Herr Dr. Rohlfs ist auf seinem Fachgebiet sicherlich ein extrem kompetenter Arzt. In meinem Fall allerdings ist leider einiges schief gelauf
en. Ich bin von meiner Hausärztin zu ihm überwiesen worden, ob ich aufgrund starker Knochenschmerzen (Verdacht Bandscheibe) einen bevorstehenden Urlaub in die USA antreten kann. Meine Hausärztin hatte auf der Überweisung auch vermerkt, dass ich Krebspatientin bin. Herr Dr. Rohlfs war sehr freundlich und zuvorkommend. Er verschrieb mir Ibuprofen 800 und Novalgin und sagte, ich könne fliegen. Leider wurden die Schmerzen in den kommenden Tagen noch schlimmer, so dass ich den Urlaub abbrechen musste. Es wurde ein MRT der Bandscheibe gemacht, und Herr Dr. Rohlfs empfahl mir eine Spritzentherapie. Nachdem die erste Sitzung keinerlei Erfolg brachte, vertröstete er mich auf die nächste Spritze die folgende Woche. Meine starken Schmerzen - trotz höchstdosierter Schmerzmittel! - schienen für ihn wenig besorgniesregend. Auf meine Frage, ob da irgend etwas mit dem Krebs zu tun haben könne, verneinte er dies. Ein Knochenszintigram hat dann allerdings ergeben, dass der Körper voller Knochenmetastasen war. Immerhin hat er die Spritzentherapie nicht in Rechnung gestellt. Aber hätte er den Vermerk auf der Überweisung ernst genommen, wären mir 2 Wochen unerträglicher Schmerzen erspart geblieben.
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