Hatte im Rahmen einer Gallenblasengeschichte mit der Abteilung im Krankenhaus zu tun in der Dr. Müller im Erdgeschoss praktiziert. Ich wurde
vor und nach der OP u.a. per Ultraschall untersucht und eine Gallenganguntersuchung gemacht, weil es eine komische Komplikation mit den Blutwerten gab. Nach Aussage des Hausarztes gab es Tage nach der OP bedenklich ansteigende Leber-Werte, daher fand Ich mich in der Notaufnahme wieder. Nach Einschätzung von Dr. Müller machten die aber noch kein Eingreifen nötig und so war es am Ende auch: Der eigentlich schon befreite Gallengang war doch noch irgendwie übergangsweise verstopft, was sich dann später von alleine erledigt hat. Interessant ist, dass man das an den Werten hatte sehen können, bevor Ich es gemerkt hatte!
Interessant auch, dass man mit den Untersuchungsmethoden und Therapiemethoden heute soweit ist, dass man ohne OP einfach bei leichtem Schlaf des Patienten in den engen Gallengang vordringen und ihn reinigen kann. Wörtlich hieß es bei Dr. Müller "Ballon durchziehen". Gut, dass man das weiß.
Wie gesagt war die Einschätzung richtig und das Problem löste sich von selber: Einige Tage später gab es nochmal eine Art Mini-Cholik und die Werte gingen auch wieder runter. Ansonsten hätten sie nochmal nachbehandeln müssen. Wie auch immer: Seither ist Ruhe im Karton. Keine Probleme mehr.
Bei mir wird sich da jetzt nie mehr was tun, aber wer seine Gallenblase noch hat, ist gfs von solchen Problemen betroffen. Da ist es gut zu wissen, dass es so eine Praxis gibt und die Ärzte täglich damit zu tun haben und auch einschätzen können, ob und was genau zu tun ist.
Was das Team angeht, habe Ich nicht viel gesehen, außer eine Dame, die mich für die Untersuchung vorbereitet hat, die man allerdings komplett verschläft. Es wird eine Art Schlafmittel gespritzt, die eine flache Narkose auslöst und man bekommt nichts mit. Die Narkose ist minimal und hinterher nicht mehr zu spüren. Keine Nachwirkung irgendwelcher Art.
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