Lichtempfindlichkeit bei Vitamin B

Nebenwirkung Lichtempfindlichkeit bei Medikament Vitamin B

Insgesamt haben wir 10 Einträge zu Vitamin B. Bei 10% ist Lichtempfindlichkeit aufgetreten.

Wir haben 1 Patienten Bericht zu Lichtempfindlichkeit bei Vitamin B.

Prozentualer Anteil 100%0%
Durchschnittliche Größe in cm1720
Durchschnittliches Gewicht in kg650
Durchschnittliches Alter in Jahren460
Durchschnittlicher BMIin kg/m221,970,00

Vitamin B wurde von Patienten, die Lichtempfindlichkeit als Nebenwirkung hatten folgendermaßen bewertet:

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Vitamin B wurde bisher von 1 sanego-Benutzer, wo Lichtempfindlichkeit auftrat, mit durchschnittlich 10,0 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Erfahrungsberichte über Lichtempfindlichkeit bei Vitamin B:

 

Vitamin B für Depressionen mit Depressionen, Hautprobleme, Kraftlosigkeit, Lichtempfindlichkeit

Meine Erfahrungen mit der Therapie von Zink und Vitamin B6 bei Depressionen infolge der Stoffwechselerkrankung Kryptopyrrolurie (KPU) Wenn ich heute zurückblicke, kann ich nur sagen, dass ich bereits in meiner Jugend von den Auswirkungen der Erkrankung betroffen war. Oft klagte ich über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Knieschmerzen. Meine Haut war immer blass, ich war immer lichtempfindlich. Außerdem wurde meine Kopfbehaarung zusehends lichter. Nicht zuletzt verstärkten sich meine Probleme mit dem Einsetzen der Periode. Je älter ich wurde, desto depressiver wurde ich auch. Ich erlag fast täglichen Weinanfällen bis hin zu Selbstmordgedanken, weil mir das Leben so sinnlos vorkam. Als ich älter wurde, nahmen die Probleme zu, es kam zu Schlafstörungen, Aggressionen. Ich habe immer wieder versucht, meine Probleme auf Stresssituationen zu schieben. Meine innere Kraft baute sich immer mehr ab, was ich darauf schob, zwei Kinder überwiegend allein zu erziehen. Ich gehe Vollzeit arbeiten und bin ganz allein in einer fremden Stadt. Als ich 25 war, suchte ich einen Psychologen auf,...

Vitamin B bei Depressionen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Vitamin BDepressionen-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Meine Erfahrungen mit der Therapie von Zink und Vitamin B6 bei Depressionen infolge der Stoffwechselerkrankung Kryptopyrrolurie (KPU)

Wenn ich heute zurückblicke, kann ich nur sagen, dass ich bereits in meiner Jugend von den Auswirkungen der Erkrankung betroffen war. Oft klagte ich über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Knieschmerzen. Meine Haut war immer blass, ich war immer lichtempfindlich. Außerdem wurde meine Kopfbehaarung zusehends lichter. Nicht zuletzt verstärkten sich meine Probleme mit dem Einsetzen der Periode.

Je älter ich wurde, desto depressiver wurde ich auch. Ich erlag fast täglichen Weinanfällen bis hin zu Selbstmordgedanken, weil mir das Leben so sinnlos vorkam. Als ich älter wurde, nahmen die Probleme zu, es kam zu Schlafstörungen, Aggressionen. Ich habe immer wieder versucht, meine Probleme auf Stresssituationen zu schieben. Meine innere Kraft baute sich immer mehr ab, was ich darauf schob, zwei Kinder überwiegend allein zu erziehen. Ich gehe Vollzeit arbeiten und bin ganz allein in einer fremden Stadt.

Als ich 25 war, suchte ich einen Psychologen auf, dem ich meine Situation schilderte. Leider stellte er einfach nur meine Probleme als positiv dar. Ich sollte doch stolz darauf sein, dass ich das alles allein schaffe. Und wenn ich den nächsten Termin bei ihm habe, soll ich doch bitte ohne Kinder kommen. Wo, bitte, sollte ich sie denn lassen???

Ich bin nach dem ersten Gespräch nie wieder zu ihm hingegangen und habe einfach die nächsten Jahre weiter durchgehalten. Mit knapp 35 Jahren fühlte ich mich total am Ende meiner Kräfte angelangt. Mein Vater war ein Jahr vorher am Gehirn operiert worden und litt inzwischen unter Epilepsie. So musste ich auch noch regelmäßige Besuche und spontane Fahrten in Krankenhäuser in Kauf nehmen (470 km von hier entfernt). Ich hatte inzwischen sogar auf Arbeit und auf offener
Straße angefangen zu weinen. Nachdem ich dann noch einen Unfall verursachte, bin ich zum Arzt gegangen.

Klar, es wurde dann zunächst die Diagnose einer depressiven Erschöpfung gestellt. Ich erhielt verschiedene Psychopharmaka und Schlaftabletten. Ich suchte einen Psychiater auf, der mir weitere Antidepressiva verschrieb. Am liebsten wollten mich meine behandelnden Ärzte in ein Krankenhaus einweisen, weil ich weiterhin selbstmordgefährdet war. Allerdings ließ sich das nicht so ohne weiteres bewerkstelligen, da ich meine Kinder nirgendwo unterbringen konnte. Aus diesem Grunde wurde zunächst die Psychopharmarka-Medikation erhöht. Das brachte mir aber auch keine Besserung – im Gegenteil, es wurde immer schlimmer.

Ich suchte erneut meine Hausarztpraxis auf (ursprünglich war ich bei der Kollegin des jetzt behandelnden). Ich bekam wieder einen Weinkrampf. Es war einfach alles so frustrierend. Ich konnte ja noch nicht einmal sagen, warum ich alles so schrecklich fand. Ich meine, ich habe elf Jahre alles allein geschafft (sogar meine Scheidung, die nicht gerade ein Spaziergang war) und dann geht gar nichts mehr, das konnte ich mir nicht erklären.

Der Arzt, der mich an diesem Tag zum ersten Mal sah, stellte mir einige für mich sehr merkwürdige Fragen, die scheinbar überhaupt keinen Zusammenhang aufwiesen. Meine Antworten und nicht zuletzt mein Erscheinungsbild (diffuser Haarverlust, Blässe, psychisches Zustandsbild) ließen ihn schnell zu dem Ergebnis kommen, dass ich die typischen Zeichen der Stoffwechselerkrankung KPU aufweise. Dies ist eine meistens vererbte - oder auch erworbene - Entgiftungsstörung des Körpers, die zu einem Verlust von Vitamin B6, Mangan und Zink über die Nieren führt. Ich konnte es zunächst nicht glauben, dass es letzten Endes eine so simple Erklärung für meine körperliche Verfassung geben sollte. Mit Informationsmaterial auf entsprechenden Internetseiten sowie einem Buch über KPU ausgestattet, begann ich mich zu Hause mit der Erkrankung auseinanderzusetzen und stellte schnell Parallelen fest. Nachdem auch noch die Urinuntersuchung positiv ausgefallen war, begann ich mich der Behandlung zu unterziehen. Ich führte unter Anleitung die fehlenden Vitamine und Mikronährstoffe und anderes zu. Abschreckend war dabei zwar der finanzielle Aspekt, da die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt. Aber welche Wahl hatte ich denn?
Zunächst war ich skeptisch, da ich unter den Tabletten, die ich jetzt einnahm, auch noch Durchfall und Übelkeit hinzubekam. Allerdings stabilisierte sich mein Zustand nach zwei Wochen wieder, so dass ich mit der Einnahme von aktiviertem Vitamin B6 (P5P) beginnen konnte. Erstaunlicherweise ging es von diesem Zeitpunkt an rapide aufwärts. Die Weinanfälle ließen merklich nach und meine innere Kraft und Ruhe kehrten zurück. Inzwischen kann man die Veränderung sogar äußerlich sehen. Meine Hautfarbe ist natürlich immer noch sehr hell, allerdings mit ein wenig gesundem Rosa versetzt. Auch sehen meine Augen viel glänzender aus. Diese Bestätigung erhielt ich bereits von meiner Umgebung. Auch wenn ich bis an mein Lebensende auf Tabletten angewiesen bin – das ist es mir wert!

Da diese Erkrankung vererbbar ist, ließ ich meine Tochter ebenfalls testen. Wie nicht anders zu erwarten, leidet auch sie unter dieser Stoffwechselstörung. Aber wenigstens muss sie nicht einen solch langen Leidensweg gehen.


R.R.


Einschätzung des Falles durch meinen Arzt

R. R. ging es ein Leben lang dreckig. Die Depressionen waren zuletzt so schwer und kaum noch lebendig zu ertragen, dass dahinter die Migraine gar nicht mehr wahrgenommen wurde. Ihre Geschichte hat mich emotional dermaßen geschüttelt.

Die schweren im Laufe von Jahren sich steigernden Depressionen, die moderne Antidepressiva nicht zu lindern vermochten, beruhten primär auf einem P5P-Mangel. P5P, das aus Vitamin B6 unter Zinkmitwirkung gebildet wird, ist unabdingbar für die Neurotransmittersynthese: Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Der Mangel an an diesen Transmittern hat bei R.R. zu dieser lebensbedrohlichen Depression geführt. Eine Vorstufe ist das Burnout-Syndrom.

Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei R. R. um eine erworbene Form der KPU. Die Umwandlung von Vitamin B6 (Pyridoxin) in die aktive Form Pyridoxalphosphat (P5P) wird durch Zink vermittelt. Deshalb kann ein Zinkmagel z.B. durch Schwermetallbelastung infolge zunehmender Umweltbelastung verheerende Folgen nach sich ziehen. Hier erkennt man, dass die Krankenvorgeschichte sehr subtil erhoben werden muß, denn R.R. hat die ersten 22 Lebensjahre in der Nähe von Bitterfeld in Ostdeutschland zugebracht, dem Symbolort für Umweltverschmutzung in der DDR. Ein lebensgefährlicher Circulus. Durch die Gabe von P5P und Zink wurden ihre Neurotransmitterspiegel angehoben und innerhalb von vier Wochen war sie nicht mehr wiederzuerkennen. Ich war erschrocken und gleichzeitig erfreut.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Vitamin B
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Vitamin B

Patientendaten:

Geburtsjahr:1974 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):172 Eingetragen durch Arzt
Gewicht (kg):65
Geschlecht:weiblich

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