Temozolomide Sandoz

Temozolomide Sandoz Patienteninformation

Temozolomid Sandoz enthält einen Wirkstoff namens Temozolomid. Dieser Wirkstoff dient zur Behandlung von Krebs. Temozolomid Sandoz wird zur Behandlung spezieller Arten von Hirntumoren verwendet: - bei Erwachsenen mit erstmalig diagnostiziertem Glioblastoma multiforme. Temozolomid Sandoz wird zunächst zusammen mit einer Strahlentherapie (Begleittherapie-Phase der Behandlung) und danach...

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In Temozolomide Sandoz kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Temozolomid

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Temozolomide Sandoz Patienteninformationen

Was ist Temozolomid Sandoz und wofür wird es angewendet?

Temozolomid Sandoz enthält einen Wirkstoff namens Temozolomid. Dieser Wirkstoff dient zur Behandlung von Krebs.

Temozolomid Sandoz wird zur Behandlung spezieller Arten von Hirntumoren verwendet:
- bei Erwachsenen mit erstmalig diagnostiziertem Glioblastoma multiforme. Temozolomid Sandoz wird zunächst zusammen mit einer Strahlentherapie (Begleittherapie-Phase der Behandlung) und danach alleine (Monotherapie-Phase der Behandlung) verwendet.
- bei Kindern ab 3 Jahren und Erwachsenen mit malignem Gliom, wie z.B. Glioblastoma multiforme oder anaplastisches Astrozytom. Temozolomid Sandoz wird bei diesen Tumoren verwendet, wenn sie nach Standardtherapie wiederkehren oder sich verschlimmern.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Temozolomid Sandoz beachten?


Temozolomid Sandoz darf nicht eingenommen werden

- wenn Sie allergisch gegen Temozolomid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie jemals eine Überempfindlichkeitsreaktion gegenüber Dacarbazin (ein Arzneimittel gegen Krebs, bisweilen DTIC genannt) hatten. Anzeichen einer allergischen Reaktion beinhalten Juckreiz, Kurzatmigkeit oder Keuchen, ein Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals.
- wenn bestimmte Blutzellen stark vermindert sind (Myelosuppression), wie z. B. die Zahl der weißen Blutkörperchen oder die Zahl der Blutplättchen. Diese Blutzellen sind wichtig für die Bekämpfung von Infektionen und die ausreichende Blutgerinnung. Ihr Arzt wird daher Ihr Blut untersuchen, um sicherzustellen, dass Sie genug dieser Zellen haben, bevor Sie die Behandlung beginnen


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen


Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Temozolomid Sandoz einnehmen.


- da Sie eng auf die Entwicklung einer schweren Form der Infektion des Brustraums, genannt
Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie (PCP), untersucht werden sollten. Wenn Sie ein neu diagnostizierter Patient (Glioblastoma multiforme) sind, können Sie Temozolomid Sandoz für 42 Tage in Kombination mit Strahlentherapie erhalten. In diesem Fall wird Ihr Arzt Ihnen auch ein Arzneimittel verschreiben, welches diese Form der Lungenentzündung (PCP) verhindern soll.
- wenn Sie jemals eine Hepatitis-B-Infektion gehabt haben oder derzeit haben könnten. Der Grund hierfür ist, dass Temozolomid zu einer Reaktivierung des Hepatitis-B-Virus führen könnte, was in manchen Fällen zum Tode führen kann. Die Patienten werden von ihrem Arzt vor Beginn der Behandlung sorgfältig auf Anzeichen für eine solche Infektion untersucht.
- wenn Sie eine verminderte Zahl roter Blutkörperchen (Anämie), weißer Blutkörperchen und Blutplättchen, oder Blutgerinnungsstörungen vor Beginn der Behandlung haben oder Sie diese während der Behandlung entwickeln. Ihr Arzt kann entscheiden, die Dosis zu verringern. In schweren Fällen kann Ihr Arzt die Therapie unterbrechen, beenden oder wechseln. Sie können zudem andere Therapien benötigen. Desweiteren wird Ihr Blut während der Behandlung häufig untersucht werden, um die Nebenwirkungen von Temozolomid Sandoz auf Ihre Blutzellen zu überwachen.
- da für Sie möglicherweise ein geringes Risiko für andere Veränderungen der Blutzellen, einschließlich Leukämie, besteht.
- wenn Sie an Übelkeit und/oder Erbrechen leiden, beides sehr häufige Nebenwirkungen von Temozolomid Sandoz sind (siehe Abschnitt 4). Ihr Arzt kann Ihnen ein Arzneimittel gegen Erbrechen (ein Antiemetikum) verschreiben. Wenn Sie vor oder während der Behandlung des Öfteren erbrechen, fragen Sie Ihren Arzt, zu welcher Zeit Temozolomid Sandoz am Besten einzunehmen ist, bis das Erbrechen unter Kontrolle ist. Wenn Sie nach der Einnahme Ihrer Dosis erbrechen, nehmen Sie an diesem Tag keine zweite Dosis ein.
- wenn Sie Fieber oder Symptome einer Infektion entwickeln. Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt.
- wenn Sie älter als 70 Jahre sind. Sie könnten anfälliger für Infektionen, vermehrte Blutergussbildung oder Blutungen sein.
- wenn Sie Probleme mit Leber oder Nieren haben. Ihre Temozolomid Sandoz-Dosis muss unter Umständen angepasst werden.

Kinder und Jugendliche

Verabreichen Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern unter 3 Jahren, da es hierzu keine Untersuchungen gibt. Es liegen nur begrenzt Daten zur Anwendung bei Kindern über 3 Jahren vor, die Temozolomid erhalten haben


Einnahme von Temozolomid Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.


Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit


Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Denn Sie dürfen in der Schwangerschaft nicht mit Temozolomid Sandoz behandelt werden, außer Ihr Arzt hat es Ihnen ausdrücklich verordnet.

Es sind sowohl von den männlichen als auch den weiblichenPatienten wirksame Empfängnisverhütungsmaßnahmen zu treffen, wenn sie Temozolomid Sandoz einnehmen (siehe auch unten „Zeugungsfähigkeit“).

Sie dürfen während der Temozolomid Sandoz-Behandlung nicht stillen.


Zeugungsfähigkeit


Temozolomid kann bleibende Unfruchtbarkeit verursachen. Männliche Patienten sollten eine wirksame Methode zur Empfängnisverhütung anwenden und bis zu 6 Monate nach Therapieende kein Kind zeugen. Es wird empfohlen, sich vor der Behandlung über die Konservierung von Spermien beraten zu lassen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Temozolomid Sandoz kann Sie müde oder schläfrig machen. In diesem Fall dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeuges setzen, keine Maschinen oder Werkzeuge bedienen oder Fahrrad fahren, bis Sie abschätzen können, inwieweit Sie dieses Arzneimittel beeinträchtigt (siehe Abschnitt 4).


Temozolomid Sandoz enthält Lactose


Temozolomid Sandozenthält Lactose (eine Zuckerart). Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie ist Temozolomid Sandoz einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung und Dauer der Behandlung

Ihr Arzt wird Ihre genaue Temozolomid Sandoz-Dosis berechnen. Sie basiert auf Ihren Körpermaßen (Größe und Gewicht) und darauf, ob Sie einen wiederkehrenden Tumor haben und ob Sie in der Vergangenheit bereits eine Chemotherapie erhalten haben.


Möglicherweise erhalten Sie weitere Arzneimittel (Antiemetika), die Sie vor und/oder nach der Einnahme von Temozolomid Sandoz einnehmen/anwenden müssen, um das Auftreten von Übelkeit und Erbrechen zu vermeiden oder einzuschränken.

Patienten mit erstmalig diagnostiziertem Glioblastoma multiforme

Wenn Sie ein neu diagnostizierter Patient sind, wird Ihre Behandlung in zwei Phasen verlaufen:
- zunächst eine Therapie zusammen mit Strahlentherapie (Begleittherapie-Phase)
- gefolgt von einer Therapie mit Temozolomid Sandoz allein (Monotherapie-Phase).

Während der Begleittherapie-Phase wird Ihr Arzt mit einer Temozolomid-Dosis von 75 mg/m2 (normale Dosis) beginnen.Sie werden diese Dosis täglich für 42 Tage (maximal 49 Tage) in Kombination mit einer Strahlentherapie einnehmen. Die Dosis von Temozolomid Sandoz kann verzögert oder gestoppt werden, abhängig von Ihren Blutwerten und wie gut Sie das Arzneimittel vertragen.

Sobald die Strahlentherapie abgeschlossen ist, werden Sie die Behandlung für 4 Wochen unterbrechen. Das gibt Ihrem Körper die Möglichkeit, sich zu erholen. Danach werden Sie die Monotherapie-Phase beginnen.

Während der Monotherapie-Phase wird die Dosierung und die Art, wie Sie Temozolomid Sandoz in dieser Phase einnehmen, anders sein. Ihr Arzt wird Ihre genaue Dosis berechnen. Es kann bis zu 6 Behandlungsabschnitte (Zyklen) geben. Jeder davon dauert 28 Tage. Sie werden Ihre neue Dosis von Temozolomid allein einmal täglich für die ersten 5 Tage („Einnahme-Tage“) jedes Zyklus einnehmen. Die erste Dosis wird 150 mg/m2 betragen.Danach haben Sie 23 Tage ohne Temozolomid Sandoz. Dies ergibt zusammen einen 28 Tage dauernden Behandlungszyklus.

Nach Tag 28 beginnt der nächste Zyklus. Sie werden wieder 5 Tage Temozolomid Sandoz einmal täglich einnehmen, gefolgt von 23 Tagen ohne Temozolomid Sandoz. Die Dosis von Temozolomid Sandoz kann angepasst, verzögert oder gestoppt werden, abhängig von Ihren Blutwerten und wie gut Sie das Arzneimittel während der Behandlungszyklen vertragen.

Patienten mit wiederkehrenden oder sich verschlimmernden Tumoren (malignen Gliomen, wie z.B. Glioblastoma multiforme oder anaplastisches Astrozytom), die nur Temozolomid Sandoz einnehmen

Ein Therapiezyklus mit Temozolomid umfasst 28 Tage.

Sie werden nur Temozolomid einmal täglich für die ersten 5 Tage einnehmen. Die tägliche Dosis richtet sich danach, ob Sie zuvor bereits eine Chemotherapie erhalten haben oder nicht.

Sind Sie zuvor noch nicht mit einem Chemotherapeutikum behandelt worden, beträgt Ihre tägliche Dosis für die ersten 5 Tage 200 mg/m2. Sind Sie vorher schon mit einem Chemotherapeutikum behandelt worden, so beträgt Ihre tägliche Dosis für die ersten 5 Tage 150 mg/m2.

Danach haben Sie 23 Tage ohne Temozolomid. Dies ergibt zusammen einen 28 Tage dauernden Behandlungszyklus.

Nach Tag 28 beginnt der nächste Zyklus. Sie werden wieder 5 Tage nur Temozolomid Sandoz einnehmen, gefolgt von 23 Tagen ohne Temozolomid Sandoz.

Vor jedem neuen Behandlungszyklus wird eine Blutuntersuchung durchgeführt, um festzustellen, ob eine Anpassung der Temozolomid-Dosis erforderlich ist. Abhängig von den Untersuchungsergebnissen Ihres Blutes wird Ihr Arzt unter Umständen die Dosis im nächsten Zyklus entsprechend anpassen.


Wie ist Temozolomid Sandoz einzunehmen?

Nehmen Sie Ihre verordnete Dosis Temozolomid Sandoz einmal täglich ein, vorzugsweise zur selben Tageszeit.

Nehmen Sie die Kapseln auf nüchternen Magen ein, z.B. mindestens eine Stunde vor dem Frühstück. Schlucken Sie die Kapsel(n) als Ganzes mit einem Glas Wasser. Die Kapseln dürfen nicht geöffnet, zerkleinert oder zerkaut werden. Wenn eine Kapsel beschädigt ist, vermeiden Sie den Kontakt des Pulvers mit Haut, Augen und Nase. Wenn versehentlich etwas in die Augen oder in die Nase gelangt ist, spülen Sie die betroffene Stelle mit Wasser.

Abhängig von der verschriebenen Dosis müssen Sie gegebenenfalls mehr als eine Kapsel miteinander einnehmen, unter Umständen mit verschiedenen Stärken (Inhalt an Wirkstoff, in mg). Die Farbe der Kapseloberteile ist für jede Stärke verschieden (siehe Abschnitt nachfolgende Tabelle).

Stärke Farbe des Kapseloberteils Temozolomid Sandoz 5 mg Hartkapseln grün Temozolomid Sandoz 20 mg Hartkapseln gelb Temozolomid Sandoz100 mg Hartkapseln rosa Temozolomid Sandoz 140 mg Hartkapseln blau Temozolomid Sandoz 180 mg Hartkapseln rötlich-braun Temozolomid Sandoz 250 mg Hartkapseln weiß

Vergewissern Sie sich, dass Sie Folgendes genau verstanden haben und sich daran erinnern:
- wie viele Kapseln Sie an jedem Einnahme-Tag einnehmen müssen. Bitten Sie Ihren Arzt oder Apotheker dies (einschließlich der Farbe) aufzuschreiben.
- welche Tage Ihre Einnahme-Tage sind.

Überprüfen Sie jedes Mal die Dosis mit Ihrem Arzt, wenn Sie einen neuen Zyklus beginnen, da sie anders als im letzten Zyklus sein kann.

Nehmen Sie Temozolomid Sandoz immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Fehler beim Einnehmen dieses Arzneimittels können schwere gesundheitliche Folgen haben.

Wenn Sie eine größere Menge von Temozolomid Sandoz eingenommen haben, als Sie sollten

Sollten Sie versehentlich eine größere Anzahl an Temozolomid Sandoz-Kapseln als vorgeschrieben eingenommen haben, müssen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal sofort aufsuchen.

Wenn Sie die Einnahme von Temozolomid Sandoz vergessen haben

Nehmen Sie die nicht eingenommene Dosis so bald wie möglich an demselben Tag ein. Ist bereits ein ganzer Tag vergangen, konsultieren Sie Ihren Arzt. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, außer dies erfolgt auf ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.


Suchen Sie unverzüglichIhren Arzt auf, wenn Sie etwas des Folgenden bemerken:
- eine schwere allergische (Überempfindlichkeits-)Reaktion (Nesselausschlag, keuchende Atmung oder andere Schwierigkeiten beim Atmen),
- unkontrollierte Blutungen,
- Krampfanfälle (Konvulsionen),
- Fieber,
- Schüttelfrost,
- schwere Kopfschmerzen, die nicht vorübergehen.

Die Temozolomid Sandoz-Behandlung kann eine Verminderung bestimmter Arten von Blutkörperchen verursachen. Dies kann zu verstärkter Bildung blauer Flecken oder Blutungen, einer Abnahme der roten Blutkörperchen, Fieber und einer verminderten Widerstandskraft gegen Infektionen führen. Die Verminderung der Anzahl der Blutkörperchen ist üblicherweise vorübergehend. In einigen Fällen kann sie anhalten und zu einem sehr schweren Mangel an roten Blutkörperchen (aplastische Anämie) führen. Ihr Arzt wird Ihr Blut regelmäßig auf etwaige Veränderungen untersuchen und erforderlichenfalls eine besondere Therapie anordnen. In einigen Fällen wird die Temozolomid Sandoz-Dosierung reduziert oder die Behandlung abgebrochen.

Nebenwirkungen aus klinischen Studien:

Temozolomid in Kombination mit einer Strahlentherapie bei erstmalig diagnostiziertem Glioblastom

Patienten, die Temozolomid in Kombination mit einer Strahlentherapie erhalten, können andere Nebenwirkungen erleiden als Patienten, die nur Temozolomid anwenden. Die folgenden Nebenwirkungen können auftreten und können ärztliche Überwachung erfordern.


Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen):

- Appetitverlust
- Kopfschmerzen
- Verstopfung (Schwierigkeiten beim Stuhlgang)
- Übelkeit
- Erbrechen
- Hautausschlag
- Haarausfall
- Müdigkeit.


Häufig (kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen):

- orale Infektionen
- Wundinfektion
- verminderte Zahl der Blutkörperchen (Neutropenie, Thrombozytopenie, Lymphopenie, Leukopenie)
- erhöhter Blutzuckerspiegel
- Gewichtsverlust
- Veränderungen des geistigen Zustandes oder der Aufmerksamkeit
- Angst/Depression
- Schläfrigkeit
- Sprachstörungen
- Gleichgewichtsstörungen
- Schwindel
- Verwirrtheit
- Vergesslichkeit
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Einschlaf- und Durchschlafstörungen
- Kribbeln
- Blutergüsse, Zittern
- abnormales oder verschwommenes Sehen
- Doppeltsehen

- Hörschwäche
- Kurzatmigkeit
- Husten
- Blutgerinnsel in den Beinen
- Flüssigkeitseinlagerung
- geschwollene Beine
- Diarrhö
- Magenschmerzen oder Schmerzen im Bauchraum
- Sodbrennen
- Magenverstimmung
- Schluckbeschwerden
- Mundtrockenheit
- Hautreizungen oder -rötung
- Hauttrockenheit
- Juckreiz
- Muskelschwäche
- schmerzende Gelenke
- starke Muskelschmerzen
- häufiges Wasserlassen
- Harninkontinenz
- allergische Reaktion
- Fieber
- Strahlenschäden
- Gesichtsschwellung
- Schmerzen
- Geschmacksveränderungen
- abnormale Leberfunktionstests.


Gelegentlich (kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen):

- grippeartige Symptome
- rote Punkte unter der Haut
- niedrige Kaliumwerte im Blut
- Gewichtszunahme
- Gemütsschwankungen
- Halluzination und Gedächtnisschwäche
- Teillähmung
- Koordinationsstörungen
- Wahrnehmungsstörungen
- partieller Sehausfall
- trockene oder schmerzende Augen
- Taubheit
- Infektionen des Mittelohres
- Ohrgeräusche
- Ohrenschmerzen
- Palpitationen (wenn Sie Ihren Herzschlag spüren)
- Blutgerinnsel in der Lunge
- hoher Blutdruck
- Lungenentzündung
- Nebenhöhlenentzündung
- Bronchitis
- Erkältung oder Grippe
- Magenüberblähungen
- Schwierigkeiten bei der Kontrolle der Darmtätigkeit
- Hämorrhoiden
- Hautabschuppung
- erhöhte Hautempfindlichkeit auf Sonnenlicht
- Veränderungen der Hautfarbe

- vermehrtes Schwitzen
- Schädigung der Muskulatur
- Rückenschmerzen
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Vaginalblutungen
- sexuelle Impotenz
- keine oder schwere Menstruationsblutung
- Vaginalreizung
- Schmerzen an der Brustdrüse
- Hitzewallungen
- Schüttelfrost
- Verfärbung der Zunge
- Veränderungen in der Geruchswahrnehmung
- Durst
- Erkrankungen der Zähne.

Temozolomid-Monotherapie bei wiederkehrendem oder fortschreitendem Gliom
Die folgenden Nebenwirkungen können auftreten und können ärztliche Überwachung erfordern.


Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandeltenvon 10 betreffen):

- verminderte Zahl der Blutkörperchen (Neutropenie oder Lymphopenie, Thrombozytopenie)
- Appetitverlust
- Kopfschmerzen
- Erbrechen
- Übelkeit
- Verstopfung (Schwierigkeiten beim Stuhlgang)
- Müdigkeit.


Häufig (kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen):

- Gewichtsverlust
- Schläfrigkeit
- Schwindel
- Kribbelgefühl
- Kurzatmigkeit
- Diarrhö
- Schmerzen im Bauchraum
- Magenverstimmung
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Haarausfall
- Fieber
- Schwäche
- Schüttelfrost
- Unwohlsein
- Schmerzen
- Geschmacksveränderungen.


Gelegentlich (kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen):

- verminderte Zahl der Blutkörperchen (Panzytopenie, Anämie, Leukopenie).


Selten (kann bis zu 1 Behandelten von 1.000 betreffen):

- Husten
- Infektionen einschließlich Lungenentzündung.


Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen):

- Hautrötung
- Nesselsucht (Quaddeln)

- schwerer Hautausschlag
- allergische Reaktionen.

Andere Nebenwirkungen:

Erhöhte Leberenzyme wurden häufig berichtet. Gelegentlich wurden erhöhte Bilirubinwerte, Gallenabflussstörungen (Cholestase), Hepatitis und Leberschädigung, einschließlich Leberversagen mit tödlichem Ausgang, berichtet.

Sehr seltene Fälle von schwerem Hautausschlag mit Hautschwellung, einschließlich der Handinnenfläche und der Fußsohlen, oder schmerzhafter Hautrötung und/oder Blasen am Körper oder im Mund wurden beobachtet. Informieren Sie unverzüglichIhren Arzt, wenn diese Erscheinungen auftreten.

Sehr selten wurden unter Behandlung mit Temozolomid Nebenwirkungen beobachtet, die die Lunge betreffen. Die Patienten leiden für gewöhnlich unter Kurzatmigkeit und Husten. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie eines dieser Symptome bemerken.

Sehr selten haben Patienten, die Temozolomid oder ähnliche Arzneimittel einnehmen, ein geringgradiges Risiko, einen sekundären Krebs, einschließlich Leukämie, zu entwickeln.

Neu auftretende oder wiederauftretende (reaktivierte) Zytomegalievirus-Infektionen und wiederauftretende Hepatitis-B-Virus-Infektionen wurden gelegentlich berichtet. Durch das Herpes- Virus hervorgerufene Hirninfektionen (Herpes-simplex-Enzephalitis), einschließlich mit tödlichem Ausgang, wurden gelegentlich berichtet. Fälle von Sepsis (wenn Bakterien und deren Toxine im Blut zirkulieren und beginnen die inneren Organe zu schädigen) wurden gelegentlich berichtet.

Gelegentlich wurde über Fälle von Diabetes insipidus berichtet. Zu den Symptomen von Diabetes insipidus gehören das Ausscheiden großer Urinmengen und Durstgefühl.


Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Temozolomid Sandoz aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf, vorzugsweise in einem abschließbaren Schrank. Eine unbeabsichtigte Einnahme kann für Kinder tödlich sein.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach “Verwendbar bis“/„EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Flasche Nicht über 25 °C lagern In der Originalverpackung aufbewahren. Die Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Beutel Nicht über 25°C lagern.

Teilen Sie jede Veränderung des Aussehens der Kapseln Ihrem Apotheker mit.


Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Oktober 2019

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Temozolomide Sandoz folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Haarausfall

Hautausschlag

Übelkeit

Verstopfung

Appetitverlust

Erbrechen

Müdigkeit

Kopfschmerzen

Neutropenie

Thrombozytopenie

Lymphopenie

Häufig  (1 - 10%)

Schläfrigkeit

Zittern

verschwommenes Sehen

Schwindel

Depressionen

Schluckbeschwerden

Juckreiz

Verwirrtheit

Kurzatmigkeit

Husten

Fieber

Schmerzen

Kribbeln

Geschmacksveränderungen

Hautrötung

Muskelschwäche

Magenverstimmung

Allergische Reaktion

Mundtrockenheit

Gewichtsverlust

Konzentrationsschwierigkeiten

Gleichgewichtsstörungen

Angst

Sodbrennen

Magenschmerzen

geschwollene Beine

Blutergüsse

Doppeltsehen

Harninkontinenz

Blutgerinnsel in den Beinen

Vergesslichkeit

häufiges Wasserlassen

Einschlafstörungen

Durchschlafstörungen

Hautreizungen

Flüssigkeitseinlagerung

Sprachstörungen

Thrombozytopenie

Diarrhö

schmerzende Gelenke

Neutropenie

Gesichtsschwellung

Schmerzen im Bauchraum

Wundinfektion

orale Infektionen

Lymphopenie

erhöhter Blutzuckerspiegel

Veränderungen des geistigen Zustandes

abnormales Sehen

Hörschwäche

Hauttrockenheit

starke Muskelschmerzen

Strahlenschäden

abnormale Leberfunktionstests

Veränderungen der Aufmerksamkeit

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Gewichtszunahme

schmerzende Augen

Ohrenschmerzen

Blutgerinnsel in der Lunge

Schluckbeschwerden

Schwierigkeiten beim Wasserlassen

Schüttelfrost

Rückenschmerzen

Anämie

Koordinationsstörungen

Durst

Taubheit

Palpitationen

Hitzewallungen

Lungenentzündung

vermehrtes Schwitzen

Hautabschuppung

Vaginalblutungen

hoher Blutdruck

trockene Augen

Erkältung

Grippe

Hämorrhoiden

Halluzination

Leukopenie

Impotenz

Veränderungen der Hautfarbe

Bronchitis

grippeartige Symptome

Nebenhöhlenentzündung

Panzytopenie

Gedächtnisschwäche

rote Punkte unter der Haut

Auftreten einer Gesichtsschwellung

niedrige Kaliumwerte im Blut

Gemütsschwankungen

Teillähmung

Wahrnehmungsstörungen

partieller Sehausfall

Infektionen des Mittelohres

Ohrgeräusche

Magenüberblähungen

Schwierigkeiten bei der Kontrolle der Darmtätigke…

erhöhte Hautempfindlichkeit auf Sonnenlicht

Schädigung der Muskulatur

keine Menstruationsblutung

schwere Menstruationsblutung

Vaginalreizungen

Schmerzen an der Brustdrüse

Verfärbung der Zunge

Veränderungen in der Geruchswahrnehmung

Erkrankungen der Zähne

Selten  (0,01 - 0,1%)

Lungenentzündung

Infektionen

Sehr selten  (0 - 0,01%)

allergische Reaktionen

Hautrötung

Quaddeln

schwerer Hautausschlag

Nicht bekannt

Leukämie

schwerer Hautausschlag mit Hautschwellung

schmerzhafte Hautrötung

Blasen am Körper

Blasen im Mund

aplastische Anämie

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