War die Behandlung erfolgreich? Konnte der Arzt ihnen helfen?
Wie beurteilen Sie die fachliche Kompetenz des Arztes? Hatten sie den Eindruck, dass die richtigen Behandlungsmethoden gewählt wurden?
Wie beurteilen Sie die Beratung durch den Arzt? Wurden die Diagnosen und Behandlungen erklärt?
Fanden sie die Wartezeit auf einen Termin und im Wartezimmer angemessen?
Wie war die Freundlichkeit des Praxisteams? Am Telefon, Empfang und die Arzthelferinnen?
Wie ist die Praxis ausgestattet? Modern? Sauber?
Wurden sie ausreichend in die Entscheidungen einbezogen?
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9,5 Wartezeit
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Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin beträgt: 6 Tage.
Die durchschnittliche Wartezeit im Wartezimmer beträgt: 18 Minuten.
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11.10.2017 Letzte Bewertung
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An dieser Stelle hat Herr Horst Sellner die Möglichkeit zusätzliche Informationen für Patienten zu hinterlegen. Besonders interessant sind hier: Behandlungsschwerpunkte, Behandlungsmethoden, Untersuchungsmethoden oder spezielle Diagnosemethoden und -geräte.
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Wir kamen zu Herrn Sellner durch meine Mutter. Meine Freundin (23) hat im April 2012 die Diagnose Invasiv Lobuläres Karzinom der linken Mamma bekommen. FEC-DOC Chemotherapie (6 Zyklen), 35 Bestrahlungen und 5 Jahre Anti-Hormon Therapie inklusive. Der Tumor ist hochgradig Aggressiv und stark Östrogen/Progesteron Sensibel, jedoch HER2 negativ. Herr Sellner "verschrieb" ihr die Pro Dialvit44 Kapseln zur Linderung der Chemotherapie Nebenwirkungen und zum Aufbau des Immunsystems. Jedoch ist darin die Yams Wurzel enthalten ("natürliches" Östrogen/Progesteron) - für unser Empfinden bei einer so schweren Erkrankung einfach das ABSOLUT falsche, auch wenn es sich um Natürliche/Pflanzliche Hormone handelt, die vielleicht anders wirken. Wir fühlten uns von ihm regelrecht überfahren, da es uns schien, er wolle lediglich "seine" Medikamente verkaufen. Dazu kommt, dass er uns absolut garnicht erklärte, was die Infusionen bewirken und aus welchen Inhaltsstoffen sie bestehen, die er meiner Freundin verabreichen wollte. Mehrmals haben wir beide nachgefragt, doch nie eine Antwort erhalten. Sein Kollege, dessen Namen ich nun vergessen habe, gab ihr nach dem Gespräch mit Herrn Sellner eine Infusion, die, wie er kurz erklärte, aus Basen besteht, die die Krebszellen angreift (da diese einen Säuremantel bilden) und so die Chemotherapie unterstützt. Hierzu wollte er als erstes den Port-A-Cath (!!!) anstechen, auf drängen meiner Freundin unterließ er dies aber und legte ihr einen normalen VenFlown. Solche Port-A-Caths werden in Österreich nur von Ärzten angestochen, da die Infektionsgefahr immens ist. Herr Sellners Kollege erklärte uns, er müsse nun irgendwohin fahren, er käme jedoch wieder um uns die ganzen Infusionen noch genauer zu erklären - wir haben nach der Infusion (ca 1h) auf ihn gewartet (ca 30min), ihn aber nicht wieder gesehen...
Fazit: - Inkompetent & Auskunftsscheu - hat uns "Medikamente" gegeben, die für das subjektive Empfinden eines Laien eher Schaden anrichten - Anstechen eines Port-A-Cath Systems, von dem in Österreich JEDER ARZT abraten würde, dass es ausnahmslos nur Ärzte machen sollten - Als Angehöriger und vor allem als Krebspatient will man ohne wenn und aber sämtliche Medikationen und Therapien bis ins kleinste Detail erfahren, da für mein Empfinden dann erst die Sicherheit da ist. Dies hat weder Herr Sellner, noch sein Kollege getan.
Ich rate jedem Krebspatienten sich diese Therapie sehr gut zu überlegen und bei Zweifeln lieber bei den "alten" aber sehr bewährten Therapien zu bleiben, zum Beispiel der Misteltherapie. Diese wird in Österreich von der Kasse übernommen und ist anerkannt. So muss man sich wenigstens nicht über das auch noch Gedanken machen, da man mit der Krankheit allein schon genug Sorgen und Ängste hat.
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Ohne Herrn Sellner hätte ich mich operieren lassen müssen, oder ich hätte heute noch gesundheitliche Probleme. Bei Herrn Sellner fühlte ich vom ersten Augenblick an gut aufgehoben. Um seine Behandlungen zu bekommen ist mir auch eine Fahrtstrecke von ca. 470 km nicht zu weit. Wenn möglich komme ich 1x jährlich zu ihm und lasse mich durchchecken.