Mycophenolate mofetil Teva

Mycophenolate mofetil Teva Patienteninformation

Mycophenolatmofetil Teva ist ein Arzneimittel, das angewendet wird, um die Reaktionen des Immunsystems zu unterdrücken.

Der Wirkstoff in diesem Arzneimittel wird Mycophenolatmofetil genannt.

Mycophenolatmofetil Teva wird verwendet, um zu verhindern, dass Ihr Körper nach einer Nieren-, Herz- oder Lebertransplantation das verpflanzte Organ abstößt. Es wird in Kombination...

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In Mycophenolate mofetil Teva kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Mycophenolatmofetil

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Was ist Mycophenolatmofetil Teva und wofür wird es angewendet?

Mycophenolatmofetil Teva ist ein Arzneimittel, das angewendet wird, um die Reaktionen des Immunsystems zu unterdrücken.

Der Wirkstoff in diesem Arzneimittel wird Mycophenolatmofetil genannt.

Mycophenolatmofetil Teva wird verwendet, um zu verhindern, dass Ihr Körper nach einer Nieren-, Herz- oder Lebertransplantation das verpflanzte Organ abstößt. Es wird in Kombination mit anderen Arzneimitteln mit ähnlicher Wirkung (z.B. Ciclosporin und Corticosteroide) verwendet.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Mycophenolatmofetil Teva beachten?

WARNUNG Mycophenolat führt zu Missbildungen und Fehlgeburten. Wenn Sie eine Frau sind, die schwanger werden könnte, müssen Sie vor Beginn der Behandlung einen negativen Schwangerschaftstest vorweisen und die Anweisungen Ihres Arztes zur Verhütung befolgen. Ihr Arzt wird Sie mündlich informieren und Ihnen eine gedruckte Informationsbroschüre mitgeben, die insbesondere auf die Wirkungen von Mycophenolat auf ungeborene Babys eingeht. Lesen Sie die Informationen sorgfältig durch und halten Sie sich an die Anweisungen. Wenn Sie die Anweisungen nicht vollständig verstehen, bitten Sie Ihren Arzt, Ihnen diese erneut zu erklären, bevor Sie mit der Einnahme von Mycophenolat beginnen. Beachten Sie ebenfalls die Informationen in diesem Abschnitt unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“ und „Schwangerschaft, Verhütung und Stillzeit“.

Mycophenolatmofetil Teva darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Mycophenolatmofetil, Mycophenolsäure oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie eine Frau sind, die schwanger sein könnte und Sie keinen negativen Schwangerschaftstest vor Ihrer ersten Verschreibung vorgewiesen haben, da Mycophenolat zu Missbildungen und Fehlgeburten führt.
- wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder glauben, schwanger zu sein.
- wenn Sie keine wirksame Empfängnisverhütung verwenden (siehe Schwangerschaft, Verhütung und Stillzeit).
- wenn Sie stillen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft. Fragen Sie vor der Einnahme von Mycophenolatmofetil Teva bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Behandlung mit Mycophenolatmofetil Teva beginnen:
- wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion (z.B. Fieber oder Halsschmerzen), unerwartet blaue Flecken und/oder Blutungen bemerken,
- wenn Sie gegenwärtig oder früher Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt, z.B. Magengeschwüre, haben oder hatten.
- wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder schwanger werden, während Sie oder Ihr Partner Mycophenolatmofetil Teva einnehmen.

Mycophenolatmofetil Teva schränkt Ihre körpereigene Abwehrkraft ein. Aus diesem Grund besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Hautkrebs. Sie sollten sich daher vor Sonnenlicht und ultravioletter (UV) Strahlung schützen, indem Sie entsprechend schützende Kleidung tragen und Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden.

Sie dürfen während und für mindestens 6 Wochen nach Beendigung einer Behandlung mit Mycophenolatmofetil Teva kein Blut spenden. Männer dürfen während und für mindestens 90 Tage nach Beendigung einer Behandlung mit Mycophenolatmofetil Teva keinen Samen spenden.

Kinder und Jugendliche
Mycophenolatmofetil Teva wird bei Kindern und Jugendlichen (im Alter von 2 bis 18 Jahren) verwendet, um zu verhindern, dass der Körper nach einer Nierentransplantation das verpflanzte Organ abstößt. Mycophenolatmofetil Teva sollte bei Kindern und Jugendlichen (im Alter von 2 bis 18 Jahren) bei Herz- oder Lebertransplantationen nicht angewendet werden. Mycophenolatmofetil Teva sollte bei Kindern unter 2 Jahren überhaupt nicht angewendet werden.

Einnahme von Mycophenolatmofetil Teva zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Falls Sie eine der folgenden Fragen mit „ja“ beantworten können, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Mycophenolatmofetil Teva beginnen:
- Nehmen Sie Medikamente ein, die einen der nachfolgenden Wirkstoffe enthalten: o Azathioprin oder andere immunsupprimierende Substanzen (die manchmal Patienten nach einer Organverpflanzung verabreicht werden), o Colestyramin (zur Behandlung von Patienten mit hohen Blutcholesterinwerten), o Rifampicin (Antibiotikum), o Antazida oder Protonenpumpenhemmer (angewendet bei Säureproblemen im Magen, wie z. B. Verdauungsstörungen), o Phosphatbinder (angewandt bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz, um die Aufnahme von Phosphaten zu vermindern), o Antibiotika (angewandt zur Behandlung bakterieller Infektionen), o Isavuconazol (angewandt zur Behandlung von Pilzinfektionen), o Telmisartan (angewandt zur Behandlung von Bluthochdruck), o oder andere Medikamente (auch solche, die Sie ohne Rezept erhalten), über die Ihr Arzt nicht informiert ist?
- Benötigen Sie Impfungen (Lebend-Impfstoffe)? Ihr Arzt wird Ihnen raten, was für Sie geeignet ist.

Schwangerschaft, Verhütung und Stillzeit

Verhütung bei Frauen, die Mycophenolatmofetil Teva einnehmen
Wenn Sie eine Frau sind, die schwanger werden könnte, müssen Sie während der Einnahme von Mycophenolatmofetil Teva eine wirksame Methode zur Empfängnisverhütung anwenden. Das bedeutet:
- bevor Sie mit der Anwendung von Mycophenolatmofetil Teva beginnen,
- während Ihrer gesamten Behandlung mit Mycophenolatmofetil Teva,
- während der 6 Wochen, die auf die Beendigung der Behandlung mit Mycophenolatmofetil Teva folgen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Verhütungsmethode, die für Sie am besten geeignet ist. Dies hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Wenden Sie vorzugsweise zwei Formen der Empfängnisverhütung an, um das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft zu verringern.

Informieren Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt, wenn Sie glauben, dass Ihre

Verhütungsmethode nicht wirksam war oder Sie die Einnahme der Pil e zur Verhütung

vergessen haben.

Wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft, können Sie nicht schwanger werden:
- Sie sind postmenopausal, d.h. mindestens 50 Jahre alt und Ihre letzte Periode liegt länger als ein Jahr zurück (wenn Ihre Periode ausgeblieben ist, weil Sie sich einer Behandlung gegen Krebs unterzogen haben, besteht immer noch die Möglichkeit, dass Sie schwanger werden könnten).
- Ihre Eileiter und beide Eierstöcke wurden operativ entfernt (bilaterale Salpingo-Ovariektomie).
- Ihre Gebärmutter wurde operativ entfernt (Hysterektomie).
- Ihre Eierstöcke sind nicht mehr funktionsfähig (vorzeitiges Versagen der Eierstöcke, was durch einen Facharzt für Gynäkologie bestätigt wurde).
- Sie wurden mit einem der folgenden, seltenen, angeborenen Zustände, die das Eintreten einer Schwangerschaft ausschließen, geboren: XY-Gonadendysgenesie, Turner-Syndrom oder Uterusagenesie.
- Sie sind ein Kind oder Teenager, dessen Periode noch nicht eingetreten ist.

Verhütung bei Männern, die Mycophenolatmofetil Teva einnehmen
Die verfügbaren Daten deuten nicht darauf hin, dass ein erhöhtes Risiko für Missbildungen oder Fehlgeburten besteht, wenn der Vater Mycophenolat einnimmt. Jedoch kann das Risiko nicht völlig ausgeschlossen werden. Als Vorsichtsmaßnahme wird empfohlen, dass Sie oder Ihre Partnerin während der Behandlung und noch 90 Tage, nachdem Sie die Einnahme von Mycophenolatmofetil Teva beendet haben, eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.

Wenn Sie beabsichtigen, ein Kind zu bekommen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die möglichen Risiken und alternativen Therapien.

Schwangerschaft und Stil zeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt wird mit Ihnen über die Risiken im Falle einer Schwangerschaft und die alternativen Behandlungsmöglichkeiten sprechen, die Ihnen zur Verfügung stehen, um eine Abstoßung Ihres verpflanzten Organs zu verhindern, wenn:
- Sie planen schwanger zu werden.
- bei Ihnen eine Monatsblutung ausgeblieben ist oder Sie glauben, dass eine Monatsblutung ausgeblieben ist, Sie unregelmäßige Blutungen haben oder glauben schwanger zu sein.
- Sie Sex haben, ohne eine wirksame Methode zur Empfängnisverhütung anzuwenden. Wenn Sie während der Behandlung mit Mycophenolat schwanger werden, informieren Sie sofort Ihren Arzt. Nehmen Sie Mycophenolatmofetil Teva trotzdem noch so lange ein, bis Sie Ihren Arzt aufgesucht haben.

Schwangerschaft
Mycophenolat führt sehr häufig zu Fehlgeburten (in 50 % der Fälle) und zu schweren Missbildungen (in 23 % - 27 % der Fälle) beim ungeborenen Baby. Berichtete Missbildungen schließen Anomalien der Ohren, Augen, des Gesichts (Lippenspalte/Gaumenspalte), der Entwicklung der Finger, des Herzens, der Speiseröhre, der Nieren und des Nervensystems ein (z. B. Spina bifida [Missbildung, bei der die Knochen der Wirbelsäule nicht richtig entwickelt sind]). Ihr Baby kann von einer oder mehreren Missbildungen betroffen sein. Wenn Sie eine Frau sind, die schwanger werden könnte, müssen Sie vor Beginn der Behandlung einen negativen Schwangerschaftstest vorweisen und die Anweisungen Ihres Arztes zur Verhütung befolgen. Ihr Arzt kann mehr als einen Schwangerschaftstest verlangen, um sicherzugehen, dass Sie vor Beginn der Behandlung nicht schwanger sind.

Stillzeit
Nehmen Sie Mycophenolatmofetil Teva nicht ein, wenn Sie stillen, da kleine Mengen des Arzneimittels in die Muttermilch gelangen können.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Mycophenolatmofetil Teva hat mäßigen Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zur Benutzung von Werkzeugen oder zum Bedienen von Maschinen. Wenn Sie sich schwindelig, benommen oder verwirrt fühlen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal und führen Sie kein Fahrzeug und benutzen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, bis es Ihnen besser geht.

Mycophenolatmofetil Teva enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Hartkapsel, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Wie ist Mycophenolatmofetil Teva einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihre Behandlung wird durch einen Arzt, der auf Transplantationen spezialisiert ist, begonnen und überwacht.

Im Allgemeinen wird Mycophenolatmofetil Teva wie folgt eingenommen:

Nierentransplantation

Erwachsene Die erste Dosis wird Ihnen innerhalb von 72 Stunden nach der Transplantation verabreicht werden. Die empfohlene Tagesdosis beträgt 8 Kapseln (2 g des Wirkstoffs), die auf zwei Verabreichungen verteilt eingenommen werden, so dass morgens 4 Kapseln und abends 4 Kapseln einzunehmen sind.

Kinder und Jugendliche (im Alter von 2 bis 18 Jahren) Die verabreichte Dosis hängt von der Größe des Kindes ab. Ihr Arzt wird aufgrund der Körperoberfläche (Größe und Gewicht) entscheiden, welche Dosis die geeignetste ist. Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 600 mg/m2.

Herztransplantation

Erwachsene Die erste Dosis wird Ihnen innerhalb von 5 Tagen nach der Transplantation verabreicht werden. Die empfohlene Tagesdosis beträgt 12 Kapseln (3 g des Wirkstoffs), die auf zwei Verabreichungen verteilt eingenommen werden, so dass morgens 6 Kapseln und abends 6 Kapseln einzunehmen sind.

Kinder Es liegen keine Informationen für eine Anwendung von Mycophenolatmofetil Teva bei Kindern mit einem Herztransplantat vor.

Lebertransplantation

Erwachsene Die erste Dosis orales Mycophenolatmofetil Teva wird Ihnen frühestens 4 Tage nach der Transplantation verabreicht werden, und zwar dann, wenn es Ihnen möglich ist, das orale Arzneimittel zu schlucken. Die empfohlene Tagesdosis beträgt 12 Kapseln (3 g des Wirkstoffs), die auf zwei Verabreichungen verteilt eingenommen werden, so dass morgens 6 Kapseln und abends 6 Kapseln einzunehmen sind.

Kinder Es liegen keine Informationen für eine Anwendung von Mycophenolatmofetil Teva bei Kindern mit einem Lebertransplantat vor.

Art der Anwendung
Nehmen Sie die Kapseln unzerkaut mit einem Glas Wasser ein. Sie können sie mit oder ohne Nahrung einnehmen. Brechen oder zerstoßen Sie sie nicht, und nehmen Sie keine Kapseln ein, die zerbrochen oder beschädigt sind. Vermeiden Sie den Kontakt mit jeglichem Pulver, das aus einer beschädigten Kapsel austritt. Falls eine Kapsel versehentlich geöffnet wird, waschen Sie jegliches Pulver von Ihrer Haut mit Wasser und Seife ab. Gelangt Pulver in Ihre Augen oder in den Mund, spülen Sie gründlich mit viel frischem Leitungswasser.

Die Behandlung wird so lange fortgesetzt, wie Sie Immunsuppressiva benötigen, um Ihren Körper vor einer Abstoßung Ihres transplantierten Organes zu schützen.

Wenn Sie eine größere Menge von Mycophenolatmofetil Teva eingenommen haben, als Sie

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Es ist wichtig, dass Sie nicht zu viele Kapseln einnehmen. Fragen Sie die Notfallabteilung Ihres nächstgelegenen Krankenhauses oder Ihren Arzt um Rat, wenn Sie mehr Kapseln eingenommen haben als Sie sollten oder wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Kind welche eingenommen hat.

Wenn Sie die Einnahme von Mycophenolatmofetil Teva vergessen haben
Falls Sie einmal vergessen, das Medikament einzunehmen, nehmen Sie es ein, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie es anschließend wieder zu den gewohnten Zeiten ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Mycophenolatmofetil Teva abbrechen
Beenden Sie die Behandlung mit Mycophenolatmofetil Teva nicht weil Sie sich besser fühlen. Es ist wichtig, dass Sie das Arzneimittel so lange weiter einnehmen, wie Ihnen Ihr Arzt dies verordnet hat. Ein Abbruch der Behandlung mit Mycophenolatmofetil Teva kann das Risiko einer Abstoßung des Ihnen verpflanzten Organes erhöhen. Hören Sie nicht auf, das Medikament einzunehmen, bis der Arzt Sie dazu auffordert.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden

Nebenwirkungen bemerken – möglicherweise müssen Sie dringend medizinisch behandelt

werden:
- Anzeichen einer Infektion wie etwa Fieber oder Halsschmerzen.
- Unerwartete blaue Flecken oder Blutungen.
- Ausschlag, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, mit Atembeschwerden - möglicherweise leiden Sie an einer schwerwiegenden allergischen Reaktion auf das Arzneimittel (wie etwa Anaphylaxie, Angioödem).
- Schwarzer oder blutiger Stuhl oder Erbrechen von Blut oder dunklen Teilchen, die wie Kaffeesatz aussehen. Dies können Anzeichen von Blutungen im Magen oder Darm sein.

Wie häufig bestimmte Nebenwirkungen auftreten, ist abhängig von dem transplantierten Organ; d. h., abhängig davon, ob dieses Arzneimittel eingenommen wird, um der Abstoßung eines Herz- oder Nierentransplantats vorzubeugen, können manche Nebenwirkungen häufiger oder seltener auftreten. Der Übersichtlichkeit halber wird jede Nebenwirkung grundsätzlich unter der Häufigkeit gelistet, die dem häufigsten Auftreten entspricht.

Andere Nebenwirkungen

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Patienten betreffen)
- Bakterielle Infektionen, Virus- und/oder Pilzinfektionen
- Schwerwiegende Infektion, die den ganzen Körper betreffen kann
- Verminderung der Anzahl weißer Blutzellen, roter Blutzellen oder Blutplättchen, was zu einem erhöhten Risiko für Infektionen, Blutergüsse, Blutungen, Atemlosigkeit und Schwäche führen kannBlutung unter der HautAnstieg der Anzahl der weißen Blutzellen
- Säureüberschuss im Körper
- Hoher Cholesterin- und/oder Fettwert im Blut
- Hoher Blutzuckerspiegel
- Hohe Kaliumwerte im Blut, niedrige Kalium-, Magnesium-, Kalzium- und/oder Phosphatwerte im BlutHoher Harnsäurewert im Blut, Gicht
- Innere Unruhe, Anomalien des Denkens, der Wahrnehmung und der Bewusstseinsstufen, Depression, Ängstlichkeit, Schlafstörungen
- Erhöhte Muskelspannung, Zittern, Schläfrigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Kribbeln, Prickeln oder Taubheitsgefühl
- Beschleunigter Herzschlag
- Niedriger/hoher Blutdruck, Erweiterung der Blutgefäße
- Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, Kurzatmigkeit, Husten
- Aufgeblähter Bauch
- Erbrechen, Magenschmerzen, Durchfall, Übelkeit
- Verstopfung, Verdauungsstörungen, Blähungen
- Verminderter Appetit
- Veränderungen verschiedener Laborwerte
- Leberentzündung, Gelbfärbung der Haut und der weißen Bereiche der Augen
- Hautwucherungen, Ausschlag, Akne
- Muskelschwäche
- Gelenkschmerzen
- Nierenprobleme
- Blut im Urin
- Fieber, Kältegefühl, Lethargie und Schwäche
- Flüssigkeitsansammlungen im Körper
- Vorwölbung eines Teils eines inneren Organs oder von Gewebe durch eine Schwachstelle in der Bauchmuskulatur
- Muskelschmerzen, Nacken- oder Rückenschmerzen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Patienten betreffen)
- Hautkrebs, nicht bösartige Hautwucherungen
- Anomales und übermäßiges Wachstum von Gewebe
- Verminderung der Anzahl aller Blutzellen
- Gutartige Vergrößerung der Lymphknoten, entzündliche Veränderungen der Haut (Pseudolymphom)
- Gewichtsverlust
- Anomales Denken
- Krampfanfall
- Veränderung des Geschmackssinns
- Bildung eines Blutgerinnsel in einer Vene
- Entzündung des Gewebes, das die Bauchinnenwand auskleidet und die meisten Bauchorgane umschließt
- Darmverschluss
- Dickdarmentzündung, die zu Bauchschmerzen oder Durchfall führt (gelegentlich verursacht durch Zytomegalievirus), Mund- und/oder Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwür, Entzündung des Magens, der Speiseröhre und/oder von Mund und Lippen
- AufstoßenHaarausfallUnwohlseinVerdickung des Zahnfleischs
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die starke Schmerzen in Bauch und Rücken verursacht

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Patienten betreffen)
- Protozoeninfektionen
- Entartung des lymphatischen Gewebes einschließlich bösartiger Tumore
- Unzureichende Produktion roter Blutzellen
- Schwerwiegende Erkrankungen des Knochenmarks
- Ansammlung von Lymphflüssigkeit im Körper
- Kurzatmigkeit, Husten, möglicherweise aufgrund von Bronchiektasie (eine Erkrankung, bei der die Atemwege der Lunge ungewöhnlich erweitert sind) oder Lungenfibrose (verstärkte Bildung von Bindegewebe in der Lunge). Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie unter anhaltendem Husten oder Atemlosigkeit leiden
- Verminderung der Menge von Antikörpern im Blut
- Starke Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutzellen (mögliche Symptome sind Fieber, Halsschmerzen, häufige Infektionen) (Agranulozytose)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Veränderungen der Innenwand des Dünndarms (intestinale villöse Atrophie)
- Schwerwiegende Entzündung der Membran, die Gehirn und Rückenmark umschließt
- Schwerwiegende Entzündung des Herzens und der Herzklappen
- Bakterielle Infektionen, die gewöhnlich zu einer schwerwiegenden Lungenerkrankung führen (Tuberkulose, atypische mykobakterielle Infektion)
- Schwerwiegende Nierenerkrankung (durch BK-Virus hervorgerufene Nephropathie)
- Schwerwiegende Erkrankung des Zentralnervensystems (durch JC-Virus hervorgerufene progressive multifokale Leukenzephalopathie)
- Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutzellen (Neutropenie)
- Veränderung der Form bestimmter weißer Blutzellen

Beenden Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels nicht ohne dies vorher mit Ihrem Arzt besprochen zu haben.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Mycophenolatmofetil Teva aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.


Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Februar 2021

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Mycophenolate mofetil Teva folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Übelkeit

Durchfall

Erbrechen

Schwäche

erhöhtes Risiko für Infektionen

Atemlosigkeit

durch Bakterien verursachte Infektionen des Verda…

Fieberbläschen

Gürtelrose

erhöhtes Risiko für Blutergüsse

erhöhtes Risiko für Blutungen

durch Bakterien verursachte Infektionen des Harnt…

durch Viren verursachte Infektionen des Verdauung…

durch Viren verursachte Infektionen des Harntrakt…

durch Pilze versursachte Infektionen des verdauun…

durch Pilze verursachte Infektionen des Harntrakt…

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Verstopfung

Schläfrigkeit

Zittern

Halsschmerzen

Verdauungsstörungen

Schwindel

Erhöhung der Leberenzyme

Blähungen

Krampfanfälle

Gelenkschmerzen

Fieber

Kribbeln

Taubheit

Muskelschwäche

Gewichtsverlust

Appetitverlust

laufende Nase

Unwohlsein

beschleunigter Herzschlag

Aufstoßen

Entzündungen im Mund

Lethargie

Nierenerkrankungen mit erhöhten Harnstoffwerten

Zahnfleischverdickung

Entzündung der Leber

zunehmende Muskelverspannung

juckende Nase

Hautkrebs

nichtbösartige Wucherungen der Haut

Pilzinfektionen der Haut

Pilzinfektionen der Vagina

Veränderungen des Blutdrucks

Erweiterung der Blutgefäße

Flüssigkeitsansammlungen im Körper

Schwäche

Gelbsucht

Infektionen der Atemwege

erhöhte Werte von Kreatinin

erhöhte Werte von Kalium

erhöhte Werte von Blutzucker

erhöhte Werte von Blutfetten

erhöhte Werte von Cholesterin

erhöhte Werte von Phosphat

erhöhte Werte von Magnesium

erhöhte Werte von Kalzium

erhöhte Werte von Harnsäure

Entzündungen der Speiseröhre

Entzündungen des Magens

Entzündungen des Darms

Entzündungen der Leber

Entzündungen der Bauchspeicheldrüse

Blutungen im Magen-Darm-Bereich

Veränderungen des Geschmacksinnes

Entzündungen der Atemwege

Entzündungen des Magen-dram-Traktes

Infektionen des Magen-Darm-Traktes

Entzündungen der Nasennebenhöhlen

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Entartung des lymphatischen Gewebes

Entzündungen der Hirnhäute

Infektionen des Herzens

Infektionen der Herzklappen

Entzündungen des herzens

Entzündungen der Herzklappen

Infektionen der Hirnhäute

Entzündungen des Rückenmarks

Infektionen des Rückenmarks

Nicht bekannt

allergische Reaktionen

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