Leberschädigung bei VALDOXAN

Nebenwirkung Leberschädigung bei Medikament VALDOXAN

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Wir haben 1 Patienten Bericht zu Leberschädigung bei VALDOXAN.

Prozentualer Anteil 0%100%
Durchschnittliche Größe in cm0185
Durchschnittliches Gewicht in kg075
Durchschnittliches Alter in Jahren039
Durchschnittlicher BMIin kg/m20,0021,91

VALDOXAN wurde von Patienten, die Leberschädigung als Nebenwirkung hatten folgendermaßen bewertet:

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

VALDOXAN wurde bisher von 1 sanego-Benutzer, wo Leberschädigung auftrat, mit durchschnittlich 2,4 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Erfahrungsberichte über Leberschädigung bei VALDOXAN:

 

VALDOXAN für Depression mit Leberschädigung

Valdoxan hat potentiell tödliche Nebenwirkung Es hat bei mir einen schweren medikamenteninduzierten Leberschaden hervorgerufen. Obwohl die Leberwerte, wenn auch sehr unregelmäßig, untersucht wurden und ich eine sehr gute körperliche Gesamtkonstitution hatte, keine Vorerkrankung, keine weitere Medis einnahm. Am meisten ärgert mich das Verhalten der Ärzte, die offensichtlich wieder einer Werbekampagne der Pharmaindustrie erlegen sind. Ich hatte große Bedenken bzgl. Langzeitschäden bei dauerhafter Einnahme. Mir wurde gesagt, dass "Antidepressiva zu den best erforschten Medikamenten zählen" … "Langzeitstudien zeigten, dass Valdoxan besonders gut verträglich sei"?! Tatsächlich wurden nur wenige Wochen andauernde Studien (allesamt vom Hersteller) durchgeführt, die aufgrund der anscheinend katastrophalen Resultate bis heute weitestgehend unveröffentlicht blieben. Der 1. Zulassungsversuch schlug fehl. Studien wurden nachweislich fehlerhaft durchgeführt, wichtige Untersuchen dabei unterlassen oder erst nach Markteinführung vorgenommen. Erst nachdem der Hersteller mehrere...

valdoxan bei Depression

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
valdoxanDepression2 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Valdoxan hat potentiell tödliche Nebenwirkung

Es hat bei mir einen schweren medikamenteninduzierten Leberschaden hervorgerufen. Obwohl die Leberwerte, wenn auch sehr unregelmäßig, untersucht wurden und ich eine sehr gute körperliche Gesamtkonstitution hatte, keine Vorerkrankung, keine weitere Medis einnahm.

Am meisten ärgert mich das Verhalten der Ärzte, die offensichtlich wieder einer Werbekampagne der Pharmaindustrie erlegen sind. Ich hatte große Bedenken bzgl. Langzeitschäden bei dauerhafter Einnahme. Mir wurde gesagt, dass "Antidepressiva zu den best erforschten Medikamenten zählen" … "Langzeitstudien zeigten, dass Valdoxan besonders gut verträglich sei"?!

Tatsächlich wurden nur wenige Wochen andauernde Studien (allesamt vom Hersteller) durchgeführt, die aufgrund der anscheinend katastrophalen Resultate bis heute weitestgehend unveröffentlicht blieben. Der 1. Zulassungsversuch schlug fehl. Studien wurden nachweislich fehlerhaft durchgeführt, wichtige Untersuchen dabei unterlassen oder erst nach Markteinführung vorgenommen. Erst nachdem der Hersteller mehrere Mitglieder der Zulassungsbehörde "geschmiert" hatte, erfolgte 2009 die EU-Zulassung (gezahlte Summen und Klarnamen sind im Web zugänglich). Die US-Zulassung ist endgültig gescheitert.

Belege/Quellen:

"Die Nutzen-Schaden-Bilanz ist negativ: Dem unzureichend belegten Nutzen, der zudem laut EMEA von marginaler klinischer Relevanz ist, stehen potenziell irreversible Leberschäden gegenüber. Die Zulassung ist für uns nicht nachvollziehbar. Wir sehen für Agomelatin keine Indikation." (Arznei-Telegramm 5/2009)

"Valdoxan ist als gering wirksames Reservemittel einzustufen, mithin als Antidepressivum der allerletzten Wahl. Der von der Firma Servier behauptete Wirkmechanismus erweist sich als Marketinggag: In "therapeutischer" Dosierung hat der schwache 5HT2C-Antagonismus von Agomelatin keinen klinischen Effekt." (AKdÄ 10/2010)

"Es liegt ein Bericht über einen schweren Leberschaden nach Agomelatin-Einnahme vor (Transaminasen > 3 x ULN, Bilirubin > 10 mg/dl). Dies ist ein Hy's Law-Fall mit einer geschätzten fallbezogenen Letalität von 10 - 50%. Wie wir schon bei Zulassung von VALDOXAN warnten, ist nun ernsthaft mit Todesfällen durch das Medikament zu rechnen." (ADFD, 5/2011)

"Novartis verzichtete auf neue Tests mit der in Europa zugelassenen 25/50mg-Dosis, die angesichts der Daten keine Chance auf eine US-Zulassung hat. Eine Studie zeigte die signifikante Unterlegenheit von Agomelatin gegenüber dem SSRI Paroxetin und hinsichtlich der Remission sogar eine signifikante Unterlegenheit im Vergleich zu Placebo. Die Langzeitstudie demonstrierte, wie zuvor schon die erste Servier-Langzeitstudie in Europa, die Gleichwertigkeit von Placebo und Agomelatin bei der Verhütung depressiver Rückfälle. In allen US-Studien traten unter Agomelatin teils extreme Leberwertsteigerungen nochmals wesentlich häufiger auf als in den EU-Studien, so dass die Frage aufkam, ob die Leberwerte in den früheren Untersuchungen der Firma Servier überhaupt korrekt erfasst wurden." (ADFD)




Schwere Schadwirkungen

Agomelatin ist leberschädlich: Anstieg der Leberwerte auf mehr als das Dreifache der oberen Norm ist eine häufige Nebenwirkung. Zytolytische Hepatitis (ein typischer arzneimittelbedingter Leberschaden) wurde beobachtet, obwohl die Gesamtzahl der mit Agomelatin behandelten Patienten in den Studien noch unter 4000 lag und nur wenige Teilnehmer die Einnahme über längere Zeiträume fortsetzten. Das CHMP macht regelmäßige Leberwertkontrollen zur Auflage für die Zulassung - eine schwere Hypothek für ein schwach wirksames Medikament. Ein Pharmakovigilanzprogramm soll zur Überwachung der Anwendungssicherheit von Agomelatin dienen; die Testung auf schwere Schadwirkungen erfolgt also nach der Markteinführung. Bei Massenanwendung von Agomelatin ist mit zahlreichen Fällen von Leberschäden bis hin zu Todesfällen zu rechnen, da generell bei lebertoxischen Medikamentenwirkungen einige Fälle fulminant verlaufen.


Zusammenfassung

Die derzeitige Datenlage wäre prinzipiell ausreichend, um die antidepressive Wirkstärke und damit den möglichen klinischen Nutzen von Agomelatin zu bestimmen. Der geradezu klandestine Umgang mit den reichlich vorhandenen Negativdaten und die Überrepräsentation selektierter Positivresultate durch die Herstellerfirma, deren Prüfärzte und sogar die EMEA verhindert eine definitive Beurteilung. Bei wohlmeinender Interpretation liegt der Effekt leicht niedriger als bei SSRI/SNRI, im worst case unterscheidet sich Agomelatin in der Praxis nicht merklich von Placebo. Insgesamt passen die verfügbaren Daten zum Profil eines schwach sedierenden Wirkstoffs ohne bedeutenden antidepressiven Effekt.


Bewertung

Negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis. Trotz der geringen Zahl bisher behandelter Patienten (weniger als 4000, meist in Kurzzeitstudien) liegen bereits klare Daten zu schweren, gesundheits- oder gar lebensgefährlichen Schadwirkungen vor.

Eingetragen am  als Datensatz 45213
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

valdoxan
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Agomelatin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1981 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):185 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):75
Geschlecht:männlich

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