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Buprenaddict 0.4 mg Sublingualtabletten: Beipackzettel

Verschreibungspflichtig: Ja

Wirkstoff:

0.432 mg Buprenorphin hydrochlorid

Darreichungsform: Sublingualtabletten

Packungsgrößen (PZN)

28 ST

(9121627)

49 ST

(9121656)

Teilbar: Ja, Schmuckkerbe

Leider keine Abbildung vorhanden

Art und Weise von Buprenaddict 0.4 mg Sublingualtabletten

  • Die Tabletten werden sublingual angewendet. Das bedeutet, dass Sie die Tablette unter Ihre Zunge legen müssen, bis sie sich vollständig auflöst. Dies dauert in der Regel 5 - 10 Minuten. Die Tablette ist nur auf diese Weise wirksam.
  • Sie dürfen die Tablette nicht lutschen, kauen oder im Ganzen schlucken - das Arzneimittel ist so nicht wirksam.
  • Nehmen Sie erst dann Speisen und Getränke zu sich, wenn sich die Tablette vollständig aufgelöst hat.
  • Nur die sublinguale Anwendung ist erlaubt. Andere Anwendungsarten (wie missbräuchliche intravenöse Anwendung) können zu lebensbedrohlichen Vergiftungen mit Buprenorphin führen. Außerdem können die sonstigen Bestandteile der Tablette sowie bakterielle Verunreinigung zu Gesundheitsgefährdungen wie Überempfindlichkeitsreaktionen, Schock, Entzündung des Herzens, Gefäßverschluss durch Blutgerinnsel (Thromboembolie) und Blutvergiftung führen.

Dosierung von Buprenaddict 0.4 mg Sublingualtabletten

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Nehmen Sie die Dosis 1-mal täglich ein, außer es wurde anders von Ihrem Arzt verordnet.
    • Ihr Arzt bestimmt die für Sie am besten geeignete Dosis. Während Ihrer Behandlung wird der Arzt - abhängig von Ihrem Ansprechen - möglicherweise die Dosierung anpassen.
    • Sollte Ihr Verlangen nach Drogen nicht vollständig unterdrückt sein, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Die geeignete Dosis ist diejenige, bei der keine Entzugserscheinungen auftreten. Zu hohe Dosen führen jedoch zu Sedierung oder Benommenheit.
  • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
    • Ihr Arzt wird wahrscheinlich eine niedrigere Dosis verordnen. Sie dürfen das Präparat jedoch nicht anwenden, wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Behandlung wird von Ihrem Arzt bestimmt.
    • Nach einer erfolgreichen Behandlung über einen gewissen Zeitraum kann Ihr Arzt die Dosis allmählich auf eine niedrigere Erhaltungsdosis reduzieren. Abhängig von Ihrem Zustand kann Ihre Dosis unter sorgfältiger ärztlicher Überwachung weiter reduziert und schließlich abgesetzt werden.
    • Sie dürfen die Behandlung ohne Zustimmung Ihres behandelnden Arztes keinesfalls eigenmächtig ändern oder beenden.
    • Die Wirksamkeit dieser Behandlung hängt ab
      • von der Dosis
      • von den medizinischen, psychotherapeutischen und sozialen Begleitmaßnahmen.
    • Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf. Möglicherweise benötigen Sie eine dringende medizinische Behandlung. Nehmen Sie die Tablettenpackung und alle restlichen Tabletten mit.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Sie sollten Ihren Arzt informieren und seine Anweisungen befolgen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, außer Ihr Arzt hat es Ihnen gesagt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Beenden Sie die Einnahme nicht abrupt, außer Ihr Arzt hat es Ihnen gesagt, denn dies kann zu Entzugserscheinungen führen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Indikation von Buprenaddict 0.4 mg Sublingualtabletten

  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von
    • Opioidabhängigkeit.
  • Es wird im Rahmen medizinischer, sozialer und psychotherapeutischer Maßnahmen bei opioidabhängigen (betäubungsmittelabhängigen) Patienten eingesetzt. Die Behandlung wird von Ärzten, die Spezialisten in der Behandlung von Arzneimittelabhängigkeit sind, verschrieben und überwacht.
  • Die Therapie mit diesem Präparat ist zur Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahre bestimmt.

Kontraindikation von Buprenaddict 0.4 mg Sublingualtabletten

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
    • allergisch gegen Buprenorphin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • schwere Atemprobleme haben
    • schwere Leberprobleme haben
    • stark alkoholisiert sind oder alkoholbedingt an Zittern, starkem Schwitzen, Angstzuständen, Verwirrtheit oder Halluzinationen leiden.

Nebenwirkungen von Buprenaddict 0.4 mg Sublingualtabletten

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder lassen Sie sich sofort notfallmäßig versorgen, wenn folgende Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten:
    • plötzliches Keuchen, Atemnot, Schwellung von Augenlidern, Gesicht, Zunge, Lippen, Hals oder Händen, schwerer Hautausschlag oder Juckreiz, insbesondere, wenn diese Ihren ganzen Körper bedecken. Dies könnten Anzeichen einer lebensbedrohlichen allergischen Reaktion sein.
    • langsamere oder schwächere Atmung (Atemdepression), die für Sie ungewöhnlich ist
    • Gefühl von Kraftlosigkeit. Dies kann ein Zeichen für niedrigen Blutdruck sein.
  • Informieren Sie Ihren Arzt auch unverzüglich, wenn Sie an folgenden Nebenwirkungen leiden:
    • sehr starke Müdigkeit, Appetitverlust oder Gelbfärbung der Haut oder Augen. Dies könnten Anzeichen einer Leberschädigung sein.
  • Nebenwirkungen können mit den folgenden Häufigkeiten auftreten:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Schlaflosigkeit
      • Kopfschmerzen
      • Übelkeit
      • verstärktes Schwitzen
      • Entzugssyndrome wie Übelkeit, Durchfall, Angstzustände oder Zittern
      • Schmerzen
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Bronchitis
      • Infektion einschließlich Grippe
      • rauer Hals und Schmerzen beim Schlucken
      • Schwellung und Reizung in der Nase
      • geschwollene Lymphknoten
      • verminderter Appetit
      • Erregtheit, Angstzustände, Depression, Feindseligkeit, Nervosität, Paranoia, anomales Denken
      • Schläfrigkeit, Schwindel, erhöhte Muskelspannung
      • Migräne
      • Kribbeln oder Taubheit in Händen oder Füßen
      • Tremor (Zittern)
      • verstärkter Tränenfluss, vergrößerte Pupillen
      • Ohnmacht
      • Herzklopfen
      • Flushing (Gesichtsrötung)
      • Blutdruckabfall beim schnellen Aufstehen
      • Husten, Kurzatmigkeit, Gähnen
      • Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Mundtrockenheit, Magen-Darm-Störungen, Blähungen, Erbrechen, Magenverstimmung
      • Zahnprobleme
      • Hautausschlag (Rash)
      • Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Knochenschmerzen
      • Muskelkrämpfe und Muskelschmerzen
      • Nackenschmerze
      • starke Regelkrämpfe oder -schmerzen
      • Schwäche
      • Brustschmerzen
      • Schüttelfrost, allgemeines Unwohlsein
      • Anschwellen von Händen und Füßen
      • Fieber
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Dinge sehen, fühlen oder hören, die nicht da sind (Halluzinationen)
      • kurze und flache Atmung
      • Absterben und Entzündung von Leberzellen
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Krämpfe der Bronchialmuskulatur
      • lebensbedrohliche allergische Schockreaktion
      • schwere allergische Reaktion, die zu Schwellungen im Bereich des Gesichts oder Halses führt
      • Schwindelgefühl
      • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
      • Abhängigkeit
      • Arzneimittelentzugssyndrom bei Neugeborenen, nachdem deren Mütter das Präparat angewendet haben
      • Karies
    • Wurde das Präparat durch i.v.-Injektion missbräuchlich angewendet, können Entzugssymptome, Infektionen, andere Hautreaktionen und potenziell schwere Leberprobleme auftreten.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Patientenhinweis für Buprenaddict 0.4 mg Sublingualtabletten

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:
      • Atemprobleme wie z. B. Asthma. Sie dürfen das Präparat nicht anwenden, wenn Sie schwerwiegende Atemprobleme haben.
      • eine vor Kurzem erlittene Kopfverletzung oder Erkrankung des Gehirns
      • Anfallsleiden
      • eingeschränkte Nierenfunktion
      • eingeschränkte Leberfunktion. Es wurden akute Leberprobleme berichtet, die auf Folgendes zurückzuführen sein könnten:
        • missbräuchliche Anwendung, insbesondere in eine Vene und in hoher Dosierung
        • Leberprobleme in der Vorgeschichte
        • Virusinfektionen wie z. B. Hepatitis B oder Hepatitis C
        • Alkoholmissbrauch
        • Magersucht (Anorexie)
        • leberschädigende Arzneimittel
          • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Symptome von
            Leberproblemen auftreten wie z. B. starke Müdigkeit, Juckreiz sowie Gelbfärbung der Haut oder Augen, damit Sie eine geeignete Behandlung erhalten können. Sie dürfen das Präparat jedoch nicht anwenden, wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
      • bestimmte Herzrhythmusstörungen (Long-QT-Syndrom oder verlängertes QT-Intervall)
      • niedriger Blutdruck
      • Erkrankungen der Harnwege, insbesondere in Zusammenhang mit einer Prostatavergrößerung bei Männern
      • Schilddrüsenprobleme
      • Erkrankung der Nebennierenrinde (z. B. Morbus Addison)
      • Gallenprobleme
      • Depressionen oder andere Erkrankungen, die mit Antidepressiva behandelt werden.
        • Die Anwendung dieser Arzneimittel zusammen mit diesem Präparat kann zu einem Serotoninsyndrom, einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung, führen.
      • jünger als 18 Jahre oder älter als 65 Jahre
    • Im Allgemeinen müssen sich alle Patienten vor einer Therapie mit Buprenorphin einer Untersuchung der Leberfunktion unterziehen. Ihr Arzt kann regelmäßige Blutuntersuchungen durchführen, um den Zustand Ihrer Leber zu überwachen.
    • Dieses Arzneimittel kann Schmerzen, die Anzeichen einiger Erkrankungen sind, verschleiern. Informieren Sie Ihren Arzt über die Anwendung dieses Arzneimittels.
    • Gewöhnung, Abhängigkeit und Sucht
      • Dieses Arzneimittel enthält Buprenorphin, ein OpioidArzneimittel. Die wiederholte Anwendung von Opioiden kann dazu führen, dass das Arzneimittel weniger wirksam wird (Sie gewöhnen sich daran, was als Toleranz bezeichnet wird). Die wiederholte Anwendung kann auch zu Abhängigkeit, Missbrauch und Sucht führen, was eine lebensbedrohliche Überdosierung zur Folge haben kann.
      • Abhängigkeit oder Sucht können dazu führen, dass Sie das Gefühl haben, nicht mehr kontrollieren zu können, wie viel von dem Arzneimittel Sie anwenden oder wie oft Sie es anwenden.
      • Das Risiko, abhängig oder süchtig zu werden, ist von Person zu Person unterschiedlich. Sie können ein größeres Risiko haben, von Buprenorphin abhängig oder süchtig zu werden, wenn:
        • Sie oder ein Familienmitglied jemals Alkohol, verschreibungspflichtige Medikamente oder illegale Drogen missbraucht haben oder davon abhängig waren („Sucht").
        • Sie Raucher sind.
        • Sie schon einmal psychische Probleme hatten (Depression, Angststörung oder eine Persönlichkeitsstörung) oder wegen einer anderen psychischen Erkrankung von einem Psychiater behandelt worden sind.
      • Wenn Sie während der Anwendung eines der folgenden Anzeichen bemerken, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass Sie abhängig oder süchtig geworden sind:
        • Sie wenden das Arzneimittel länger an, als von Ihrem Arzt empfohlen
        • Sie wenden mehr als die empfohlene Dosis an
        • Sie wenden das Arzneimittel aus anderen Gründen an, als den Gründen wegen denen es Ihnen verschrieben wurde, z. B. „um ruhig zu bleiben" oder „um zu schlafen"
        • Sie haben mehrere erfolglose Versuche unternommen, die Anwendung des Arzneimittels zu beenden oder zu kontrollieren
        • Wenn Sie das Arzneimittel nicht anwenden, fühlen Sie sich unwohl, und Sie fühlen sich besser, wenn Sie das Arzneimittel wieder anwenden („Entzugserscheinungen")
      • Wenn Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bei sich bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, um den besten Behandlungsweg für Sie zu besprechen, einschließlich der Frage, wann es am besten ist, die Anwendung zu beenden und wie Sie die Anwendung sicher beenden.
    • Schlafbezogene Atmungsstörungen
      • Das Präparat kann schlafbezogene Atmungsstörungen wie Schlafapnoe (Atemaussetzer während des Schlafs) und schlafbezogene Hypoxämie (niedriger Sauerstoffgehalt des Blutes) verursachen. Zu den Symptomen können Atemaussetzer während des Schlafs, nächtliches Erwachen wegen Kurzatmigkeit, Durchschlafstörungen oder übermäßige Schläfrigkeit während des Tages gehören.
      • Wenn Sie selbst oder eine andere Person diese Symptome beobachten, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Ihr Arzt wird eine Verringerung der Dosis in Betracht ziehen.
    • Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch, Missbrauch und Entwendung
      • Schwere Fälle von Infektionen mit potenziell tödlichem Ausgang können im Zusammenhang mit missbräuchlicher Anwendung auftreten, wenn das Präparat intravenös verabreicht wird.
      • Einige Menschen starben infolge eines Atemversagens, weil sie Buprenorphin missbräuchlich oder in Kombination mit anderen das zentrale Nervensystem dämpfenden Substanzen angewendet haben wie z. B.
        • Alkohol
        • Arzneimittel, die beruhigen, schlaffördernd oder muskelentspannend wirken und Wirkstoffe enthalten, deren Namen auf „azepam" enden, wie z. B. Diazepam oder Temazepam
        • andere Opioide.
      • Falls es Ihnen nicht möglich ist, die missbräuchliche Anwendung zu beenden, informieren Sie bitte Ihren Arzt, der Sie dann über eine geeignete Behandlung von Problemen wie Depressionen, Angstzuständen oder Schlafstörungen beraten wird.
      • Dieses Arzneimittel kann Entzugserscheinungen hervorrufen, wenn Sie es
        • weniger als 6 Stunden nach der Anwendung eines kurzwirksamen Opioids wie z. B. Morphin, Heroin
        • oder weniger als 24 Stunden nach der Anwendung eines langwirksamen Opioids wie z. B. Methadon anwenden.
    • Dieses Arzneimittel kann zur Abhängigkeit führen. Dieses Arzneimittel kann für Personen von Interesse sein, die mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln Missbrauch betreiben, und sollte daher diebstahlsicher aufbewahrt werden. Geben Sie dieses Arzneimittel nicht an Dritte weiter. Es kann bei anderen Menschen zum Tod führen oder diesen anderweitig schaden. Eine Dosis, die für Sie geeignet ist, kann für andere tödlich sein.
    • Kinder und Jugendliche
      • Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren an, da zu dieser Altersgruppe keine Erkenntnisse zu Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Buprenorphin vorliegen.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Eine missbräuchliche Anwendung zu Dopingzwecken kann zu einer Gefährdung Ihrer Gesundheit führen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Sie dürfen kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich während der Behandlung mit diesem Arzneimittel schläfrig oder benommen fühlen.
      Das Arzneimittel kann Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Fragen Sie daher Ihren Arzt, ob und unter welchen Umständen Sie z. B. ein Fahrzeug führen dürfen.

Schwangerschaftshinweis für Buprenaddict 0.4 mg Sublingualtabletten

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Die Risiken der Anwendung bei schwangeren Frauen sind nicht bekannt. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Ihr Arzt wird Ihnen helfen zu entscheiden, ob Ihre Behandlung mit einer alternativen Medikation fortgeführt werden sollte.
    • Bei Einnahme während der Schwangerschaft, und insbesondere gegen Ende der Schwangerschaft, können Arzneimittel wie dieses zu Entzugssymptomen und Atemproblemen bei Ihrem neugeborenen Kind führen. Entzugssymptome können auch noch einige Tage nach der Geburt auftreten.
  • Stillzeit
    • Stillen Sie nicht während der Behandlung mit diesem Arzneimittel, da Buprenorphin in die Muttermilch übergeht.

Wechselwirkungen von Buprenaddict 0.4 mg Sublingualtabletten

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Buprenorphin beeinflussen oder durch Buprenorphin in ihrer Wirkung beeinflusst werden:
      • Arzneimittel, die beruhigend, schlaffördernd oder muskelentspannend (Muskelrelaxantien) wirken und Wirkstoffe enthalten, deren Namen auf „azepam" enden, wie z. B. Diazepam oder Temazepam (auch Benzodiazepine genannt): Die gleichzeitige Anwendung von Buprenorphin und Beruhigungsmitteln wie Benzodiazepinen oder verwandten Arzneimitteln erhöht das Risiko für Schläfrigkeit, Atembeschwerden (Atemdepression), Koma und kann lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grund sollte die gleichzeitige Anwendung nur in Betracht gezogen werden, wenn es keine anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt. Wenn Ihr Arzt jedoch Buprenorphin zusammen mit sedierenden Arzneimitteln verschreibt, sollten die Dosis und die Dauer der begleitenden Behandlung von Ihrem Arzt begrenzt werden. Bitte informieren Sie Ihren Arzt über alle sedierenden Arzneimittel, die Sie einnehmen, und halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes. Es könnte hilfreich sein, Freunde oder Verwandte darüber zu informieren, bei Ihnen auf die oben genannten Anzeichen und Symptome zu achten. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn solche Symptome bei Ihnen auftreten.
      • Gabapentinoide (Gabapentin oder Pregabalin) (zur Behandlung von Epilepsie oder neuropathischen Schmerzen (Schmerzen aufgrund von Nervenproblemen)): Die gleichzeitige Anwendung kann das Risiko für lebensbedrohliche Atembeschwerden erhöhen, da beide Arzneimittel zu stark verlangsamter und sehr flacher Atmung (Atemdepression) beitragen können. Nehmen Sie daher Gabapentinoide nur zusammen mit Buprenorphin ein, wenn Ihr Arzt Ihnen das ausdrücklich empfiehlt, und überschreiten Sie nicht die Dosis, die Ihnen Ihr Arzt verordnet hat.
      • Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie oder zur Beruhigung, die Wirkstoffe enthalten, deren Namen meist auf „tal" enden, wie z. B. Phenobarbital
      • andere Arzneimittel, die zur Behandlung von Angstzuständen oder Schlafstörungen angewendet werden
      • andere starke Schmerzmittel oder Arzneimittel zur Behandlung von Husten, wie z. B. Codein, Dihydrocodein, Morphin
      • Methadon, ein Arzneimittel zur Behandlung starker Schmerzen oder zur Suchtbehandlung
      • Naltrexon, Nalmefen, Arzneimittel gegen Alkohol- oder Opioidabhängigkeit
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen oder der Parkinson-Krankheit, bekannt als Monoaminoxidase-Hemmer, wie z. B. Moclobemid
      • andere Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen
      • bestimmte Antidepressiva (zur Behandlung von Depressionen), wie z. B. Isocarboxazid, Phenelzin, Selegilin, Tranylcypromin
      • Antidepressiva wie Moclobemid, Tranylcypromin, Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin, Duloxetin, Venlafaxin, Amitriptylin, Doxepin oder Trimipramin. Diese Arzneimittel können mit Buprenorphin in Wechselwirkung treten, und bei Ihnen können Symptome wie unwillkürliche, rhythmische Kontraktionen von Muskeln, einschließlich der Muskeln, die die Bewegung des Auges kontrollieren, Aufgeregtheit, Halluzinationen, Koma, übermäßiges Schwitzen, Zittern, übertriebene Reflexe, erhöhte Muskelanspannung und Körpertemperatur über 38 °C auftreten. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn derartige Symptome bei Ihnen auftreten.
      • Valproat (zur Behandlung von Epilepsie, bipolarer Störung und zur Vorbeugung von Migräne)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien, Schlafstörungen oder Erkältung oder zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen (Antihistaminika oder Antiemetika), wie z. B. Doxylamin, Diphenhydramin
      • Arzneimittel zur Behandlung von geistig-seelischen Störungen oder angstlösende Arzneimittel (Antipsychotika oder Neuroleptika), mit beruhigender Wirkung, wie z. B. Chlorpromazin, Haloperidol
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, wie z. B. Clonidin
      • Ihr Arzt kann Ihnen eine niedrigere Dosis von Buprenorphin verordnen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
        • Ketoconazol, Itraconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen)
        • bestimmte Antibiotika (Makrolide) zur Behandlung von bakteriellen Infektionen, wie z. B. Clarithromycin, Erythromycin
        • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen, wie z. B. Ritonavir, Nelfinavir, Indinavir
      • Ihr Arzt wird Sie engmaschig überwachen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
        • Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie, wie z. B. Phenobarbital, Carbamazepin, Phenytoin
        • Rifampicin, ein Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen
    • Wenn Sie die Hilfe eines Arztes oder Krankenhauses benötigen, müssen Sie Informationen über Ihre Substitutionstherapie zur Verfügung stellen und auch ehrlich sein in Bezug auf Ihren tatsächlichen Verbrauch an anderen Arzneimitteln oder Drogen. Dies ist notwendig, um gefährliche Kombinationen zu vermeiden.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Die Einnahme von Buprenorphin mit Alkohol kann die Schläfrigkeit verstärken und das Risiko respiratorischer Insuffizienz (Unfähigkeit zu atmen) erhöhen. Nehmen Sie Buprenorphin nicht zusammen mit Alkohol oder alkoholhaltigen Arzneimitteln ein. Nehmen Sie erst dann Speisen und Getränke zu sich, wenn sich die Tablette vollständig aufgelöst hat.

Hersteller

Hexal AG

Deutschland

Holzkirchen

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