Ich war seinerzeit wegen einer Sehnenscheidenentzündung bei Frau Dr. Pein. Die Terminvergabe erfolgte recht schnell und auch das erste Gespr
äch hinterließ einen positiven Eindruck bei mir. Ich habe einen Verband an meine Hand bekommen, ein recht ausführliches Beratungsgespräch, ein Rezept und einen nächsten Termin.
Als ich dann wieder da war und berichten musste, dass sich bisher keine Besserung eingestellt hatte, bekam ich einen neuen Verband, einen neuen Termin und ein neues Rezept für dieselben Medikamente.
Das Ganze ging weiter und weiter. Im Endeffekt stellte sich auch nach 8 Wochen keine Besserung ein. Frau Dr. Pein war mit ihrem Latein am Ende. Daher gab es auch keine Beratung mehr aber immer weiter Rezepte.
Schlussendlich habe ich durch die 4-Monatige (!) Einnahme von Diclofenac in Verbindung mit einem Präperat zur besseren Verträglichkeit und Voltaren eine Lebensmittelunverträglichkeit davongetragen die mein Leben noch heute auf den Kopf stellt. Meinen Job habe ich auch verloren, da keiner eine realistische Prognose über den weitern Verlauf bzw. die Dauer bis zur Genesung abgeben konnte. Dafür kann Frau Dr. Pein nichts, aber ich werfe ihr vor nicht rechtzeitig gehandelt zu haben, als sie gemerkt hat, dass sie mit ihrer Behandlungsweise nicht zum Ziel kommt. Ich werfe ihr auch vor, dass es nicht richtig war mich so lange diese Medikamente einnehmen zu lassen. Es steht in jeder Packungsbeilage, dass sich diese Art von Medikamenten extrem schlecht auf die Leber auswirkt! Ich hätte mir gewünscht, dass sie mich früher an einen anderen Facharzt verwiesen hätte. Dann hätte sich das Ganze vielleicht nicht so lange hingezogen und ich würde heute vielleicht keine Probleme mehr mit dem Arm haben...
Fazit: sicherlich eine kompetente Ärztin, solange man nicht über den Tellerrand der Schulmedizin hinausgucken muss.
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