Ristfor

Ristfor Patienteninformation

Ristfor enthält zwei unterschiedliche Wirkstoffe, nämlich Sitagliptin und Metforminhydrochlorid (auch Metformin genannt). - Sitagliptin ist eine Substanz zur Blutzuckerregulierung und gehört zur Klasse der als DPP-4- Hemmer ( Dipeptidyl-Peptidase-4-Inhibitoren ) bezeichneten Arzneimittel. - Metformin ist eine weitere Substanz zur Blutzuckerregulierung und gehört zur Klasse der aliguanide...

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Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
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In Ristfor kommen folgende Wirkstoffe zum Einsatz

Sitagliptin, Metformin

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Ristfor Patienteninformationen

Was ist Ristfor und wofür wird es angewendet?


Ristfor enthält zwei unterschiedliche Wirkstoffe, nämlich Sitagliptin und Metforminhydrochlorid
(auch Metformin genannt).
- Sitagliptin ist eine Substanz zur Blutzuckerregulierung und gehört zur Klasse der als DPP-4- Hemmer (Dipeptidyl-Peptidase-4-Inhibitoren) bezeichneten Arzneimittel.
- Metformin ist eine weitere Substanz zur Blutzuckerregulierung und gehört zur Klasse der aliguanide bezeichneten Arzneimittel.
Sie wirken gemeinsam, um bei erwachsenen Patienten mit einer bestimmten Form deuckerkrankheit, die als Diabetes mellitus Typ 2 bezeichnet wird, den Blutzuckerspiegel zegulieren. Dieses Arzneimittel hilft, den nach einer Mahlzeit gebildeten Insulinspiegel zu erhöhend die von Ihrem Körper hergestellte Zuckermenge zu senken.
Dieses Arzneimittel senkt Ihren Blutzucker. Bitte halten Sie zusätzlich das mit Ihrem Arzt vereinbartrnährungs- und Bewegungsprogramm ein. Dieses Arzneimittel kann allein oder zusammen miestimmten anderen Arzneimitteln zur Behandlung eines Diabetes (Insulin oder Arzneimitteln miirkstoffen wie Sulfonylharnstoffe oder Glitazone) angewendet werden.
Was ist ein Typ-2-Diabetes?
Typ-2-Diabetes ist eine Erkrankung, bei der Ihr Körper nicht genug von deauchspeicheldrüsenhormon "Insulin" herstellt und dieses nicht ausreichend wirkungsvoll in detoffwechsel eingreifen kann.
Ihr Körper produziert eventuell auch zu viel Zucker. In diesen Fällen steigt der Blutzuckerspiegel
(Glukose im Blut) an. Dies kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden führen wie z.B.
Erkrankungen des Herzens, der Nieren, Erblindung und Amputation.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Ristfor beachten?



Ristfor darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Sitagliptin oder Metformin oder einen der in Abschnitt 6. genannteonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie eine schwere Einschränkung der Nierenfunktion haben.
- wenn Sie unkontrollierten Diabetes haben, zum Beispiel mit schwerer Hyperglykämie (sehohem Blutzucker), Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, schneller Gewichtsabnahme, Laktatazidose
(siehe „Risiko einer Laktatazidose“ weiter unten) oder Ketoazidose. Die Ketoazidose ist eiustand, bei dem sich als „Ketonkörper“ bezeichnete Substanzen im Blut anhäufen, die zinem diabetischen Präkoma führen können. Zu den Symptomen gehören Magenschmerzen,
schnelle und tiefe Atmung, Schläfrigkeit oder die Entwicklung eines ungewöhnlicheruchtigen Geruchs des Atems.
- wenn Sie an einer schweren Infektion erkrankt sind oder einen starken Flüssigkeitsverlusrlitten haben, z. B. durch Erbrechen oder Durchfall.
- wenn Sie sich einer Röntgenuntersuchung mit Anwendung jodhaltiger Kontrastmittenterziehen müssen. Sie müssen Ristfor vor der Röntgenuntersuchung und nach Rücksprachit Ihrem Arzt zwei oder mehrere Tage danach – abhängig von Ihrer Nierenfunktion - absetzen.
- wenn Sie vor kurzem einen Herzanfall hatten oder schwere Kreislaufprobleme haben, wireislaufversagen und Atembeschwerden.
- wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden.
- wenn Sie übermäßige Alkoholmengen zu sich nehmen (sowohl täglich oder auch nur hin unieder).
- wenn Sie stillen.
Nehmen Sie Ristfor nicht ein, wenn einer der oben erwähnten Punkte auf Sie zutrifft und besprecheie mit Ihrem Arzt andere Möglichkeiten zur Behandlung Ihres Diabetes. Bei Unsicherheit wendeie sich vor der Einnahme von Ristfor an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Fälle von Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) wurden bei Patienten beobachtet, diistfor einnahmen (siehe Abschnitt 4).
Falls bei Ihnen Blasen auf der Haut auftreten, kann dies ein Anzeichen einer Erkrankung, die alullöses Pemphigoid bezeichnet wird, sein. Ihr Arzt kann Sie auffordern, Ristfor abzusetzen.

Risiko einer Laktatazidose
Ristfor kann vor allem dann, wenn Ihre Nieren nicht richtig funktionieren, eine sehr seltene, aber sehchwerwiegende Nebenwirkung verursachen, die als Laktatazidose bezeichnet wird. Das Risiko, einaktatazidose zu entwickeln, wird auch durch schlecht eingestellten Diabetes, schwere Infektionen,
längeres Fasten oder Alkoholkonsum, Dehydrierung (weitere Informationen siehe unten),
Leberprobleme und Erkrankungen erhöht, bei denen ein Teil des Körpers nicht mit genügenauerstoff versorgt wird (zum Beispiel bei akuten schweren Herzerkrankungen).
Falls einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt hinsichtlich weiterenweisungen.

Unterbrechen Sie die Einnahme von Ristfor für eine kurze Zeit, wenn Sie einen Zustand haben,
der mit einer Dehydrierung
(erheblicher Verlust an Körperflüssigkeit) verbunden sein kann, wieispielsweise schweres Erbrechen, Durchfall, Fieber, Hitzebelastung oder geringerlüssigkeitsaufnahme als normalerweise. Sprechen Sie hinsichtlich weiterer Anweisungen mit Ihrerzt.

Beenden Sie die Einnahme von Ristfor und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder aas nächstgelegene Krankenhaus, wenn Sie Symptome einer Laktatazidose bemerken, da dieseustand zum Koma führen kann.
Symptome einer Laktatazidose sind:
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Muskelkrämpfe
- allgemeines Unwohlsein mit starker Müdigkeit
- Schwierigkeiten beim Atmen
- verringerte Körpertemperatur und Herzklopfeine Laktatazidose ist ein medizinischer Notfall und muss in einem Krankenhaus behandelt werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ristfor einnehmen,
- wenn Sie eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, wie beispielsweise eine Entzündung deauchspeicheldrüse (Pankreatitis), haben oder hatten.
- wenn Sie Gallensteine, Alkoholabhängigkeit oder sehr hohe Blutfettwerte (insbesondere
Triglyzeride) haben oder hatten. Diese Bedingungen können Ihr Risiko für das Auftreten einentzündung der Bauchspeicheldrüse erhöhen (siehe Abschnitt 4).
- wenn Sie die als Diabetes mellitus Typ-1 (insulinabhängiger Diabetes) bezeichnetuckerkrankheit haben.
- wenn Sie eine Überempfindlichkeitsreaktion auf Ristfor (Wirkstoffe und sonstige Bestandteiliehe unter Abschnitt 6) haben oder hatten (siehe Abschnitt 4).
- wenn Sie gleichzeitig weitere Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit anwenden,
Sulfonylharnstoffe oder Insulin, da es infolgedessen zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie)
kommen könnte. Ihr Arzt kann dann eine niedrigere Dosierung des Sulfonylharnstoffes odensulins verordnen.
Falls bei Ihnen eine größere Operation geplant ist, müssen Sie die Einnahme von Ristfor während deingriffs und für einige Zeit danach unterbrechen. Ihr Arzt wird entscheiden, wann Sie Ihrehandlung mit Ristfor beenden müssen und wann die Behandlung wieder begonnen werden kann.
Falls Sie sich unsicher sind, ob einer der oben erwähnten Punkte auf Sie zutrifft, fragen Sie Ihren Arzder Apotheker, bevor Sie Ristfor einnehmen.
Während der Behandlung mit Ristfor wird Ihr Arzt mindestens einmal jährlich oder – falls Sie älteind und/oder sich Ihre Nierenfunktion verschlechtert – auch häufiger Ihre Nierenfunktioontrollieren.

Kinder und Jugendliche
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Es ist beindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren nicht wirksam. Es ist nicht bekannt, oieses Arzneimittel sicher und wirksam ist, wenn es bei Kindern unter 10 Jahren angewendet wird.

Einnahme von Ristfor zusammen mit anderen Arzneimitteln
Falls Ihnen ein jodhaltiges Kontrastmittel in Ihr Blut gespritzt werden muss, zum Beispiel iusammenhang mit einer Röntgenaufnahme oder einer Computertomografie, müssen Sie diinnahme von Ristfor vor bzw. zum Zeitpunkt der Injektion unterbrechen. Ihr Arzt wird entscheiden,
wann Sie Ihre Behandlung mit Ristfor beenden müssen und wann die Behandlung wieder begonneerden kann.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,
kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen anderrzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Möglicherweise müssen Ihr Blutzucker und Ihrierenfunktion häufiger kontrolliert werden oder Ihr Arzt muss eventuell die Dosierung von Ristfonpassen. Es ist besonders wichtig, folgende Arzneimittel zu erwähnen:
- Arzneimittel (zum Einnehmen, zur Inhalation oder Injektion) zur Behandlung entzündlicherkrankungen wie z. B. Asthma oder Rheuma (Kortikosteroide)
- Arzneimittel, die die Harnbildung steigern (Diuretika)
- Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen (NSARs und COX-2-Hemmer
wie beispielsweise Ibuprofen und Celecoxib)
- bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck (ACE-Hemmer und Angiotensin-II- Rezeptorantagonisten)
- bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Bronchialasthma (-Sympathomimetika)
- jodhaltige Kontrastmittel oder Arzneimittel, die Alkohol enthalten
- bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Magenproblemen wie Cimetidin
- Ranolazin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzenge (Angina pectoris)
- Dolutegravir, ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen
- Vandetanib, ein Arzneimittel zur Behandlung einer bestimmten Art von Schilddrüsenkrebs
(medulläres Schilddrüsenkarzinom)
- Digoxin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und anderen Herzerkrankungen). Deigoxinspiegel in Ihrem Blut muss bei Einnahme zusammen mit Ristfor möglicherweisberprüft werden.

Einnahme von Ristfor zusammen mit Alkohol
Meiden Sie während der Einnahme von Ristfor übermäßigen Alkoholkonsum, da dieser das Risikiner Laktatazidose erhöhen kann (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein odeeabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzder Apotheker um Rat. Sie sollten dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft oder wenn Sitillen nicht einnehmen. Siehe Abschnitt 2, „Ristfor darf nicht eingenommen werden“.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf Ihrerkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Jedoch sollte beachtet werden,
dass unter Sitagliptin (einer der Wirkstoffe von Ristfor), über Schwindel und Schläfrigkeit berichteurde, was Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschineeeinträchtigen kann.
Bei Einnahme dieses Arzneimittels in Kombination mit sog. Sulfonylharnstoffen oder mit Insuliann es zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) kommen, die Ihre Verkehrstüchtigkeit und daedienen von Maschinen sowie eine Tätigkeit ohne sicheren Stand beeinflussen kann.

Ristfor enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h., es ist nahezu
„natriumfrei“.

Wie ist Ristfor einzunehmen?


Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie behrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Nehmen Sie eine Tablette:
- zweimal täglich
- zu den Mahlzeiten mit reichlich Wasser, um Magenbeschwerden zu vermeiden.
- Ihr Arzt wird Ihre Dosierung erhöhen, sofern Ihr Blutzucker nicht wie notwendig reguliererden konnte.
- Falls Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise einiedrigere Dosis verordneie sollten während der Einnahme dieses Arzneimittels Ihre von Ihrem Arzt empfohlene Diäortsetzen und darauf achten, dass Ihre Kohlenhydrataufnahme gleichmäßig über den Tag verteilt ist.
Es ist unwahrscheinlich, dass es unter diesem Arzneimittel allein zu einer Unterzuckerung
(Hypoglykämie) kommt. Wenn dieses Arzneimittel mit einem Sulfonylharnstoff oder mit Insulin kombiniert wird, kann eedoch zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) kommen und Ihr Arzt wird möglicherweise diosis Ihres Sulfonylharnstoffs oder Insulins reduzieren.

Wenn Sie eine größere Menge von Ristfor eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie mehr als die verordnete Dosierung von diesem Arzneimittel eingenommen haben, wendeie sich sofort an einen Arzt. Suchen Sie ein Krankenhaus auf, wenn Sie Anzeichen voaktatazidose verspüren wie Kältegefühl oder Unwohlsein, schwere Übelkeit oder Erbrechen,
Magenschmerzen, unerklärlicher Gewichtsverlust, Muskelkrämpfe oder beschleunigte Atmung (siehbschnitt „Warnhinweise und Vorsichtmaßnahmen“).

Wenn Sie die Einnahme von Ristfor vergessen haben
Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie daran denken. Wenn Sie Ihersäumnis erst beim nächsten Einnahmezeitpunkt bemerken, lassen Sie die vergessene Dosis aund setzen Sie dann die Einnahme wie verordnet fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis dieserzneimittels ein.

Wenn Sie die Einnahme von Ristfor abbrechen
Nehmen Sie dieses Arzneimittel so lange ein, wie vom Arzt verordnet, so dass Sie auch weiterhin zuegulierung Ihres Blutzuckers beitragen. Sie sollten die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ohnorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt abbrechen. Wenn Sie die Einnahme von Ristfor abbrechen,
kann Ihr Blutzuckerspiegel wieder ansteigen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?


Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedeuftreten müssen.
STOPPEN Sie die Einnahme von Ristfor und wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie eine deolgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
- starke und anhaltende Schmerzen im Bauchraum (Bereich des Oberbauches), die in den Rückeusstrahlen können, sowie mit oder ohne Übelkeit und Erbrechen, da dies Anzeichen für einntzündliche Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) sein können.
Ristfor kann eine sehr seltene (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen), aber sehchwerwiegende Nebenwirkung, die sogenannte Laktatazidose, hervorrufen (siehe Abschnitt
„Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Falls diese bei Ihnen auftritt, müssen Sie die Einnahme

von Ristfor beenden und umgehend einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhauufsuchen, da eine Laktatazidose zum Koma führen kann.
Wenn Sie eine schwerwiegende, allergische Reaktion entwickeln (Häufigkeit nicht bekannt) miautausschlag, Nesselsucht (nässender und juckender Hautausschlag), Blasen auf deaut/Hautabschälungen und Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die zu Atem- oder Schluckbeschwerden führen können, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht weiter ein unenden Sie sich sofort an einen Arzt. Ihr Arzt kann Ihnen Arzneimittel gegen Ihre allergischeaktion verschreiben und ein anderes Arzneimittel gegen Ihre Zuckerkrankheit (Typ-2-Diabetes)
verordnen.
Bei einigen Patienten kam es zu folgenden Nebenwirkungen, nachdem sie zu Metformin zusätzlicitagliptin erhielten:
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Anwendern betreffen): erniedrigter Blutzucker (Hypoglykämie),
Übelkeit, Blähungen, Erbrecheelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Anwendern betreffen): Magenschmerzen, Durchfall,
Verstopfung, Schläfrigkeiei einigen Patienten kam es zu Beginn der Kombinationsbehandlung mit Sitagliptin und Metformiu Durchfall, Übelkeit, Blähungen, Verstopfung, Magenschmerzen oder Erbrechen (Häufigkeit ist
„häufig“).
Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme dieses Arzneimittels mit eineulfonylharnstoff (wie z. B. Glimepirid) zu folgenden Nebenwirkungen:
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Anwendern betreffen): erniedrigter Blutzucker (Hypoglykämie)
Häufig: Verstopfung Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme dieses Arzneimittels mit Pioglitazon zolgenden Nebenwirkungen:
Häufig: Schwellungen an Händen oder Beinen Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme dieses Arzneimittels in Kombination mit denwendung von Insulin zu folgenden Nebenwirkungen:
Sehr häufig: erniedrigter Blutzucker (Hypoglykämie)
Gelegentlich: trockener Mund, Kopfschmerzeei einigen Patienten kam es in klinischen Studien während der Einnahme von Sitagliptin (einer deirkstoffe von Ristfor) allein oder nach Markteinführung während der Einnahme von Ristfor odeitagliptin allein oder zusammen mit anderen Arzneimitteln gegen die Zuckerkrankheit zu folgendeebenwirkungen:
Häufig: erniedrigter Blutzucker (Hypoglykämie), Kopfschmerzen, Infektionen der oberen Atemwege,
verstopfte oder laufende Nase und Halsschmerzen, degenerative Gelenkerkrankung (Osteoarthrose),
Schmerzen in den Armen oder Beineelegentlich: Schwindel, Verstopfung, Juckreielten: verminderte Anzahl der Blutplättcheäufigkeit nicht bekannt: Nierenfunktionsstörungen (in manchen Fällen wurde eine Blutwäsche
[Dialyse] erforderlich), Erbrechen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen,
interstitielle Lungenkrankheit, bullöses Pemphigoid (eine Form der blasenbildenden Erkrankungeer Haut)
Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme von Metformin allein zu folgendeebenwirkungen:
Sehr häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenschmerzen und Appetitverlust.
Diese Anzeichen können zu Beginn der Einnahme von Metformin auftreten und sind üblicherweisorübergehend.
Häufig: metallischer Geschmacehr selten: erniedrigte Vitamin-B12-Spiegel, Leberentzündung (Hepatitis), Nesselsucht, Hautrötung
(Ausschlag) oder Juckreiz.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder daedizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilagngegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationaleldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehnformationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Ristfor aufzubewahren?


Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach
„verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sicuf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Nicht über 30 °C lagern.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wias Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schuter Umwelt bei.
Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Juli 2022

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Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Ristfor folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Appetitverlust

Hypoglykämie

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Übelkeit

Erbrechen

Verstopfung

Halsschmerzen

Durchfall

Schwellungen an Händen

Schwellungen an Beinen

Husten

Infektion der oberen Atemwege

Osteoarthrose

metallischer Geschmack

niedriger Blutzucker

Pilzinfektion der Haut

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Schwindel

trockener Mund

Schläfrigkeit

Bauchschmerzen

Durchfall

Appetitlosigkeit

Gewichtsabnahme

erniedrigter Blutzucker

Sehr selten  (0 - 0,01%)

Leberentzündung

Laktatazidose

Juckreiz

Hautrötung

erniedrigte Vitamin B12-Spiegel

Nicht bekannt

Hautausschlag

Schwellung der Zunge

Nesselsucht

Pankreatitis

Nierenfunktionsstörung

Schwellung des Rachens

Schwellungen von Gesicht

Schwellungen von Lippen

Magenverstimmungen

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