeht weiss ich nicht dafür ist es noch zu frisch und noch nicht bekannt genug.aber ich würde sagen das diese beidem medikamnete sehr sehr heftig sind und abgewogen werden muss ob sie zu einer therapie geeignet sind und auch zum gewünschten erfolg führen und nicht eher zum gegenteil.

Eingetragen am  als Datensatz 18333
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Tenofovir, Emtricitabin, Nevirapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1985 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):162 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):57
Geschlecht:weiblich

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Viramune für HIV-Infektion mit keine Nebenwirkungen

Ich habe Viramune sehr lange genommen und hatte keinerlei Nebenwirkungen.....Ist aber bei jedem auch anders ....Ich lese mir auch die Beipackzettel mit den Nebenwirkungen durch....manchmal kann man sich auch einbilden irgendwas zu haben...soll natürlich jetzt keine Unterstellung an irgendjemanden...

Viramune bei HIV-Infektion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ViramuneHIV-Infektion6 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich habe Viramune sehr lange genommen und hatte keinerlei Nebenwirkungen.....Ist aber bei jedem auch anders ....Ich lese mir auch die Beipackzettel mit den Nebenwirkungen durch....manchmal kann man sich auch einbilden irgendwas zu haben...soll natürlich jetzt keine Unterstellung an irgendjemanden sein :-)

Eingetragen am  als Datensatz 20248
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Nevirapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1970 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):167 Eingetragen durch nichts
Gewicht (kg):160
Geschlecht:weiblich

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Viramune für Vitamin D Mangel, HIV-Infektion, HIV-Infektion mit Durchfall

Gelegendlich 3 bis 4 mal wöchendlich leichter Durchfall, sonst keine, bin derzeit zufrieden. Zu Dekristal 20000 noch keine Angabe, das Medikament soll aufgrund von Mangel D - Vitamin, 1 ne Kapsel die Woche eingenommen werden, weil durch die häufigen Durchfälle aufgetreten.

Viramune bei HIV-Infektion; Truvada bei HIV-Infektion; Dekristol 20000 I.E. Mibe N2 bei Vitamin D Mangel

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ViramuneHIV-Infektion12 Monate
TruvadaHIV-Infektion12 Monate
Dekristol 20000 I.E. Mibe N2Vitamin D Mangel1 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Gelegendlich 3 bis 4 mal wöchendlich leichter Durchfall, sonst keine, bin derzeit zufrieden.
Zu Dekristal 20000 noch keine Angabe, das Medikament soll aufgrund von Mangel D - Vitamin, 1 ne Kapsel die Woche
eingenommen werden, weil durch die häufigen Durchfälle aufgetreten.

Eingetragen am  als Datensatz 25769
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Nevirapin, Tenofovir, Emtricitabin, Colecalciferol

Patientendaten:

Geburtsjahr:- Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Truvada für IMMUNNSCHWÄCHE, IMMUNNSCHWÄCHE mit Übelkeit, Erbrechen, Stimmveränderung

AM ANFANG HATTE ICH ÜBELKEIT ;ERBRECHEN;SCHWINDELGEFÜHL:SCHLECHT GELAUNT ABER MITTLERWEILE HAT SICH MEIN KÖRPER DRAN GEWÖHNT

Truvada bei IMMUNNSCHWÄCHE; Viramune bei IMMUNNSCHWÄCHE

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TruvadaIMMUNNSCHWÄCHE2 Jahre
ViramuneIMMUNNSCHWÄCHE2 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

AM ANFANG HATTE ICH ÜBELKEIT ;ERBRECHEN;SCHWINDELGEFÜHL:SCHLECHT GELAUNT ABER MITTLERWEILE HAT SICH MEIN KÖRPER DRAN GEWÖHNT

Eingetragen am  als Datensatz 20192
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Tenofovir, Emtricitabin, Nevirapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1971 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):154 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):65
Geschlecht:weiblich

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50 mehr Nebenwirkungen mit Viramune

Viramune wurde von sanego-Benutzern bisher mit folgenden Medikamenten kombiniert

Truvada, Kivexa, Dekristol

Viramune Patienteninformationen

WAS IST VIRAMUNE UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET



Viramune gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als antiretrovirale Substanzen bezeichnet werden. Es wird zur Behandlung der Infektion durch das humane ImmunschwächeVirus (HIV-1) angewendet.

Der Wirkstoff in Ihrem Arzneimittel heißt Nevirapin. Nevirapin verringert die Virenmenge im Blut und verbessert auf diese Weise Ihren Gesundheitszustand. Nevirapin gehört zu einer Klasse von AntiHIV-Arzneimitteln, die nichtnukleosidische ReverseTranskriptase-Hemmer (NNRTIs) genannt werden. Reverse Transkriptase ist ein Enzym, das das HIVirus zur Vermehrung benötigt. Nevirapin hemmt die Funktion der reversen Transkriptase. Viramune hilft die HIV-1-Infektion zu kontrollieren, indem es die Funktion der reversen Transkriptase hemmt.

Nehmen Sie Viramune in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln zur Behandlung von HIV ein. Ihr Arzt wird Ihnen die Arzneimittel empfehlen, die für Sie am besten geeignet sind.


WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON VIRAMUNE BEACHTEN?



Viramune darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Nevirapin oder einen der sonstigen Bestandteile von Viramune sind (siehe Abschnitt 6 dieser Gebrauchsinformation, „Was Viramune enthält“ - Liste der Hilfsstoffe)
- wenn Sie bereits einmal Viramune eingenommen und die Behandlung abgebrochen haben, weil Sie an Folgendem litten:
- starker Hautausschlag


- Hautausschlag in Kombination mit anderen Symptomen wie:
- Fieber
- Bläschenbildung
- Geschwüre im Mund
- Augenentzündung
- Schwellungen im Gesicht
- Schwellungen am gesamten Körper


- Atemnot
- Muskel- oder Gelenkschmerzen
- allgemeines Krankheitsgefühl
- Bauchschmerzen


- überempfindliche (allergische) Reaktionen
- Leberentzündung(Hepatitis)
- wenn Sie eine schwere Leberschädigung haben
- wenn Sie eine frühere Behandlung mit Viramune aufgrund von Veränderungen Ihrer Leberfunktion abbrechen mussten
- wenn Sie ein Medikament, das Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthält, einnehmen. Diese pflanzliche Substanz kann verhindern, dass Viramune wie vorgesehen wirkt.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Viramune ist erforderlich Während der ersten 18 Wochen der Behandlung mit Viramune ist es sehr wichtig, dass Sie und Ihr Arzt auf Anzeichen einer Leber- oder Hautreaktion achten. Diese können schwerwiegend und sogar lebensbedrohlich verlaufen. Das höchste Risiko für eine solche Reaktion besteht in den ersten 6 Behandlungswochen.


Wenn Sie schwerwiegenden Hautausschlag oder Überempfindlichkeit (allergische Reaktionen, die möglicherweise mit Hautausschlag verbunden sein können) in Verbindung mit anderen Nebenwirkungen erleiden wie
- Fieber
- Bläschenbildung
- Geschwüre im Mund
- Augenentzündung
- Schwellungen im Gesicht
- Schwellungen am gesamten Körper
- Atemnot
- Muskel- oder Gelenkschmerzen
- allgemeines Krankheitsgefühl oder
- Bauchschmerzen MÜSSEN SIE DIE EINNAHME VON VIRAMUNE BEENDEN UND UNVERZÜGLICH MIT IHREM ARZT IN KONTAKT TRETEN, weil solche Reaktionen lebensbedrohlich sein oder zum Tod führen können.

Wenn Sie jemals nur leichten Hautausschlag ohne irgendwelche anderen Reaktionen entwickelt haben, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt. Er wird Ihnen mitteilen, ob Sie die Einnahme von Viramune beenden müssen.

Wenn Sie Symptome entwickeln, die auf eine Schädigung der Leber hinweisen, wie

- Appetitlosigkeit
- Krankheitsgefühl (Übelkeit)
- Erbrechen
- Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)
- Bauchschmerzen müssen Sie die Einnahme von Viramune beenden und unverzüglich mit Ihrem Arzt Kontakt aufnehmen.

Wenn Sie schwere Leber-, Haut- oder Überempfindlichkeitsreaktionen während der Einnahme von Viramune entwickeln, dürfen Sie NIEMALS MEHR VIRAMUNE EINNEHMEN, ohne Ihren Arzt zu befragen.

Sie müssen Viramune in der von Ihrem Arzt verordneten Dosierung einnehmen. Das ist insbesondere innerhalb der ersten 14 Tage der Behandlung wichtig (siehe weitere Hinweise im Abschnitt „Wie ist Viramune einzunehmen?“).


Die folgenden Patientengruppen haben ein erhöhtes Risiko, Leberprobleme zu entwickeln:
- Frauen
- Hepatitis B oder CInfizierte
- Patienten, die im Test von der Norm abweichende Leberfunktionswerte haben
- Nicht vorbehandelte Patienten mit höherer CD4-Zellzahl zu Beginn der ViramuneBehandlung (Frauen mit mehr als 250 Zellen/mm3, Männer mit mehr als 400 Zellen/mm3)
- Vorbehandelte Patienten mit nachweisbarer HIV-1-Viruslast im Plasma und höherer CD4+- Zellzahl zu Beginn der ViramuneBehandlung (Frauen mit mehr als 250 Zellen/mm3, Männer mit mehr als 400 Zellen/mm3)

Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIVInfektion (AIDS) und bereits früher aufgetretenen Begleitinfektionen (AIDS definierende Erkrankungen) können kurz nach Beginn der antiretroviralen Behandlung Anzeichen und Symptome einer Entzündung von zurückliegenden Infektionen auftreten. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der körpereigenen Immunantwort zurückzuführen sind, die es dem Körper ermöglicht, Infektionen zu bekämpfen, die möglicherweise ohne erkennbare Symptome bereits vorhanden waren. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.

Veränderungen des Körperfetts können bei Patienten mit antiretroviraler Kombinationstherapie vorkommen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Veränderungen bezüglich Ihres Körperfetts bemerken (siehe Abschnitt 4, „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Einige Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung erhalten, können eine Knochenerkrankung entwickeln, die Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe durch mangelnde Blutversorgung des Knochens) genannt wird. Zu den vielen Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Erkrankung können die Dauer der antiretroviralen Kombinationsbehandlung, die Anwendung von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, eine schwere Schwäche des Immunsystems und ein höherer BodyMass-Index (Maßzahl zur Beurteilung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße) gehören. Anzeichen einer Osteonekrose sind Gelenksteife, -beschwerden und -schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Viramune kann eine HIVInfektion nicht heilen. Daher können Sie weiterhin Infektionen und andere mit der HIVInfektion in Zusammenhang stehende Erkrankungen entwickeln. Sie sollten deshalb in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt verbleiben. Bei Einnahme von Viramune besteht weiterhin das Risiko, HIV durch Blut oder sexuelle Kontakte auf andere zu übertragen. Ergreifen Sie geeignete Vorsichtsmaßnahmen, um eine Übertragung von HIV auf andere zu verhindern. Wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Anwendung bei Kindern Viramune Tabletten können eingenommen werden von: Kindern, die 16 Jahre oder älter sind Kindern unter 16 Jahren

mit einem Körpergewicht von 50 kg oder mehr

oder einer Körperoberfläche über 1,25 m2

Für kleinere Kinder ist eine flüssige Suspension zum Einnehmen erhältlich.

Bei Einnahme von Viramune mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Informieren Sie Ihren Arzt über alle anderen Arzneimittel, die Sie einnehmen, bevor Sie mit der Einnahme von Viramune beginnen. Ihr Arzt muss möglicherweise überprüfen, ob Ihre anderen Arzneimittel weiterhin die gewünschten Wirkungen aufweisen, und die Dosierung anpassen. Lesen Sie sorgfältig die Packungsbeilage aller anderen Arzneimittel gegen HIV, die Sie in Kombination mit Viramune einnehmen.

Es ist insbesondere wichtig, dass Sie Ihren Arzt darüber informieren, ob Sie folgende Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben:
- Johanniskraut (Hypericum perforatum, Arzneimittel zur Behandlung von Depression)
- Rifampicin (Arzneimittel zur TuberkuloseBehandlung)
- Rifabutin (Arzneimittel zur TuberkuloseBehandlung)
- Makrolide, z. B. Clarithromycin (Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen)
- Fluconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
- Ketoconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
- Itraconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
- Methadon (Arzneimittel zur Behandlung von OpiatAbhängigen)
- Warfarin (Arzneimittel zur Verringerung der Blutgerinnung)
- Hormonelle Kontrazeptiva, z. B. „die Pille“
- Indinavir (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion)
- Atazanavir (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion)
- Lopinavir/Ritonavir (andere Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion)
- Fosamprenavir (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion)
- Saquinavir (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion)
- Efavirenz (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion)

Ihr Arzt wird sorgfältig die Wirkung von Viramune und jedem dieser Arzneimittel überprüfen, wenn Sie sie zusammen einnehmen.

Wenn Sie eine Nierendialyse benötigen, wird Ihr Arzt erwägen, die Dosis von Viramune anzupassen. Der Grund dafür ist, dass Viramune durch die Dialyse teilweise aus Ihrem Blut ausgewaschen werden kann.

Bei Einnahme von Viramune zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Es gibt keine Einschränkungen für die Einnahme von Viramune zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie Viramune einnehmen, müssen Sie mit dem Stillen aufhören. Im Allgemeinen wird empfohlen, bei einer HIVInfektion nicht zu stillen, weil es möglich ist, dass Ihr Kind über die Muttermilch mit HIV infiziert wird.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei Einnahme von Viramune kann Müdigkeit auftreten. Bei der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen ist daher Vorsicht erforderlich. Beim Auftreten von Müdigkeit sollten Sie möglicherweise gefährliche Tätigkeiten (z. B. Teilnahme am Straßenverkehr, Bedienen von Maschinen) vermeiden.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Viramune

Viramune Tabletten enthalten Lactose (Milchzucker).

Falls Sie von Ihrem Arzt darüber informiert worden sind, dass Sie eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Zucker haben, suchen Sie Ihren Arzt auf, bevor Sie Viramune einnehmen.


WIE IST VIRAMUNE EINZUNEHMEN?


Sie sollten Viramune nicht als einziges Arzneimittel einnehmen. Sie müssen es mit mindestens zwei anderen antiretroviralen Arzneimitteln zusammen einnehmen. Ihr Arzt wird Ihnen die für Sie besten Arzneimittel empfehlen.

Nehmen Sie Viramune immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Ihrem Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dosierung:

Die Dosis beträgt 1 x täglich 1 Tablette zu 200 mg während der ersten 14 Tage der Behandlung (Einleitungsphase). Nach 14 Tagen beträgt die übliche Dosis 2 x täglich 1 Tablette zu 200 mg.

Es ist sehr wichtig, dass Sie während der ersten 14 Tage (Einleitungsphase) nur eine Viramune Tablette einnehmen. Wenn Sie einen Hautausschlag innerhalb dieser Zeitspanne entwickeln, erhöhen Sie nicht die Dosis, sondern suchen Sie Ihren Arzt auf.

Die 14-tägige Einleitungsphase verringert nachweislich das Risiko eines Hautausschlags.

Da Viramune immer zusammen mit anderen antiretroviralen HIVArzneimitteln eingenommen werden muss, sollten Sie die Anweisungen Ihrer anderen Arzneimittel sorgfältig befolgen. Diese finden Sie in der Packungsbeilage dieser Arzneimittel.

Viramune ist auch in flüssiger Form als Suspension zum Einnehmen erhältlich. Diese ist besonders geeignet, wenn
- Sie keine Tabletten schlucken können,
- ein Kind weniger als 50 kg wiegt oder
- das Kind eine Körperoberfläche von weniger als 1,25 m2 hat (Ihr Arzt stellt für Sie die Körperoberfläche fest).

Sie sollten Viramune so lange anwenden, wie der Arzt es verordnet hat.

Wie weiter oben unter „Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Viramune ist erforderlich“ bereits erläutert wurde, wird Ihr Arzt die Leberfunktion anhand von Blutuntersuchungen überwachen und auf mögliche Nebenwirkungen wie Hautausschläge achten. Je nach Behandlungsverlauf entscheidet Ihr Arzt sich möglicherweise für eine Unterbrechung oder ein Absetzen der Behandlung mit Viramune. Ihr Arzt kann dann eventuell entscheiden, die Behandlung mit einer geringeren Dosis wieder aufzunehmen.

Nehmen Sie Viramune Tabletten nur oral ein. Zerkauen Sie die Tabletten nicht. Sie können Viramune zu oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
Wenn Sie eine größere Menge von Viramune eingenommen haben, als Sie sollten
Nehmen Sie nicht mehr Viramune als von Ihrem Arzt verordnet und in dieser Packungsbeilage angegeben wird. Derzeit gibt es wenige Erkenntnisse zu den Wirkungen von Überdosierungen mit Viramune. Fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat, wenn Sie mehr Viramune eingenommen haben, als Sie sollten.

Wenn Sie die Einnahme von Viramune vergessen haben

Lassen Sie möglichst keine Dosis aus. Wenn Sie innerhalb von 8 Stunden bemerken, dass Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis so bald wie möglich. Wenn Sie es mehr als 8 Stunden später bemerken, nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit.

Wenn Sie die Einnahme mit Viramune abbrechen

Die Einnahme aller Dosen zu den richtigen Zeitpunkten:
- verbessert die Wirksamkeit der Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln erheblich,
- verringert das Risiko, dass das HIVirus gegen das antiretrovirale Arzneimittel resistent wird.

Es ist wichtig, dass Sie Viramune weiterhin vorschriftsmäßig, wie oben beschrieben, einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt weist Sie an, die Behandlung abzubrechen.

Wenn Sie Viramune länger als 7 Tage nicht einnehmen, wird Sie Ihr Arzt anweisen, erneut mit der (oben beschriebenen) 14-tägigen Einleitungsphase zu beginnen, bevor Sie wieder 2 x täglich eine Dosis einnehmen können.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Viramune Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wie bereits oben unter „Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Viramune ist erforderlich“

erwähnt wurde, sind die wichtigsten Nebenwirkungen von Viramune starke, lebensgefährliche Hautausschläge und schwerwiegende Leberschädigungen. Diese Nebenwirkungen treten vor allem während der ersten 18 Wochen der Behandlung mit Viramune auf. Daher sind diese ein wichtiger Zeitraum, während dessen eine engmaschige Überwachung durch Ihren Arzt erforderlich ist.
Sollten sich bei Ihnen Hautsymptome zeigen, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.

Normalerweise ist der Hautausschlag nur von leichter oder mäßiger Intensität. Bei einigen Patienten kann ein Hautausschlag, der als eine blasenbildende Hautreaktion erscheint, jedoch schwerwiegend oder lebensbedrohlich sein (StevensJohnson-Syndrom und toxisch epidermale Nekrolyse), und es sind Todesfälle bekannt geworden. In den meisten Fällen tritt sowohl ein schwerer Hautausschlag als auch leichter bis mäßig ausgeprägter Hautausschlag in den ersten 6 Behandlungswochen auf.

Sollten sich bei Ihnen Hautsymptome zusammen mit dem Gefühl, krank zu sein, zeigen, müssen Sie die Behandlung beenden und unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.

Es können Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) auftreten. Diese Reaktionen können sich als Anaphylaxie (eine schwere Form der allergischen Reaktion) mit den folgenden Symptomen äußern:
- Hautausschläge
- Schwellungen im Gesicht
- Atemnot (Krampfzustand der Bronchialmuskulatur)
- anaphylaktischer Schock

Überempfindlichkeitsreaktionen können auch als Hautausschläge auftreten, begleitet von anderen Nebenwirkungen wie:
- Fieber
- Blasenbildung der Haut
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Augenentzündung
- Schwellungen im Gesicht
- Schwellungen am ganzen Körper
- Atemnot
- Muskel- oder Gelenkschmerzen
- Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen (Granulozytopenie)
- allgemeines Krankheitsgefühl
- erhebliche Beeinträchtigungen der Leber- oder Nierenfunktion (Leber- oder Nierenversagen)

Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn bei Ihnen Hautausschlag und irgendeine der Nebenwirkungen einer Überempfindlichkeitsreaktion (allergische Reaktion) auftreten. Solche Erscheinungen können lebensbedrohlich sein.

Während der Behandlung mit Viramune wurden von der Norm abweichende Leberfunktionen beobachtet. Dazu zählten auch einige Fälle von Leberentzündung (Hepatitis), die plötzlich und heftig sein kann (fulminante Hepatitis), und Leberversagen, beides mit möglicherweise tödlichem Ausgang.

Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie irgendeines der folgenden Symptome einer Leberschädigung bemerken, wie etwa:
- Appetitlosigkeit
- Krankheitsgefühl (Übelkeit)
- Erbrechen
- Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)
- Bauchschmerzen

Die Bewertung von Nebenwirkungen basiert auf den folgenden Häufigkeiten:
Sehr häufig: bei mindestens 1 von 10 behandelten Patienten
Häufig: bei mindestens 1 von 100 und weniger als 1 von 10 behandelten Patienten
Gelegentlich: bei mindestens 1 von 1.000 und weniger als 1 von 100 behandelten Patienten
Selten: bei mindestens 1 von 10.000 und weniger als 1 von 1.000 behandelten Patienten

Die im Folgenden beschriebenen Nebenwirkungen entwickelten Patienten, die Viramune erhielten:

Sehr häufig:
- Hautausschlag

Häufig:
- Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen (Granulozytopenie)
- allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit)
- Kopfschmerzen
- Gefühl, krank zu sein (Übelkeit)
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Durchfall
- Leberentzündung (Hepatitis)
- Müdigkeitsgefühl
- Fieber
- von der Norm abweichender Leberfunktionstest

Gelegentlich:
- allergische Reaktion, die durch Hautausschlag, Schwellungen im Gesicht, Atemnot (Krämpfe der Bronchialmuskulatur) oder anaphylaktischen Schock charakterisiert ist
- Verringerung der Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie)
- Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)
- schwere und lebensbedrohliche Hautausschläge (StevensJohnson-Syndrom / toxisch epidermale Nekrolyse)
- Nesselsucht (Urtikaria)
- Flüssigkeitsansammlung unter der Haut (Angioödem)
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- verringerter PhosphorWert im Blut
- erhöhter Blutdruck

Selten:
- plötzliche und heftige Entzündung der Leber (fulminante Hepatitis)
- Arzneimittelbedingter Hautausschlag mit Symptomen, die den gesamten Organismus betreffen

Eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung kann Veränderungen der Körperform aufgrund von Veränderungen der Fettverteilung verursachen. Diese Veränderungen können einen Fettverlust an den Beinen, Armen und im Gesicht, Fettzunahmen im Bauch und an anderen inneren Organen, eine Vergrößerung der Brüste und Fettansammlungen im Nacken („Stiernacken“) umfassen. Ursache und langfristige Wirkungen dieser Veränderungen auf die Gesundheit sind derzeit nicht bekannt. Eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung kann auch erhöhte Milchsäurewerte, erhöhten Blutzucker, erhöhte Blutfette und vermindertes Ansprechen auf Insulin verursachen.

Bei Anwendung von Viramune in Kombination mit anderen antiretroviralen Mitteln sind auch folgende Erscheinungen aufgetreten:
- Verringerung der Anzahl der roten Blutkörperchen oder der Blutplättchen
- Bauchspeicheldrüsenentzündung
- Verminderung oder Abnormitäten der Wahrnehmungsfähigkeit der Haut

Diese Erscheinungen treten gewöhnlich in Verbindung mit anderen antiretroviralen Mitteln auf, mit ihrem Auftreten ist zu rechnen, wenn Viramune kombiniert mit anderen Arzneimitteln angewendet wird; es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sie auf die Behandlung mit Viramune zurückzuführen sind.

Anwendung bei Kindern
Es kann eine Verringerung der weißen Blutzellen (Granulozytopenie) auftreten, die bei Kindern häufiger ist. Eine Verringerung der roten Blutkörperchen (Anämie), die in Zusammenhang mit der NevirapinBehandlung stehen kann, ist ebenfalls häufiger bei Kindern beobachtet worden. Informieren Sie - wie beim Hautausschlag - Ihren Arzt über jede Nebenwirkung.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST VIRAMUNE AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf dem Blisterstreifen angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Dieses Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Oktober 2011

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Graph: Altersverteilung bei Viramune nach Geschlecht Graph: BMI-Verteilung bei Viramune nach Geschlecht 

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Viramune folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Hautausschlag

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Übelkeit

Erbrechen

Bauchschmerzen

Durchfall

Fieber

allergische Reaktionen

Müdigkeitsgefühl

Granulozytopenie

von der Norm abweichender Leberfunktionstest

Leberentzündung

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Atemnot

erhöhter Blutdruck

Nesselsucht

Hautausschlag

Muskelschmerzen

Gelenkschmerzen

Anämie

Angioödem

Schwellungen im Gesicht

Gelbsucht

toxisch epidermale Nekrolyse

anaphylaktischer Schock

Stevens-Johnson-Syndrom

verringerter Phosphorwert im Blut

Selten  (0,01 - 0,1%)

arzneimittelbedingter Hautausschlag

fulminante Hepatitis

Nicht bekannt

Leberversagen

Fettverlust im Gesicht

Vergrößerung der Brüste

Fettansammlungen im Nacken

erhöhte Milchsäurewerte

Fettverlust an den Armen

Fettverlust an den Beinen

Granulozytopenie (Kinder)

Anämie (Kinder)

Fettzunahme im Bauch

Fettzunahme an inneren Organen

erhöhte Blutzucker

erhöhte Blutfette

vermindertes Ansprechen auf Insulin

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