Verlangsamung bei Tramal

Nebenwirkung Verlangsamung bei Medikament Tramal

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Tramal wurde von Patienten, die Verlangsamung als Nebenwirkung hatten folgendermaßen bewertet:

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Tramal wurde bisher von 1 sanego-Benutzer, wo Verlangsamung auftrat, mit durchschnittlich 7,2 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Erfahrungsberichte über Verlangsamung bei Tramal:

 

Tramal für Fibromyalgie mit Libidoverlust, Appetitlosigkeit, Verlangsamung, Müdigkeit, Absetzerscheinungen

Seit Dezember 2012 leide ich an Fibromyalgie. Eine diesbezüglich zweifelsfreie Diagnose erhielt ich erst im August 2014. Die sofort eingeleitete Behandlung mit Tramal (2 x 150 mg pro Tag) und Cymbalta (1 x 60 mg), erzielte fast sofort eine sehr deutliche Verbesserung der * chronischen Muskel- und Gelenksschmerzen bei Bewegung und in Ruhe im gesamten Körper und eine Reduzierung der begleitenden Symptome, nämlich * extremes, brennendes Hitzegefühl im ganzen Körper * starker Druck im Kopf; sehr lästig, jedoch ohne Schmerzen * Dauerschwindel und Gleichgeswichtsprobleme (beim Treppensteigen ist Anhalten unumgänglich) * ständige Erschöpfung, egal wie viel man schläft oder ruht * starke Licht- und Geräuschempfindlichkeit * Einschlaf- und Durchschlafstörungen * ständige Alpträume * Anlaufschmerzen nach Sitzen oder Liegen * starke Morgensteifigkeit aller Gelenke * depressive Verstimmung * allergische Niesanfälle (4-5 Mal am Tag, jeweils 20-30 Mal; sehr erschöpfend) * Erinnerungslücken und Konzentrationsstörungen (weiß manchmal nach drei Stunden nicht mehr,...

Tramal bei Fibromyalgie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TramalFibromyalgie-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Seit Dezember 2012 leide ich an Fibromyalgie. Eine diesbezüglich zweifelsfreie Diagnose erhielt ich erst im August 2014.

Die sofort eingeleitete Behandlung mit Tramal (2 x 150 mg pro Tag) und Cymbalta (1 x 60 mg), erzielte fast sofort eine sehr deutliche Verbesserung der

* chronischen Muskel- und Gelenksschmerzen bei Bewegung und in Ruhe im gesamten Körper

und eine Reduzierung der begleitenden Symptome, nämlich

* extremes, brennendes Hitzegefühl im ganzen Körper
* starker Druck im Kopf; sehr lästig, jedoch ohne Schmerzen
* Dauerschwindel und Gleichgeswichtsprobleme (beim Treppensteigen ist Anhalten unumgänglich)
* ständige Erschöpfung, egal wie viel man schläft oder ruht
* starke Licht- und Geräuschempfindlichkeit
* Einschlaf- und Durchschlafstörungen
* ständige Alpträume
* Anlaufschmerzen nach Sitzen oder Liegen
* starke Morgensteifigkeit aller Gelenke
* depressive Verstimmung
* allergische Niesanfälle (4-5 Mal am Tag, jeweils 20-30 Mal; sehr erschöpfend)
* Erinnerungslücken und Konzentrationsstörungen (weiß manchmal nach drei Stunden nicht mehr,
was ich gegessen habe)
* sehr starkes Schwitzen auch im Ruhezustand
* Magen- und Darmstörungen (Reizmagen, Sodbrennen, Darmschmerzen)
* Schwellungen von Gelenken
* weit über hundert Schmerzpunkte bei Druck am ganzen Körper

Die Verbesserung meiner Allgemeinbefindlichkeit war erstaunlich. Einige Wochen lang konnte ich an 5 von 7 Tagen ein etwas eingeschränktes, aber deutlich gebessertes Leben führen. An den beiden restlichen Tagen waren die Beschwerden zu 90% wieder da.

Nebenwirkungen während der Einnahmezeit waren:

* fast gänzliches Erliegen der Libido
* Verminderung des Appetits (bei meinem Übergewicht eher willkommen als störend :-))
* durch die stark muskelentspannende Wirkung des Medikaments hatte ich erhebliche Probleme beim
Urinieren und beim Stuhlgang, wodurch einfaches Pinkeln locker 5 Minuten dauerte
* deutliche Verlangsamung der Bewegungsabläufe, der Reaktionen, des Denkens
* verstärkte Müdigkeit

Diese Nebenwirkungen empfand ich zwar als unangenehm, aber sie standen in keiner Relation zur positiven Wirkung von Tramal zum damaligen Zeitpunkt.

Im Laufe der Zeit nahm die Wirkung von Tramal allerdings ab und die Tage mit ungeminderten Beschwerden nahmen zu. Mein Arzt schlug vor, auf ein Cannabis-Präparat umzusteigen. Leider hatte er mit keinem Wort erwähnt, dass Tramal ein leichtes Opiat ist und ein sofortiges Absetzen einen starken Entzug nach sich zieht. Nach dreieinhalb Monaten ununterbrochener Einnahme von Tramal setzte ich das Medikament also ab. Es kam schon nach 12 Stunden zu deutlichen Entzugssymptomen. Es dauerte fast 24 Stunden bis ich begriff, dass was ich gerade durchmachte vom Entzug ausgelöst worden war.

Die Zustände bei diesem Entzug, den ich nur 36 Stunden durchhielt, ehe ich das Medikament wieder nahm, waren:

* extremes Frieren und Schwitzen zugleich
* unerträgliche Spannungszustände (schwer zu beschreiben, ist mit nichts vergleichbar, was ich
jemals erlebt habe); tritt besonders in der Wirbelsäule auf und ist ungemein quälend, weil Schlaf
oder Ruhe dadurch unmöglich ist und der Körper in einem permanenten Alarmzustand ist
* extrem häufige "Blitze" im Kopf; wie elektrische Schläge im Gehirn, die von dort aus bis in die Brust
reichen; ein besonders schwer zu ertragendes Symptom; man erschrickt (in etwa im im 5 bis 10
Sekundenabstand bei jedem dieser "Stromschläge" sehr stark; ich vermute, dass dies durch eine
chemische Imbalance im Gehirn entsteht
* stark erhöhter Herzschlag und Atmung
* psychischer Ausnahmezustand (Verwirrtheit, Angst, alptraumartige Wahrnehmungen im
Wachzustand)
* durch den Wegfall des Mittels kehren die Schmerzen mit voller Wucht zurück

Der Arzt war sehr verwundert, dass ich derart heftige Symptome zeigte und ich hatte das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden und dass der Arzt mir nicht so wirklich glauben wollte. Dennoch meinte er, dass in diesem Fall ein Ausschleichen sinnvoll sei. Also reduzierte ich die Tagesmenge Tramal in 50mg Schritten, bis ich nach etwas mehr als zwei Wochen bei null angelangt war.

12 Stunden später setzte zu meinem Entsetzen erneut ein heftiger Entzug mit den gleichen Symptomen wie oben beschrieben ein. Da ich fest entschlossen war, von diesem Medikament wegzukommen, hielt ich den Horror vier Tage und Nächte durch, erst danach ließen die Symptome so weit nach, dass man damit einigermaßen umgehen kann.

Heute ist mein sechster Tag und ich bin unbeschreiblich froh, diesen Höllenritt fast überstanden zu haben. Die Erschöpfung, die ich jetzt spüre - physisch wie psychisch - ist entsprechend groß.

Tramal hat mir sehr geholfen. Die Nebenwirkungen (Libido, Ausscheidung) nahm ich gern in Kauf.
Fassungslos bin ich über die Schlamperei meines Arztes bezüglich des Absetzens und die fehlende Betreuung beim Entzug. So zufrieden ich mit seiner Diagnostik war und der tollen Art, mir zuzuhören, mich und meine Krankheit ernst zu nehmen, sich Zeit für mich zu nehmen, so alleingelassen fühlte ich mich mit den schlimmen Entzugssymptomen.

Mich erstaunt immer noch, dass das Ausschleichenlassen von Tramal den Entzug nicht verhindert hat. Vielleicht ist das nicht prinzipiell so, leider war es aber bei mir so.

Würde ich Tramal wieder nehmen? Zur kurzfristigen (maximal 1 Woche) Linderung starker Schmerzen, ja. Längerfristig aber ganz eindeutig nein. Der Entzug ist heftig und langfristig nicht zu
vermeiden, da das Medikament mit der Zeit seine Wirkung verliert.

Was ich mir wünsche: Dass...

... Ärzte VOR dem Verschreiben von Tramal den Patienten darüber aufklären, um welche Art
Medikament es sich handelt (Opiat)
... Ärzte um die Wirkung von länger eingenommenem Tramal wissen und den Patienten beim
Durchstehen des Entzuges medizinisch unterstützen
... sich dieser Bericht für Andere als dienlich erweist

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Tramal
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Tramadol

Patientendaten:

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