Am Abend des 20.06. wurde ich wegen plötzlich aufgetretenen Doppelbildern und Schwindel in die Notaufnahme des Philippusstift gebracht, wo H
err Lemmerz die Erstbetreuung übernommen hat. Ich teilte ihm mit, dass ich an einem APS leide und schilderte ihm meine Beschwerden und obwohl alles auf einen Schlaganfall bzw. zumindest eine TIA hindeutete, hat er über seinen Tellerrand hinaus geblickt und zunächst andere Krankheitsbilder, die auch solche Beschwerden hervorrufen können, durch seine Untersuchungen ausgeschlossen. Ich fühlte mich kompetent betreut und gut aufgehoben - medizinisch wie auch menschlich. Ich war verständlicherweise aufgeregt wegen der plötzlichen Doppelbilder und total frustriert, weil mich das mal wieder aus meinem gewohnten Alltag gerissen hat, aber er hat es durch seine Art geschafft, mich recht schnell zu beruhigen. Er hat auch mir auch immer erklärt, warum er nun welche Untersuchung vornimmt bzw. veranlasst und auch, als ich später zunächst auf der Stroke Unit lag, drei Tage später dann auf einem normalen Zimmer in der Neurologie, hat er mich sehr gut weiterbetreut und auch Dinge veranlasst, ohne dass ich dazu ihn oder jemanden vom Pflegepersonal ansprechen musste (z. B. AUB, Augenklappe während meiner "Doppelbilder-Episode", da ich 24 Std. lang nur mit einem Auge normal gucken konnte). Ich war sehr zufrieden mit Behandlung und Betreuung. Er war kein Schwätzer wie manch andere Ärzte, er hat nicht viele Worte gemacht, dafür aber die richtigen Taten folgen lassen.
Bewertet 9,4 von 10 Punkten