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/ Bittersalz (Magnesiumsulfat)

Bittersalz (Magnesiumsulfat): Beipackzettel

Verschreibungspflichtig: Nein

Wirkstoff:

100 g Magnesium sulfat 7-Wasser

Darreichungsform: Pulver

Packungsgrößen (PZN)

100 G

(1569860)

250 G

(9229164)

Art und Weise von Bittersalz (Magnesiumsulfat)

  • Pulver in Wasser lösen.

Dosierung von Bittersalz (Magnesiumsulfat)

  • Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene im Allgemeinen 10 bis 15 g Magnesiumsulfat in ca. 200 ml Wasser gelöst ein.
  • Die Wirkung setzt nach 8 bis 10 Stunden ein.
  • Für eine rasche Entleerung des ganzen Darmes in 2 bis 4 Stunden müssen 20 bis 30 g Magnesiumsulfat gelöst in 500 ml Wasser eingenommen werden.
  • Die angegebene Flüssigkeitsmenge sollte unbedingt eingehalten werden.
  • Kinder über 6 Jahre erhalten die Hälfte.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Das Arzneimittel soll nur kurzfristig angewendet werden. Eine längerfristige Anwendung führt zu einer Verstärkung der Darmträgheit.

 

  • Überdosierung
    • Bei Überdosierung kann es zum Entzug von Wasser mit Elektrolytstörungen und zur Magnesiumvergiftung kommen.
    • Die Therapie hat sich an den Symptomen zu orientieren. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

 

 

Indikation von Bittersalz (Magnesiumsulfat)

  • Das Präparat ist ein salinisches Abführmittel.
  • Dieses Pulver ist zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation) sowie zur Darmentleerung vor diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen geeignet.

Kontraindikation von Bittersalz (Magnesiumsulfat)

  • Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Magnesiumsulfat-Heptahydrat sind,
    • bei Darmverschluss,
    • bei eingeschränkter Nierenfunktion.
  • Es sollte nicht angewendet werden bei
    • entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen sowie
    • Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts.
    • Kinder: darf bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen von Bittersalz (Magnesiumsulfat)

  • Nebenwirkungen
    • Leichte Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Erbrechen) können auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
    • Bei der Anwendung sehr hoher Dosen oder chronischer Anwendung kann es - insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion zu einer Magnesiumvergiftung kommen, die durch zentralnervöse Störungen, Muskelschwäche, Reflexausfälle, Müdigkeit, teilweise Lähmungen, Koma sowie durch Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet ist.
    • Wie bei anderen Abführmitteln kann es bei längerdauernder Anwendung zu erhöhten Verlusten von Wasser, Kalium und anderen Salzen kommen.
    • Dies kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von harntreibenden Mitteln und Nebennierenrindensteroiden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Patientenhinweis für Bittersalz (Magnesiumsulfat)

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung dieses Arzneimittels ist erforderlich,
    • Kinder
      • Dieses Arzneimittel darf bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden.

 

 

Schwangerschaftshinweis für Bittersalz (Magnesiumsulfat)

  • Schädliche Wirkungen von dem Präparat während der Schwangerschaft und des Stillens sind nicht bekannt.

Wechselwirkungen von Bittersalz (Magnesiumsulfat)

  • Bei Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Das Präparat kann mit Tetrazyklinen schwer resorbierbare Komplexe bilden, so dass nur ein unzureichender Wirkstoffspiegel erreicht wird. Die Empfindlichkeit gegenüber herzwirksamen Glykosiden kann aufgrund erhöhter Kaliumverluste verstärkt werden.
    • Der Kaliumverlust kann bei gleichzeitiger Einnahme von harntreibenden Mitteln verstärkt werden.

Original-Beipackzettel als PDF

Hersteller

Bombastus-Werke AG

Deutschland

Freital

https://www.bombastus-werke.de

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