Calcium-EAP Injektionslösung: Beipackzettel
Verschreibungspflichtig: Nein
Wirkstoff:
400 mg 2-Aminoethyl dihydrogenphosphat, Calciumsalz
Darreichungsform: Injektionslösung
Packungsgrößen (PZN)
25 ML
(1268331)
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Art und Weise von Calcium-EAP Injektionslösung
- Zu Beginn der Behandlung täglich 1 - 2 Ampullen intravenös (entspr. 50,08 - 100,16 mg Calcium = 1,25 - 2,50 mmol Ca2+).
Dosierung von Calcium-EAP Injektionslösung
- Erwachsene:
- Zu Beginn der Behandlung täglich 1 - 2 Ampullen intravenös (entspr. 50,08 - 100,16 mg Calcium = 1,25 - 2,50 mmol Ca2+).
- Zur Dauertherapie sind 2 - 3 Ampullen wöchentlich zu empfehlen.
- Anwendung bei Kindern
- Nicht bekannt.
Indikation von Calcium-EAP Injektionslösung
- Das Arzneimittel ist ein Mineralstoffpräparat und wird angewendet zur parenteralen Calcium-Therapie bei Calciummangel, wenn eine orale Gabe nicht möglich ist.
Kontraindikation von Calcium-EAP Injektionslösung
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen (2-Aminoethyl) dihydrogenphosphat, Calciumsalz oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- bei schweren Nierenfunktionsstörungen, Hyperkalzämie (Serum-Calcium > 10,5 mg/100 ml) jeglicher Ursache, primärer Überfunktion der Nebenschilddrüse, Vitamin-D-Vergiftung, fakultativ auch bei diffusem Plasmozytom, Knochenmetastasen, Immobilisationsosteoporose im akuten Schub, Sarkoidosen (M. Boeck) sowie bei gleichzeitiger Behandlung mit Digitalis-Präparaten.
Nebenwirkungen von Calcium-EAP Injektionslösung
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit dem Arzneimittel, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Bei längerer und intensiver Anwendung können bei empfindlichen Personen Dyskinesien der Pankreas- und Gallenwege auftreten, eventuell auch leichte Stenokardien.
- Bei zu hoher Injektionsgeschwindigkeit kann es zum Kollaps kommen.
- Selten: (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):
- Bei zu hoher Injektionsgeschwindigkeit kann es zu Hitzegefühl, Schweißausbrüchen, Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen und zum Blutdruckabfall kommen (siehe auch Abschnitt 2. Warnhinweise).
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Spezielle Populationen
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Bei latenten oder manifesten Hepatitiden und bei größeren, fortgeschrittenen bösartigen Neoplasmen können gelegentlich nach der intravenösen Injektion Frösteln und vorübergehende Kopfschmerzen auftreten.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweis für Calcium-EAP Injektionslösung
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich bei Nierensteinen auch in der Krankenvorgeschichte, insbesondere bei vermehrter Calciumausscheidung im Harn und Nephrokalzinose.
- Besonderer Hinweis:
- Bei Disposition zur Bildung von Calciumoxalatnierensteinen sollte das Urin-Calcium kontrolliert werden.
Bei Niereninsuffizienz ist die laufende Kontrolle von Calcium, Phosphat und alkalischer Phosphatase im Serum erforderlich. - Bei zu hoher Injektionsgeschwindigkeit kann es zu Hitzegefühl, Schweißausbrüchen, Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckabfall und zum Kollaps kommen.
- Bei Disposition zur Bildung von Calciumoxalatnierensteinen sollte das Urin-Calcium kontrolliert werden.
- Kinder und Jugendliche
- Es liegen keine Daten vor.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Keine bekannte Auswirkung.
Schwangerschaftshinweis für Calcium-EAP Injektionslösung
- Die Sicherheit einer Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht belegt. In der Schwangerschaft und Stillzeit soll es daher nicht angewendet werden.
Wechselwirkungen von Calcium-EAP Injektionslösung
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Die Wirkung von Digitalisglykosiden auf das Herz wird durch Calcium verstärkt.
- Bei gleichzeitiger Gabe von Calcium und Adrenalin wurden Herzrhythmusstörungen beobachtet.
- Diuretika vom Thiazid-Typ vermindern die Calciumausscheidung. Bei gleichzeitiger Einnahme von Calcium und Thiaziden sollte deshalb der Calcium-Plasmaspiegel kontrolliert werden.
- Beim Mischen von Calciumlösungen mit phosphat- oder carbonathaltigen Lösungen werden unlösliche Calciumphosphate oder -carbonate ausgefällt.
Hersteller