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Starke Muskeln, starkes Immunsystem: Wie Technologie zu einem gesünderen Leben beiträgt

Von: Gast Redakteur:in
Aktualisiert: 11.10.2023
Lesezeit: 4 Min.
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Starke Muskeln, starkes Immunsystem: Digitale Helfer wie Smartwatches können zu einem gesünderen Leben beitragen
Starke Muskeln, starkes Immunsystem: Digitale Helfer wie Smartwatches können zu einem gesünderen Leben beitragen | © Zaleman - stock.adobe.com

Stress und Übergewicht – Sport kann ein sehr guter Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag sein und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit. Zunehmend kommen auch digitale Helfer dabei zum Einsatz. Wearables bieten die Möglichkeit, das Training aufzuzeichnen und später die Trainingsdaten auszuwerten. Fitnesstracker, Smartphone und Co. können aber noch mehr. Mit der richtigen App lässt sich das Training planen und mit ausgewogener Ernährung kombinieren. Die Optionen sind sehr vielfältig, wie wir in diesem Artikel genauer aufzeigen.

Digitale Helfer sind nicht nur im Fitnessbereich äußerst beliebt. Darüber hinaus existieren noch viele weitere Gesundheitshelfer, die Betroffenen das Leben erleichtern oder einen gesunden Lebensstil fördern.
Digitale Helfer sind nicht nur im Fitnessbereich äußerst beliebt. Darüber hinaus existieren noch viele weitere Gesundheitshelfer, die Betroffenen das Leben erleichtern oder einen gesunden Lebensstil fördern. | | © Tyler Nix - Unsplash.com

Sport-Apps: Für richtiges Training

Fit und gesund sein – davon profitiert nicht nur das eigene Körpergefühl. Gesundheit und ein starkes Immunsystem bauen auch auf ausreichend Bewegung, und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht. Übergewicht, das inzwischen laut RKI etwa die Hälfte der Deutschen betrifft, gilt allgemein als Risikofaktor für viele Erkrankungen, zu denen Diabetes gehört.

Sport ist aber auch ein Stresskiller. Viele Menschen erfahren stressige Situationen im Büro. Ein hohes Stresslevel bedeutet einen konstanten Einfluss der Stresshormone. Und genau diese bauen sich durch Sport besser ab. In einem Telefonat mit Entwicklern und Entwicklerinnen einer Muskelaufbau-App wurde uns bestätigt, dass immer mehr Menschen Stress durch Sport kompensieren. Das sei auch an den steigenden Download-Zahlen der App zu erkennen.

Mit Apps lässt sich kinderleicht Sport von zu Hause aus treiben. Inzwischen gibt es eine umfassende Auswahl:

  • Apps für einzelne Sportarten: Entwickler:innen wenden sich einzelnen Sportarten zu, wie Bodybuilding oder Radsport. Die Palette reicht hier von Anleitungen zu einzelnen Übungen bis hin zur Trainingsplanung und der Aufnahme einzelner Trainingseinheiten.

  • Apps für Bodyweight-Training: In den letzten Jahren hat sich ein besonderer Trend entwickelt. Zunehmend mehr Fitnessfans nutzen ihr eigenes Körpergewicht fürs Training. Die Apps bieten verschiedene Übungen an, die sich zu Trainingsplänen mit ganz unterschiedlicher Zielsetzung kombinieren lassen.

  • Apps zur Auswertung: Diese Form der mobilen Anwendungen kommt in der Regel nur dann zum Einsatz, wenn mit dem Training auf ein sehr konkretes Ziel hingearbeitet wird. Besonders in den Ausdauersportarten ist dieser Ansatz verbreitet. Mithilfe der Apps lässt sich der Trainingszustand sehr gut überwachen.

Apps, die fürs Ausdauertraining zum Einsatz kommen, müssen das Training überwachen. Besonders die Herzfrequenz und Sauerstoffaufnahme sind besonders wichtig. Deshalb werden die Apps oft mit Wearables kombiniert. Ideal ist diese Kombination, da viele der Apps auch zurückgelegte Strecken inklusive des Höhenprofils aufzeichnen.

Ernährungs-Apps: Gesundheit geht durch den Magen

Gesundheit setzt auch eine entsprechende Ernährung voraus. Mittlerweile kann sich jeder Unterstützung aufs Handy holen. Ernährungs-Apps bieten heute einen sehr breiten Umfang verschiedener Funktionen.

1. Ernährungsplan: Gewohnheiten zum Positiven verändern

Eine gesunde Ernährung basiert auf einem entsprechenden Ernährungsplan. Inzwischen gibt es hier über die Apps Unterstützung. Viele Anwendungen stellen den Plan anhand von Körpergewicht und dem prognostizierten Kalorienverbrauch – auch mithilfe von KI – auf. Nutzer:innen können ihr Zielgewicht und den gewünschten Zeitraum definieren.

2. Einkaufsplaner: Bewusster und gesünder einkaufen

Verbunden mit dem Ernährungsplan bieten einige der Apps auch Einkaufsplaner. Diese können verwendet werden, um beim Einkaufen auch wirklich nur gesunde Lebensmittel einzukaufen.

3. Rezeptideen: Gesundes Essen kann gut schmecken

Gesundes Essen kann schmecken. Deshalb sind viele der Ernährungs-Apps auch mit Rezeptdatenbanken gekoppelt. Egal, ob ein leckeres Gericht zum Wochenende oder ein schnelles Essen nach Feierabend – so kann sich jeder gesund ernähren.

Schlaftracker, EKG und Co.: Weitere digitale Gesundheitshelfer

Inzwischen gibt es eine ganze Reihe Helfer, um im Alltag auf die Gesundheit zu achten. Was sehr gern benutzt wird, sind Schlaftracker. Diese zeichnen Parameter wie die Atmung und die Sauerstoffsättigung auf. Kombiniert mit dem Mikrofon im Handy lässt sich so auch Schnarchen überwachen – was bei Schlaf-Apnoe besonders wichtig ist.

Parallel lässt sich mit digitalen Gesundheitshelfern auch der Blutdruck überwachen. Einige Entwickler:innen technischer Medizinprodukte stellen sogar EKGs für das Smartphone zur Verfügung. Außerdem gibt es gerade für Senioren und Seniorinnen oder bei Pflegebedarf die Möglichkeit, digitale Helfer zur Sturzerkennung und als Notrufknopf zu benutzen.

Fazit: Digitale Unterstützung für mehr Gesundheit

Der Gesundheitsbereich wird immer digitaler. Mit den richtigen Apps, einem Smartphone und einer Smartwatch bietet sich die Chance, den eigenen Trainingsplan zu erstellen und aufzuzeichnen. Perfekt, um sich selbst zu überwachen und dabei auch noch den Trainingsfortschritt festzuhalten. Digitale Helfer bieten sich heute aber noch an ganz anderer Stelle an – um Schlaf und Blutdruck einfach zu überwachen oder die eigene Ernährung zu verbessern. Wer hier genau hinschaut, bekommt ganz neue Möglichkeiten.