Nach Startschwierigkeiten die aber meiner Erkrankung zuzuschreiben sind, habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Ich konnte immer meine a
ktuellen Belange anbringen, mein Therapeut hat mir dabei konzentriert zugehört. Die Aufgabe eines Therapeuten ist es meiner Meinung nach nicht, mit dem Patienten gemeinsam "rumzuheulen". Ich nehme da Bezug auf diese schlechte Bewertung. Eine gewisse Neutralität seitens des Therapeuten ist meiner Meinung nach einfach Voraussetzung für den Behandlungserfolg. In der Therapie habe ich viel Anregungen erhalten meine Situation zu betrachten, auch literarischer Art. Letztendlich hatte ich nicht mehr das Gefühl, aus der Gesellschaft gefallen zu sein sondern das meine Depression einfach Folge von vielen, unglücklichen Umständen und von Überforderung war. Ein Therapeut ist kein Zauberer aber: Ich kann Herr Granieczny nur wärmstens empfehlen. Er hat mir dabei geholfen, mir selbst zu helfen.
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