Ivemend

Ivemend Patienteninformation

IVEMEND enthält als Wirkstoff Fosaprepitant, das in Ihrem Körper zu Aprepitant umgewandelird. Er gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als „Neurokinin-1(NK1)- Rezeptorantagonisten“ bezeichnet wird. Im Gehirn gibt es einen speziellen Bereich, der Übelkeit unrbrechen kontrolliert. IVEMEND wirkt über die Blockierung von Signalen an diesen Bereich, wodurch Übelkeit und Erbrechen vermindert...

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In Ivemend kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Fosaprepitant

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Was ist IVEMEND und wofür wird es angewendet?
IVEMEND enthält als Wirkstoff Fosaprepitant, das in Ihrem Körper zu Aprepitant umgewandelird. Er gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als „Neurokinin-1(NK1)- Rezeptorantagonisten“ bezeichnet wird. Im Gehirn gibt es einen speziellen Bereich, der Übelkeit unrbrechen kontrolliert. IVEMEND wirkt über die Blockierung von Signalen an diesen Bereich,
wodurch Übelkeit und Erbrechen vermindert werden. IVEMEND wird bei Erwachsenen,
Jugendlichen und Kindern ab 6 Monatenzusammen mit anderen Arzneimitteln zur Vorbeugunon Übelkeit und Erbrechen als Folge einer Chemotherapie (Krebsbehandlung) die starke odeoderate Übelkeit und Erbrechen auslösen kann,angewendet.

Was sollten Sie vor der Anwendung von IVEMEND beachten?

IVEMEND darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Fosaprepitant, Aprepitant oder gegen Polysorbat 80 oder einen der ibschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- zusammen mit Arzneimitteln, die Pimozid (zur Behandlung bestimmter psychischerkrankungen), Terfenadin und Astemizol (zur Behandlung von Heuschnupfen und anderellergien) oder Cisaprid (zur Behandlung von Verdauungsstörungen) enthalten. Informiereie Ihren Arzt, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen, da die Behandlung vor Beginn denwendung von IVEMEND geändert werden muss.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor SiVEMEND anwenden.
Teilen Sie Ihrem Arzt vor der Behandlung mit diesem Arzneimittel mit, ob Sie eine Lebererkrankunaben, denn die Leber ist für den Abbau dieses Arzneimittels im Körper wichtig. Daher muss Ihr Arzegebenenfalls den Zustand Ihrer Leber überwachen.

Kinder und Jugendliche
IVEMEND darf Kindern unter 6 Monaten oder mit einem Körpergewicht unter 6 kg nicht gegebeerden, da das Arzneimittel in dieser Patientengruppe nicht untersucht wurde.

Anwendung von IVEMEND zusammen mit anderen Arzneimitteln
IVEMEND kann Auswirkungen auf andere Arzneimittel sowohl während als auch nach deehandlung mit IVEMEND haben. Einige Arzneimittel dürfen nicht zusammen mit IVEMENingenommen werden (wie Pimozid, Terfenadin, Astemizol und Cisaprid) oder es ist einosisanpassung notwendig (siehe auch unter „IVEMEND darf nicht angewendet werden“).
Die Wirkungen von IVEMEND oder anderen Arzneimitteln können beeinflusst werden, wenn SiVEMEND zusammen mit z. B. den folgenden unten aufgeführten Arzneimitteln anwenden. Bittprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:
- Arzneimittel zur Empfängnisverhütung einschließlich der „Pille“, Hautpflastern, Implantatend bestimmten hormonabgebenden „Spiralen“ (IUDs), diese wirken möglicherweise nichusreichend, wenn sie zusammen mit IVEMEND angewendet werden. Während deehandlung mit IVEMEND und bis zu 2 Monate im Anschluss an die Behandlung miVEMEND sollte eine andere oder zusätzliche nicht hormonale Verhütungsmethode verwendeerden.
- Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus, Everolimus (sog. Immunsuppressiva, Arzneimittel zunterdrückung des Immunsystems),
- Alfentanil, Fentanyl (Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen),
- Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen),
- Irinotecan, Etoposid, Vinorelbin, Ifosfamid (Arzneimittel zur Behandlung vorebserkrankungen),
- Arzneimittel, die Mutterkornalkaloid-Abkömmlinge enthalten, wie Ergotamin unihydroergotamin (zur Behandlung von Migräne),
- Warfarin, Acenocoumarol (Blutverdünner; Bluttests können erforderlich sein),
- Rifampicin, Clarithromycin, Telithromycin (Antibiotika zur Behandlung von Infektionen),
- Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen),
- Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und Epilepsie),
- Midazolam, Triazolam, Phenobarbital (Arzneimittel zur Beruhigung oder zum Schlafen),
- Johanniskraut (pflanzliches Präparat zur Behandlung von Depressionen),
- Proteaseinhibitoren (Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen),
- Ketoconazol, ausgenommen Shampoo (wird zur Behandlung des sogenannten Cushing- Syndroms angewendet, wenn der Körper zu viel Cortisol produziert),
- Itraconazol, Voriconazol, Posaconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen),
- Nefazodon (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen),
- Diltiazem (ein Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck),
- Kortison-Präparate (wie Dexamethason),
- Arzneimittel zur Behandlung von Angstzuständen (wie Alprazolam),
- Tolbutamid (ein Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit).
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimitteingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich uflanzliche Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit
Dieses Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, außer es isindeutig erforderlich. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Ihnen dieserzneimittel gegeben wird.
Zu Informationen hinsichtlich Schwangerschaftsverhütung sieheunter „Anwendung von IVEMENusammen mit anderen Arzneimitteln“.
Es ist nicht bekannt, ob IVEMEND in die Muttermilch übergeht; Stillen wird deshalb während deehandlung mit diesem Arzneimittel nicht empfohlen. Es ist wichtig Ihren Arzt vor der Behandlunit diesem Arzneimittel zu informieren, wenn Sie stillen oder stillen möchten.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Es sollte in Betracht gezogen werden, dass nach der Anwendung von IVEMEND einigen Menschechwindlig wird oder sie schläfrig werden. Wenn Ihnen nach der Anwendung von diesem Arzneimittechwindlig wird oder Sie schläfrig werden, vermeiden Sie es zu fahren oder Maschinen zu bedienen
(siehe „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

IVEMEND enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d. h. es isahezu „natriumfrei“.

Wie ist IVEMEND anzuwenden?
Die empfohlene Dosis von IVEMEND bei Erwachsenen (ab 18 Jahren) ist 150 mg Fosaprepitant aag 1 (Tag der Chemotherapie).
Bei Kindern und Jugendlichen (im Alter von 6 Monaten bis 17 Jahren) richtet sich die empfohlenosis von IVEMEND nach dem Alter und dem Gewicht des Patienten. Abhängig von dehemotherapie gibt es zwei Möglichkeiten, wie IVEMEND gegeben werden kann:
IVEMEND wird nur an Tag 1 (eintägige Chemotherapie) gegebeVEMEND wird an Tag 1, 2 und 3 (ein- oder mehrtägige Chemotherapie) gegebe An Tag 2 und 3 kann anstelle von IVEMEND auch Aprepitant zum Einnehmeerordnet werden.
Das Pulver wird vor der Anwendung aufgelöst und verdünnt. Die Infusionslösung wird über einntravenöse Infusion (Tropfinfusion) bei Erwachsenen 30 Minuten oder bei Kindern und Jugendliche0 – 90 Minuten vor Beginn der Chemotherapie von medizinischem Fachpersonal, wie einem Arzder Pflegepersonal, gegeben. Ihr Arzt kann Ihnen weitere Arzneimittel zur Vorbeugung von Übelkeind Erbrechen verschreiben. Dazu gehören ein Kortikosteroid (wie Dexamethason) und ein „5-HT3- Antagonist“ (wie Ondansetron). Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nichicher sind.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedeuftreten müssen.

Beenden Sie die Anwendung von IVEMEND und konsultieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, die schwerwiegend sein können und dinter Umständen dringend ärztlich behandelt werden müssen:
- Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz, Atemnot oder Schluckbeschwerden, oder einechwerwiegenden Blutdruckabfall (Häufigkeit nicht bekannt, kann auf Grundlage deorhandenen Daten nicht abgeschätzt werden); dies sind Anzeichen einer schwerwiegendellergischen Reaktion.
- Reaktionen an oder in der Nähe der Infusionsstelle („Infusion Site Reactions“ – ISRs). Dichwersten ISRs sind bei bestimmten Chemotherapeutika aufgetreten, die auf Ihrer Haurennen oder Bläschen bilden können (gewebsschädigende Arzneimittel, sog. „Vesikantien“)
und zu Nebenwirkungen wie Schmerzen, Schwellungen oder Rötung führen können. Beinigen Patienten, die diese Art von Chemotherapeutika erhalten haben, kam es zum Absterbeon Hautgewebe („Nekrose“).
Andere Nebenwirkungen, über die berichtet wurde, sind nachfolgend aufgelistet.

Häufig auftretende Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) sind:
- Verstopfung, Verdauungsbeschwerden,
- Kopfschmerzen,
- Müdigkeit,
- Appetitverlust,
- Schluckauf,
- erhöhte Mengen von Leberenzymen in Ihrem Blut.

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
sind:

- Schwindel, Schläfrigkeit,
- Akne, Ausschlag,
- Angstgefühl,
- Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen, saures Aufstoßen, Bauchschmerzen, trockener Mund,
Blähungen,
- vermehrt Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen,
- Schwäche, allgemeines Unwohlsein,
- Gesichts-/Hautrötung, Hitzewallungen,
- schneller oder unregelmäßiger Herzschlag, erhöhter Blutdruck,
- Fieber mit erhöhtem Infektionsrisiko, verminderte Anzahl roter Blutkörperchen,
- Schmerzen an der Infusionsstelle, Rötung an der Infusionsstelle, Juckreiz an der Infusionsstelle,
Venenentzündung an der Infusionsstelle.

Selten auftretende Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) sind:
- Konzentrationsstörung, Energielosigkeit, Geschmacksstörungen,
- Lichtempfindlichkeit, übermäßiges Schwitzen, ölige Haut, wunde Haut, juckender Ausschlag,
Stevens-Johnson-Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse (seltene schwere Hautreaktion),
- Euphorie (Hochgefühl), Desorientiertheit,
- bakterielle Infektion, Pilzinfektion,
- schwere Verstopfung, Zwölffingerdarmgeschwür, Entzündung des Dünn- und Dickdarms,
wunder Mund, Oberbauchbeschwerden,
- häufiges Wasserlassen, übermäßiges Wasserlassen, Zucker oder Blut im Urin,
- Beschwerden im Brustkorb, Schwellungen, Gangunsicherheit,
- Husten, Schleim aus der Nase im Hals, Halsreizung, Niesen, Halsschmerzen,
- Augenausfluss und Juckreiz,
- Ohrgeräusche,
- Muskelspasmen, Muskelschwäche,
- übermäßiger Durst,
- verlangsamter Herzschlag, Herzkreislauferkrankungen,
- verminderte Anzahl weißer Blutzellen, niedrige Natrium-Werte im Blut, Gewichtsabnahme,
- Verhärtung der Infusionsstelle.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder daedizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilagngegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationaleldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehnformationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist IVEMEND aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ und deurchstechflasche nach „Verwendbar bis“, „Verw. bis“ oder „EXP“ angegebenen Verfalldatum nichehr verwenden. Die ersten beiden Ziffern bezeichnen den Monat; die nächsten vier Zifferezeichnen das Jahr. Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C).
Die gelöste und verdünnte Lösung ist 24 Stunden bei 25 °C stabil.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wias Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schuter Umwelt bei.
Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: November 2021

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Ivemend folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Müdigkeit

Verstopfung

Verdauungsbeschwerden

Appetitverlust

Schluckauf

erhöhte Mengen von Leberenzymen im Blut

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Schwindel

erhöhter Blutdruck

Blähungen

trockener Mund

Übelkeit

Erbrechen

allgemeines Unwohlsein

Schläfrigkeit

Schwäche

Bauchschmerzen

unregelmäßiger Herzschlag

Ausschlag

Angstgefühl

schneller Herzschlag

Aufstoßen

Hautrötung

Hitzewallungen

Akne

Brennen beim Wasserlassen

Schmerzen beim Wasserlassen

saures Aufstoßen

Gesichtsrötung

Fieber mit erhöhtem Infektionsrisiko

verminderte Anzahl roter Blutkörperchen

Schmerzen an der Infusionsstelle

Rötung an der Infusionsstelle

Juckreiz an der Infusionsstelle

Venenentzündung an der Infusionsstelle

Selten  (0,01 - 0,1%)

Ohrgeräusche

toxische epidermale Nekrolyse

Husten

Muskelschwäche

StevensJohnson-Syndrom

Juckreiz

Beschwerden im Brustkorb

Blut im Urin

Konzentrationsstörung

Energielosigkeit

Geschmacksstörungen

Lichtempfindlichkeit

übermäßiges Schwitzen

ölige Haut

wunde Haut

juckender Ausschlag

Euphorie

Desorientiertheit

bakterielle Infektion

Pilzinfektion

schwere Verstopfung

Zwölffingerdarmgeschwür

Entzündung des Dünndarms

Entzündung des Dickdarms

wunder Mund

Oberbauchbeschwerden

häufiges Wasserlassen

übermäßiges Wasserlassen

Zucker im Urin

Schwellungen

Gangunsicherheit

Schleim aus der Nase im Hals

Halsreizung

Niesen

Halsschmerzen

Augenausfluss

Muskelspasmen

übermäßiger Durst

verlangsamter Herzschlag

Herzkreislauferkrankungen

verminderte Anzahl weißer Blutzellen

niedrige Natriumwerte im Blut

Gewichtsabnahme

Verhärtung der Infusionsstelle

Nicht bekannt

Hautausschlag

Schluckbeschwerden

Atemnot

Nesselsucht

Juckreiz

Allergische Reaktion

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