Gesundheit aktuell

  • Fersensporn

    Fersensporn

    Der Fersensporn, auch Kalkaneussporn genannt (Calcaneus = Fersenbein), ist die Folge einer länger bestehenden Reizung der Plantarsehne (plantare Fasziitis). Hierbei wird der straffe Gewebestrang (Faszie), der von der Ferse zur Zehenbasis läuft und das Fußgewölbe verspannt, überbeansprucht. An der Stelle, an der die Faszie am Fersenbein ansetzt, kann sich im Laufe der Zeit durch eine Ansammlung von Knochensubstanz ein Fersensporn ausbilden. Der Fersensporn wird im Röntgenbild als dornartiger Auswuchs an der Innenseite des Fersenbeins sichtbar. Er macht sich durch Schmerzen unter der Ferse bemerkbar, kann aber auch lange Zeit beschwerdefrei bestehen bleiben. Die Behandlung des Fersensporns zielt auf die Eindämmung der Symptome ab. Eine Operation des Fersensporns wird nur empfohlen, wenn alle anderen Therapieformen keinen Erfolg gebracht haben.

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    vor 19 Stunden
  • Rotavirus

    Rotavirus

    Wenn Ihr Kind plötzlich Durchfall hat und erbricht, dann steckt meistens eine Magen-Darm-Infektion dahinter. Im Alter von sechs bis 24 Monaten ist der Verursacher meistens der Rotavirus. Er kann auch Erwachsene heimsuchen, ist hoch ansteckend und im Gegensatz zu anderen Verursachern von Magen-Darm-Erkrankungen sehr hartnäckig. Es gibt leichte Verläufe jedoch auch lebensbedrohliche. Das ist dann der Fall, wenn der Körper sehr schnell an Flüssigkeit verliert und austrocknet.

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    vor 6 Tagen
  • Aphten

    Aphten

    Besonders beim Genuss von Tomaten und Kaffee schießt ein brennender Schmerz durch Ihren Mund. Und wenn Sie mal in Ihre Mundhöhle schauen und einen genauen Blick auf die Wangeninnenseiten, Lippeninnenseiten und die Zunge werfen, dann sehen Sie die Übeltäter: Aphten. Aphten sind kleine, entzündliche Veränderungen der Mundschleimhaut. Sie zeigen sich als einzeln stehende weißlich-gelbliche, rotgeränderte wunde Stellen, die bis zu 14 Tage lang beim Essen, Trinken und sogar beim Sprechen erheblich stören, danach aber wieder spurlos verschwinden. Im Gegensatz zu äußeren Lippenbläschen, die durch Herpesviren hervorgerufen werden, sind Aphten nicht ansteckend.

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    vor 1 Monat
  • Juckender Ausschlag

    Grasmilben

    Es juckt höllisch, die Haut ist besonders an Händen und Füßen überall mit roten Quaddeln übersät. Doch Mückenstiche sind es nicht, die für den urplötzlich auftretenden juckenden Ausschlag verantwortlich sind. Die Larven von kleinen unscheinbaren Tierchen sind die Verursacher dieser sogenannten Trombidiose. Vom Frühjahr bis zum Spätherbst hinterlassen die nur 0, 3 Millimeter kleinen Larven der Grasmilben (Trombiculiden) durch ihre Stiche die verräterischen Spuren. Dass sie allerdings wie manche Zecken Überträger von Erkrankungen wie Borreliose oder FSME sind, ist nicht zu befürchten.

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    vor 1 Monat
  • Tinnitus

    Tinnitus

    Ich höre was, was du nicht hörst – und das pfeift, rauscht, zischt oder summt bei Tag und besonders laut bei Nacht. Die lästigen Ohrgeräusche, die der Umgebung verborgen bleiben und nicht von einer äußeren Schallquelle ausgelöst werden, sind ein Tinnitus. Tinnitus ist aber kein eingebildetes Geräusch, also keine akustische Halluzination. Tinnitus beruht auf einer Störung der Hörfunktion auf einem oder auch auf beiden Ohren. Die Ursachen dafür sind vielfältig und reichen von Entzündungen im Ohr über Schalltraumata und Hörsturz bis zu Fehlstellungen des Kiefers. Es gibt jedoch auch Formen des Tinnitus, bei denen die Ursachen nicht klar sind.

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    vor 1 Monat
  • Nagelpilz

    Nagelpilz

    Ist ein Nagel gelblich-braun verfärbt und/oder verdickt, steckt fast immer ein Nagelpilz dahinter. Ausgelöst wird der Nagelpilz in den meisten Fällen durch einen Fadenpilz namens Trichophyton. Dessen Sporen können auf Fußböden, Badematten, Lattenrosten mehrere Wochen überleben und sich so von Mensch zu Mensch übertragen. Hat einen der Nagelpilz erwischt, ist Geduld gefragt. Denn der Nagelpilz ist hartnäckig und es dauert oft Monate bis er mit entsprechenden Medikamenten endgültig abgetötet ist. Um mit Ihrer Nagelgesundheit auf gutem Fuß zu stehen können Sie jedoch eine Menge zur Vorbeugung tun.

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    vor 1 Monat
  • Hashimoto-Thyreoiditis

    Hashimoto-Syndrom

    Die Hashimoto-Thyreoiditis, auch Hashimoto-Syndrom, chronische Immunthyreoiditis oder Autoimmunthyreoiditis (AIT) genannt, ist eine chronische, autoimmun bedingte Entzündung der Schilddrüse. Der Körper bildet Antikörper gegen das eigene Schilddrüsengewebe. Schilddrüsenzellen werden zerstört und können keine Schilddrüsenhormone mehr bilden. Besonders tückisch an der Hashimoto-Thyreoiditis ist, dass ihre Symptome nicht eindeutig sind. Hashimoto-Thyreoiditis ist nicht heilbar und eine der häufigsten Ursachen einer lebenslangen Schilddrüsenunterfunktion. Doch mit entsprechender medikamentöser Therapie lässt es sich ganz normal damit leben.

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    vor 2 Monaten
  • Darmspiegelung

    Darmspiegelung

    Die Darmspiegelung oder Koloskopie ist eine Untersuchung des Dickdarms (Kolon) und der ersten Zentimeter des Dünndarms. Dabei wird nach vollständiger Entleerung des Darms ein Koloskop über den After in den Darm geschoben. Das Koloskop ist ein flexibler Schlauch, der mit einer Lichtquelle und einer Kamera ausgestattet ist. Über einen Videochip werden die Bilder auf einen Monitor übertragen, auf dem der Arzt das Innere des Dickdarms betrachten kann. Gegebenenfalls kann er über das Koloskop auch Instrumente einführen, um Proben der Darmschleimhaut zu entnehmen oder kleinere Operationen durchzuführen.

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    vor 2 Monaten
  • Kopfschmerzen

    Kopfschmerzen

    Der Schädel dröhnt, es sticht, es hämmert, es zieht und drückt. Viele von uns leiden regelmäßig unter Kopfschmerzen, Frauen noch häufiger als Männer. Die Ursachen für Kopfschmerzen sind vielfältig: Erkältungen, Grippe, Magen-Darm-Infekte, aber auch das Absetzen von Schmerzmitteln sowie Alkohol, Nikotin, Stress oder Schlafmangel sind nur einige Dinge, die Kopfschmerzen auslösen können. Wichtig ist, bei den Schmerzen einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn mit dem Abklingen der auslösenden Erkrankungen oder dem Vermeiden von selbstverschuldeten Ursachen verschwinden meistens auch die Kopfschmerzen wieder.

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    vor 2 Monaten
  • Tetanus

    Tetanus

    Tetanus (Wundstarrkrampf) ist eine akute schwere Infektionskrankheit, die durch Krämpfe und Lähmungserscheinungen gekennzeichnet ist und ohne ausreichenden Impfschutz tödlich verlaufen kann. Verursacht wird Tetanus durch Giftstoffe (Toxine) des Bakteriums Clostridium tetani. Das Tetanus-Bakterium gelangt über Wunden, die mit infizierter Erde, Straßenstaub oder auch Kot von Pferden in Berührung kommen, in den Körper und vermehrt sich dort. Die Inkubationszeit (Zeit von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Symptome) beträgt durchschnittlich etwa 3-21 Tage. Der einzig sichere Schutz vor Tetanus ist die vorbeugende Impfung. Auch eine überstandene Tetanus Infektion bietet keinen Schutz, man kann immer wieder an Tetanus erkranken.

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    vor 3 Monaten
  • Nierensteine

    Nierensteine

    Manche Menschen merken gar nicht, dass sie steinreich sind. Denn so lange Nierensteine unsere harnableitenden Wege nicht blockieren, verursachen sie keine Beschwerden. Erst wenn die Nierensteine in die Harnleiter wandern und den Urinabfluss blockieren, kommt es zu schlimmen Schmerzen und einer Nierenkolik. Bei einem Nierensteinleiden (Nephrolithiasis) bilden sich aus einigen Bestandteilen des Urins Ablagerungen in den Nieren oder den ableitenden Harnwegen. Diese Ablagerungen bestehen aus auskristallisierten Salzen, die im Laufe der Zeit immer weiter anwachsen. Sie sammeln sich an allen Harnsammelstellen wie Nierenkelchen, Nierenbecken und ableitenden Harnwegen.

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    vor 3 Monaten
  • Heuschnupfen

    Heuschnupfen

    Wenn die Blüten- und Gräserpollen fliegen, dann haben wieder viele von uns mit tränenden Augen und laufender Nase zu kämpfen. Heuschnupfen tritt saisonal auf, das heißt nur zu ganz bestimmten Monaten. Danach verschwinden die Beschwerden wieder. Bei einer allergischen Reaktion auf andere Allergene (körperfremde, Allergie auslösende Substanzen) bleibt der Schnupfen so lange erhalten, wie unser Körper mit dem Allergen in Kontakt ist. Man spricht dann von einem allergischen Schnupfen.

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    vor 3 Monaten
  • Schwindel

    Schwindel

    Schwindel, auch als Vertigo bezeichnet, ist eine Gleichgewichtsstörung. Schwindel kommt völlig unerwartet, dafür aber oftmals umso heftiger. Die Welt dreht sich, wir schwanken, haben das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren oder einer Ohnmacht nahe zu sein. Schwindel entsteht dadurch, dass Informationen der Augen, der Gleichgewichtsorgane in den Innenohren und der Muskel- und Gelenkrezeptoren nicht zusammenpassen. Die Ursachen dafür sind vielfältig.

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    vor 3 Monaten
  • Fibromyalgie

    Fibromyalgie

    Als Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz, Fibromyalgiesyndrom, FMS) wird ein Schmerzsyndrom im gesamten Körper bezeichnet. Die Fibromyalgie äußert sich durch erhöhte Schmerzempfindlichkeit an typischen Druckpunkten, den sogenannten tender points. Die Fibromyalgie ist diagnostisch kaum eindeutig nachweisbar. Denn zusätzlich zu den Schmerzen bestehen bei der Fibromyalgie Begleitsymptome wie Schlafstörungen, Steifigkeitsgefühl, Schwellungsgefühl, trockener Mund, übermäßiges Schwitzen und kalte Finger und Zehen, die eine eindeutige Zuordnung erschweren. Betroffene haben oft einen Jahre langen Leidensweg hinter sich, bevor sie eine eindeutige Diagnose erhalten.

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    vor 4 Monaten
  • Mundgeruch

    Mundgeruch

    Schon ein einzelner Atemhauch kann für die Mitmenschen zu viel werden. Rund jeder fünfte Deutsche hat ein Problem mit Mundgeruch, in krankhafter Form auch Halitosis genannt. Doch nicht immer steckt mangelnde Mundhygiene hinter dem übel riechenden Atem. Mundgeruch kann auch die Folge von Krankheiten sein. Um unangenehme Gerüche verduften zu lassen ist es daher wichtig, die Ursachen des Mundgeruchs zu kennen.

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    vor 4 Monaten
  • Fatigue

    Fatigue

    Ein chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome = CFS), auch Fatigue oder Fatigue-Syndrom genannt, macht sich durch lähmende Müdigkeit, anhaltende Schwäche und körperliche und geistige Erschöpfung bemerkbar. Hinzu kommen häufig noch Kopf-, Hals-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Im Gegensatz zur normalen Erschöpfung gelingt bei Fatigue keine Besserung durch Ruhe, Schlaf und Erholung. Häufig ist Fatigue die Folge einer Krebserkrankung und tritt vor allem während und nach der Chemotherapie auf. Aber auch als Begleiterscheinung von Multipler Sklerose oder bei rheumatischen Erkrankungen kann Fatigue vorkommen.

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    vor 4 Monaten
  • Augengrippe

    Augengrippe

    Es beginnt urplötzlich mit verstärktem Tränenfluss an einem Auge. Der Augapfel wird blutrot, das Lid schwillt an, es juckt, brennt und schmerzt höllisch. Nach ein paar Tagen ist dann das zweite Auge dran. Was auf den ersten Blick aussieht wie eine normale Bindehautentzündung ist die hoch ansteckende Augengrippe (Keratokonjunktivitis epidemica). Gerade in den Wintermonaten hat die durch Adenoviren ausgelöste Augenentzündung Hochsaison. Sie ist nicht nur unangenehm, sondern auch hoch ansteckend. Übertragen wird die Augengrippe durch Schmierinfektion, eine Therapie ist leider nur für die Symptome möglich.

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    vor 4 Monaten
  • Mandelentzündung

    Mandelentzuendung

    Die Mandelentzündung (Tonsillitis, Angina tonsillaris) ist eine bakterielle Entzündung der Gaumenmandeln. Diese Infektion wird hauptsächlich durch Bakterien der Gattung Streptokokken verursacht, seltener durch Staphylokokken, Haemophilus influenza oder Pneumokokken. Besonders häufig ist die Mandelentzündung (Tonsillitis, Angina tonsillaris) bei Kindern und Jugendlichen, sie kann jedoch in jedem Lebensalter auftreten. Auch eine chronische Mandelentzündung (Tonsillitis chronica ) ist nicht selten. Sie entsteht aus einer andauernden bakteriellen Entzündung infolge ständig wiederkehrender, oft beschwerdearmer akuter Mandelentzündungen (Tonsillitis acuta).

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    vor 4 Monaten
  • Herzinfarkt

    Herzinfarkt

    Ein Herzinfarkt ist das Ergebnis einer koronaren Herzkrankheit aufgrund von Arteriosklerose und der daraus folgenden Bildung eines Thrombus (Arterienverschluss). Ein Herzinfarkt tritt auf, wenn sich eine Koronararterie (Herzkranzgefäß) plötzlich verschließt. Dadurch wird der Blutzufluss zu einem Teil des Herzmuskels (Myokard) abrupt unterbrochen. Dabei können Teile des Herzmuskels irreparabel beschädigt werden. Dieser Moment macht sich durch einen äußerst heftigen Schmerzanfall bemerkbar, der im Gegensatz zur Angina pectoris nicht wieder abklingt. Die beschädigten Teile des Herzmuskels werden durch Narbengewebe ersetzt. Im Gegensatz zum lebendigen Herzmuskel ist Narbengewebe tot und kann sich nicht mehr zusammenziehen. Wenn diese Narbe nur sehr klein ist, erholt sich das gesamte Herz wieder vollständig. Wenn die Narbe jedoch sehr groß ist, schwächt sie das Herz, denn der gesunde übrig gebliebene Herzmuskel ist nicht mehr in der Lage, die Arbeit des abgestorbenen Herzmuskels zu übernehmen.

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    vor 4 Monaten
  • Akne

    Akne

    Sie ist die Kehrseite der Pubertät. Wer Akne hat, der fühlt sich nicht mehr wohl in seiner Haut. Denn die Pickel im Gesicht und auf dem Rücken machen den Blick in den Spiegel zur Qual. Doch die Akne ist keinesfalls nur ein Problem von Heranwachsenden. Hormonelle Umstellungen in der Schwangerschaft, der monatlichen Regelblutung oder auch nach Absetzen der Pille können auch bei Erwachsenen zu Akne führen. Grund für die Akne ist eine übermäßige Fettproduktion der Talgdrüsen. Das Fett verstopft die Ausführgänge der Haut, Bakterien siedeln sich an und sorgen für Entzündungsreaktionen und die Entstehung von mit Eiter gefüllten Hautbläschen.

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    vor 4 Monaten
  • Lungenentzündung

    Lungenentzündung

    Jährlich erkranken etwa 800.000 Menschen an einer Lungenentzündung (Pneumonie). Ursache ist eine Infektion des Lungengewebes und/oder der Lungenbläschen mit Bakterien (Streptokokken, Pneumokokken, Legionellen), Viren (Grippeviren, Windpockenviren), Pilzen (Schimmelpilzen) und Parasiten. Aber auch Fremdkörper und Allergien können Auslöser einer Lungenentzündung sein. Eine Lungenentzündung kann sich in verschiedenen Bereichen der Lunge entwickeln. Eine Lobärpneumonie befällt einen Lungenlappen, die Bronchialpneumonie bildet Entzündungsherde in einem oder beiden Lungenflügeln. Fieber, Schüttelfrost und Atembeschwerden sind die typischen Beschwerden einer Lungenentzündung, sie können mehr oder minder stark ausgeprägt sein. Wird eine Lungenentzündung frühzeitig behandelt, heilt sie innerhalb von zwei bis drei Wochen aus. Schwierige Verläufe bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem können jedoch auch zum Tode führen. Vorsorge zu treffen ist daher gerade bei Risikopatienten (Säuglinge, Senioren und Menschen mit chronischen Grunderkrankungen) wichtig.

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    vor 5 Monaten
  • Cellulite

    Cellulite

    Fast jede Frau hat sie und jede Frau hasst sie: die Cellulite (Orangenhaut) an Po und Oberschenkeln. Cellulite ist völlig unabhängig von Figur und Alter. Doch es ist ein Problem, das vielen Frauen auch emotional unter die Haut geht. Weil der nächste Sommer eben ganz bestimmt kommt und der Wunsch nach der perfekten Bikinifigur am Selbstvertrauen nagt. Das lässt viele zu angeblichen Wundermitteln gegen die Dellen greifen. Leider selten mit dem gewünschten Erfolg.

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    vor 5 Monaten
  • Gastritis

    Gastritis

    Eine Gastritis ist eine Magenschleimhautentzündung, die als akute Gastritis oder chronische Gastritis auftreten kann. Die akute Gastritis kann durch Medikamente, Alkohol und bakterielle Gifte ausgelöst werden. Erste Anzeichen sind Krämpfe im Oberbauch und Sodbrennen kurz nach dem Essen. Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen kommen hinzu. Bei der chronischen Gastritis wird die Magenschleimhaut immer mehr angegriffen. Sie ist im Verlauf der Erkrankung nur noch begrenzt in der Lage, die für die Verdauung notwendige Magensäure zu produzieren. Als Ursachen der chronischen Gastritis kommen infrage: die Bildung von Antikörpern gegen die eigene Magenschleimhaut (Gastritis Typ A), die Besiedelung mit Erregern wie Heliobacter pylori (Gastritis Typ B), die Reaktion auf Medikamente und der Rückfluss von Gallenflüssigkeit in den Magen (Gastritis Typ C).

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    vor 5 Monaten
  • Neurodermitis

    Neurodermitis

    Die Haut ist chronisch trocken, entzündet, gerötet, schuppt und juckt unerträglich. Man möchte sich die ganze Zeit nur kratzen und am schlimmsten ist es, wenn im Alltag sowieso schon Stress herrscht. Auch die Blicke der Mitmenschen machen die Situation nicht gerade besser. Im Gegenteil, gerade sie gehen unter die Haut. Denn es ist eine Mischung aus Abscheu, Neugier und Ablehnung. Menschen mit Neurodermitis haben nicht nur mit ihren Hautproblemen zu kämpfen. Auch die Psyche spielt bei dieser Erkrankung eine entscheidende Rolle. Neurodermitis oder atopische Dermatitis ist eine chronische, nicht ansteckende und in Schüben auftretende Entzündungsreaktion der Haut. Im akuten Stadium kommt es zu Rötungen, Bläschenbildung, nässenden Hautstellen und Krustenbildung. Die Veränderungen der Haut treten insbesondere zur kalten Jahreszeit auf, aber auch Stress kommt als Auslöser infrage.

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    vor 5 Monaten
  • Norovirus

    Norovirus

    Es ist klein und furchtbar gemein. Bei einer Infektion mit dem hochansteckenden Norovirus kommt es zu Übelkeit, urplötzlich auftretendem und nicht enden wollendem Erbrechen, starken Bauchkrämpfen und wässrigen Durchfällen. Das Norovirus gehört zu den häufigsten Erregern infektiöser Magen-Darm-Erkrankungen. Gerade im Winter häufen sich die Ansteckungen, die immer dort auftreten, wo viele Menschen zusammenkommen.

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    vor 5 Monaten
  • Seitenstrangangina

    Seitenstrangangina

    Die Seitenstrangentzündung oder Seitenstrangangina (Angina lateralis) ist eine Form der akuten Rachenentzündung (Pharyngitis), bei der die Lymphbahnen betroffen sind, die von der oberen hinteren Rachenwand abwärts verlaufen. Bemerkbar macht sich die Seitenstrangangina (Angina lateralis) durch geschwollene Lymphknoten im Kiefer- und Halsbereich, schon leichter Druck auf die betroffenen Bereiche verursacht starke Schmerzen. Ausgelöst wird die Seitenstrangangina (Angina lateralis) in der Regel durch Bakterien (meistens Streptokokken), nicht selten ging ein Virusinfekt der Erkrankung voraus. Eine Seitenstrangangina tritt häufig bei Menschen auf, deren Mandeln nach einer Mandelentzündung (Angina tonsillaris, Tonsillitis) entfernt wurden.

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    vor 6 Monaten
  • Sinusitis

    Sinusitis

    Als Sinusitis wird eine akute oder chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen bezeichnet. Die akute Sinusitis ist meistens die Folge eines Schnupfens (Rhinitis). Die chronische Sinusitis entwickelt sich aus einer nicht ausgeheilten akuten Nasennebenhöhlenentzündung oder einem anhaltenden allergischen Schnupfen. Sie wird begünstigt durch anatomische Veränderungen in der Nase, die die engen Verbindungen zwischen Nasenhöhle und Nebenhöhlen verschließen. Das können Nasenscheidewandverbiegungen sein, Rachenpolypen oder auch vergrößerte Nasenmuscheln. In der Regel ist eine Sinusitis gut behandelbar, sofern zu richtigen Zeitpunkt die richtige Therapie eingeleitet wird.

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    vor 6 Monaten
  • Gürtelrose

    Gürtelrose

    Bei der Gürtelrose (Herpes zoster) handelt es sich um eine virale Infektion, die von demselben Erreger verursacht wird, der auch die Windpocken hervorruft. Nach einer überstandenen Windpocken-Erkrankung können die verursachenden Varizella-Zoster-Viren in den Nervenzellen des Körpers verbleiben. Bei Schwächung des Immunsystems oder bei Stress können sie dann wieder aktiv werden. Es bilden sich verschorfende, sehr schmerzhafte Bläschen auf gerötetem Grund. Ansteckend ist nur der virenhaltige Bläscheninhalt, therapiert wird mit Medikamenten, die die Vermehrung der Viren hemmen.

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    vor 6 Monaten
  • Bronchitis (akut)

    Bronchitis

    Eine Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchien. Ausgelöst wird eine Bronchitis zu 90 Prozent durch Viren. Eine bakterielle Infektion ist selten, kann jedoch als Sekundärinfektion auftreten. Normalerweise ist eine Bronchitis harmlos und nach zehn bis 14 Tagen ausgestanden. Manchmal wächst sich die Bronchitis aber auch zur Lungenentzündung aus oder wird zur chronischen Bronchitis.

    In vielen Fällen verläuft die Bronchitis auch in Kombination mit einer Infektion der Luftröhre als so genannte Tracheo-Bronchitis oder zusätzlich mit einer Infektion des Kehlkopfes als so genannte Laryngo-Tracheo-Bronchitis.

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    vor 6 Monaten
  • Hepatitis C

    Hepatitis C

    Als Hepatitis bezeichnet man eine Entzündung der Leber, die durch verschiedene Viren verursacht werden kann. Die Hepatitis C gilt als die stille Infektion. Denn der Virus-Erreger der Hepatitis C (HCV) versteckt sich zunächst hinter unklaren Symptomen wie Müdigkeit und Unwohlsein. Daher ist es oft reiner Zufall, wenn im Rahmen einer Routineuntersuchung oder beim Blutspenden die Diagnose Hepatitis C gestellt wird. Rund 2-26 Wochen nach der Ansteckung über den Blutweg kommt es zu einer akuten Hepatitis C mit Beschwerden wie Durchfall, Appetitlosigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, häufig auch Gelbsucht. Bei 30 Prozent der Betroffenen heilt die Hepatitis C danach ohne bleibende Schäden aus. Bei 70 Prozent wird daraus allerdings eine chronische Hepatitis C. Auch diese verläuft oft unerkannt, so dass viele Menschen gar nicht wissen, dass sie infiziert sind. Unbehandelt sind langfristig Folgeschäden wie Leberzirrhose und Leberzellkrebs möglich.

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    vor 7 Monaten
  • Trockene Augen

    trockene Augen

    Trockene Heizungsluft, Staub, Rauch und Ozon finden unsere Augen einfach „reizend“. Auch Bildschirmarbeit, das Tragen von Kontaktlinsen oder hormonelle Einflüsse führen oft zu trockenen, brennenden, juckenden, geröteten Augen und geschwollenen Lidern. Über 10 Millionen Deutsche leiden unter trockenen Augen. Die Ursachen für trockene Augen sind eine mangelnde Befeuchtung der Augenoberfläche, weil von den Tränendrüsen nicht genug Flüssigkeit produziert wird und/oder die Tränen aufgrund einer veränderten Zusammensetzung zu schnell verdunsten. Dadurch reiben die Lider wie Schmirgelpapier auf der Augenoberfläche und ein äußerst unangenehmes „Sandkorngefühl“ entsteht. Achten Sie darauf, sich bei der Behandlung von trockenen Augen nicht irgendwas aufs Auge drücken zu lassen.

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    vor 7 Monaten
  • Hallux valgus

    Hallux

    Mit der Mode zu gehen bedeutet bei unserem Schuhwerk leider oft die Gesundheit mit Füßen zu treten. Das gilt besonders für Frauen. Denn hohe Absätze und Schuhe mit schmal zulaufenden Spitzen sind die Hauptverursacher des Hallux valgus, der auch Ballenzehe genannt wird. Hierbei kommt es zu einer Vorwölbung des Grundgelenks der Großzehe, was nach einiger Zeit von außen als Ballen sichtbar wird. Außerdem weicht der große Zeh zum Fußaußenrand ab und verdrängt die kleineren Zehen. Der hervortretende Fußballen am Großzehengrundgelenk kann sich schmerzhaft entzünden und anschwellen. Zur Behandlung des Hallux valgus sowie zur Linderung der Schmerzen gibt es zahlreiche konservative Verfahren. In den meisten Fällen kann jedoch nur eine Operation Abhilfe schaffen.

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    vor 9 Monaten
  • Bluthochdruck

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    Er tut nicht weh, man spürt ihn nicht, er bleibt oft jahrelang unentdeckt. Bluthochdruck ist bei vielen Menschen ein verstecktes Leiden, dessen gesundheitliche Folgen unbehandelt sehr gefährlich werden können. Unser Blut fließt mit einem bestimmten Druck durch unsere Blutgefäße und Herzkammern. Dieser Blutdruck wird mit zwei Werten angegeben. Der erste höhere Blutdruck-Wert gibt den Druck beim Zusammenziehen des Herzmuskels an. Das bezeichnet man als systolischer Druck. Damit beurteilt der Arzt die Pumpleistung unseres Herzens. Der zweite, niedrigere Blutdruck-Wert ist der diastolische Druck. Er beschreibt den Druck beim Erschlaffen des Herzmuskels. Das gibt Aufschluss über den Widerstand in den Blutgefäßen, den das Blut überwinden muss, um in den Kreislauf zu gelangen. Gemessen wird der Blutdruck in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Von krankhaftem Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) spricht man, wenn immer wieder stark erhöhte Blutdruck-Werte auftreten und der Blutdruck über mehrere Wochen über 140/90 mmHg liegt. Es gibt eine Reihe von medikamentösen Blutdrucksenkern, mit denen man den Bluthochdruck behandeln kann. Sie können jedoch auch durch die Umstellung Ihres Lebensstils schon eine Menge tun.

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    vor 9 Monaten
  • Mastoiditis

    Mastoiditis

    Die Mastoiditis ist eine bakterielle Entzündung des Warzenfortsatzes (Mastoid) am Schläfenbein. Er ist als knöcherne Verdickung hinter der Ohrmuschel tastbar. Der Warzenfortsatz enthält viele luftgefüllte Hohlräume, die mit Schleimhut ausgekleidet sind und die mit dem Mittelohr in Verbindung stehen. Wird eine akute Mittelohrentzündung nicht ausreichend oder mit den falschen Antibiotika behandelt, kann sie sich weiter ausbreiten und so eine Mastoiditis verursachen. Doch nicht nur zwei bis drei Wochen nach einer Mittelohrentzündung kann eine Mastoiditis entstehen, sie kann auch schon während einer Mittelohrentzündung auftreten.

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    vor 9 Monaten
  • Hämorrhoiden

    Hämorrhoiden

    Kaum zu glauben, aber wahr: Jeder Mensch hat Hämorrhoiden und braucht sie auch. Denn Hämorrhoiden sind knotenförmige Erweiterungen der Blutgefäßpolster, die den Schließmuskel unseres Afters versorgen. Auch die Hämorrhoiden selbst bestehen aus gut durchblutetem Gewebe. Sie wirken als Schwellkörper wie eine Manschette, die zusammen mit dem Schließmuskel unseren After abdichten. Normalerweise spüren wir die Hämorrhoiden nicht. Sie machen sich erst bemerkbar, wenn sich die arteriellen Gefäßgeflechte im Schwellkörper krampfaderartig erweitern und wenn Gewebe wulstartig aus dem After hervortritt. Es kommt zu Jucken und Brennen, später kommen ein Fremdkörpergefühl und Schmerzen sowie Blutungen beim Stuhlgang hinzu. Nun ist es wichtig, das Problem nicht auszusitzen, sondern gezielt zu behandeln.

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    vor 10 Monaten
  • Sodbrennen

    Sodbrennen

    Wenn wir es bei den Leckereien der Grillfete, bei der Sahnetorte der Geburtstagsfeier oder beim Festtagsbraten mal wieder übertrieben haben, dann rächt sich das häufig mit Magendrücken und saurem Aufstoßen. Fast jeder dritte Erwachsene leidet regelmäßig an Sodbrennen. Das unangenehme brennende Gefühl hinter dem Brustbein entsteht, wenn Säure aus dem Magen in die Speiseröhre aufsteigt. Dieser Säurerückfluss wird als Reflux bezeichnet. Reflux entsteht, wenn der Verschlussmuskel am unteren Ende der Speiseröhre sie nicht mehr richtig zum Mageneingang abdichtet. Da regelmäßiges Sodbrennen zu einer chronischen Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut (Ösophagitis) führen kann, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen, wenn Sie länger als zwei Wochen unter Sodbrennen leiden.

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    vor 11 Monaten
  • Karpaltunnelsyndrom

    Karpaltunnelsyndrom

    Wenn Ihnen eine Hand nachts einschläft oder Sie morgens mit steifen Fingern aufwachen, dann sind das häufig die ersten Anzeichen des sogenannten Karpaltunnelsyndroms (KTS). Hierbei handelt es sich um eine Einengung des Mittelhandnervs im Karpaltunnel. Das ist eine tunnelartige Röhre, die sich im Bereich der Handwurzel befindet und durch die der Mittelhandnerv mit den Beugesehnen der Finger verläuft. Kommt es durch falsche, einseitige Belastung oder als Folge eines Bruchs oder eines Tumors zu einer Schädigung des Mittelhandnervs sind Gefühlsstörungen des Daumens, des Zeige- und des Mittelfingers, sowie eine Rückbildung der Muskulatur am Handballen die Folge. Das Karpaltunnelsyndrom tritt zumeist an der stärker belasteten Hand auf, kann aber auch beide Hände betreffen. Frauen erkranken etwa dreimal häufiger als Männer am Karpaltunnelsyndrom.

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    vor 11 Monaten
  • Herzrhythmusstörungen

    Herzrhythmusstoerungen

    Wenn das Herz rast, stolpert und stockt, dann bemerken wir das nicht unbedingt. Oft vergehen Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) nach kurzer Zeit wieder. Wenn die unregelmäßige Abfolge des Herzschlages jedoch dauerhaft auftritt, dann ist es höchste Zeit, die Ursache ausfindig zu machen und diese zu beheben. Herzrhythmusstörungen können durch Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion oder Schilddrüsenunterfunktion organisch bedingt sein, aber auch durch äußere Faktoren ausgelöst werden. Zu diesen zählen Fieber, Sport, starkem Stress, positiver oder negativer Erregung oder eine Reaktion auf Medikamente, Alkohol und Koffein. Unser Herz schlägt im Ruhezustand etwa 60- bis 80-mal pro Minute. Gerät es aus dem Takt, können Beschwerden wie Schwindel, Ohnmacht, Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle oder Brustschmerzen auftreten. Die Therapie von Herzrhythmusstörungen ist medikamentös, aber auch durch elektrische Impulsgeber wie Herzschrittmacher möglich.

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    vor 11 Monaten
  • Achillessehnenentzündung

     Achillessehnenentzündung

    Sie ist die stärkste Sehne unseres Körpers und wurde nach dem griechischen Sagenhelden Achilles benannt, der nur an der Ferse verwundbar war. Die Achillessehne verbindet das Fersenbein (Calcaneus) mit dem Wadenmuskel. Mit ihrer Hilfe wird die Ferse beim Abrollen vom Boden gehoben. Die Achillessehne überträgt gemeinsam mit dem Sprunggelenk die beim Laufen entstehenden Zugkräfte von der Wadenmuskulatur auf die Ferse und ist dabei tagtäglich hohen Belastungen ausgesetzt. Bei Überbeanspruchung kommt es zu Teilrissen im Gewebe, die Entzündungsreaktionen auslösen. Die Achillessehnenentzündung wird auch als Achillotendinitis bezeichnet.

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    vor 12 Monaten
  • Schilddrüsenunterfunktion

    Schilddrüsenunterfunktion

    Bei Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) produziert die Schilddrüse wenig oder keine der Schilddrüsenhormone Tetrajodthyronin (Thyroxin, T4) und Trijodthyronin (T3). Der Stoffwechsel verlangsamt sich, es kommt zum Abfall der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Manchmal bildet sich im Verlauf der Hypothyreose ein Kropf aus. Oft bleibt die Schilddrüsenunterfunktion jedoch aufgrund der unklaren Symptomatik lange Zeit unerkannt oder wird gar falsch behandelt. Frauen leiden statistisch gesehen fast 10-mal häufiger unter einer Schilddrüsenunterfunktion als Männer. Die Schilddrüsenunterfunktion kann vererbt sein oder erworben als Folge einer Schilddrüsenerkrankung. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, eine Hypothyreose zu bekommen.

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    vor 12 Monaten
  • Bipolare Störung

    Bipolare Störung

    Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Diese Stimmungsschwankungen kennt wohl jeder von uns. Doch tritt das Wechselbad der Gefühle dauerhaft und auch ohne erkennbaren Grund auf, so liegt eine Erkrankung vor, die als Bipolar, Bipolare Störung, Bipolare affektive Störung oder manisch-depressive Erkrankung bezeichnet wird. Die bipolare Störung verläuft in Phasen (Episoden). Phasen der Manie wechseln sich mit Phasen der Depression ab. Die Manie äußert sich durch Überdrehtheit, Rededrang, Reizbarkeit, Selbstüberschätzung, keinerlei Bedürfnis nach Schlaf und übersteigerte Arbeitswut. Phasen der Depression zeigen sich durch tiefe Traurigkeit, Schlafstörungen, verminderten Antrieb, Verkriechen in den eigenen vier Wänden und Meiden sämtlicher sozialer Kontakte. Bei der Behandlung der Bipolaren Störung setzt man auf die Kombination von Medikamenten und Psychotherapie.

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    vor 12 Monaten
  • BWS-Syndrom

    BWS

    Drückende, dumpfe Schmerzen, die von der Brustwirbelsäule ausgehen oder den Bereich der Brustwirbelsäure betreffen, werden unter dem Begriff BWS oder BWS-Syndrom zusammengefasst. Die Ursachen für die BWS Schmerzzustände können Abnutzungserscheinungen, Störungen der gelenkigen Wirbelverbindungen, angeborene Missbildungen, Skeletterkrankungen, traumatische Verletzungen oder auch entzündliche Erkrankungen sein. Meistens ist eine ambulante Schmerztherapie mit Medikamenten und Rückentraining ausreichend, manchmal ist jedoch auch der Aufenthalt in einer Schmerzklinik nötig.

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    vor 12 Monaten
  • Epilepsie

    Epilepsie

    Der ganze Körper sackt urplötzlich in sich zusammen, schlägt auf dem Boden auf und beginnt unkontrolliert zu zucken. Schaum tritt aus dem Mund aus, die Augen sind offen, starr und verdreht. So schnell wie diese Szene begann, so plötzlich endet sie. Ein epileptischer Anfall dauert nur wenige Minuten ¬und nicht immer gestaltet er sich so dramatisch. Bei Epilepsie kommt es durch vorübergehende elektrische Fehlimpulse der Nervenzellen im Gehirn zu nicht kontrollierbaren Zuckungen am ganzen Körper, zu unwillkürlichen Bewegungsabläufen der Hände oder zu Dämmerzuständen.

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    vor 12 Monaten
  • Dermatitis

    Dermatitis

    Unter dem Begriff Dermatitis werden entzündliche Reaktionen unserer Haut zusammengefasst. Sie alle betreffen die obere Hautschicht (Lederhaut) und werden durch chemische, mikrobielle, parasitäre oder mechanische Reize ausgelöst. Die Heilungschancen einer Dermatitis richten sich nach Art und Ausmaß der Erkrankung. Für die meisten Fälle der Dermatitis ist die Prognose allerdings recht gut.

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    vor mehr als einem Jahr
  • Hyperhidrose

    Hyperhidrose

    Die Hände sind ständig feucht, die Socken kleben an den Schuhen, die dunklen Flecken auf der Kleidung unter den Achselhöhlen versetzen uns in Panik. Übermäßiges Schwitzen ist mehr als ein kosmetisches Problem. Viele Betroffene trauen sich gar nicht mehr unter die Leute aus Angst, dass sie ihr Schwitzen nicht unter Kontrolle haben. Übermäßiges Schwitzen ist eine Krankheit, die Hyperhidrose oder Hyperhidrosis heißt.

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    vor mehr als einem Jahr
  • Insektenstiche

    Insektenstiche

    Sie umschwirren die leckeren Speise-Eiskugeln, sie sitzen auf der Obsttorte oder am Gläserrand, sie stören mit feinem Sirren unsere Nachtruhe: Insekten können ganz schön lästig sein. Vor allem, wenn sie unsere Haut mit Stichen plagen und Schwellungen, Rötungen und Juckreiz die Folge sind. Gefährlich sind die durch einen Insektenstich ausgelöste allergische Reaktionen (Atemnot, Kreislaufzusammenbruch). Doch nicht jeder summende und brummende Plagegeist ist automatisch auch gefährlich. Vorausgesetzt, Sie beachten schon im Vorfeld einige Regeln….

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    vor mehr als einem Jahr
  • Schizophrenie

    Schizophrenie

    Als Schizophrenie bezeichnet man eine Bewusstseinsspaltung ohne organische Ursachen. Sie betrifft Störungen in Gedächtnis, Denken sowie der Wahrnehmung der eigenen Person, der Umwelt und der Realität. Die Symptome der Schizophrenie sind bei jedem Menschen individuell verschieden. Fast immer jedoch treten Halluzinationen und Wahnvorstellungen auf. Schizophrenie verläuft meistens in Schüben, unterbrochen von Phasen mit völlig normalem Verhalten. Mit einer individuell abgestimmten medikamentösen und psychotherapeutischen Therapie können Menschen mit Schizophrenie ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen.

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    vor mehr als einem Jahr
  • Borreliose

    Was_ist_Borreliose

    Nicht nur FSME ist eine durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Über die kleinen Blutsauger können wir uns auch mit Borreliose infizieren. Überträger sind hier Bakterien der Gruppe Borrelia, die über den Speichel der Zecke in unsere Haut und Blutbahn gelangen. Das Krankheitsbild der Borreliose ist sehr vielfältig, denn die nach Symptome wie Fieber, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Sehstörungen oder Herzrasen passen auch auf andere Krankheiten. Das macht die korrekte Diagnose der Borreliose nicht gerade einfach. Vor allem dann nicht, wenn der Zeckenbiss völlig unbemerkt geblieben ist und die charakteristische Wanderröte auf der Haut ausbleibt. Wird unser Immunsystem mit den Erregern nicht fertig, können sie sich über den Blutweg immer weiter im Körper ausbreiten, Muskeln und Gelenke, schlimmstenfalls Gehirn und Rückenmark befallen. Dieser Infektionsweg kann sich über Wochen und Monate hinziehen und eine Therapie sehr schwierig machen. Wird die Borreliose hingegen rechtzeitig mit Antibiotika behandelt, sind die Heilungschancen gut. Eine einmal überstandene Borreliose verschafft allerdings keine bleibende Immunität gegen die Erreger, weitere Infektionen sind jederzeit möglich. Auch gibt es im Gegensatz zu FSME keine Impfung gegen Borreliose.

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    vor mehr als einem Jahr
  • FSME

    FSME

    Alle Jahre wieder das gleiche Problem: Wenn uns die ersten warmen Sonnenstrahlen nach draußen locken, warten im Unterholz schon die Blutsauger. Zecken sind nicht nur lästig, sondern teilweise auch gefährlich, denn sie können Infektionskrankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine Viruserkrankung, die die Hirnhäute und das Hirngewebe befällt. Nach Ausbruch der Erkrankung ist die Therapie der FSME sehr schwierig, denn es können nur die Symptome bekämpft werden, nicht aber die Erreger. Besonders ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, die in Zecken-Risikogebieten leben oder dorthin reisen, sollten daher auf einen ausreichenden Zeckenschutz achten und sich nach Rücksprache mit dem behandelten Arzt gegen FSME impfen lassen.

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    vor mehr als einem Jahr
  • Endometriose

    Endometriose

    Die Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen. Bei der Endometriose wächst Gewebe der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Uterus) an anderen Stellen im Körper. Dieses sogenannte versprengte Gewebe ist dem hormonellen Zyklus unterworfen. Im Rahmen der Monatsblutung kommt es häufig zu starken Schmerzen, da das Blut nicht abfließen kann und sich Entzündungsherde bilden. Kommt es zu Verwachsungen der Gewebsinseln kann sich bei Endometriose eine chronische Schmerzsymptomatik einstellen. Schlimmstenfalls kann Unfruchtbarkeit die Folge sein. Wird das verstreute Gewebe chirurgisch entfernt, verschwinden die Beschwerden in der Regel wieder. Kann die Endometriose nicht operativ behandelt werden, ist eine hormonelle Therapie eine Alternative.

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    vor mehr als einem Jahr
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