Dyskinesie

Wir haben 28 Patienten Berichte zu der Nebenwirkung Dyskinesie.

Prozentualer Anteil 59%41%
Durchschnittliche Größe in cm171175
Durchschnittliches Gewicht in kg7480
Durchschnittliches Alter in Jahren3936
Durchschnittlicher BMIin kg/m225,4825,97

Die Nebenwirkung Dyskinesie trat bei folgenden Medikamenten auf

Ciatyl-Z (2/5)
40%
Haloperidol (3/11)
27%
Paspertin (3/42)
7%
Solian (3/114)
2%
MCP (5/224)
2%
Valproat (1/55)
1%
Fluanxol (1/65)
1%
Fluspi (1/72)
1%
Zyprexa (3/268)
1%
Atosil (1/119)
0%
Risperdal (2/268)
0%
Amisulprid (1/149)
0%
LAMUNA (1/165)
0%
Abilify (2/347)
0%
Tavor (1/379)
0%
Cymbalta (1/721)
0%
Seroquel (1/768)
0%
Cipralex (1/996)
0%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Berichte über die Nebenwirkung Dyskinesie bei Ciatyl-Z

 

Dyskinesie, Libidoverlust, Gewichtszunahme bei catyl-z für Psychose

-Dyskinesie in der rechten Hand -Libidoverlust -Gewichtszunahme -verändertes Traumerleben -Darmträgheit Die Erfahrung mit dem Präparat ist gut, es beseitigt Angstzustände und akutes psychiotisches Erleben.

catyl-z bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
catyl-zPsychose15 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

-Dyskinesie in der rechten Hand
-Libidoverlust
-Gewichtszunahme
-verändertes Traumerleben
-Darmträgheit

Die Erfahrung mit dem Präparat ist gut, es beseitigt Angstzustände und akutes psychiotisches Erleben.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Zuclopenthixol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1957 Die Nebenwirkung verursacht bleibenden Schaden
Größe (cm):178 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):95
Geschlecht:männlich

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Dyskinesie, Speichelfluss, Muskelkrämpfe, Schwellungen der Atemwege, Denkstörungen, Gewichtszunahme, Gedächtnislücken, Orientierungslosigkeit bei Ciatyl für Halluzinationen

hatte 2005 während einer stationären Behandlung gegen meinen Willen Zyprexa, Ciatyl, Tavor, Valium, Rohypnol einnehmen müssen. Bei dieser Zwangsmedikamentation, entwickelten sich insbesondere beim Ciatyl, sehr schwere Bewegungsstörungen. Mein Kopf wollte sich von meinem eigenen Hals...

Ciatyl bei Halluzinationen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
CiatylHalluzinationen5 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

hatte 2005 während einer stationären Behandlung gegen meinen Willen Zyprexa, Ciatyl, Tavor, Valium, Rohypnol einnehmen müssen.
Bei dieser Zwangsmedikamentation, entwickelten sich insbesondere beim Ciatyl, sehr schwere Bewegungsstörungen. Mein Kopf wollte sich von meinem eigenen Hals runterschrauben besser gesagt brechen, meine Gesichtsmuskeln waren ausser Kontrolle sowie die Zungenmuskulatur, der Speichelfluss war nicht mehr zu halten. Dabei schwillte mein Hals unberechenbar an und hatte zeitweise nur noch um Hilfe röcheln können und bin auf Knien und in alle Himmelsrichtungen verkrampft zum Stationsarzt gerobbt, da ich beinahe erstickt wäre. Meine Schultern drückten sich auch irgendwie auf meine Brust und Lungen. Jeder Meter kam mir vor, wie 1km. Dieses Ciatyl D wurde mir IM für 4- 5 tage auf Depot gepritzt!
Tavor machte mich wie besoffen und taub in meinem Denkvermögen, als würden deine Gedanken das schielen anfangen und können nichts mehr erkennen.
Zyprexa durfte ich nicht absetzen, wurde mir sogar während ein Zwangsfixierung in den Mund gesteckt, da ich es wieder ausspcukte bekam ich ne halbe std später auf 500mg Valium -Ciatyl intramuskulär "IM" gespritzt. Als dieses endlich ausgeschwemmt war, wurde ich dazu gezwungen, Zyprexa weiter oral einzunehmen, sonst wollte der Memminger Oberarzt Dr. Roth mir Ciatyl weiter auf Depot spritzen. Die Wirkung bekommt man anfangs nicht mit, dann bremst es wohl subtile Empfindungen aus. Pflanzen und Blumen die einem normalerweise ein behagliches Gefühl suggerieren können, durch ihre Ästhetik und Kreativität unserer Natur, werden nicht mehr lebendig wahrgenommen. Es entschärfte meinen individuellen Bezug zu dieser Lebensfreude und "Energiequelle" -es machte mich Tag für Tag stumpfsinniger - 30 Tage lang -gegen meinen Willen! Dazu hab ich etwa 20 kilo in 3 Wochen zugenommen -auch unfreiwillig -aber das Hungergefühl war nicht zu bändigen.

Als ich endlich selbst wieder entscheiden durfte, die stationäre Behandlung abzubrechen -tat ich dies sofort und setzte Zyprexa ab.
Dier ersten zwei Wochen dachte ich es fehlt mir etwas in der Brust -und zwar ich selbst! Anders kann ich es nicht beschreiben aber genauso empfand ich es. Als wäre meine Seele mit einer Kanonenkugel durch meine Brust geschossen worden.
Gleichzeit kam ein Angsgefühl auf, was wie eine Sprungfeder die runtergedrückt wird, wieder unter Spannung zurückspringt und dir die bewusste Angst in den Bauch boxt.
Ehrlich gesagt fühl ich mich bis heute einfach nicht mehr wie der, der ich vorher einmal war, bzw. meine natürliche Entwicklung hätte einen anderen Verlauf genommen.
Das Rohypnol Schlamittel macht definitv müde aber es macht dir einfach das Licht aus im Gehirn und verursacht extreme Gedächnislücken und Orientierungslosigkeit


seit Ende 2009 bis heute treten bei mir Dyskinesien auf, die sich von einem Tag auf den anderen entwickelt haben.
Zuerst schlugen mir die Beine unkontrolliert und die gesamten unteren Extremitäten, mein Kopf explodiert zur Seite weg oder ich shake mich wie ein Hund der aus dem Wasser kommt für ein paar Sekunden. Das habe ich so gut wie jeden Tag bzw. Abend und nachts wenn man sich entspannt, tritt es am häufigsten auf - zeitweise sehr heftig -wobei das Gelenk bis zum Knochenanschlag "explodiert".

Was die Ursache für diese Symptome sind konnte von ärztlicher Seite aus nicht abgeklärt werden und ich wurde wieder zum Psychater geschickt. Die Ursache könnte RLS sein oder Tourette-Syndrom, aber es kommt für mich auch defintiv eine
"irrecersible Spätdyskinesie" (nicht umkehrbare Bewegungstörungen) in Frage.
Jedenfalls traten derartige Bewegugnstörungen vor der Ciatyl D -Medikamentation bei mir nie auf.

Damit gehört mit Sicherheit niemnand behandelt -egal ob Mensch oder Tier.
Auch die derzeiitigen Unterbirngungsgesetze stinken zum Himmel, das Bayerische voran!

wer entschädigt mich jetzt angemessen? -bin heute Rentner, Sozialhilfeempfänger und AU?
Kto.Nr und BLZ teile ich Ihnen auf Anfrage mit!

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Zuclopenthixol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978 Die Nebenwirkung ist tötlich
Größe (cm):178 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):62
Geschlecht:männlich

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Berichte über die Nebenwirkung Dyskinesie bei Haloperidol

 

Dyskinesie, Persönlichkeitsveränderung bei Haloperidol für paranoide Schizophrenie

Hallo, ich habe drei Wochen lang Haloperidol bekommen, als ich stationär in der Psychiatrie war. Ich wurde über die Notaufnahme aufgenommen, weil ich unter akuten Wahnvorstellungen und akustischen Halluzinationen litt. Am Abend der Aufnahme habe ich vom Bereitschaftspsychiater nach dem...

Haloperidol bei paranoide Schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Haloperidolparanoide Schizophrenie3 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hallo,
ich habe drei Wochen lang Haloperidol bekommen, als ich stationär in der Psychiatrie war. Ich wurde über die Notaufnahme aufgenommen, weil ich unter akuten Wahnvorstellungen und akustischen Halluzinationen litt. Am Abend der Aufnahme habe ich vom Bereitschaftspsychiater nach dem Aufnahmegespräch gleich Haloperidol bekommen Die Dosis wurde auf 5mg angesetzt und dann täglich um 5mg gesteigert, bis die Zieldosis zur Akutbehandlung, nämlich 20mg, erreicht war. Die Erhaltungsdosis nach Symptomverbesserung sollte dann 5mg betragen. Ich hatte von dem Medikament gehört, vor allem von seinen schrecklichen Nebenwirkungen.
Naja, und diese setzten bei mir auch schon am zweiten Tag ein. Mein Bewegungsapparat hat sich innerhalb von wenigen Stunden total versteift, d.h. ich konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen und die Arme haben sich nicht mehr richtig bewegen können (also haben nicht mehr geschlenkert beim Laufen). Ein Mitpatient hat mir gesagt, ich liefe rum, wie ein Roboter. Dazu kam, dass mir irgendwie ständig der Speichel aus dem Mund lief, weil der Schluckreflex ausgesetzt hatte. Außerdem hatte ich im Gesicht und Nacken extreme... naja, ich nenne es mal "Muskelverzerrungen". Mein Kopf hat sich immer irgendwie in den Nacken gelegt, als wäre die Muskulatur im Nacken verkürzt worden und ich hatte auch mittelstarke Zuckungen im Gesicht. Ständig sind mir die Augen zugezuckt oder ich habe kurz die Nase gerümpft - unbeabsichtigt!
Das war für mich schon schlimm, aber irgendwie konnte ich diese körperlichen Nebenwirkungen ertragen. Fragt mich nicht, wie, aber es ging. Was mich richtig fertig gemacht hat, waren die psychischen Nebenwirkungen. Diese haben sich vor Allem durch extreme Gefühlsreduktion, sprich der Unmöglichkeit Gefühle zu empfinden, geäußert. Ich wusste damals, dass ich eigentlich traurig hätte sein müssen, weil ich von Zuhause weg war und dass ich mich hätte freuen müssen, wenn meine Mutter oder mein Vater kamen, aber all das ging nicht. Ich war total apathisch und durch die Gefühlslosigkeit irgendwie auch geistig nicht richtig anwesend. Mein Vater hat mich als "in einer anderen Welt, ohne jegliche Reize" beschrieben.

Nun zum Positiven zu Haloperidol:
Die Wahnvorstellungen und die Stimmen, die ich gehört habe, waren bereits nach kurzer Einnahmezeit verschwunden. Die Dosierung des Medikaments ist ziemlich einfach, denn man kann es in Tropfenform einnehmen und somit absolut exakt dosieren.
Drei Wochen nach meiner Aufnahme in die Psychiatrie wurde ich dann auf ein anderes Neuroleptikum, nämlich Seroquel, umgestellt. Davon nehme ich 800mg und bin beschwerdefrei. Und ich schlafe nachts wie ein Baby! :D

LG

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Haloperidol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1988 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):175 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):102
Geschlecht:männlich

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Dyskinesie bei Haloperidol für Autoagressives Verhalten

Risperdal reaktion Rachensteifheitmusste gegengespritzt werden Valproat noch nicht wirkliche Besserung,schlägt sich nach wie vor sehr heftig gegen den Kopf muss die Hände auf Rücken gebunden haben. Wir leiden sehr it ihm weil noch kein Medikament angeschlagen hat

Haloperidol bei Autoagressives Verhalten

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
HaloperidolAutoagressives Verhalten90 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Risperdal reaktion Rachensteifheitmusste gegengespritzt werden

Valproat noch nicht wirkliche Besserung,schlägt sich nach wie vor sehr heftig
gegen den Kopf muss die Hände auf Rücken gebunden haben.
Wir leiden sehr it ihm weil noch kein Medikament angeschlagen hat

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Haloperidol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):150 Eingetragen durch Angehöriger
Gewicht (kg):43
Geschlecht:männlich

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Mehr für Haloperidol

Berichte über die Nebenwirkung Dyskinesie bei Paspertin

 

Muskelkrämpfe, Hyperventilation, Dyskinesie, Konzentrationsprobleme, Bewusstseinstrübung, Unruhe bei Paspertin für Magen-Darm-Infekt

Vor ein paar Jahren (ich war damals 18, heute 23) verschrieb mir mein damaliger Arzt Paspertin wegen eines Magen-Darm Infekts. Bereits am ersten Tag nach der Einnahme merkte ich, dass irgendetwas nicht stimmte. Ich war bei meinem Freund zuhause und obwohl ich sonst Stunden vorm PC mit meinem...

Paspertin bei Magen-Darm-Infekt

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
PaspertinMagen-Darm-Infekt-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Vor ein paar Jahren (ich war damals 18, heute 23) verschrieb mir mein damaliger Arzt Paspertin wegen eines Magen-Darm Infekts. Bereits am ersten Tag nach der Einnahme merkte ich, dass irgendetwas nicht stimmte. Ich war bei meinem Freund zuhause und obwohl ich sonst Stunden vorm PC mit meinem Lieblingsspiel verbringen konnte, konnte ich mich an diesem Tag partout auf nichts länger als ein paar Minuten konzentrieren und einlassen - ich wechselte alle 5 Minuten die Beschäftigung und fühlte mich sehr unwohl ohne die Ursache zuordnen zu können. Am nächsten Abend ging ich mit Freunden Billard spielen. Kurz nach unserer Ankunft konnte ich plötzlich meine Augenbrauen nicht mehr senken - sie waren in einem Ausdruck ds Erstaunens weit hoch gezogen. Minuten später konnte ich plötzlich meinen Freunden nur noch auf den Haaransatz starren, da meine Pupillen gegen meinen Willen nach oben gerichtet waren. Alle meine Freunde, einschließlich mir dachten ich hatte den Verstand verloren oder wolle sie auf den Arm nehmen. Ich bekam langsam wirklich ein ängstliches und komisches Gefühl und bat darum nach Hause gefahren zu werden. Auf der Fahrt wurde die "Aufwärts-Bewegung" schlimmer und nun schloss sich auf noch mein Kopf an der sich unverweigerlich nach links oben/hinten auf meine Schulter bewegte. Als mein Freund und ich ausstiegen bat ich ihn mit beiden Händen und aller seiner Kraft zu versuchen meinen Kopf wieder in eine normale Position zu bewegen, da ich mittlerweile nur noch die Sterne betrachten konnte. Er konnte es nicht. Zu meinen starken Schmerzen aufgrund der Krämpfe gesellten sich nun auch wachsende Panik über meinen Körper den ich nicht mehr unter Kontrolle hatte und der Unwissenheit über die Ursache. Es gibt nicht furchteinflößenderes als wenn der eigene Körper nicht mehr das tut was man ihm sagt bzw. etwas ganz anderes. In meinem Zimmer angekommen fiel ich bäuchlings auf das Bett und versuchte noch meinen Freund murmelnd davon abzuhalten, zu so später Stunde meine Eltern aufzuwecken. Doch als sie runterkamen und mich auf den Rücken drehten fing ich an mit dem ganzen Körper zu zucken (außderdem waren meine Hände zu Fäusten gekrampft). Man sah nur noch das weiße in meinen Augen während ich regelmäßig das Bewusstsein verlor. Meine Eltern und mein Freund waren überzeugt ich leide an einer Hirnblutung und riefen sofort den Notarzt. Da ich vor lauter Angst (ich hatte wahnsinnige Schmerzen, hörte ab und an die panischen Stimmen meiner Eltern während ich unfähig war mich meiner Umgebung verständlich zu machen, da ich immer wieder das Bewusstsein verlor - also manchmal einfach nicht richtig da war) angefangen hatte zu hyperventilieren interpretierteb die beiden seelenruhigen Sanitäter meine Krämpfe als Folge des Hyperventilierens und ignorierten sowohl, dass die ich die Krämpfe VOR dem Hypervetilieren bekommen hatte und den Verweis meines Freunden auf die Einnahme von Paspertin. Während die beiden das Begutachten des Beipackzettels mit der Begründung ablehnten, das Medikament sei "völlig harmlos", gaben sie mir statt des richtigen Gegenstoffes eine Papiertüte zum Atmen und viele anmaßende Sprüche ala "hast du dich ein bisschen aufgeregt, na dann atme mal hier in die Tüte, dann ist gleich alles wieder gut!". Ich hätte denen am liebsten ins Gesicht gebrüllt, dass ich nicht nur hyperventiliert und deswegen gekrampft hatte, aber ich konnte mich immer noch nicht verständlich machen (unter anderem auch wegen des Hyperventilierens). Nach ein paar Minuten (ich schätze mal so 30 Minuten), die sich wie Stunden anfühlten, ließ die Konzentration des Medikaments auf natürliche Weise nach und das Krampfen entspannte sich. Nachdem alles vorüber war versuchte ich erfolglos zu schlafen (ich hatte immer noch Schmerzen durch die kürzlichen Muskelverkrampfungenen und vorallem die große Angst das es wieder passieren könnte, da ich ja noch nicht wusste wodurch es überhaupt ausgelöst worden war). Noch in dieser Nacht recherchierte mein Freund die Nebenwirkungen von Paspertin im Beipackzettel und las damit eine fast komplette Beschreibung meiner Symptome. Es warnte mich das Medikament sofort abzusetzen.

Ich bin immer noch sehr wütend auf die Sanitäter obwohl ich verstehe, dass sie darauf trainiert werden die wahrscheinlichste Ursache anzunehmen. Selbst nach einigen Jahren, die vergangenen sind, habe ich immer noch von Zeit zu Zeit Albträume von dem Gefühl nicht mehr Herr über seinen Körper zu sein. Das war wirklich die schlimmste Erfahrung bisher und ich hatte als Heranwachsende auch schon anaphylaktische Schocks als Folge von Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

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Wirkstoffe der Medikamente:

Metoclopramid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):173 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):65
Geschlecht:weiblich

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Dyskinesie, Muskelkrämpfe bei Paspertin für Magen-Darm-Grippe

Nach einer länger anhalten Magen-Darm-Grippe habe ich MCP-Tropfen gegen Übelkeit genohmmen, 5 mal 15 Tropfen. Plötzlich wurde meine Zunge schwer und verkrampfte sich. Mein Mund krampfte oder ging stark auseinader meine Augen rollten hoch und mein Hals verkrampfte sich und denn Nacken. Darauf hin...

Paspertin bei Magen-Darm-Grippe

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
PaspertinMagen-Darm-Grippe2 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nach einer länger anhalten Magen-Darm-Grippe habe ich MCP-Tropfen gegen Übelkeit genohmmen, 5 mal 15 Tropfen. Plötzlich wurde meine Zunge schwer und verkrampfte sich. Mein Mund krampfte oder ging stark auseinader meine Augen rollten hoch und mein Hals verkrampfte sich und denn Nacken. Darauf hin fuhren wir in die Notaufnahme die uns nich weiter helfen konnte und ich musste eine Nacht mit sehr starken Krämpfen ausharren bis ich am nächsten Morgen in eine neurologische Klinik kam, die sofort die Nebenwirkungen derMCP-Tropfen erkannten und mit einer Injektion die Krämpfe lösten. Der Arzt meinete, dies würde bei 3 von 1000 auftreten.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Metoclopramid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):173 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:weiblich

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Mehr für Paspertin

Berichte über die Nebenwirkung Dyskinesie bei Solian

 

Gewichtszunahme, Milcheinschuss, Amenorrhoe, Spasmen, Dyskinesie, Unruhe bei Solian für Angstzustände, Drogeninduzierte Psychose, Halluzinationen

Ich habe mit 16 durch drogenonsum vor allem durch Cannabis eine drogeninduzierte Psychose bekommen, habe darauf hin vom Arzt Solian 200mg verschrieben bekommen -hat tatsächlich sofort gewirkt, meine Angst ist schon fast in den ersten 2 Tagen fast schon in Euphorie umgeschlagen. Ich fühlte mich...

Solian bei Angstzustände, Drogeninduzierte Psychose, Halluzinationen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SolianAngstzustände, Drogeninduzierte Psychose, Halluzinationen6 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich habe mit 16 durch drogenonsum vor allem durch Cannabis eine drogeninduzierte Psychose bekommen, habe darauf hin vom Arzt Solian 200mg verschrieben bekommen -hat tatsächlich sofort gewirkt, meine Angst ist schon fast in den ersten 2 Tagen fast schon in Euphorie umgeschlagen. Ich fühlte mich wieder wohl, keine Halluzinationen mehr. Ich sollte daraufhin nach 3 Monaten Einnahme und runter dosierung Solian absetzen.

Leider ist meine Psychose nach weiteren 2 Monaten wieder aufgetreten und seit dem nehme ich 6 Jahre mit schwankender Dosierung Solian.
Aufgetreten ist gerade in den ersten 2 Jahren Gewichtszunahme von ca. 20Kg die aber nachdem die Dosis weniger wurde auch wieder ganz schnell verschwanden.

Außerdem traten nach ca. 6 Monaten Zyklusschwankungen (ich bekomme nicht mehr meine Tage) und Milcheinschuss auf, was zwar da ich Momentan noch keine Kinderwunsch habe nicht so schlimm ist.

Etwas akuter ist das ich im Gesicht nach 5 Jahren Muskelzuckungen bekommen habe nennt sich Blepharospasmus, der Augen Ringmuskel krampft.
Behandelt wird das erfolgreich mit BOTOX.

Auch Nebenwirkungen sind, dass ich teilweise extreme Unruhe empfinde d.h. nichts genau mit den Augen fixieren und keinen klaren Gedanken fassen kann.

Aber abgesehen davon läuft meine Leben einiges besser als vor der Einnahme von Solian weder Intelligenz noch Konzentration wird gestört.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Amisulprid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1985 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):175 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht:weiblich

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Dyskinesie, Atemnot, Absetzerscheinungen bei Solian für Psychose, Persönlichkeitsstörung

Erste par monate war alles ok. dann hatte ich zusammenziehen von der mundmuskeln und eine unkontrollierbare zungenbewegungen, so schlimm das da sogar atemnot gedröht hat. Die ärtze haben dieses problem beim nächsten kliniekaufenthalt nicht ernst genommen, sogar die dosis erhöht. Trotzdem...

Solian bei Psychose, Persönlichkeitsstörung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SolianPsychose, Persönlichkeitsstörung5 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Erste par monate war alles ok. dann hatte ich zusammenziehen von der mundmuskeln
und eine unkontrollierbare zungenbewegungen, so schlimm das da sogar atemnot
gedröht hat. Die ärtze haben dieses problem beim nächsten kliniekaufenthalt
nicht ernst genommen, sogar die dosis erhöht. Trotzdem weiter mit solian.
Nach zu ersten mal nach verschiedene psychise störungen terapie gemacht.
Meine meine nach der grund das es mir besser ging, nicht des medikament.
Trotzdem solian weitergenommen. Im fünfte monat gehirnaussetzer;
ich nehme mir schlussel aus der tasche um die tur zu offnen, muss aber eine
halbe minute nachdenken befor ich weiss was ich als nächste tun muss.
Viele von diese auszetzer bringen mich dazu das medikament nicht mehr zu nehmen.
Nach absetzen erstmal mehrere wochen dauerhafte kopfschmerzen. Auszetzer nehmen
ab aber nicht ganz. Schlafstörung, peronlichkeits änderung, werde schneller
aggresief Schwierigkeiten zahlen zu lesen und mit schreiben, wörter fällen
mich nicht ein. Und viel mehr. Nach 5 monate kein solian sind al diese problemen immer noch anwesend. Und ich habe mich nach 6 jahre Psychise probleme entschieden,
nichts mehr mit psychiater und medikamente wie diese zu tun haben wollen.

Eingetragen am  als Datensatz 12940
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Amisulprid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978 Die Nebenwirkung verursacht bleibenden Schaden
Größe (cm):183 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:männlich

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Berichte über die Nebenwirkung Dyskinesie bei MCP

 

Schwitzen, Dyskinesie, Sprachstörungen, Muskelkrämpfe, Schmerzen bei MCP AL Tropfen für Übelkeit

Guten Tag, mein Name ist Dennis I. Ich bin 18 jahre alt und habe soweit keine Alergien!!!!! Ich habe MCP Al Tropfen und Kapseln mein Leben lang genommen und hatte mein keinerlei Nebenwirkungen. Doch ca. vor einem Jahr hatte ich eine Margen-Darm Grippe und nahm am Morgen und am Mittag jewahls...

MCP AL Tropfen bei Übelkeit

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
MCP AL TropfenÜbelkeit2 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Guten Tag,
mein Name ist Dennis I.
Ich bin 18 jahre alt und habe soweit keine Alergien!!!!!
Ich habe MCP Al Tropfen und Kapseln mein Leben lang genommen und hatte mein keinerlei Nebenwirkungen.
Doch ca. vor einem Jahr hatte ich eine Margen-Darm Grippe und nahm am Morgen und am Mittag jewahls eine Kapsel MCP und dann ging das Specktakel los mit: erstmal habe ich angefangen tierisch zu schwitzen aber da es warm war habe ich mir da nicht so viel bei gedacht, dann ca gegen 15:00 UHr traf ich mich mit einem Freund und der sprach mcih denn auch schon nach kurzer zeit an warum ich denn so komisch sei, (ich konnte mich auf garnichts mehr konzentrieren) und dann ca. gegen 17 war mein Wortschatz schon erheblich eingeschränkt da ich krämnpfe im kiefer bekam (dachte ich habe eine tierhaarallergie und bin deswegen sofort nach hause gegangen und war duschen, half aber nichts) dann legte ich mich in´s bett und versuchte zu schlafen das ging aber wiederum auch nicht da ich jetzt auch krämpfe in der halsgegend bekam ( kopf wurde nach hintengedrückt als wenn mir jemand den kopf von der stirn nach hinten drückt , habe mal versucht den kopf danach soweit nach hinten zu drücken aber ich schaffte es nicht noch ein mal diese schmerzen zu erzeugen.) Dann habe ich meine Eltern angerufen weil ich alleine Zu hause war. meine mutter hatte mir geraten noch ein bisschen abzuwarten weil es ja hätte sein können das sich die krämpfe wieder legen, dieser fall trat aber nicht ein, eher genau das gegenteil, die krämpfe wurden immer schlimmer und ich beschloss mich meine mutter noch ein mal anzurufen und dann machten sie sich auch auf den weg nach hause (für den weg braucht man mit dem auto höchstens 10-15 minuten) ich kam ihnen im treppenhaus entgegen, meine mutter schrie meinen Vater an das er sofort einen Krankenwagen rufen soll und das tat er auch. Der krankenwagen war sofort da und bei den Sanitätern herrschte Ratlosigkeit. Wir fuhren ins Krankenhaus und auf dem weg dahin lies meine sehkraft stark nach(der Sanitäter sagte das ich geschaut hätte als wenn mich ein sehr helles licht blendet, aber dem war nicht so. Ich hatte jetzt auch schon krämpfe in den augen.) dann kamen wir endlich im krankenhaus an und dort hatte auch niemand eine ahnung was mit mir los sein könnte. Ein HNO Arzt hatte mich versucht zu untersuchen, er versuchte mir in den hals zu schauen doch das ging nicht weil mein unterkiefer sich nach links drückte und ich meinen mund nicht richtig öffnen konnte. die untersuchung dauerte ca 1 stunde. dann kam ich in einen anderen raum wo ich mich auf eine liege legen konnte weil sich jetzt auch mein oberkörper nach oben drückte (d.h ich sezte mich immer aufrecht hin) ich habe bestimmt 100 mal gesagt das ich MCP eingenommen hatte doch dies schien niemanden zu interessiern ausser eine Krankenschwester. Sie laß sich gegen die Anweisung des Arztes den beipackzettel durch und somit hatte sich denn auch geklärt was ich hatte. ich wurde ca. von 10-15 Ärzten untersucht und niemand kam auf die idee das es nebenwirkungen von MCP sind!!!!! Ich frage mich warum Ärzte nicht die Nebenwirkungen von einem Medikament wissen das Tötlich sein kann, das Medikament wird so gegen fast alles gegeben doch keiner weiß bescheid, ausser eine krankenschwester und auf die hört denn erstmal niemand. dabei habe ich 100 mal gesagt: leute ich habe heute 2 tabletten genommen ( MCP!!!!!) Ich habe nicht mal die möglichkeit einen Allergieausweiß zu bekommen. Ich musste mir selber einen Zettel machen!!!! Ich habe solche schmerzen gehabt..... ( ich konnte 1 woche nicht richtig essen und sprechen weil ich einen muskelkater im kiefer hatte, und ich konnte 2 wochen meinen kopf nicht bewegen da ich auch im nacken einen muskelkater hatte. Dieses medikament ist tötlich aber niemend macht darauf aufmerksam und das finde ich eine SCHWEINEREI!!!!!!! ICH HÄTTE STERBEN KÖNNEN!!!!

Eingetragen am  als Datensatz 13519
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Metoclopramid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1990 Die Nebenwirkung ist tötlich
Größe (cm):175 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):75
Geschlecht:männlich

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Muskelverspannungen, Dyskinesie bei MCP für Gastritis

Dienstag mit Magenkrämpfen in der NA gewesen, allem Anschein nach eine Gastritis - der Arzt gab mir Tropfen gegen die Schmerzen, Pantoprazol und.. MCP. 3 x 30 Tropfen pro Tag. Freitag ging es mir den Umständen entsprechend gut, ich musste mal wieder raus, bin eine Runde Fahrrad gefahren -...

MCP bei Gastritis

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
MCPGastritis3 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Dienstag mit Magenkrämpfen in der NA gewesen, allem Anschein nach eine Gastritis - der Arzt gab mir Tropfen gegen die Schmerzen, Pantoprazol und.. MCP. 3 x 30 Tropfen pro Tag. Freitag ging es mir den Umständen entsprechend gut, ich musste mal wieder raus, bin eine Runde Fahrrad gefahren - plötzlich traten Muskelverspannungen im Bauchbereich auf, wie ein dauerhaftes Anspannen der Bauchmuskulatur - also schnell wieder nach Hause. In den ersten Stunden hatte ich das als Magenkrämpfe oder sowas in der Richtung gedeutet, ein sehr unangenehmes Gefühl. Gegen 18 Uhr wieder in die Notaufnahme, noch im Wartezimmer merkte ich wie die Krämpfe meine Beinmuskulatur erreichten. Für den Internisten im Behandlungsraum sah das ganze im ersten Augenblick nach einem akuten Abdomen aus, zu diesem Zeitpunkt kam ein heftiges Zittern, mit Schüttelfrost zu vergleichen, am ganzen Körper hinzu. Ultraschall, Untersuchung durch die Chirurgin - alles rätselt. Der diensthabende Chirurg kommt von zu Hause, mittlerweile ist es gegen 22 Uhr, weiterhin wird vermutet das irgendwas im Bauchbereich nicht stimmt, der Chirurg hat keine Möglichkeit meinen Bauch zu untersuchen, die Anspannung ist zu hoch. Mein Körper krampft immer mehr, mein Kinn liegt auf der Brust auf, sogar die Augenbrauen sind fast bis unter dem Haaransatz hochgezogen, ich kann mich nicht mehr gerade auf den Rücken legen, krümme mich immer mehr. Im darauffolgenden CT war es die reinste Tortur auch nur ansatzweise ruhig liegen zu bleiben, das atmen fiel aufgrund der Krämpfe schwer. CT unauffällig. Zurück im Behandlungsraum - es fiel eine Veränderung auf, im Gegensatz zur gekrümmten Haltung vorher, hatte ich nun ein Hohlkreuz, mein Kopf war nach oben ausgerichtet, ich starrte quasi in Richtung Decke. Sprechen fiel schwer, genau wie alles andere. Mittlerweile war es gegen halb 1. Drei Ärzte saßen um mich herum, immernoch versuchten sie die Symptome zu deuten, bis der Internist auf die MCP-Tropfen kam - ich erhielt nun eine Spritze Akineton, innerhalb von Minuten liesen alle Krämpfe nach. Die schlimmsten acht Stunden waren zu Ende, ich habe wirklich schon einiges an Schmerzen erlebt, aber der komplette Kontrollverlust des eigenen Körpers war mit Abstand das schlimmste was mir wiederfahren ist. Ich bin sehr froh das ich solche kompetenten Ärzte um mich herum hatte, die schlussendlich doch noch eine Lösung fanden.

Muskelkater hatte ich noch 3 Tage danach an sämtlichen Stellen.

Eingetragen am  als Datensatz 18573
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Metoclopramid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1988 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):185 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):80
Geschlecht:männlich

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Berichte über die Nebenwirkung Dyskinesie bei Fluanxol

 

Gewichtszunahme, Dyskinesie bei Fluanxol für Psychose

bei Schüben Schlund Rachen Krämpfe, habe 25 kg zugenommen, Verträglichkeit sehr gut und fördert das Soziale Umfeld bei sportliche Betätigung.

Fluanxol bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
FluanxolPsychose3 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

bei Schüben Schlund Rachen Krämpfe, habe 25 kg zugenommen, Verträglichkeit sehr gut und fördert das Soziale Umfeld bei sportliche Betätigung.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Flupentixol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1964 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):163 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):108
Geschlecht:weiblich

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Berichte über die Nebenwirkung Dyskinesie bei Zyprexa

 

Appetitsteigerung, Schwindel, Libidoverlust, Benommenheit, Dyskinesie, Muskelzuckungen, Durchfall, Absetzerscheinungen bei Zyprexa für Depression

Ich nehme Zyprexa seit September 2010. Ich bekam das Medikament in der geschlossenen Psychiatrie. Zu Beginn der Behandlung hatte ich Schwindel und großen Apettit. Ich hatte ein ständiges Hungergefühl und wurde überhaupt nicht mehr satt. Meine Anfangsdosis waren 10 mg/Tag. Ein Jahr später, im...

Zyprexa bei Depression

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ZyprexaDepression3 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme Zyprexa seit September 2010. Ich bekam das Medikament in der geschlossenen Psychiatrie. Zu Beginn der Behandlung hatte ich Schwindel und großen Apettit. Ich hatte ein ständiges Hungergefühl und wurde überhaupt nicht mehr satt. Meine Anfangsdosis waren 10 mg/Tag. Ein Jahr später, im Sommer 2011, versuchte ich erstmals Zyprexa auszuschleichen aufgrund von Nebenwirkungen. Ich war total betäubt, hatte gar keine Gefühle mehr und totalen Libidoverlust. Ich reduzierte langsam, von 10 mg auf 7,5 mg, 5 mg, 2,5 mg, jeweils 1 Monat und anschließend setzte ich Zyprexa ganz ab. Anfangs liefs ja noch gut, aber als ich bei 2,5 mg war, fühlte ich mich Hunde elend. Ich hatte beim Einschlafen und Aufwachen starke Krämpfe, beim Einschlafen sogar Atemkrämpfe und beim Aufwachen Dyskinesien. Das waren krampfartige Zuckungen im ganzen Körper, die ich nicht kontrollieren konnte. Weiter hatte ich Schlafstörungen und Durchfall. Als ich Zyprexa von 2,5 mg ganz abgesetzt habe, was ich wohl zu schnell gemacht habe, kam noch Atemnot hinzu. Mein Bauch war dermaßen aufgeblasen, dass ich nicht mehr richtig Luft bekam. Von den Absetzsymtomen ging es mir dermaßen schlecht, dass ich schwer depressiv wurde und Suizidgedanken hatte. Wg. der Atemnot musste ich sogar den Notarzt rufen.

Daraufhin habe ich Zyprexa wieder genommen auf Anraten eines Psychiaters in der Uniklinik und solange gesteigert, bis die Absetzsymtome weg waren. Am hartnäckigsten waren die Dyskinesien. Das Ergebnis war, dass ich am Ende 15 mg Zyprexa nehmen musste, nicht nur 10 mg wie zuvor. Ich habe 2011 2x versucht, Zyprexa abzusetzen, mit den gleichen schwerwiegenden Absetzsymtomen.

Im September 2012 musste ich zum Alkoholentzug in die Klinik und habe dort das Zyprexa von 15 mg auf 5 mg/Tag reduzieren lassen. Das ging noch einigermaßen gut, d.h. ich hatte über 6 Wochen lang Durchfälle. Ich ließ beim Hausarzt eine Stuhlprobe untersuchen, um eine andere Ursache für den Durchfall auszuschließen.
Im Dezember 2012 reduzierte ich weiter auf 2,5 mg und hatte wieder beim Einschlafen und Aufwachen sehr starke Krämpfe, Zuckungen, im ganzen Körper und teilweise sogar im Gesicht, das waren Dyskinesien und wieder Durchfall. Die Krämpfe waren unkontrollierbar und wurden erst besser, als ich aus dem Bett aufgestanden bin und Gymnastik gemacht habe. Weg waren die Dyskinesien erst nach dem Frühstück. Daraufhin steigerte ich ich wieder bis auf 15 mg. Das Ergebnis war, dass ich immer noch leichte Krämpfe beim Einschlafen und Aufwachen hatte. Beim Aufwachen waren die Krämpfe schlimmer und dauerten länger, als beim Einschlafen.

Am 18.01.2013 versuchte ich es erneut und habe wieder reduziert auf 5 mg. Die Krämpfe hatte ich unverändert. Gestern reduzierte ich weiter auf 2,5 mg und nahm auf Empfehlung des Apothekers 400 mg Magnesium pro Tag. Das hat mir geholfen, die Krämpfe wurden besser, aber frei davon bin ich natürlich nicht. Durchfall habe ich nach wie vor. Ich habe große Angst davor, dass die Dyskinesien noch schlimmer werden, da ich ja erst gestern auf 2,5 mg reduziert hatte. Seit ich auf 2,5 mg reduziert habe, habe ich auch Schlafprobleme, schlafe schwer ein und wache alle 2 Std. auf.

Ich erzählte meinem Psychiater von der Uniklinik von den Dyskinesien, dieser war völlig ratlos und sagte, ich bin die erste Patientin, die so etwas berichtet.

Ich reduziere das Zyprexa erst weiter nach frühestens 2-3 Monaten, vorausgesetzt, ich habe keine Absetzsymtome mehr. Dann versuche ich, die 2,5 mg mit dem Küchenmesser zu halbieren auf 1,25 mg.

Ich wollt, ich hätte das Teufelszeugs nie bekommen. Den Psychiater, der mir das im Krankenhaus (geschlossene Psychiatrie) ursprünglich wegen eines Traumas gab, würde ich am liebsten verklagen.

Das Zyprexa hat mich total betäubt, ich hatte gar keine Gefühle mehr, auch keine Positiven. Meine Libido ging auch verloren und meine Orgasmusfähigkeit. Ich fühlte mich innerlich total leer. Ich kann nur jeden davor warnen. Heute habe ich 25 kg Übergewicht von dem Zeugs.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Olanzapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1968 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):172 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):97
Geschlecht:weiblich

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Gewichtszunahme, Müdigkeit, Muskelzuckungen, Dyskinesie, Libidoverlust, Wesensveränderung, Malignes neuroleptisches Syndrom, Absetzerscheinungen bei Zyprexa für Schizoaffektive Psychose

Innerhalb von 2 Monaten 15kg zugenommen. Ausgangsgewicht 50kg. Unstillbarer Appetit auf Kohlenhydrate. Extreme Müdigkeit, Muskelzuckungen, Parkinsonsymptome, seelische Verflachung (wie "Zombiefiziert"), Gefühl von ständiger Reizüberflutung (Tageslicht zu grell), Libidoverlust, Allgemeiner...

Zyprexa bei Schizoaffektive Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ZyprexaSchizoaffektive Psychose81 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Innerhalb von 2 Monaten 15kg zugenommen. Ausgangsgewicht 50kg. Unstillbarer Appetit auf Kohlenhydrate.
Extreme Müdigkeit, Muskelzuckungen, Parkinsonsymptome, seelische Verflachung (wie "Zombiefiziert"), Gefühl von ständiger Reizüberflutung (Tageslicht zu grell), Libidoverlust, Allgemeiner Gefühlsverlust (Konnte mich nicht mehr freuen, nicht trauern, nicht mehr über was lachen was eigendlich lustig ist. War vor der Einnahme verliebt, das Gefühl von Verliebtsein verschwand unter der Einnahme völlig, kam nach dem Absetzen wieder) Augenprobleme (scharfes Sehen nur noch mit Willensanstrengung möglich)
Nach 2 1/2 Monaten hohes Fieber, Muskeltonus stark erhöht, Rückenmuskeln steif wie ein Brett, Tremor, Kopfschmerzen, Gefühl wie in eine Steckdose zu fassen. Malinges neuroleptisches Syndrom festgestellt, musste sofort absetzen, Lebensgefahr.
Nach dem Absetzen extreme Schlaflosigkeit über drei Wochen, hab nur noch rumgelegen und gedöst und der Schlaf kam erst allmälig wieder. Erbrechen, Blutdruckschwankungen, Fieberschübe, Schwäche, Konzentrationsstörungen. Extreme Kopfschmerzen, Tinitus wie Bahnhofshalle, Fürchterliche Parkinsonsymptomatik. Extreme Angst, die sich anfühlte, als wäre sie rein körperlich und hätte mit der Psyche nichts zu tun (Zitat: "Ich hab grauenvolle Angst aber die Stimmung ist eigendlich ganz ok") Gefühl als läge das Hirn auf einem Grill (Schädelbrummen) Das Gefühl für mich selber war aber schnell wieder da, zum Glück.
Absetzsymptomatik wie Heroinentzug, nur schlimmer und länger. Wurde erst nach einem halben Jahr langsam besser. Angstattacken, innere Unruhe, Extreme Schwäche. Ärztin sagte was von Psychischer Erschöpfung.
Jetzt nach 1 1/2 Jahren bin ich weitgehend wiederhergestellt. Restdepression, auch ausgelöst durch schwierige soziale Situation. Die Psychose, die ich vor der Einnahme hatte, die 7 Tage dauerte und durch eine Medikamentenunverträglichkeit auf Antibiotika entstanden war, ich nicht wiedergekommen. Bin seid einem halben Jahr in Psychotherapeutischer Behandlung wegen PTBS.
Leichte Parkinsonsymptomatik und Tinitus bei Aufregung ist übriggeblieben und geht hoffendlich auch noch weg.
Alles in allem war Zyprexa das schlimmste, was mir im Leben je passiert ist.
Die Psychose ging damals übrigens nach der Einnahme von einer (!) Tavor schon weg. Hab erstmal fast 4 Tage mehr oder weniger nur geschlafen und war nach Aussage von Freunden und eigener Einschätzung danach wieder klar im Kopf. (Mangelnde Krankheitseinsicht bei allen Beteiligten!? *bissel Ironie am Rande*) Trotzdem wurde Zyprexa aufdosiert auf 20mg/Tag, was bei meinem Körpergewicht völlig überdosiert war. Laut Psychiater bräuchte ich "den Schutz".
Seid damals bin ich bis auf fünfmonatige Einnahme von hochdosiertem Johanniskraut medikamentenfrei und komme klar. Lebensqualität tendenz steigend.
Alles in allem bin ich heilfroh, das überlebt zu haben. Hat manchmal nicht viel gefehlt.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Olanzapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1976 Die Nebenwirkung ist tötlich
Größe (cm):171 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):54
Geschlecht:weiblich

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Berichte über die Nebenwirkung Dyskinesie bei Atosil

 

Unruhe, Angstzustände, Verwirrtheit, Gedächtnisstörungen, Dyskinesie, Parästhesien bei Atosil für Parästhesie, Verwirrtheit, Frühdyskinesien, Spätdyskinesien

Während der Einname litt ich nach gewisser Zeit unter Unruhe, Angst, Verwirrtheit und Gedächtnisausfällen. Zusätzlich bekam ich Dyskinesien und Parästhesien im Gesicht mit voraussichtlich bleibenden Schaden. Auch sonstige Dyskinesien am Körper.

Atosil bei Parästhesie, Verwirrtheit, Frühdyskinesien, Spätdyskinesien

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
AtosilParästhesie, Verwirrtheit, Frühdyskinesien, Spätdyskinesien-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Während der Einname litt ich nach gewisser Zeit unter Unruhe, Angst, Verwirrtheit und Gedächtnisausfällen. Zusätzlich bekam ich Dyskinesien und Parästhesien im Gesicht mit voraussichtlich bleibenden Schaden. Auch sonstige Dyskinesien am Körper.

Eingetragen am  als Datensatz 34000
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Promethazin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1984 Die Nebenwirkung verursacht bleibenden Schaden
Größe (cm):173 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):75
Geschlecht:männlich

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Berichte über die Nebenwirkung Dyskinesie bei Risperdal

 

Müdigkeit, Schiefhals, Dyskinesie, Muskelzuckungen bei Risperdal für Depressionen, Psychose

Ich bekam Risperdal in den Dosierungen von 0.5-4 mg. Von Anfang an wirkte es sehr sedierend, nach mehreren Wochen Einnahme verbesserte es sich und nach ca einem halben Jahr hatte ich ueberhaupt keine Probleme mehr zu muede zu sein. In hoeheren Dosierungen (2.5-4mg) traten Schlundkraempfe auf....

Risperdal bei Depressionen, Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
RisperdalDepressionen, Psychose12 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bekam Risperdal in den Dosierungen von 0.5-4 mg. Von Anfang an wirkte es sehr sedierend, nach mehreren Wochen Einnahme verbesserte es sich und nach ca einem halben Jahr hatte ich ueberhaupt keine Probleme mehr zu muede zu sein.
In hoeheren Dosierungen (2.5-4mg) traten Schlundkraempfe auf. Ich hatte auch einmal einen Schiefhals.
Ansonsten gab es nur noch das Problem, dass ich nach ungefaehr 11 Monate Einnahme unwillkuerliche Zuckungen des Kopfes erlebte, und es deswegen auch absetzte.
Die Wirksamkeit war sehr gut, wenn man die richtige Dosis erreicht hatte. Es hilft in niedrigeren Dosen allerdings auch gut gegen Unruhe.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Risperidon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1990 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):59
Geschlecht:weiblich

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Berichte über die Nebenwirkung Dyskinesie bei Amisulprid

 

Dyskinesie, Milchfluss, Amenorrhoe, Herzstolpern bei Amisulprid für schizophrenie

Ich wurde 1991 zuerst mit postpartal mit Wochenbettpsychose diagnostiziert. Diese Diagnose wandelte sich mit den Jahren in paranoide Schizophrenie. Meine Symptome sind hauptsächlich das Hören von diskutierenden und kommentierenden Stimmen und sich daraus entwickelnde oft irrationale paranoide...

Amisulprid bei schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Amisulpridschizophrenie8 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich wurde 1991 zuerst mit postpartal mit Wochenbettpsychose diagnostiziert. Diese Diagnose wandelte sich mit den Jahren in paranoide Schizophrenie. Meine Symptome sind hauptsächlich das Hören von diskutierenden und kommentierenden Stimmen und sich daraus entwickelnde oft irrationale paranoide Gedankengänge, die zu Angst, dem Gefühl von Fremden beobachtet zu werden und Depressionen führen.

Jahrelang hatte ich sehr mit den Nebenwirkungen von Neuroleptika zu kämpfen. Auch Atypica vertrug ich nur schlecht, oder sie waren wirkungslos. Wenn ich sie in einer Dosis einnahm, die die Symptome wenigstens teilweise wegmachten, hatte ich durch die Nebenwirkungen so starke Einschränkungen der Lebensqualität, dass ich so einfach nicht mehr leben konnte. Anfang 2005 suchte ich aufgrund eines Zusammenbruches wegen der Trennung von meinem Mann die Psychiatrie auf und wurde dort auf Solian (Amisulprid) umgestellt.

Ich wurde sehr schnell von 400, über 800 auf 1200 mg hochdosiert. Im Verhältnis zu anderen Neuroleptika waren die Nebenwirkungen für mich viel erträglicher. In der höchsten Dosierung hatte ich leichte Frühdiskinesien, also eine gemäßigt steife Armhaltung, sehr selten leichte Blickkrämpfe unter Stress und das Gefühl unsicher zu laufen. Beim Laufen konnte ich nicht zur Seite schauen, da ich das Gefühl hatte, dann umzukippen. Meine Periode blieb sofort aus und ich bekam leichten Milchfluss. Das positive war, dass ich das erste Mal seit Jahren fast keine Stimmen mehr hörte und das war es mir wert, diese Nebenwirkungen auszuhalten. Im Gegensatz zu den früheren Medikamenten war das alles erträglich für mich. Im Lauf der Jahre konnte ich das Medikament auf 400 mg herunterdosieren. Vor Kurzem fiel mir auf, dass ich nach stressigen Arbeitstagen im Ruhezustand immer wieder Herzstolpern und Herzklopfen spürte. Ich sagte dies bei einer Routineuntersuchung meinem Hausarzt, der ein Ruhe-EKG anordnete. Ich hatte einen verlängerten QT-Wert, auf den diese Rhythmusstörungen wohl zurückzuführen waren. Dies wird durch das Amisulprid hervorgerufen. In Absprache mit meinem Psychiater reduzierte ich das Medikament auf 200 mg. Bei einem erneuten Ruhe-EKG lag der QTc-Wert immer noch bei 471. Ab einem Wert von 500 besteht das Risiko eines plötzlichen Herzstillstandes. Wir haben dann noch mal auf 1oo mg reduziert. Allerdings wurde inzwischen mein psychischer Zustand sehr schlecht. Ich litt dann wieder unter massiven akkustischen Halluzinationen (Stimmen) und fühlte mich manchmal beobachtet. Da mein Psychiater meinte, das Problem mit dem QTc-Wert würde bei fast allen Neuroleptika auftreten, wenn man die Veranlagung dazu hat, bringt es mir nicht sehr viel zu wechseln. Vielleicht hängt es mit dem Alter zusammen. Ich bin inzwischen 51. Wir haben nun wieder auf 300 mg hochdosiert und ich bin krank geschrieben. Weitere Untersuchungen stehen noch aus. Im Augenblick lebe ich sehr stressfrei und merke keine Unregelmäßigkeiten am Herz. Mein Blutdruck hat sich auch stabilisiert. Ich möchte , so weit es sich verhindern lässt, das Medikament nicht wechseln, weil es wirklich eine absolut positive Auswirkung auf die Psyche hat. Ich habe damit keinerlei Depressionen, einen sehr guten inneren Antrieb, die Stimmen sind kaum hörbar und ich kann mich des Lebens freuen. Es verbessert absolut meine Lebensqualität. Nur habe ich jetzt eben Angst, dass es meine Lebensdauer reduzieren könnte. :-(

Eingetragen am  als Datensatz 53080
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Amisulprid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1961 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):172 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):100
Geschlecht:weiblich

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Berichte über die Nebenwirkung Dyskinesie bei Abilify

 

Dyskinesie bei Abilify für Psychose

zum zweiten mal baut sich der Abilify-spiegel nicht richtig ab, d,h der Spiegel ist zu hoch und ich leide unter extremen Spannungszuständen,die zu Verrenkungen annimieren.

Abilify bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
AbilifyPsychose4 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

zum zweiten mal baut sich der Abilify-spiegel nicht richtig ab, d,h der Spiegel ist zu hoch und ich leide unter extremen Spannungszuständen,die zu Verrenkungen annimieren.

Eingetragen am  als Datensatz 15627
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Aripiprazol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1977 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):179 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:weiblich

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Berichte über die Nebenwirkung Dyskinesie bei Seroquel

 

Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Alpträume, Schwitzen, Krämpfe, Dyskinesie bei Seroquel für Depression, Schlaflosigkeit

ich nehme jetzt über ein Jahr Serouewl, habe es teilweise mit 900mg verabreicht bekommen. Gewichtszunahme, keine tiefer Schlaf, war ständig so antriebsstark, Alpträume, Schwitzen, nach ca. 7 Monaten kamen Krämpfe im ganzen Körper dazu, die sich immer mehr verstärkten. Nichts hat geholfen. Kann...

Seroquel bei Depression, Schlaflosigkeit

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SeroquelDepression, Schlaflosigkeit1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

ich nehme jetzt über ein Jahr Serouewl, habe es teilweise mit 900mg verabreicht bekommen.

Gewichtszunahme, keine tiefer Schlaf, war ständig so antriebsstark, Alpträume, Schwitzen, nach ca. 7 Monaten kamen Krämpfe im ganzen Körper dazu, die sich immer mehr verstärkten. Nichts hat geholfen. Kann jetzt nicht mal mehr spazieren gehen - meine Muskeln sind total angspannt, immer. Meine Leberwerte sind viel zu hoch.

Habe einen Arzt gefunden, der sagt ich hätte Dyskinesie.
Psychoparmake hemmt nicht nur die Botenstoffe im gehirn, sie werden auch für immer zerstört. d.h. das Dopamin wird nicht nur blockiert an den Rezeptoren, sonder auch unwiderruflich zerstört. Dann hast du irgendwann Dopainmangel und das ist die Ursache für Dyskinesie, da vor allem Dopamin 2 (D2) auf die Muskeln und das extrapyramidialmotorische System (das für alle Nervenzellen-Muskelnervenzellen zuständig ist) wirkt. Ich kann nur allen raten, die Psychoparmaka einnehmen müssen, sich im Internet darüber zu infromieren. Gebt einfach Nebenwirkungen von Neuroleptika ein und ihr könnt euch die nächsten Jahre damit beschäftigen.

Eingetragen am  als Datensatz 24983
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Quetiapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1980 Die Nebenwirkung verursacht bleibenden Schaden
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):100
Geschlecht:weiblich

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Folgende Nebenwirkungen sind häufig in Kombination mit Dyskinesie aufgetreten:

Muskelkrämpfe (8/28)
29%
Gewichtszunahme (7/28)
25%
Absetzerscheinungen (4/28)
14%
Libidoverlust (4/28)
14%
Unruhe (3/28)
11%
Muskelzuckungen (3/28)
11%
Müdigkeit (3/28)
11%
Sprachstörungen (2/28)
7%
Schwitzen (2/28)
7%
Muskelverspannungen (2/28)
7%
Amenorrhoe (2/28)
7%
Atemnot (2/28)
7%
Speichelfluss (1/28)
4%
Herzstolpern (1/28)
4%
Zwangsstörung (1/28)
4%
Schlafstörungen (1/28)
4%
Persönlichkeitsveränderung (1/28)
4%
Alpträume (1/28)
4%
Bewusstseinstrübung (1/28)
4%
Denkstörungen (1/28)
4%
Krämpfe (1/28)
4%
Konzentrationsprobleme (1/28)
4%
Erbrechen (1/28)
4%
Brustvergrößerung (1/28)
4%
Erektionsstörungen (1/28)
4%
Milchfluss (1/28)
4%
Hyperventilation (1/28)
4%
Orientierungslosigkeit (1/28)
4%
Orgasmusstörung (1/28)
4%
Gedächtnislücken (1/28)
4%
Übelkeit (1/28)
4%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

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