Zunächst möchte ich betonen, dass die reine medizinische Versorgung erfolgreich war, an der Behandlung an sich ist nichts auszusetzen.
Alle
rdings bilden neben der eigentlichen Behandlung auch alle anderen Dinge, von der Terminabsprache bis zum Abschlussbericht das Gesamtpaket. Und genau dies passt meines Erachtens nur bedingt. Beispiele:
Die Praxisräume am Marienplatz sind eine mittlere Katastrophe. Die Räume sind zwar alt, doch das ist es gar nicht. Vielmehr die unglaubliche Enge in der Praxis wirkt drückend und das Thema Diskretion ist ein Fremdwort, da der Wartebereich direkt neben der Empfangstheke liegt. Ich habe während meiner Wartezeit viel mehr Informationen über andere Patienten erhalten, als mir lieb war. Gespräche finden teilweise an der Theke statt und jeder bekommt es mit; ob er will oder nicht.
Man muss schon aktiv um Diskretion bitten, dann wird auch darauf eingegangen.
Die Sprechstundenhilfen bewegen sich ebenfalls auf sehr engem Raum und das nervt augenscheinlich. Sie sind den Patienten gegenüber um Freundlichkeit bemüht, was aber nicht immer glückt. Ich persönlich gebe dafür den Räumlichkeiten eine gehörige Teilschuld.
Dr. M. vertritt meiner Ansicht nach die Weltanschauung, dass die Welt sich unzweifelhaft um ihn drehen muss. Für mich ein typisches Beispiel von "Gott in Weiss". Wie eingangs erwähnt, ist seine Kompetenz allerdings für mich unzweifelhaft.
Ich habe mich die ganze Behandling über nur medizinisch gut versorgt gefühlt, Das Gesamtpaket hat mich jedoch überhaupt nicht überzeugt. Aber ich war auch nicht da, um neue Freunde zu finden. Das muss einfach jeder für sich selbst entscheiden.
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