Yervoy

Yervoy Patienteninformation

YERVOY enthält den Wirkstoff Ipilimumab, ein Eiweiß, das Ihr Immunsystem beim Angriff und bei der Zerstörung von Krebszellen durch Ihre Immunzellen unterstützt.

Ipilimumab wird bei Erwachsenen zur Behandlung von fortgeschrittenen Melanomen (einer Hautkrebsart) angewendet. Es wird verwendet, wenn Ihr Krebs nicht oder nicht mehr auf eine frühere Behandlung anspricht.

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In Yervoy kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Ipilimumab

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WAS IST YERVOY UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


YERVOY enthält den Wirkstoff Ipilimumab, ein Eiweiß, das Ihr Immunsystem beim Angriff und bei der Zerstörung von Krebszellen durch Ihre Immunzellen unterstützt.

Ipilimumab wird bei Erwachsenen zur Behandlung von fortgeschrittenen Melanomen (einer Hautkrebsart) angewendet. Es wird verwendet, wenn Ihr Krebs nicht oder nicht mehr auf eine frühere Behandlung anspricht.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON YERVOY BEACHTEN?



YERVOY darf nicht angewendet werden,

- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Ipilimumab oder einen der sonstigen Bestandteile von YERVOY sind (aufgelistet in Abschnitt 6 „Weitere Informationen“). Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von YERVOY ist erforderlich,

- wenn Sie einen der nachstehenden Befunde haben oder entwickeln:


- Darmentzündung (Kolitis), die sich zu Blutungen oder Darmperforation verschlechtern kann. Anzeichen und Symptome einer Kolitis können unter anderem Durchfall (wässrige, lockere oder weiche Stühle), mehr Stuhlgänge als gewöhnlich, Blut im Stuhl oder dunkler gefärbter Stuhl, Schmerzen oder Spannungsgefühl im Bauchbereich sein.


- Leberentzündung (Hepatitis), die zu Leberversagen führen kann. Anzeichen und Symptome einer Hepatitis können unter anderem Gelbfärbung der Augen oder der Haut (Gelbsucht), Schmerzen im rechten Bauchbereich oder Müdigkeit sein.


- Hautentzündung, die zu schweren Hautreaktionen führen kann (toxische epidermale Nekrolyse). Anzeichen und Symptome schwerer Hautreaktionen können unter anderem Hautausschlag mit oder ohne Jucken, sich abschälende Haut oder trockene Haut sein.


- Nervenentzündung, die zur Lähmung führen kann. Anzeichen und Symptome einer Beeinträchtigung der Nerven können unter anderem Muskelschwäche, Taubheit oder Kribbeln in Händen oder Füßen, Bewusstlosigkeit oder Schwierigkeiten aufzuwachen sein.


- Entzündung der Hormondrüsen (insbesondere der Hirnanhangdrüse, der Nebenniere und der Schilddrüse), wodurch die Drüsenfunktion beeinträchtigt werden kann. Anzeichen und Symptome dafür, dass die Drüsen nicht richtig arbeiten, können unter anderem Kopfschmerzen, verschwommenes oder doppeltes Sehen, Müdigkeit, verringerter Geschlechtstrieb oder Verhaltensänderungen sein.


- Augenentzündung. Anzeichen und Symptome können unter anderem Rötung im Auge, Schmerz im Auge, Sehstörungen oder verschwommenes Sehen sein.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt
, wenn Sie eines dieser Anzeichen oder Symptome haben oder diese sich verschlechtern. Versuchen Sie nicht selbst, Ihre Symptome mit anderen Arzneimitteln zu behandeln. Ihr Arzt kann Ihnen andere Arzneimittel geben, um schwerere Komplikationen zu verhindern und die Symptome zu verringern, oder er lässt die nächste Dosis YERVOY aus, oder er bricht die Behandlung mit YERVOY gänzlich ab.

Bitte beachten Sie, dass diese Anzeichen und Symptome manchmal verzögert auftreten und sich Wochen oder Monate nach Ihrer letzten Infusion entwickeln können. Vor der Behandlung wird Ihr Arzt Ihren allgemeinen Gesundheitszustand untersuchen. Es werden auch während Ihrer Behandlung
Blutuntersuchungen durchgeführt.

Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt oder der Krankenschwester/ dem Krankenpfleger, bevor Sie YERVOY erhalten,

- wenn Sie eine Autoimmunkrankheit haben (ein Zustand, bei dem der Körper seine eigenen Zellen angreift);
- wenn Sie eine chronische virale Leberinfektion, einschließlich Hepatitis B (HBV) oder Hepatitis C (HCV) haben oder hatten;
- wenn Sie mit HIV (Human Immunodeficiency Virus) infiziert sind oder AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) haben.

Kinder

Bis neue Informationen zur Verfügung stehen, sollte YERVOY nicht bei Kindern unter 18 Jahren angewendet werden.

Bei Anwendung von YERVOY mit anderen Arzneimitteln Bevor Sie YERVOY erhalten, informieren Sie Ihren Arzt,

- wenn Sie Arzneimittel erhalten, die Ihr Immunsystem unterdrücken, z.B. Corticosteroide. Diese Arzneimittel können die Wirkung von YERVOY beeinträchtigen. Wenn Sie jedoch mit YERVOY behandelt werden, kann Ihr Arzt Ihnen Corticosteroide geben, um die möglichen Nebenwirkungen von YERVOY zu verringern.
- wenn Sie Arzneimittel erhalten, die eine Blutgerinnselbildung verhindern (Antikoagulanzien). Diese Arzneimittel können die Wahrscheinlichkeit einer Magen- oder Darmblutung, die eine Nebenwirkung von YERVOY ist, erhöhen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben
, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Nehmen Sie während Ihrer Behandlung keine anderen Arzneimittel ein
, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt besprochen zu haben.
Schwangerschaft und Stillzeit Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie planen schwanger zu werden oder wenn Sie stillen.

Verwenden Sie YERVOY nicht, wenn Sie schwanger sind
, außer wenn es Ihnen Ihr Arzt ausdrücklich empfiehlt. Die Auswirkungen von YERVOY während der Schwangerschaft sind nicht bekannt, aber es ist möglich, dass der Wirkstoff Ipilimumab dem ungeborenen Baby schaden kann.
- Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind, müssen Sie während Ihrer Behandlung mit YERVOY
wirksame Empfängnisverhütungsmaßnahmen treffen.
- Sollten Sie während der Behandlung mit YERVOY schwanger werden, informieren Sie Ihren Arzt.
Es ist nicht bekannt, ob Ipilimumab in die Muttermilch übergeht. Durch die Muttermilch ist jedoch kein signifikanter Übergang von Ipilimumab auf das Kind zu erwarten und es sind keine Auswirkungen auf gestillte Kinder zu erwarten. Fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie während oder nach der Behandlung mit YERVOY stillen können.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen
nachdem Sie YERVOY erhalten haben, außer wenn Sie sich sicher sind, dass Sie sich gut fühlen. Ein Gefühl der Müdigkeit oder Schwäche ist eine häufige Nebenwirkung von YERVOY. Dies kann Ihre Fähigkeit zu fahren oder Maschinen zu bedienen beeinträchtigen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von YERVOY Informieren Sie Ihren Arzt
bevor Sie mit YERVOY behandelt werden, wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten müssen. Es enthält 2,3 mg Natrium pro ml Konzentrat.

WIE IST YERVOY ANZUWENDEN?



Wie wird YERVOY angewendet?

YERVOY wird Ihnen in einem Krankenhaus oder einer Klinik unter der Aufsicht eines erfahrenen Arztes verabreicht.

Es wird Ihnen als Infusion (Tropf) in eine Vene (intravenös) über einen Zeitraum von 90 Minuten verabreicht.

Die Menge YERVOY, die Ihnen verabreicht wird, wird basierend auf Ihrem Körpergewicht berechnet. Abhängig von Ihrer Dosis kann ein Teil oder der gesamte Inhalt der Durchstechflasche YERVOY mit einer Natriumchloridlösung 9 mg/ml (0,9%) für Injektionszwecke oder einer Glucoselösung 50 mg/ml (5%) für Injektionszwecke vor dem Gebrauch verdünnt werden. Möglicherweise wird mehr als eine Durchstechflasche für die erforderliche Dosis benötigt.

Wie viel YERVOY wird verabreicht

Die empfohlene Dosis ist 3 mg Ipilimumab pro Kilogramm Ihres Körpergewichts. Sie werden einmal alle 3 Wochen für insgesamt 4 Dosen mit YERVOY behandelt. Bei einer Behandlung mit YERVOY ist damit zu rechnen, dass Sie das Auftreten neuer Läsionen oder Wachstum bestehender Läsionen auf Ihrer Haut bemerken. Abhängig davon, wie gut Sie die Behandlung vertragen, wird Ihr Arzt damit fortfahren, Sie mit bis zu insgesamt 4 Dosen YERVOY zu behandeln.

Wenn Sie eine Dosis YERVOY vergessen haben

Es ist sehr wichtig, dass Sie alle Termine einhalten, an denen Ihnen YERVOY verabreicht wird. Falls Sie einen Termin versäumen, fragen Sie Ihren Arzt nach einem Termin für die nächste Dosis.
Wenn Sie die Anwendung von YERVOY abbrechen
Der Abbruch der Behandlung kann die Wirkung des Arzneimittels beenden. Brechen Sie die Behandlung mit YERVOY nicht ab, außer wenn Sie dies mit Ihrem Arzt besprochen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zu Ihrer Behandlung oder zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann YERVOY Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Ihr Arzt wird diese mit Ihnen besprechen und Ihnen die Risiken und den Nutzen Ihrer Behandlung erklären.

Achten Sie auf wichtige Anzeichen einer Entzündung

YERVOY beeinflusst Ihr Immunsystem und kann Entzündungen in Teilen Ihres Körpers hervorrufen. Entzündungen können schwere Schäden in Ihrem Körper verursachen und einige Entzündungszustände können lebensbedrohlich sein.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien berichtet:

Sehr häufige Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 von 10 Patienten)

-Appetitverlust
- Durchfall, Erbrechen oder Unwohlsein (Übelkeit)
- Hautausschlag, Juckreiz
- Müdigkeits- oder Schwächegefühl, Reaktion an der Injektionsstelle, Fieber


Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bekommen.
Versuchen Sie nicht selbst, Ihre Symptome mit anderen Arzneimitteln zu behandeln.

Häufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Patienten von 100)

- Tumorschmerzen
- Unterfunktion der Schilddrüse, welche Müdigkeit oder Gewichtszunahme verursachen kann, Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse
-Dehydratation (Wassermangel des Körpers)
-Verwirrtheit
-Nervenschädigung (verursacht Schmerzen, Schwächegefühl und Krämpfe), Schwindelgefühl, Kopfschmerzen
- Verschwommenes Sehen, Schmerzen im Auge
-Niedriger Blutdruck, vorübergehende Rötung im Gesicht und am Hals, starkes Hitzegefühl mit Schweißausbruch und schnellem Herzschlag
-Kurzatmigkeit, Husten
- Blutung im Magen oder Darm, Darmentzündung (Kolitis), Verstopfung, Sodbrennen, Magenschmerzen
- Anomale Leberfunktion
- Entzündung und Rötung der Haut, fleckige Veränderung der Hautfarbe (Vitiligo), Nesselsucht (juckender Hautausschlag mit Quaddeln), Haarverlust oder Ausdünnung, starker Nachtschweiß, trockene Haut
- Schmerzen in Muskeln und Gelenken, Muskelkrämpfe
-Zittern, Energielosigkeit, Schwellungen, Schmerzen
-Gewichtsverlust

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bekommen.
Versuchen Sie nicht selbst, Ihre Symptome mit anderen Arzneimitteln zu behandeln.

Gelegentliche Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Patienten von 1.000)

- Schwere bakterielle Blutinfektion (Sepsis, septischer Schock), Entzündung um das Gehirn oder Rückenmark, MagenDarm-Entzündung, Entzündung der Darmwand (verursacht Fieber, Erbrechen und Magenschmerzen), Harnwegsinfektion, Atemwegsinfektion
- Symptome aufgrund des Krebses im Körper wie z.B. hohe Calcium- und Cholesterinspiegel und niedrige Zuckerwerte im Blut (Paraneoplastisches Syndrom)
- Allergische Reaktionen
- Unterfunktion der Nebenniere, Überfunktion der Schilddrüse, was einen schnelleren Herzschlag, Schwitzen und Gewichtsverlust verursachen kann, Fehlfunktion der sexualhormonproduzierenden Drüsen
-Stoffwechselstörungen infolge der Krebsbehandlung, gekennzeichnet durch hohe Kalium- und Phosphatspiegel und geringe Calciumspiegel im Blut (TumorlyseSyndrom).
- Veränderung der psychischen Verfassung, Depression, verringerter Sexualtrieb
- schwerwiegende und möglicherweise tödliche Nervenentzündung, wodurch Schmerzen, Schwäche oder Lähmung der Extremitäten verursacht werden (GuillainBarré-Syndrom), Ohnmacht, Entzündung der Gehirnnerven, starke Flüssigkeitsansammlung im Gehirn, beeinträchtigte Bewegungskoordination (Ataxie), Schütteln, kurze unwillkürliche Muskelkontaktionen, Sprachschwierigkeiten
-Augenentzündung, die Rötung oder Schmerzen verursacht, Blutung im Auge, Entzündung des farbigen Teils des Auges, verringerte Sehkraft, Gefühl eines Fremdkörpers im Auge, geschwollene tränende Augen
- Unregelmäßiger oder anomaler Herzschlag
- Entzündung der Blutgefäße, Erkrankung der Blutgefäße, eingeschränkte Blutversorgung der Extremitäten, niedriger Blutdruck beim Aufstehen
- Große Schwierigkeiten beim Atmen, Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, Lungenentzündung, Heuschnupfen
-Darmdurchbruch, Entzündung der Magenwand, Entzündung des Dünndarms, Entzündung des Darms oder der Bauchspeicheldrüse, Magengeschwür, Speiseröhrenentzündung, Darmverschluss
- Leberversagen, Leberentzündung, Lebervergrößerung, Gelbfärbung der Haut oder der Augen (Gelbsucht)
- schweres und möglicherweise tödliches Abschälen der Haut (toxische epidermale Nekrolyse)
-Muskelentzündung, die Schmerzen oder Steifheit in Hüfte und Schulter verursacht, schmerzende Gelenke
-Nierenversagen, Nierenerkrankung
- Aufhören der Monatsblutung
- Multiples Organversagen, infusionsbedingte Reaktion auf das Arzneimittel

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bekommen.
Versuchen Sie nicht, Ihre Symptome mit anderen Arzneimitteln zu behandeln.
Außerdem wurden bei Patienten, die YERVOY in klinischen Studien in anderen Dosen bekommen haben, die folgenden gelegentlichen (betrifft 1 bis 10 Patienten von 1.000) Nebenwirkungen berichtet:
- Meningismus: gekennzeichnet durchNackensteifheit, Überempfindlichkeit gegen grelles Licht und Kopfschmerzen
- Herzmuskelentzündung, Erkrankung des Herzmuskels
- Antikörper gegen einige körpereigene Zellen, die eine Schädigung der Leber, der Schilddrüse oder der Niere verursachen
- Entzündung und Rötung der Haut (Erythema multiforme)
- Muskelschwäche
- Überfunktion der Hirnanhangdrüse
- Verringerte Funktion der Nebenniere, verursacht durch eine Unterfunktion des Hypothalamus (ein Teil des Gehirns)
- Verringerte Funktion der Nebenschilddrüse, Entzündung der Schilddrüse
- Augenentzündung, Entzündung der Augenlider, Augenschwellung
- Entzündungserkrankung der Blutgefäße (am häufigsten Kopfarterien), schlechte Blutzirkulation und dadurch taube oder blasse Zehen und Finger
- Entzündung des Anus und der Rektalwand (gekennzeichnet durch blutigen Stuhl und häufigen Drang zum Stuhlgang), Gewebeschädigung der Hände und Füße, die Rötung, Schwellung und Blasen verursacht
- Erkrankung der Haut, gekennzeichnet durch trockene, rote, mit Schuppen bedeckte Flecken (Psoriasis)

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bekommen.
Versuchen Sie nicht selbst, Ihre Symptome mit anderen Arzneimitteln zu behandeln.

Veränderungen von Untersuchungsergebnissen

YERVOY kann die Ergebnisse von Untersuchungen, die von Ihrem Arzt durchgeführt werden, verändern. Diese umfassen:
- Veränderte Anzahl roter Blutkörperchen (transportieren Sauerstoff), weißer Blutkörperchen (wehren Infektionen ab) oder der Blutplättchen (unterstützen die Blutgerinnung)
- Anomale Veränderung der Hormonspiegel und Spiegel der Leberenzyme im Blut
- Anomaler Leberfunktionstest
- Anomale Calcium-, Natrium-, Phosphat- oder Kaliumspiegel im Blut
- Blut oder Eiweiß im Urin
- Anomal hohe Alkalität des Bluts oder anderer Körpergewebe
- Unfähigkeit der Nieren, Säuren regelgerecht aus dem Blut zu entfernen

Informieren Sie bitte Ihren Arzt
, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST YERVOY AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen YERVOY nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett der Durchstechflasche nach Verwendbar bis angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Im Kühlschrank lagern (2°C - 8°C). Nicht einfrieren. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bitte bewahren Sie unverbrauchte Infusionslösung nicht zur erneuten Benutzung auf. Nicht gebrauchtes Arzneimittel oder Abfallmaterial sollte gemäß der örtlichen Bestimmungen entsorgt werden.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Juli 2011

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Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Yervoy folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Hautausschlag

Übelkeit

Durchfall

Appetitverlust

Erbrechen

Fieber

Juckreiz

Schwächegefühl

Unwohlsein

Müdigkeitsgefühl

Reaktion an der Injektionsstelle

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Müdigkeit

Verstopfung

Zittern

verschwommenes Sehen

trockene Haut

Dehydratation

Muskelkrämpfe

Gewichtszunahme

Verwirrtheit

Kurzatmigkeit

Husten

Schmerzen

niedriger Blutdruck

Gewichtsverlust

Sodbrennen

schneller Herzschlag

juckender Hautausschlag

Schmerzen in den Muskeln

Magenschmerzen

Schwächegefühl

Schwindelgefühl

Nesselsucht

Krämpfe

Rötung der Haut

Quaddeln

Schmerzen in den Gelenken

Schwellungen

Entzündung der Haut

Haarverlust

Energielosigkeit

Tumorschmerzen

Unterfunktion der Schilddrüse

Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse

Wassermangel des Körpers

Nervenschädigung

Schmerzen im Auge

vorübergehende Rötung im Gesicht

vorübergehende Rötung am Hals

starkes Hitzegefühl

starkes Hitzegefühl mit Schweißausbruch

Schweißausbruch

Blutung im Magen

Blutung im Darm

Darmentzündung

Kolitis

Anomale Leberfunktion

fleckige Veränderung der Hautfarbe

Vitiligo

juckender Hautausschlag mit Quaddeln

Ausdünnung

starker Nachtschweiß

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Ohnmacht

Blut im Urin

Erbrechen

Fieber

unregelmäßiger Herzschlag

Darmverschluss

Gewichtsverlust

Schmerzen

Magengeschwür

Augenschwellung

Speiseröhrenentzündung

allergische Reaktionen

Erythema multiforme

Leberentzündung

Muskelschwäche

Eiweiß im Urin

MagenDarm-Entzündung

Gelbfärbung der Haut

Tumorlysesyndrom

Kopfschmerzen

Sepsis

Flüssigkeitsansammlung in der Lunge

Magenschmerzen

Nierenversagen

Schütteln

tränende Augen

Lungenentzündung

Sprachschwierigkeiten

Depression

Rötung

Schwitzen

Rötung der Haut

Harnwegsinfektion

Schwellung der Hände

Schwellung der Füße

schmerzende Gelenke

Ataxie

Augenentzündung

Gelbfärbung der Augen

Muskelentzündung

Entzündung der Haut

septischer Schock

Gelbsucht

Rötung des Auges

Schmerzen des Auges

niedriger Blutdruck beim Aufstehen

Überfunktion der Schilddrüse

Entzündung des Dünndarms

Darmdurchbruch

Leberversagen

hoher Kaliumspiegel im Blut

Taube Zehen

taube Finger

hoher Phosphatspiegel im Blut

Atemwegsinfektion

Lebervergrößerung

Blutung im Auge

Entzündung der Augenlider

Psoriasis

Entzündung der Blutgefäße

toxische epidermale Nekrolyse

Schwere bakterielle Blutinfektion

Entzündung um das Gehirn

Entzündung um das Rückenmark

Entzündung der Darmwand

Symptome aufgrund des Krebses im Körper

hoher Calciumspiegel

hoher Cholesterinspiegel

niedrige Zuckerwerte im Blut

Paraneoplastisches Syndrom

Unterfunktion der Nebenniere

schnellerer Herzschlag

Fehlfunktion der sexualhormonproduzierenden Drüsen

Stoffwechselstörungen

Stoffwechselstörungen infolge der Krebsbehandlung

geringer Calciumspiegel im Blut

Veränderung der psychischen Verfassung

verringerter Sexualtrieb

schwerwiegende Nervenentzündung

tödliche Nervenentzündung

Schwäche der Extremitäten

Lähmung der Extremitäten

GuillainBarré-Syndrom

Entzündung der Gehirnnerven

starke Flüssigkeitsansammlung im Gehirn

beeinträchtigte Bewegungskoordination

kurze unwillkürliche Muskelkontaktionen

Entzündung des farbigen Teils des Auges

verringerte Sehkraft

Gefühl eines Fremdkörpers im Auge

geschwollene Augen

anomaler Herzschlag

Erkrankung der Blutgefäße

eingeschränkte Blutversorgung der Extremitäten

Große Schwierigkeiten beim Atmen

Heuschnupfen

Entzündung der Magenwand

Entzündung des Darms

Entzündung der Bauchspeicheldrüse

schweres Abschälen der Haut

tödliches Abschälen der Haut

Schmerzen in der Hüfte

Schmerzen in der Schulter

Steifheit in Hüfte

Steifheit in der Schulter verursacht

Nierenerkrankung

Aufhören der Monatsblutung

Multiples Organversagen

infusionsbedingte Reaktion auf das Arzneimittel

Meningismus

Nackensteifheit

Überempfindlichkeit gegen grelles Licht

Herzmuskelentzündung

Erkrankung des Herzmuskels

Antikörper gegen einige körpereigene Zellen

Schädigung der Leber

Schädigung der Schilddrüse

Schädigung der Niere

Überfunktion der Hirnanhangdrüse

Verringerte Funktion der Nebenniere

Unterfunktion des Hypothalamus

Verringerte Funktion der Nebenschilddrüse

Entzündung der Schilddrüse

Entzündungserkrankung der Blutgefäße

Entzündungserkrankung der Kopfarterien

schlechte Blutzirkulation

blasse Zehen

blasse Finger

Entzündung des Anus

Entzündung der Rektalwand

Blutiger Stuhl

häufiger Drang zum Stuhlgang

Gewebeschädigung der Hände

Gewebeschädigung der Füße

Rötung der Hände

Rötung der Füße

Blasen an Händen

Blasen an Füßen

Erkrankung der Haut

trockene mit Schuppen bedeckte Fleckten

rote mit Schuppen bedeckte Flecken

Veränderte Anzahl roter Blutkörperchen

veränderte Anzahl weißer Blutkörperchen

Veränderte Anzahl der Blutplättchen

Anomale Veränderung des Hormonspiegels

anomale Veränderung der Spiegel der Leberenzyme i…

anomaler Leberfunktionstest

Anomaler Calciumspiegel im Blut

anomaler Natriumspiegel im Blut

anomaler Phosphatspiegel im Blut

anomaler Kaliumspiegel im Blut

Anomal hohe Alkalität des Bluts

Anomal hohe Alkalität anderer Körpergewebe

Unfähigkeit der Nieren Säuren regelgerecht aus de…

Nicht bekannt

anomaler Leberfunktionstest

Blut im Urin

Eiweiß im Urin

Beeinflussung des Immunsystems

Entzündungen in Teilen des Körpers

schwere Schäden im Körper

schwere Schäden im Körper durch Entzündungen

lebensbedrohliche Entzündungszustände

Veränderte Anzahl roter Blutkörperchen

veränderte Anzahl weißer Blutkörperchen

Veränderte Anzahl der Blutplättchen

Anomale Veränderung des Hormonspiegels

anomale Veränderung der Spiegel der Leberenzyme i…

Anomaler Calciumspiegel im Blut

anomaler Natriumspiegel im Blut

anomaler Phosphatspiegel im Blut

anomaler Kaliumspiegel im Blut

Anomal hohe Alkalität des Bluts

Anomal hohe Alkalität anderer Körpergewebe

Unfähigkeit der Nieren Säuren regelgerecht aus de…

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