Die Ärztin sowie das gesamte Personal machen auf mich einen wirklich sehr netten und zuvorkommenden Eindruck. Allerdings war ich in den letz
ten zwei Wochen zweimal dort - jeden Monat - und werde heute - wieder Montag - vermutlich noch einmal hin müssen, da die Medikation von einer Woche Penicillin (noch von der Hausärztin verschrieben) und fast zwei Wochen Doxycyclin (durch die HNO-Ärztin verschrieben) meine Mandelvereiterung bisher nicht ausreichend behandeln konnte. Als ich bei ihr den Verdacht äußerte, dass es das Pfeiffersche Drüsenfieber sein könnte, und anfragte, ob man nicht einen Abstrich machen könnte, um festzustellen, was genau ich da seit fast einem Monat in meinem Mund habe, meinte sie nur, sie würde bereits auf das Drüsenfieber behandeln. Einen Abstrich gab es nicht. Von einem Freund, der Rettungsassistent ist, weiß ich, dass es für das Drüsenfieber keine Medikation gibt. Die Medikamentenresistenz wird auch im Internet oft beschrieben. Ich wollte nicht so vorlaut sein, sie zu fragen, warum sie mir dennoch welche verabreicht, würde aber wirklich gern wissen, warum sie einfach weiter behandelt ohne herausfinden zu wollen, was genau sie eigentlich zu behandeln versucht. Da das nun meine einzige Erfahrung mit dieser Frau ist will ich mir kein abschließendes Urteil erlauben. Allerdings fühle ich mich bei all der Freundlichkeit mit meiner Krankheit nicht gut genug aufgehoben und nicht ausreichend durch den Arzt informiert.
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