Ich halte Dr. Mieth für eine kompetente Ärztin - dies ist auch der Grund, weshalb ich nach wie vor dort Patientin bin. Die Behandlung ist ga
nzzeitlich, es wird eine umfangreiche Amnamnese gemacht und auch nachgehalten.
Die Organisation in der Praxis ist jedoch suboptimal. Zunächst ist es sehr sehr schwer, als Neupatient aufgenommen zu werden. Ich war über Jahre (!) mehrfach in der Praxis, es wurde jedes Mal ein neuer Grund ge-(bzw. er-)funden, weshalb ich keinen Termin bekommen könnte (zunächst fehlte eine Überweisung, als ich diese vorlegte, war sie zu ungenau, dann fehlten die Vorbefunde des ehemaligen Arztes etc...). Nachdem ich es (nachdem eine Bekannte, die bereits in der Praxis Patientin war, bei der Ärztin selbst ein gutes Wort eingelegt hat) endlich geschafft hatte, hat es nochmal einige Wochen gedauert, bis der erste Termin stattfand. Die Wartezeit in der Praxis ist auch recht lang aber noch im Rahmen (ca. 1 Stunde wenn man es einmal ins Wartezimmer geschafft hat). Katastrophal ist jedoch die Lage am Empfang. Dort herrscht immer eine lange Schlange, da alles (auch der Aufnahme neuer Patienten mit umfangreicher Anamnese) von einer Kraft (in aller Regel ein Azubi, der entsprechend auch häufig bei den Kollegen nachfragen muss) dort erledigt wird. D.h. man steht Stunden am Empfang, bevor man überhaupt vortragen kann, was man möchte. Auf die Art und Weise hat es letztens 2 Besuche in der Praxis und eine Wartezeit von insgesamt knapp 2 Stunden gebraucht, nur um ein Rezept zu erhalten. Gerade wenn eine längere Behandlung mit mehreren Besuchen notwendig wird, ist dieser Zustand schon sehr sehr störend. Ob man sich das auf Dauer antun will, wird jeder selbst entscheiden müssen. Auch ist es für die Patienten nicht sehr angenehm, die gesamte Krankengeschichte am Tresen vorzutragen, wo - aufgrund der Enge der Räumlichkeiten - zwangsläufig die anderen wartenden Patienten mithören.
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