Lethargie

Wir haben 9 Patienten Berichte zu der Nebenwirkung Lethargie.

Prozentualer Anteil 67%33%
Durchschnittliche Größe in cm169176
Durchschnittliches Gewicht in kg6674
Durchschnittliches Alter in Jahren3638
Durchschnittlicher BMIin kg/m223,2823,87

Die Nebenwirkung Lethargie trat bei folgenden Medikamenten auf

Dipiperon (1/40)
2%
Dominal (1/79)
1%
Solian (1/114)
0%
Zyprexa (2/268)
0%
Katadolon (1/206)
0%
Trimipramin (1/238)
0%
Keppra (1/246)
0%
Tavor (1/378)
0%
Fluoxetin (1/543)
0%
Cymbalta (1/720)
0%
Seroquel (1/768)
0%
Trevilor (1/1205)
0%
Citalopram (1/1344)
0%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Berichte über die Nebenwirkung Lethargie bei Dipiperon

 

Wirkungsverlust, Depressionen, Unruhe, Lethargie, Übelkeit, Benommenheit, Schweißausbrüche, Schwindel bei dipiperon für Schlafstörungen, Borderline-Störung

Dominal: erste N1 Packung hat leicht sedierend gewirkt, später keine Wirkung mehr, auch bei 3 Tabletten Trimipramin: erste N1 Packung hat sehr leicht sedirend gewirkt, später keine Wirkung mehr auch bei 5 Tabletten; Dipiperon: Wirkung war sehr Angenehm, nach ca 60 Tagen Behandlung mit Dipiperon...

dipiperon bei Schlafstörungen, Borderline-Störung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
dipiperonSchlafstörungen, Borderline-Störung60 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Dominal: erste N1 Packung hat leicht sedierend gewirkt, später keine Wirkung mehr, auch bei 3 Tabletten
Trimipramin: erste N1 Packung hat sehr leicht sedirend gewirkt, später keine Wirkung mehr auch bei 5 Tabletten;
Dipiperon: Wirkung war sehr Angenehm, nach ca 60 Tagen Behandlung mit Dipiperon (flüssig udn in Tablettenform) bekam ich sehr plötzlich sehr starke Depressionen, die nach 24 Stunden nach Absetzen der Therapie verschwanden,
Fluoexitin: nur sehr kurz genommen, bereits die Nebenwirkungen bei Therapiebeginn waren unerträglich; extreme Unruhe und dennoch Lethargie, Unwohlsein, Übelkeit, ich habe mich benommen wie ich es sonst nicht tun würde, war sehr seltsam, Schweißausbrüche, Kopfdrehen, Schwindel

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Pipamperon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1985 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):174 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):65
Geschlecht:weiblich

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Berichte über die Nebenwirkung Lethargie bei Solian

 

Libidoverlust, Lethargie bei Solian für Psychose

Habe das Medikament nach dem Scheitern meiner Beziehung abgesetzt, weil ich nicht mal fähig war wütend oder traurig zu sein. Typisch: wie ein Roboter. Hauptsache unauffällig nach außen hin. Während der Beziehung war ich weder orgasmusfähig noch fähig zu irgendeiner Sache Stellung zu beziehen....

Solian bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SolianPsychose-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Habe das Medikament nach dem Scheitern meiner Beziehung abgesetzt, weil ich nicht mal fähig war wütend oder traurig zu sein. Typisch: wie ein Roboter. Hauptsache unauffällig nach außen hin. Während der Beziehung war ich weder orgasmusfähig noch fähig zu irgendeiner Sache Stellung zu beziehen. Mein Partner war im Gegensatz ziemlich oft wütend oder niedergeschlagen. Er hatte echte Gefühle, und wirkte ziemlich beneidenswert damit, sie einfach ausleben zu können.
Ich machte mir Gedanken über mich. Wie abgestumpft ich sein muss. Nachdem Schluss war, war ich erstmal 2 Wochen geschockt und wie ausgeschaltet. Danach bekam ich eine quälende Unruhe. Ich merkte, dass ich etwas ändern musste. Nach langem hin und her (und einer ganzen Flasche Rotwein) beschloss ich dann das Zeug vorerst wegzulassen. Was bringt es mir, meine Gefühle aufzustauen? Das ist doch kein Ausweg. Am Ende leide ich noch mehr als ohne Medikamente. Wobei wir bei dem Zustand ohne Medikamente wären. Ich bin zickig, reizbar und kann ziemlich boshaft sein. Das ist aber mein Charakter. Da gibts keine Medizin dagegen. Ich musste seit Anfang meiner "Krankheitskarriere" ziemlich oft und viel einstecken. Von Demütigungen und Degradierungen, die im Umgang mit Psychose Opfern im Krankenhaus einhergehen, mal abgesehen, wurde ich nach und nach so hässlich, dass ich mich im Spiegel nicht mehr liebevoll betrachten kann. Alles schwabbelt, kein Leuchten in den Augen, das Beste was mir übrig blieb, sind Kunstnägel und Permanent Makeup. Ich dachte, diese Kleinigkeiten würden mich attraktiv machen. Aber ich fühlte mich von innen heraus hässlich. Weil es feige ist, sich auf Kosten der eigenen Gesundheit so zurückzunehmen, dass man kein Selbstwertgefühl mehr hat, keine Hoffnung auf echte Befriedigung. Eine ehrliche Beziehung, ein erfüllender Job. Ich muss dazusagen, ich bin der Auffassung, eine Manie hat einen Anfang, und auch ein Ende. Und ich bin wirklich der Vernünftigste Mensch auf Erden. Nie im Leben würde ich in Lebensgefahr geraten, dazu bin ich viel zu vorsichtig. Und eine Manie ist für mich wie eine Belohnung. Ein Ausstieg aus der Realität, eine Fantasiereise. Ich hoffe so sehr, wieder manisch zu werden, und das richtig auszuleben. Man fühlt sich so wohl, so lebendig. Ich habe gelesen, dass es völlig ausreicht, wenn man gute Gespräche führt, währenddessen, mit Vertrauenspersonen, und dass das allmählich dann erdet und man auf den Boden der Tatsachen zurückfindet. Aber ohne Chemie und ohne Verfremdung. Der Körper leidet still und leise weiter, wenn man sich vollpumpen lässt. Ich glaube, diese Leute, die so ein Zeugs verschreiben, haben keine Ahnung, was sie tun, oder sie sind neidisch. Egal. Ich hoffe jetzt auf baldige Erleuchtung und dass natürlich alles so klappt dass ich sie heil überstehe und mir keiner in die Quere kommt. Das Schlimmste auf der Welt ist Entmündigung und Freiheitsentzug!!!!

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Amisulprid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1983 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):173 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):73
Geschlecht:weiblich

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Berichte über die Nebenwirkung Lethargie bei Zyprexa

 

Gewichtszunahme, Lethargie, Sprachstörungen, Schwäche, Zittern, Angstgefühle bei Zyprexa für paranoide Schizophrenie

seit zwei Monaten nehme ich nun Zyprexa ein. Ich habe mehr als schlechte Erfahrungen damit gemacht. Ich nahm enorm zu, fühlte mich nahezu die ganze Zeit über behäbig, lethargisch. Zu einem späteren Zeitpunkt kamen Sprachstörungen hinzu. Zudem habe ich viele der in der Packungsbeilage erwähnten...

Zyprexa bei paranoide Schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Zyprexaparanoide Schizophrenie2 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

seit zwei Monaten nehme ich nun Zyprexa ein. Ich habe mehr als schlechte Erfahrungen damit gemacht. Ich nahm enorm zu, fühlte mich nahezu die ganze Zeit über behäbig, lethargisch. Zu einem späteren Zeitpunkt kamen Sprachstörungen hinzu. Zudem habe ich viele der in der Packungsbeilage erwähnten Nebenwirkungen bei mir feststellen können: Schwäche, leichtes Zittern, Angstgefühle, sehr schlechte Leberwerte, ...

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Olanzapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1976 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):71
Geschlecht:männlich

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Berichte über die Nebenwirkung Lethargie bei Keppra

 

Gewichtszunahme, Aggressivität, Angstzustände, Panikattacken, Konzentrationsschwierigkeiten, Lethargie, Schwindel, Mundschleimhautentzündung, Blasenschwäche bei Keppra für Epilepsie

ich will das medikament so schnell wie möglich absetzen, weil die nebenwirkungen viel schlimmer sind, als ein anfall. nachdem ich nur einen anfall im leben hatte und nun seit 2 jahren keppra nehme, hab ich wirklich viel mitgemacht. gerade am anfang war es schlimm mit starken aggressionen,...

Keppra bei Epilepsie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
KeppraEpilepsie760 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

ich will das medikament so schnell wie möglich absetzen, weil die nebenwirkungen viel schlimmer sind, als ein anfall. nachdem ich nur einen anfall im leben hatte und nun seit 2 jahren keppra nehme, hab ich wirklich viel mitgemacht. gerade am anfang war es schlimm mit starken aggressionen, extremen gewichtszunahme, panik attacken und dem gefühl mein gehirn läuft auf halber energie. meine gedächniss leistung ist so stark zurück gegangen, dass ich teilweise kommunikationsschwierigkeiten hatte.
seit 6 monaten reduziere ich die dosis und von 2000mg/tag auf nun 1000mg/tag und es ist nicht besser geworden, ganz im gegenteil es sind schwindel und lethargie dazugekommen.
ich habe in den letzten 2 jahren gelernt mit den aggressionen und panikattacken umzugehen indem ich autogenes training und nlp techniken anwende. auch das gewicht hab ich mit einem 14 stunden sportprogramm die woche in den griff bekommen, aber es nagt schon am ego, wenn man vorher eine athlethische figur hatte, doppelt und dreifach soviel sport wie vor dem anfall macht und trotzdem aussieht wie das pummelchen

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Wirkstoffe der Medikamente:

Levetiracetam

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):180 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):78
Geschlecht:männlich

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Berichte über die Nebenwirkung Lethargie bei Tavor

 

Gewichtszunahme, Abhängigkeit, Lethargie, Kreislaufbeschwerden, Unruhe, Absetzerscheinungen, Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, Blutdruckanstieg, Mundtrockenheit bei Tavor Taps für Schlafstörung, Borderline-Störung

Nebenwirkung Seroquel: starke Gewichtszunahme, starke Abhängigkeit (bereits nach einer Woche Anwendung), Lethargie, Kreislaufprobleme/-zusammenbrüche; Nebenwikrung Tavor: keine Nebenwirkung Citalopram ratiopharm: nur bei Beginn der Therapie: starke Unruhe; nur bei Absetzen der Therapie: starke...

Tavor Taps bei Schlafstörung, Borderline-Störung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Tavor TapsSchlafstörung, Borderline-Störung3 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nebenwirkung Seroquel: starke Gewichtszunahme, starke Abhängigkeit (bereits nach einer Woche Anwendung), Lethargie, Kreislaufprobleme/-zusammenbrüche;
Nebenwikrung Tavor: keine
Nebenwirkung Citalopram ratiopharm: nur bei Beginn der Therapie: starke Unruhe; nur bei Absetzen der Therapie: starke Unruhe, Schwindel, Unwohlsein, schlechte Reaktionszeit, unscharf Sehen, Mundtrockenheit, wie in Watte gepackt;
Nebenwirkunge Citalopram: nur bei Beginn der Therapie: sehr starke Uhruhe, Schwindel, Übelkeit, unscharfes Sehen, Blutdrucksteigerung, Nervösität, Mundtrockenheit; Nebenwikungen beim Absetzen: innere Unruhe, Unwohlsein, Entzugserscheinungen;

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Lorazepam

Patientendaten:

Geburtsjahr:1985 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):174 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):65
Geschlecht:weiblich

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Berichte über die Nebenwirkung Lethargie bei Cymbalta

 

Schwindel, Gewichtszunahme, Schwitzen, Angstzustände, Lethargie bei Cymbalta für Schmerzen, Depressionen

Lange habe ich mich gegen Antidepris gewehrt, dann aber doch gedacht, jetzt geht es nicht mehr ohne. Nach einem mühseligen Einstieg mit vielen Nebenwirkungen, auch bei späteren Höherdosierungen (Grippeähnlich, Schwindel, Gewichtszunahme, Müdigkeit) kam ich in einen lethargischen Zustand, in dem...

Cymbalta bei Schmerzen, Depressionen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
CymbaltaSchmerzen, Depressionen2 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Lange habe ich mich gegen Antidepris gewehrt, dann aber doch gedacht, jetzt geht es nicht mehr ohne. Nach einem mühseligen Einstieg mit vielen Nebenwirkungen, auch bei späteren Höherdosierungen (Grippeähnlich, Schwindel, Gewichtszunahme, Müdigkeit) kam ich in einen lethargischen Zustand, in dem mir meine Familie und ihre Gefühle, überhaupt meine Mitmenschen (bin als Soz.Arbeiterin tätig!) egal waren. Sehlenruhig konnte ich andere leiden sehen, bildlich gesprochen. Immer war ich müde und lustlos, aber seeehr entspannt. Gegen Schmerzen halfen die Medis auch nur ca. ein 3/4Jahr. Danach kamen die auch langsam wieder.
Nun wollte ich mich endlich wieder spüren, ich erkannte mich ja gar nicht mehr wieder, hatte keine Interessen mehr und keine Leidenschaften...
Aber das Absetzen war und ist schwer! Ich hatte eigentlich nur noch 30mg, ich probierte es mit aller 2 Tage einer Kapsel, aber das war nur ein Hin-und Her. Da ließ ich die Dinger ganz weg und versaute mir folgerichtig meinen Urlaub, weil ich supergereizt war, z.B. mein Auto volle Wucht gegen einen Laternenpfahl setzte vor Wut ... sprich - ich war nicht zurechnungsfähig...dazu kam irrer Schwindel, wie dickflüssiges Wasser im Kopf, was immer etwas später sich bewegt als der Kopf selbst.
Nach ca. 1 Monat inzwischen legt sich langsam der Schwindel. Dafür hab ich in allen Gelenken Schmerzen, die immer mal strahlen, sogar die Fußsohlen tun weh. An tiefen Schlaf ist immer noch nicht zu denken. Wenigstens das ging mit dem Medi gut. Nun bin ich ständig unter Strom.
Ich bin eher depressiv, alles ist mir überdrüssig, sogar Essen. Immer mal kommen auch kleine Panik-Attacken, vor allem im Auto. Ich fühle mich durch das Medikament nachhaltig negativ verändert. Gegen die Depris hat es nicht so geholfen, wie ich hoffte, sie nur unterdrückt, weggedrückt und ich selbst habe mich auch zum Negativen verändert, mein Optimismus (vorher mein Lebensprinzip) ist weg. Ich bin mir fremd geworden.

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Wirkstoffe der Medikamente:

Duloxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1969 Die Nebenwirkung verursacht bleibenden Schaden
Größe (cm):164 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):85
Geschlecht:weiblich

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Berichte über die Nebenwirkung Lethargie bei Trevilor

 

Übelkeit, Orgasmusstörungen, Stimmungsschwankungen, Lethargie, Antriebslosigkeit, Müdigkeit bei Venlafaxin für Depression

Erstmalig aufgetreten müssen die Depressionen schätzungsweise im Alter zwischen 11Jahren und 15Jahren, doch da ich selber nicht wusste, was da mit mir los war, alles auf die Pubertät geschoben habe, bin ich natürlich nicht zu einem Psychologen gegangen... Jahrelang habe ich Amphetamine...

Venlafaxin bei Depression

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
VenlafaxinDepression3 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Erstmalig aufgetreten müssen die Depressionen schätzungsweise im Alter zwischen 11Jahren und 15Jahren, doch da ich selber nicht wusste, was da mit mir los war, alles auf die Pubertät geschoben habe, bin ich natürlich nicht zu einem Psychologen gegangen...
Jahrelang habe ich Amphetamine konsumiert, welche die Depressionen bestens unterdrückten, so dass ich davon ausging, es sei alles ok; meine Annahme wegen der Pubertäts-Problemen schien bestätigt.
Erst nachdem im Sommer ´09 mein damaliger Freund in einem Streit zu mir sagte, ich solle endlich mal zu nem Therapeuten gehen, um die ganze vergangenen Dinge mal aufzuarbeiten, kam ich tatsächlich auf die Idee, diesen Weg einzuschlagen. Grösster Beweggrund allerdings war für mich, dass meine kleine (zu der zeit) 2,5jährige Tochter nicht die Leidtragende wegen meinen psychischen Problemem aufgrund meiner "Geschichte" sein sollte...
Da mir damals allerdings fälschlicherweise eine Verhaltenstherapeutin zugewiesen wurde, machte ich erstmal´s beste draus, und lies mir in puncto Erziehung meiner Tochter "beratend" helfen, da ich bereits seit ihrer Geburt alleinerziehend, Hausfrau und somit HartzIV-Empfängerin o. abgeschl. Ausb. bin. In einem Test stellte meine VT dann eine "schwere depressive Symptomatik" fest, denn als VT ist sie nicht berechtigt eine konkrete Diagnose zu stellen.
Durch eine vom Jugendamt gestellte Familienhilfe fand ich endlich auch den Mut, meine "schwere depr. Sympt." medikamentös zu behandeln, was ich (basieren auf meiner 'Drogenkarriere') aus Angst vor einer Medikamentensucht bis dato immer abgelehnt hatte.
Die "Eigentherapie" mit einem pflanzlichen Produkt aus der Apotheke "Leasin" lief äusserst zufriedenstellend, und so liess ich mich darauf ein.
Meine Ärztin verschrieb mir zunächst natürlich 2x/tägl. 75mg Venlafaxin, was ich bis auf die Übelkeit am ersten Tag bestens vertrug und auch sofort zu wirken begann. Danach sollte ich bei guter Verträglichkeit die nächsten 5 Wochen natürlich die üblichen 1x/tägl. 150mg nehmen, was anfangs auch ganz gut lief. Gegen die Übelkeit hatte ich stets Bonbons dabei.
Anfang Januar diesen Jahres hatte ich in der 7.SW eine Abtreibung, die ich schadlos und ohne irgendwelcher psychischen Schäden oder sonstiger evtl. Spätfolgen durchgezogen habe.
Meine Ärztin hatte sich allerdings ein wenig verkalkuliert, und so lagen zwischen Medikamenten-Ende und nächstem Termin ca 5 Tage, die ich eigentlich auch recht gut überstand.
Ich bekam erneut Venlafaxin 150mg verschrieben, da ich die ja bis dato super vertragen habe - doch ab dann gings los...

Ca. 10 bis 11 NW stellten mein Freund und ich innerhalb kürzester Zeit fest... am Schlimmsten war für ihn allerdings, dass ich zwar ein gleichbleibend normales Verlangen nach Sex hatte, doch stellten sich bei mir nicht nur Orgasmusstörungen ein - es war richtig unmöglich für mich, einen Orgasmus zu haben, was tierisch am "Ego" meines Freundes nagte, somit auch mich noch mehr belastete...
Hätten die Tabletten jetzt diese Wirkung wie die des ersten Einnahmetages gehabt, hätte ich all diese Nebenwirkungen einfach ertragen und in Kauf genommen - sogar, dass mein Freund aufgrund der OS frustriert gewesen wäre, auch den Gedanken, er könne mich aufgrund dessen evtl betrügen hätte mir in dem Fall nicht sonderlich gestört...
Doch es war eigentlich kaum eine Wirkung da. Da ich nun mal Mutter bin, machten mir grade die Stimmungsschwankungen, die extreme Lethargie und anhaltende Antriebslosigkeit sowie diese vedammte 24/7-Müdigkeit!!! ich kriegte meinen Haushalt kaum auf Kette, kriegte´s grad mal so hin, meine Tochter zu versorgen. Allerdings schaffte ich es nur selten, mich morgens aufzuraffen, und sie in den Kindergarten zu bringen. Für mein Freund war´s unmöglich, diese Aufgabe zu übernehmen, immerhin wohnen wir nicht zusammen, sehen uns max 4x/woche, ausserdem muss er morgens bereits um halb sieben von hier zur arbeit...
nachdem wir dann noch im Internet gelesen haben, dass eine erhöhte Suizidgefahr besteht, durch die fehlende Angst das Risiko einer Selbstverletzung erhöht ist (ich tatsächlich vor einigen Jahren versucht habe, mir das leben zu nehmen; ich Gefahr laufe, mich bei zu starkem inneren Druck zu ritzen (so zuletzt WÄHREND der Einnahme von Venlafaxin) gegen Ende Feb. geschehen.; habe ich mich dazu entschlossen, die Medikamente selbständig abzusetzen.
Nach 1-2 Wochen, in denen es mächtig auf und ab mit mir ging, ging es mir WESENTLICH besser als mit diesem Präparat. Inzwischen steh ich morgens freiwillig auf; bleibe auch wach, wenn mein Freund zur morgens gefahren ist; habe mehr Antrieb; bin nur noch selten lethargisch.
Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, mir in der Apotheke wieder das pflanzliche Lasea zu besorgen - sofern es mit meiner Pille kompatibel ist.

Eingetragen am  als Datensatz 43187
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Venlafaxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1981 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):164 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):49
Geschlecht:weiblich

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Folgende Nebenwirkungen sind häufig in Kombination mit Lethargie aufgetreten:

Gewichtszunahme (5/9)
56%
Schwindel (5/9)
56%
Übelkeit (3/9)
33%
Libidoverlust (2/9)
22%
Unruhe (2/9)
22%
Angstzustände (2/9)
22%
Antriebslosigkeit (2/9)
22%
Sehstörungen (2/9)
22%
Sprachstörungen (2/9)
22%
Depressionen (1/9)
11%
Wirkungsverlust (1/9)
11%
Schweißausbrüche (1/9)
11%
Kreislaufbeschwerden (1/9)
11%
Mundtrockenheit (1/9)
11%
Angstgefühle (1/9)
11%
Zittern (1/9)
11%
Schwäche (1/9)
11%
Blutdruckanstieg (1/9)
11%
Absetzerscheinungen (1/9)
11%
Benommenheit (1/9)
11%
Abhängigkeit (1/9)
11%
Orgasmusstörungen (1/9)
11%
Müdigkeit (1/9)
11%
Stimmungsschwankungen (1/9)
11%
Schwitzen (1/9)
11%
Aggressivität (1/9)
11%
Blasenschwäche (1/9)
11%
Konzentrationsschwierigkeiten (1/9)
11%
Panikattacken (1/9)
11%
Mundschleimhautentzündung (1/9)
11%
Gedächtnisprobleme (1/9)
11%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

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