Duloxetin 1A für Schmerzen (chronisch)

Medikament für Krankheit / Anwendungsgebiet

Insgesamt haben wir 826 Einträge zu Schmerzen (chronisch). Bei 0% wurde Duloxetin 1A eingesetzt.

Wir haben 1 Patienten Bericht zu Schmerzen (chronisch) in Verbindung mit Duloxetin 1A.

Prozentualer Anteil 0%100%
Durchschnittliche Größe in cm0182
Durchschnittliches Gewicht in kg078
Durchschnittliches Alter in Jahren060
Durchschnittlicher BMIin kg/m20,0023,55

Wo kann man Duloxetin 1A kaufen?

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Folgende Berichte über den Einsatz von Duloxetin 1A für Schmerzen (chronisch) liegen vor:

 

Duloxetin 1A für Depression, Schmerzen (chronisch)

Ich bin seit Jahren in Behandlung wegen ADHS bei Erwachsenen. Nun kam eine mittelschwere Depression plus Schmerzsyndrom hinzu. Diese Information ist ggf. für jemanden wichtig, der in ähnlicher Lage ist. In der Vergangenheit machte ich sehr schlechte Erfahrungen mit und paradoxe Wirkungen von verschiedensten Antidepressiva (soll typisch für ADHS sein). Deshalb musste mich mein Arzt regelrecht überzeugen, den Versuch mit Duloxetin doch zu wagen. Da ich das ADHS-Medikament (Elvanse) weiterhin nehme, schränkt das die Auswahl an Antidepressiva stark ein. Es ging mit 20 mg Duloxetin los. Keine Wirkung, nur Nebenwirkungen: Schwindel, Erbrechen, extremes Schwitzen, Mundtrockenheit. Nach ein paar Wochen war es immer noch so: erhoffte Wirkung gleich null, Nebenwirkungen als bunte Palette. Nach Erhöhung auf 40 mg bekam ich wenigstens eine Nebenwirkung, die ich als positiv empfand: mit Ende 50 plötzlich locker eine Dreiviertelstunde sexuell durchhalten zu können eröffnet, für einen selbst und für die langjährige Partnerin, unverhofft neue Sichtweisen. Hätte mir jemand solche Tablette vor...

Duloxetin 1A bei Depression, Schmerzen (chronisch)

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Duloxetin 1ADepression, Schmerzen (chronisch)5 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bin seit Jahren in Behandlung wegen ADHS bei Erwachsenen. Nun kam eine mittelschwere Depression plus Schmerzsyndrom hinzu. Diese Information ist ggf. für jemanden wichtig, der in ähnlicher Lage ist. In der Vergangenheit machte ich sehr schlechte Erfahrungen mit und paradoxe Wirkungen von verschiedensten Antidepressiva (soll typisch für ADHS sein). Deshalb musste mich mein Arzt regelrecht überzeugen, den Versuch mit Duloxetin doch zu wagen. Da ich das ADHS-Medikament (Elvanse) weiterhin nehme, schränkt das die Auswahl an Antidepressiva stark ein.
Es ging mit 20 mg Duloxetin los. Keine Wirkung, nur Nebenwirkungen: Schwindel, Erbrechen, extremes Schwitzen, Mundtrockenheit. Nach ein paar Wochen war es immer noch so: erhoffte Wirkung gleich null, Nebenwirkungen als bunte Palette.
Nach Erhöhung auf 40 mg bekam ich wenigstens eine Nebenwirkung, die ich als positiv empfand: mit Ende 50 plötzlich locker eine Dreiviertelstunde sexuell durchhalten zu können eröffnet, für einen selbst und für die langjährige Partnerin, unverhofft neue Sichtweisen. Hätte mir jemand solche Tablette vor 40 Jahren verordnet, ich hätte diesen Jemanden dafür vergoldet. In meinem Alter sind solche Marathons auf Dauer doch etwas anstrengend.
Das Medikament nahm ich aber nicht wegen dieser Nebenwirkung. Es soll mir aus meinem tiefen Loch aus chronischen Schmerzen und Depression helfen. Das tat Duloxetin nicht im Ansatz, auch nicht nach einem halben Jahr. Der Arzt meinte immer, wir sollten die Dosis weiter erhöhen.
Am Tag nach der Erhöhung auf als Ziel gedachte 60 mg bekam ich dann den allerersten Kreislaufkollaps meines Lebens. Zum Glück wurde mir schnell geholfen. Doch damit schloss ich das Kapitel „Duloxetin“ in meiner Geschichte.
Dachte ich wenigstens…
Anders, als der Arzt riet, setzte ich die Tabletten von jetzt auf gleich ab. Eine Woche lang gab es kaum Absetzsymptome. „Siehst du, alles nicht so schlimm“, sagte ich mir – doch die Freude war verfrüht.
Nach einer Woche ging es mit den Entzugserscheinungen los. Es begann mit starken grippeähnlichen Symptomen. Nach zwei Tagen gesellten sich Schwindel und Tinnitus dazu. Danach, zum Teil gleichzeitig: Sinnestäuschungen, Parästhesien („Stromschläge“), Albträume, Angstzustände, gleichzeitig enorme Antriebssteigerung und -losigkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen am laufenden Band. Die Hölle. So stelle ich mir einen Drogenentzug vor. Dem Drang, doch noch „mal die eine Tablette“ zu nehmen, konnte ich mich nur widersetzen, weil ich kein Duloxetin mehr hatte. Wer noch behauptet, diese Antidepressiva würden keine Abhängigkeit erzeugen, hat Unrecht.
Nun, sechs Wochen später, habe ich immer noch hin und wieder Schwindel und Ohrensausen. Zum Glück immer seltener.
Mir ist bewusst, dass Duloxetin vielen Menschen hilft. Meine persönliche, negative Erfahrung beschreibe ich nicht etwa, um jemanden vor der Behandlung abzuschrecken, sondern um zu zeigen, dass es auch so gehen kann: keine Wirkung, nur Nebenwirkungen.

Eingetragen am 22.02.2022 als Datensatz 109555
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Duloxetin 1A
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Duloxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1962 
Größe (cm):182 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):78
Geschlecht:männlich

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Schmerzen (chronisch) wurde aus folgenden Begriffen gruppiert:

Chemotherapieschmerzen, Chronische Gesichtsschmerzen, chronische Ischialgie, Chronische Rückenschmerzen, chronisches schmerzsyndrom, Dauerschmerzen, Schmerzen (chronisch), Schmerzsyndrom

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