IDflu

IDflu Patienteninformation

IDfluist ein Impfstoff. Dieser Impfstoff wird empfohlen, um Sie vor der echten Virusgrippe (Influenza) zu schützen. Der Impfstoff kann Erwachsenen bis 59 Jahre verabreicht werden, besonders dann, wenn ein erhöhtes Risiko für influenzabedingte Komplikationen besteht.

Nach der Verabreichung von IDflubaut dasImmunsystem (die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers) einen Impfschutz vor...

IDflu Patienteninformation lesen

Andere Medikamente mit den gleichen Wirkstoffen wie in IDflu

MedikamentHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
Pandemrix92% (14 Bew.)
Grippeimpfstoff 8% (1 Bew.)

In IDflu kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Influenza Spalt Impfstoff inaktiviert

Fragen zu IDflu

Zu IDflu liegen noch keine Fragen vor –  eigene Frage zu IDflu stellen.

50 mehr Nebenwirkungen mit IDflu

IDflu Patienteninformationen

WAS IST IDflu UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


IDfluist ein Impfstoff. Dieser Impfstoff wird empfohlen, um Sie vor der echten Virusgrippe (Influenza) zu schützen. Der Impfstoff kann Erwachsenen bis 59 Jahre verabreicht werden, besonders dann, wenn ein erhöhtes Risiko für influenzabedingte Komplikationen besteht.

Nach der Verabreichung von IDflubaut dasImmunsystem (die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers) einen Impfschutz vor einer Infektion mit der echten Virusgrippe auf. IDflu wird dabei helfen, vor einer echten Virusgrippe zu schützen, wenn diese von einem der drei Virusstämme, gegen die der Impfstoff gerichtet ist, oder eng damit verwandten anderen Stämmen verursacht wird. Der volle Impfschutz ist normalerweise 2 bis 3 Wochen nach der Impfung erreicht.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON IDflu BEACHTEN?



IDflu darf nicht verabreicht werden,


- wenn Sie überempfindlich (allergisch) sind gegen:
- die Wirkstoffe
- einen der sonstigen Bestandteile von IDflu, die im Abschnitt 6 dieser Gebrauchsinformation unter „WEITERE INFORMATIONEN“ aufgelistet sind
- Spuren von Eibestandteilen wie Hühnereiproteine, Hühnerproteine, Neomycin, Formaldehyd und Octoxinol 9
- wenn Sie an einer Erkrankung mit Fieber oder an einer akuten Infektion leiden. Die Impfung sollte in diesem Fall verschoben werden, bis Sie wieder gesund sind.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von IDflu ist erforderlich


- Informieren Sie Ihren Arzt vor der Impfung, wenn Sie aufgrund einer Erkrankung oder einer medizinischen Behandlung ein geschwächtes Immunsystem (Immunsuppression) haben, da der Impferfolg in diesen Fällen eingeschränkt sein kann.
- IDflu darf unter keinen Umständen in ein Blutgefäß (intravasal) verabreicht werden.
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn bei Ihnen aus irgendeinem Grund in den Tagen unmittelbar nach Gabe des Impfstoffs eine Blutuntersuchung durchgeführt werden soll. Untersuchungen auf HIV-1, Hepatitis CVirus und HTLV-1 können zu falschen Testergebnissen führen.

Anwendung von IDflu mit anderen Arzneimitteln

- Andere Impfstoffe: IDflu kann zeitgleich mit anderen Impfstoffen in unterschiedliche Gliedmaße verabreicht werden. Bei zeitgleicher Verabreichung kann es zu verstärkten Nebenwirkungen kommen.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich einer medizinischen Behandlung unterziehen, die möglicherweise zu einer eingeschränkten Immunantwort führt, wie z. B. eine Behandlung mit Kortikosteroiden (z. B. Kortison), Medikamenten gegen Krebs (Chemotherapie), Bestrahlungen oder andere Behandlungen, die das Immunsystem beeinträchtigen. In diesen Fällen kann der Impferfolg möglicherweise eingeschränkt sein.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden oder vor Kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie schwanger sind oder sein könnten. Ihr Arzt oder Apotheker wird entscheiden, ob Sie mit IDflu geimpft werden sollen.

Stillzeit Der Impfstoff IDflu kann stillenden Frauen verabreicht werden.

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

IDflu hat keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

WIE IST IDflu ANZUWENDEN?


IDflu wird von Ihrem Arzt oder medizinischem Fachpersonal verabreicht.

Erwachsene im Alter von 18 bis 59 Jahren erhalten eine Dosis zu 0,1 ml.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Anwendung von IDflu bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

IDflu wird als Injektion in die obere Hautschicht verabreicht (vorzugsweise im Bereich des Oberarmmuskels).

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Impfstoffs haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann IDflu Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. In klinischen Studien wurden die folgenden Nebenwirkungen nach Gabe von IDflu berichtet:

Die Häufigkeiten möglicher Nebenwirkungen, die nachstehend aufgeführt sind, sind entsprechend der folgenden Konvention festgelegt: Sehr häufig (betroffen sind mehr als 1 von 10 Geimpften) Häufig (betroffen sind 1 bis 10 von 100 Geimpften) Gelegentlich (betroffen sind 1 bis 10 von 1.000 Geimpften) Selten (betroffen sind 1 bis 10 von 10.000 Geimpften) Sehr selten (betroffen sind weniger als 1 von 10.000 Geimpften) Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Sehr häufig
- An der Injektionsstelle: Rötung, Schwellung, Verhärtung, Juckreiz und Schmerz
- Allgemeines Unwohlsein, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen

Häufig
- Hautblutung an der Injektionsstelle
- Schüttelfrost und Fieber (38,0 °C oder höher)

Gelegentlich
- Abgeschlagenheit, Schwellung der Lymphknoten im Hals-, Achsel- oder Leistenbereich, Kribbeln oder Taubheitsgefühl, Gelenkschmerzen, Juckreiz und Ausschlag

Selten
- Vermehrtes Schwitzen

Die meisten der oben genannten Nebenwirkungen bildeten sich ohne Behandlung 1 bis 3 Tage nach ihrem Auftreten wieder zurück. In manchen Fällen blieb eine Rötung an der Injektionsstelle bis zu 7 Tagen bestehen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei anderen Impfstoffen berichtet, die zur Vorbeugung gegen die echte Virusgrippe verabreicht werden. Diese Nebenwirkungen können bei IDflu auftreten:
- eine vorübergehende Verringerung von Blutbestandteilen, die Blutplättchen genannt werden; dies kann zu Blutergüssen oder Blutungen führen
- allergische Reaktionen, die in seltenen Fällen
- zu Kreislaufversagen (Schock) und damit zu einem medizinischen Notfall führen können
- zu Schwellungen im Gesicht, der Zunge oder des Rachens, zu Schluckbeschwerden, Nesselsucht und Schwierigkeiten beim Atmen führen können (Angioödem)
- Schmerzen entlang der Nervenbahnen, Fieberkrämpfe, Störungen des Nervensystems einschließlich Entzündungen des Gehirns und des Rückenmarks, Nervenentzündungen oder GuillainBarré-Syndrom, das extreme Schwäche und Lähmungen hervorruft
- Gefäßentzündung, die in sehr seltenen Fällen zu vorübergehenden Nierenproblemen führen kann
- Hautreaktionen, die sich über den ganzen Körper ausbreiten können, einschließlich Nesselsucht.

Sie müssen sofort Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angioödems bemerken, wie:
- geschwollenes Gesicht, Zunge oder Rachen
- Schluckbeschwerden
- Nesselsucht und Atembeschwerden.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST IDflu AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Der Impfstoff darf nach dem Verfalldatum, das auf der Faltschachtel nach „Verwendbar bis:“ angegeben ist, nicht mehr angewendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Kühlschrank lagern (2 C - 8 C). Nicht einfrieren. Die Fertigspritze in der Faltschachtel aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Juli 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von IDflu folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Muskelschmerzen

Kopfschmerzen

Rötung an der Injektionsstelle

Verhärtung an der Injektionsstelle

Schwellung an der Injektionsstelle

Juckreiz an der Injektionsstelle

Unwohlsein

Schmerz an der Injektionsstelle

Häufig  (1 - 10%)

Fieber

Schüttelfrost

Hautblutung an der Injektionsstelle

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Abgeschlagenheit

Taubheitsgefühl

Gelenkschmerzen

Ausschlag

Juckreiz

Kribbeln

Schwellung der Lymphknoten im Halsbereich

Schwellung der Lymphknoten im Achselbereich

Schwellung der Lymphknoten im Leistenbereich

Selten  (0,01 - 0,1%)

vermehrtes Schwitzen

Nicht bekannt

allergische Reaktionen

Schluckbeschwerden

Nesselsucht

Schwellungen im Gesicht

Schwellungen der Zunge

Hautreaktionen

Angioödem

Blutungen

Blutergüsse

Guillain-Barré-Syndrom

Fieberkrämpfe

vorübergehende Verringerung von Blutplättchen

Kreislaufversagen

Schwellungen des Rachens

Schmerzen entlang der Nervenbahnen

Entzündungen des Gehirns

Entzündungen des Rückenmarks

Nervenentzündungen

Gefäßentzündung

[]