nachdem sich über mehrere Monate in 2013 meine Depression immer mehr verfestigt hatte, bin ich auf Tip eines Freundes, welcher im Vorjahr 9
Wochen in Behandlung war, im Dez.zum Vorgespräch beim Chefarzt erschienen.Danach glaubte ich, gegen die Empfehlung des Arztes, zu wissen,auf gar keine Fall stationär aufgenommen werden zu müssen.Da es über die Feiertage aber immer schlimmer wurde, entschied ich mich in meiner Not doch dafür.ES WAR DAS EINZIG RICHTIGE!Die Therapie war zeitweise sehr hart, weil man ganz deutlich an die "eigenen Anteile" seines Zustandes herangeführt wird, das gefällt nicht und tut weh.Die Ursachen werden in der Therapie präzise herausgearbeitet und zwar durch einen SELBST.Das ist harte Arbeit und erfordert Mut und die Bereitschaft sich zu öffnen, aber nur dann kann es funktionieren.Das gesamte, hochprofessionelle Team unterstützt einen dabei extrem engagiert. Zu annähernd jeder Tag- und Nachtzeit gibt es ein offenes Ohr und Hilfe, aber eben wenn notwendig auch klare Ansagen und Kritik, die aber stets fundiert erläutert wird - man erkennt schlussendlich, daß auch dieser unangenehme Part einem enorm hilft.WICHTIG ist diese Hilfe selbst in Anspruch nehmen zu wollen, denn nur dann erfüllt Sie Ihren Zweck-das wird in Station 17 gelebt.
Mein Aufenthalt hat mich im Vergleich zu vorher extrem stabilisiert ( z.Bsp. keine Suizidgedanken mehr), aber mir wurde auch klar, das er das Fundament zu einer weiteren im Schwerpunkt von mir selbst zu leistenden Arbeit ist.
Herzlichen Dank an das gesamte Team für das Engagement und die Effizienz der Behandlung, die auch sehr stark durch das hervorragende Ineinandergreifen der verschiedenen Therapieformen bedingt ist.
Bewertet 9,8 von 10 Punkten