Ich war im Mundwerk aufgrund starker Hörbeschwerden, die u. a. auch auf eine Zahn-Kiefer-Problematik zurückzuführen war. Hierfür wurde mir e
ine Schiene auf Basis des Abdrucks meiner Zähne bei bestehender Kieferstellung erstellt. Da ich mich stetig parallel mit Experten austausche, war ich schnell der Überzeugung, dass diese Herangehensweise nicht zielführend sein kann. Die Kiefergelenkknochen meines Unterkiefers stehen zu weit in die Kiefergelenkaufhängung hinein - sitzen also auch zu nahe am Ohreingang. Ich habe daraufhin meinen Kiefer vermessen und entsprechend der Ergebnisse "richtig" ausrichten lassen UND DANN einen Zahnabdruck machen lassen. Die schmerzhaften Verspannungen waren spätestens 3 Wochen nach Tragen der neuen Schiene verschwunden und mein Hören wird sukzessive besser. Nun bin ich keiner, der einem Therapeuten eine möglicherweise falsche Vorgehensweise vorwirft. Ich habe entlang meines langen Leidenswegs schon mehrere nicht konsequent ausgerichtete Therapien verordnet bekommen. Wenn ich mir aber in diesem Zusammenhang vor Augen führe, dass mich die Behandlung im Mundwerk über 1.000 EUR gekostet hat, dagegen für die Behandlung (inkl. Vermessung, Neuausrichtung und kontinuierlicher Nachbehandlung) die mir innerhalb kürzester Zeit geholfen hat aber nur etwas mehr als ein Drittel davon, bleibt bei mir ein offen gesagt sehr negativer Beigeschmack im Gedanken an das Mundwerk zurück. Um Längen zu kurz gesprungen und dafür mehr als 100% Preisaufschlag.
Liebes Mundwerk, wie Sie schnell feststellen werden, ist dieses das zweite Mal, dass ich meine Meinung abgebe. Beim ersten Mal auf JAMEDA wurde mein Beitrag aufgrund Ihres Einspruchs wieder herausgenommen - vielleicht auch zu recht, da ich nicht fokussiert genug meine Bewertung abgegeben habe. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Sie damals sehr engagiert mit mir in Verbindung getreten sind und habe mich daher auch entschlossen, meine Bewertung dieses Mal stärker zu fokussieren und auch zu relativieren.
Bewertet 6,5 von 10 Punkten