Epivir

Das Medikament Epivir wurde von sanego-Benutzern wie folgt bewertet

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Epivirwurde bisher von 2 sanego-Benutzern mit durchschnittlich 7,3 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Bei der Anwendung von Epivir traten bisher folgende Nebenwirkungen auf

Durchfall (1/2)
50%
keine Nebenwirkungen (1/2)
50%
Kopfschmerzen (1/2)
50%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Epivir wurde bisher bei folgenden Krankheiten/Anwendungsgebieten verwendet

Krankheit%Bewertung (Durchschnitt)
Bakterielle Infektion50%(2 Bew.)
HIV-Infektion50%(4 Bew.)

Anzahl der Nennungen der Krankheiten/Anwendungsgebiete bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Epivir Patienteninformation


Epivir wird zur Behandlung der HIV (humanes ImmundefizienzVirus)-Infektion bei Kindern und Erwachsenen eingesetzt.

Epivir enthält den Wirkstoff Lamivudin. Epivir ist eine Art von Arzneimittel, die antiretrovirale Arzneimittel genannt werden. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die nukleosidanaloge ReverseTranskriptase-Hemmer (NRTIs) genannt werden.

Epivir...

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Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Zeffix100% (1 Bew.)

Wir haben 2 Patienten Berichte zu Epivir.

Prozentualer Anteil 0%100%
Durchschnittliche Größe in cm0184
Durchschnittliches Gewicht in kg075
Durchschnittliches Alter in Jahren052
Durchschnittlicher BMIin kg/m20,0022,13

In Epivir kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Lamivudin

Fragen zu Epivir

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Folgende Berichte liegen bisher vor

 

Prezista für HIV-Infektion, HIV-Infektion, HIV-Infektion, HIV-Infektion mit keine Nebenwirkungen

Ich nehme die Medikamente schon sehr lange, und habe seit Anfang an nie Nebenwirkungen gehabt. Meine Werte sind sind super, meine CD4-Zellen sind seit dem ständig in der Anzahl steigend. Wenn man davon ausgeht das ich vor knapp 10 Jahren als die HIV-Infektion bei mir festgellt worden war bei 13...

Prezista bei HIV-Infektion; Isentress bei HIV-Infektion; Epivir bei HIV-Infektion; Norvir bei HIV-Infektion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
PrezistaHIV-Infektion1 Jahre
IsentressHIV-Infektion-
EpivirHIV-Infektion9 Jahre
NorvirHIV-Infektion1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme die Medikamente schon sehr lange, und habe seit Anfang an nie Nebenwirkungen gehabt.
Meine Werte sind sind super, meine CD4-Zellen sind seit dem ständig in der Anzahl steigend. Wenn man davon ausgeht das ich vor knapp 10 Jahren als die HIV-Infektion bei mir festgellt worden war bei 13 Helferzellen lag und jetzt bei 685 ist.
Was das Preisleitungsverhältnis angeht kann ich nur soviel sagen, das ich die Preise der Medikament für überzogen hoch halte, ich selber muss nichts bezahlen weil die Infektion bei mir als Berufskrankheit anerkannt ist.

Eingetragen am  als Datensatz 40224
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Darunavir, Raltegravir, Lamivudin, Ritonavir

Patientendaten:

Geburtsjahr:1963 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):186 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):80
Geschlecht:männlich

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Epivir für Infektion, Infektion mit Durchfall, Kopfschmerzen

wenn man es nicht bräuchte, es ist die Hölle

Epivir bei Infektion; Aptivus bei Infektion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
EpivirInfektion1 Jahre
AptivusInfektion8 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

wenn man es nicht bräuchte, es ist die Hölle

Eingetragen am  als Datensatz 46886
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Lamivudin, Tipranavir

Patientendaten:

Geburtsjahr:1965 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):182 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:männlich

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50 mehr Nebenwirkungen mit Epivir

Epivir wurde von sanego-Benutzern bisher mit folgenden Medikamenten kombiniert

Aptivus, Prezista, Isentress, Norvir

Epivir Patienteninformationen

Was ist Epivir und wofür wird es angewendet?

Epivir wird zur Behandlung der HIV (humanes ImmundefizienzVirus)-Infektion bei Kindern und Erwachsenen eingesetzt.

Epivir enthält den Wirkstoff Lamivudin. Epivir ist eine Art von Arzneimittel, die antiretrovirale Arzneimittel genannt werden. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die nukleosidanaloge ReverseTranskriptase-Hemmer (NRTIs) genannt werden.

Epivir kann Ihre HIVInfektion nicht vollständig heilen; es senkt die Viruslast in Ihrem Körper und hält sie auf einem niedrigen Wert. Es steigert auch die CD4-Zellzahl in Ihrem Blut. CD4-Zellen sind eine Art von weißen Blutkörperchen, die Ihrem Körper beim Kampf gegen Infektionen helfen.

Nicht jeder spricht gleich auf die Behandlung mit Epivir an. Ihr Arzt wird die Wirksamkeit Ihrer Behandlung überwachen.

Was müssen Sie vor der Einnahme von Epivir beachten?

Epivir darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Lamivudin oder einen der sonstigen Bestandteile (die im Abschnitt 6 aufgelistet sind) von Epivir sind.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, dass diese Bedingung bei Ihnen zutrifft.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Epivir ist erforderlich
Einige Personen, die Epivir oder andere HIVKombinationstherapien einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko für schwere Nebenwirkungen. Sie sollten sich dieser zusätzlichen Risiken bewusst sein:
- wenn Sie jemals eine Lebererkrankung hatten, einschließlich einer Hepatitis B oder C (falls Sie an einer HepatitisB-Infektion leiden, setzen Sie Epivir keinesfalls ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da Sie einen HepatitisRückfall erleiden könnten)
- wenn Sie stark übergewichtig sind(insbesondere wenn Sie weiblichen Geschlechts sind)
- wenn Sie Diabetiker sind und Insulin benötigen
- Wenn Sie oder Ihr Kind an einer Erkrankung der Nieren leiden, muss gegebenenfalls die Dosis geändert werden.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Bedingungen bei Ihnen zutrifft. In diesen Fällen können zusätzliche Kontrolluntersuchungen einschließlich Blutkontrollen bei Ihnen erforderlich sein, solange Sie Ihr Arzneimittel einnehmen. Siehe Abschnitt 4 für weitere Informationen.

Achten Sie auf wichtige Symptome

Bei einigen Personen, die Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion einnehmen, können andere – auch schwerwiegende – Erkrankungen auftreten. Sie sollten wissen, auf welche wichtigen Anzeichen und Symptome Sie Acht geben müssen, während Sie Epivir einnehmen.
Lesen Sie die Information unter „Andere mögliche Nebenwirkungen einer HIVKombinationstherapie“ im Abschnitt 4 dieser Gebrauchsinformation.

Schützen Sie andere Menschen

Die HIVInfektion wird durch Sexualkontakt mit einem Infizierten oder durch Übertragung von infiziertem Blut (z. B. durch gemeinsame Verwendung von Injektionsnadeln) verbreitet. Die Behandlung mit Epivir verhindert nicht, dass Sie HIV auf andere Menschen übertragen können. Um andere Menschen vor einer Infektion mit HIV zu schützen:
- Verwenden Sie ein Kondom bei oralem oder sonstigem (penetrativem) Geschlechtsverkehr.
- Riskieren Sie keine Übertragung durch Blut — teilen Sie z. B. keine Injektionsnadeln mit anderen.

Bei Einnahme von Epivir mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um pflanzliche Arzneimittel oder andere nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Denken Sie daran, Ihren Arzt oder Apotheker zu informieren, wenn Sie mit der Einnahme eines neuen Arzneimittels beginnen, während Sie Epivir einnehmen.

Diese Arzneimittel sollten nicht zusammen mit Epivir angewendet werden:

- andere Lamivudinenthaltende Arzneimittel (Arzneimittel zur Behandlung der HIV- oder
HepatitisB-Infektion)
- Emtricitabin (einem Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion)
- Hohe Dosen von Cotrimoxazol, einem Antibiotikum.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie mit einem dieser Arzneimittel behandelt werden.

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger werden oder eine Schwangerschaft planen, müssen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen, um mit ihm die möglichen Nebenwirkungen sowie den Nutzen und die Risiken Ihrer antiretroviralen Behandlung für Sie und Ihr Kind zu besprechen.

Epivir und ähnliche Arzneimittel können Nebenwirkungen bei ungeborenen Kindern hervorrufen. Wenn Sie während der Einnahme von Epivir schwanger werden, kann Ihr Kind zusätzlichen Kontrolluntersuchungen (einschließlich Blutuntersuchungen) unterzogen werden, um eine normale Entwicklung sicherzustellen.

Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft Nukleosid- bzw. Nukleotidanaloga (Arzneimittel wie Epivir) eingenommen haben, haben ein verringertes Risiko, mit HIV infiziert zu werden. Dieser Nutzen ist größer als das Risiko, Nebenwirkungen zu erleiden.

Stillzeit

HIVinfizierte Frauen dürfen ihre Kinder nicht stillen, da die HIVInfektion über die Muttermilch auf das Kind übertragen werden kann. Wenn Sie stillen, oder beabsichtigen zu stillen:
Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt darüber.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Ein Einfluss von Epivir auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen ist unwahrscheinlich.

Wie ist Epivir einzunehmen?

Nehmen Sie Epivir immer genau nach Anweisung des Arztes ein.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Nehmen Sie die Tabletten mit etwas Wasser ein. Epivir kann mit oder ohne eine Mahlzeit eingenommen werden.

Falls Sie die Tabletten nicht schlucken können, können Sie diese auch zerkleinern, mit einer kleinen Menge an Nahrung oder Flüssigkeit vermischen und die gesamte Dosis unmittelbar danach einnehmen.

Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt

Epivir hilft, Ihre Erkrankung unter Kontrolle zu halten. Es ist erforderlich, dass Sie Epivir regelmäßig jeden Tag einnehmen, um eine Verschlechterung Ihrer Erkrankung zu verhindern. Es können nach wie vor andere Infektionen oder Erkrankungen, die mit der HIVInfektion in Zusammenhang stehen, auftreten.
Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt und beenden Sie die Einnahme von Epivir nicht, ohne vorher den Rat Ihres Arztes eingeholt zu haben.

Wie viel an Epivir ist einzunehmen?

Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht von mindestens 30 kg:
Die übliche Dosis an Epivir beträgt 300 mg, einzunehmen als:

- eine 150 mg Tablette zweimal am Tag, im Abstand von 12 Stunden

Kinder mit einem Körpergewicht zwischen 21 kg und 30 kg


- eine halbe (1/2) Epivir Tablette (75 mg) am Morgen und
- eine ganze Epivir Tablette (150 mg) am Abend

Kinder mit einem Körpergewicht zwischen 14 kg und 21 kg


- eine halbe (1/2) Epivir Tablette (75 mg) am Morgen und
- eine halbe (1/2) Epivir Tablette (75 mg) am Abend

Eine Lösung zum Einnehmen ist auch zur Behandlung von Kindern über 3 Monate und Patienten, denen die Einnahme von Tabletten nicht möglich ist oder die eine niedrigere Dosis benötigen, erhältlich.

Wenn Sie oder Ihr Kind an einer Erkrankung der Nieren leiden
, muss gegebenenfalls die Dosis geändert werden.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, dass diese Bedingung bei Ihnen oder Ihrem Kind zutrifft.

Wenn Sie eine größere Menge von Epivir eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viel Epivir eingenommen haben, ist es unwahrscheinlich, dass dies zu ernsteren Problemen führt. Jedoch sollten Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der nächsten Notfallaufnahme Kontakt aufnehmen.

Wenn Sie die Einnahme von Epivir vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie daran denken, ein. Setzen Sie dann die Einnahme wie vorher fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Epivir Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenn Sie wegen einer HIVInfektion behandelt werden, kann man nicht immer mit Sicherheit sagen, ob ein aufgetretenes Symptom eine durch Epivir oder durch andere gleichzeitig eingenommene Arzneimittel bedingte Nebenwirkung ist, oder durch die HIVErkrankung selbst verursacht wird. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt über alle Veränderungen Ihres Gesundheitszustandes informieren.

Ebenso wie die weiter unten für Epivir aufgeführten Nebenwirkungen
können sich andere Erkrankungen unter einer HIVKombinationstherapie entwickeln. Es ist wichtig, dass Sie die nachfolgenden Informationen in dieser Gebrauchsinformation unter „Andere mögliche Nebenwirkungen einer HIVKombinationstherapie“ lesen.

Häufige Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 Person von 10 betreffen.
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Magenschmerzen
- Müdigkeit, Kraftlosigkeit
- Fieber (erhöhte Körpertemperatur)
- allgemeines Unwohlsein
- Muskelschmerzen und -beschwerden
- Gelenkschmerzen
- Schlafstörungen
- Husten
- gereizte oder laufende Nase
- Hautausschlag
- Haarausfall (Alopezie).
Gelegentliche Nebenwirkungen
Diese können bis zu 1 Person von 100 betreffen.

Gelegentliche, in Bluttests erkennbare Nebenwirkungen sind:
- eine Abnahme der Blutzellen, die für die Blutgerinnung wichtig sind (Thrombozytopenie)
- eine niedrige Anzahl roter (Anämie) oder weißer Blutkörperchen (Neutropenie)
- ein Anstieg bestimmter Leberenzyme.

Seltene Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 Person von 1.000 betreffen.
- schwerwiegende allergische Reaktion, die Schwellungen des Gesichts, der Zunge und des Rachens verursachen kann, die wiederum zu Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen führen können
- Laktatazidose (siehe nächster Abschnitt „Andere mögliche Nebenwirkungen einer HIVKombinationstherapie“)
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Zerfall von Muskelgewebe
- Lebererkrankungen wie Gelbsucht, Lebervergrößerung oder Fettleber, Leberentzündung (Hepatitis).

Eine seltene, in Bluttests erkennbare Nebenwirkung ist:
- Anstieg eines Enzyms namens Amylase.

Sehr seltene Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 Person von 10.000 betreffen.
- Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Armen, Beinen, Händen oder Füßen.

Eine sehr seltene, in Bluttests erkennbare Nebenwirkung ist:
- Eine Störung der Produktion neuer roter Blutzellen im Knochenmark (Erythroblastopenie).

Sollten bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Andere mögliche Nebenwirkungen einer HIVKombinationstherapie

Eine Kombinationstherapie mit Epivir kann andere Erkrankungen während der HIVBehandlung hervorrufen.

Alte Infektionen können wieder aufflammen

Personen mit fortgeschrittener HIVInfektion (AIDS) haben ein schwaches Immunsystem und können daher mit höherer Wahrscheinlichkeit schwere Infektionen entwickeln (opportunistische Infektionen). Wenn diese Personen mit der Behandlung beginnen, können alte, versteckte Infektionen wieder aufflammen und Anzeichen und Symptome einer Entzündung verursachen. Diese Symptome werden wahrscheinlich durch die Verbesserung der körpereigenen Immunantwort verursacht, da der Körper versucht, diese Infektionen zu bekämpfen. Wenn bei Ihnen irgendwelche Symptome einer Infektion unter der Behandlung mit Epivir auftreten:
Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt. Nehmen Sie keine anderen Arzneimittel gegen die Infektion ohne Anweisung Ihres Arztes ein.
Ihre Körperform kann sich ändern:
Personen unter einer HIVKombinationstherapie können eine Veränderung ihrer Körperform durch eine veränderte Fettverteilung beobachten:
- Verlust von Fett an Beinen, Armen und im Gesicht
- Zusätzliche Fettzunahme am Bauch (Bauchraum), an den Brüsten oder um innere Organe
- Fettgeschwülste, die am Nacken auftreten können (auch Stiernacken genannt). Die Ursache dieser Veränderungen und ihre Langzeitauswirkungen auf Ihre Gesundheit sind derzeit nicht bekannt. Wenn Sie Veränderungen Ihrer Körperform bemerken:
Informieren Sie Ihren Arzt.

Eine Laktatazidose ist eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung

Einige Personen können unter der Behandlung mit Epivir oder anderen Arzneimitteln wie Epivir (NRTIs) eine Erkrankung entwickeln, die als Laktatazidose bezeichnet wird und gleichzeitig mit einer Lebervergrößerung auftritt.

Eine Laktatazidose wird durch eine Erhöhung der Milchsäure im Körper verursacht. Sie tritt selten auf; falls sie auftritt, entwickelt sie sich üblicherweise nach einigen Monaten der Behandlung. Sie kann lebensbedrohlich sein und zum Versagen innerer Organe führen.

Eine Laktatazidose tritt mit höherer Wahrscheinlichkeit bei Personen mit Lebererkrankungen oder bei Übergewichtigen (sehr starkes Übergewicht), besonders bei Frauen, auf.

Anzeichen einer Laktatazidose beinhalten:

- tiefes, beschleunigtes Atmen, Atemschwierigkeiten
- Schläfrigkeit
- Taubheitsgefühl oder Schwäche in den Gliedmaßen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Bauchschmerzen.

Ihr Arzt wird Sie während der Behandlung auf Anzeichen für eine Laktatazidose hin überwachen. Wenn Sie eines der oben aufgeführten Symptome an sich beobachten, oder ein anderes Sie beunruhigendes Symptom:
Suchen Sie schnellstmöglich Ihren Arzt auf.

Sie können Probleme mit Ihren Knochen haben

Bei einigen Personen, die eine Kombinationsbehandlung gegen HIV erhalten, kann sich eine als Osteonekrose bezeichnete Knochenerkrankung entwickeln. Bei dieser Erkrankung können Teile des Knochengewebes infolge unzureichender Blutversorgung des Knochens absterben. Diese Erkrankung können Personen mit höherer Wahrscheinlichkeit bekommen:
- wenn sie eine Kombinationsbehandlung bereits über einen langen Zeitraum einnehmen
- wenn sie zusätzlich antientzündliche Arzneimittel, die Kortikosteroide genannt werden, einnehmen
- wenn sie Alkohol trinken
- wenn ihr Immunsystem sehr schwach ist
- wenn sie übergewichtig sind.

Anzeichen einer Osteonekrose können sein:

- Gelenksteife
- Gelenkbeschwerden und -schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter)
- Schwierigkeiten bei Bewegungen. Wenn Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken:
Informieren Sie Ihren Arzt.
Andere, in Bluttests erkennbare Nebenwirkungen sind:
Eine HIVKombinationstherapie kann außerdem verursachen:
- erhöhte Milchsäurewerte im Blut, die in seltenen Fällen zu einer Laktatazidose führen können
- erhöhte Zucker- und Fettwerte (Triglyzeride und Cholesterin) im Blut
- Insulinresistenz (falls Sie zuckerkrank sind, müssen Sie gegebenenfalls Ihre Insulindosis ändern, um Ihren Blutzucker zu kontrollieren).

WIE IST EPIVIR AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Epivir nach dem auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Nicht über 30°C lagern.

Sollten Sie übrige Epivir Tabletten haben, dürfen Sie diese nicht im Abwasser oder mit dem Haushaltsabfall entsorgen. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Dezember 2011

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Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Epivir folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Übelkeit

Müdigkeit

Erbrechen

Schlafstörungen

Durchfall

Haarausfall

Husten

Gelenkschmerzen

Fieber

Hautausschlag

Muskelschmerzen

Kraftlosigkeit

laufende Nase

Magenschmerzen

Unwohlsein

gereizte Nase

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Thrombozytopenie

Anämie

Neutropenie

Anstieg bestimmter Leberenzyme

Selten  (0,01 - 0,1%)

Hepatitis

Laktatazidose

Fettleber

Gelbsucht

Schwellung der Zunge

Schwierigkeiten beim Schlucken

Schwierigkeiten beim Atmen

Schwellung des Rachens

Schwellungen des Gesichts

Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Zerfall von Muskelgewebe

Lebervergrößerung

Anstieg der Amylase

Sehr selten  (0 - 0,01%)

Taubheitsgefühl in den Armen

Taubheitsgefühl in den Beinen

Erythroblastopenie

Kribbeln in den Armen

Kribbeln in den Beinen

Kribbeln in den Händen

Kribbeln in den Füßen

Taubheitsgefühl in den Händen

Taubheitsgefühl in den Füßen

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