Gonal-F

Das Medikament Gonal-F wurde von sanego-Benutzern wie folgt bewertet

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Gonal-Fwurde bisher von 5 sanego-Benutzern mit durchschnittlich 6,9 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Bei der Anwendung von Gonal-F traten bisher folgende Nebenwirkungen auf

Übelkeit (3/5)
60%
Brustschmerzen (2/5)
40%
Kopfschmerzen (2/5)
40%
Schlafstörungen (2/5)
40%
Allergie (1/5)
20%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

alle 13 Nebenwirkungen bei Gonal-F

Gonal-F wurde bisher bei folgenden Krankheiten/Anwendungsgebieten verwendet

Krankheit%Bewertung (Durchschnitt)
Kinderwunsch-Behandlung67%(5 Bew.)
Fertilitätsstörungen33%(1 Bew.)

Anzahl der Nennungen der Krankheiten/Anwendungsgebiete bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Gonal-F Patienteninformation

GONALf enthält den Wirkstoff „Follitropin alfa“. Follitropin alfa ist ein „Follikelstimulierendes Hormon“ (FSH) und gehört zur Gruppe der Hormone, die als „Gonadotropine“ bezeichnet werden. Gonadotropine sind an der Fortpflanzung und Fruchtbarkeit beteiligt.

Wofür wird GONALf angewendet?

Bei erwachsenen Frauen
wird GONALf angewendet,
- um die Freisetzung einer...

Gonal-F Patienteninformation lesen

Wir haben 5 Patienten Berichte zu Gonal-F.

Prozentualer Anteil 100%0%
Durchschnittliche Größe in cm1650
Durchschnittliches Gewicht in kg660
Durchschnittliches Alter in Jahren360
Durchschnittlicher BMIin kg/m223,970,00

In Gonal-F kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Follitropin

Fragen zu Gonal-F

alle Fragen zu Gonal-F

Folgende Berichte liegen bisher vor

 

Gonal-F für Kinderwunsch-Behandlung mit Schlafstörungen, Depressivität, Nervosität, Schüttelfrost, Brustschmerzen, Unterleibsschmerzen, Kopfschmerzen

Gonal F- Schlafstörung, Depressiv, Nervosität, Schüttelfrost Orgalutran- Ständig wackelnder Kopf Crinone- Brustschmerzen, Ziehen im Unterleib, Kopfschmerzen Ovitrelle- keinerlei Nebenwirkung

Gonal-F bei Kinderwunsch-Behandlung; Orgalutran; Crinone; ovitrelle

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Gonal-FKinderwunsch-Behandlung10 Tage
Orgalutran5 Tage
Crinone14 Tage
ovitrelle1 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Gonal F- Schlafstörung, Depressiv, Nervosität, Schüttelfrost

Orgalutran- Ständig wackelnder Kopf

Crinone- Brustschmerzen, Ziehen im Unterleib, Kopfschmerzen

Ovitrelle- keinerlei Nebenwirkung

Eingetragen am  als Datensatz 25563
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Follitropin, Ganirelix, Choriogonadotropin alfa

Patientendaten:

Geburtsjahr:1982 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):178 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):63
Geschlecht:weiblich

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Gonal-F für Kinderwunsch-Behandlung mit Übelkeit, Müdigkeit, Brustempfindlichkeit, Kopfschmerzen

Ich habe das Medikament zu einer ICSI Behandlung gut Vertragen, allerdings leichte Nebenwirkungen wie Übelkeit, Müdigkeit, Brustempfindlichkeit und Kopfschmerzen gehabt.

Gonal-F bei Kinderwunsch-Behandlung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Gonal-FKinderwunsch-Behandlung10 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich habe das Medikament zu einer ICSI Behandlung gut Vertragen, allerdings leichte Nebenwirkungen wie Übelkeit, Müdigkeit, Brustempfindlichkeit und Kopfschmerzen gehabt.

Eingetragen am  als Datensatz 71817
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Follitropin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1984 
Größe (cm):163 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):98
Geschlecht:weiblich

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Gonal-F für schwangerschaft mit Übelkeit, Schlafstörungen, Magendruck

Nach jeder Spritze (bisher drei ) mehr Druck im Unterleib und leichte Übelkeit,Schlafstörungen,Magendrücken.Allgemeinbefinden nicht so gut.

Gonal-F bei schwangerschaft

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Gonal-Fschwangerschaft-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nach jeder Spritze (bisher drei ) mehr Druck im Unterleib und leichte Übelkeit,Schlafstörungen,Magendrücken.Allgemeinbefinden nicht so gut.

Eingetragen am  als Datensatz 64709
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Follitropin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1981 
Größe (cm):162 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):52
Geschlecht:weiblich

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gonal f für Kinderwunschbehandlung mit Brustschmerzen

Brustschmerzen am 6. Anwendungstag, Spritzen nicht schmerzhaft und sehr einfach, Wirksamkeit sehr gut - allerdings von Grundkonstitution der Patientin abhängig

gonal f bei Kinderwunschbehandlung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
gonal fKinderwunschbehandlung6 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Brustschmerzen am 6. Anwendungstag, Spritzen nicht schmerzhaft und sehr einfach, Wirksamkeit sehr gut - allerdings von Grundkonstitution der Patientin abhängig

Eingetragen am  als Datensatz 63763
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Follitropin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1979 
Größe (cm):161 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):50
Geschlecht:weiblich

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gonal f für Fertilitätsstörungen mit Durchfall, Übelkeit, Allergie

Übelkeit, Durchfall, Allergie, Asthma

gonal f bei Fertilitätsstörungen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
gonal fFertilitätsstörungen14 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Übelkeit, Durchfall, Allergie, Asthma

Eingetragen am  als Datensatz 62115
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Follitropin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1974 
Größe (cm):160 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):57
Geschlecht:weiblich

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50 mehr Nebenwirkungen mit Gonal-F

Gonal-F wurde von sanego-Benutzern bisher mit folgenden Medikamenten kombiniert

ovitrelle, Orgalutran

Gonal-F Patienteninformationen

WAS IST GONALf UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Was ist GONALf?

GONALf enthält den Wirkstoff „Follitropin alfa“. Follitropin alfa ist ein „Follikelstimulierendes Hormon“ (FSH) und gehört zur Gruppe der Hormone, die als „Gonadotropine“ bezeichnet werden. Gonadotropine sind an der Fortpflanzung und Fruchtbarkeit beteiligt.

Wofür wird GONALf angewendet?

Bei erwachsenen Frauen
wird GONALf angewendet,
- um die Freisetzung einer Eizelle aus dem Eierstock (Eisprung) bei Frauen herbeizuführen, die keinen Eisprung haben und auf eine Behandlung mit dem Wirkstoff „Clomifencitrat“ nicht angesprochen haben.
- um zusammen mit einem anderen Wirkstoff namens „Lutropin alfa“ („Luteinisierendes Hormon“ oder LH) die Freisetzung einer Eizelle aus dem Eierstock (Eisprung) bei Frauen herbeizuführen, die keinen Eisprung haben, weil ihr Körper sehr wenig Gonadotropine (FSH und LH) produziert.
- um die Entwicklung mehrerer Follikel (Eibläschen, die je eine Eizelle enthalten) bei Frauen auszulösen, die sich einer Technik der assistierten Reproduktion (Verfahren, die Ihnen helfen können, schwanger zu werden), wie „In-vitroFertilisation“, „Intratubarer Gametentransfer“ oder „Intratubarer Zygotentransfer“, unterziehen.

Bei erwachsenen Männern
wird GONALf angewendet,
- um zusammen mit einem anderen Arzneimittel namens „humanes Choriongonadotropin“ (hCG) die Spermienproduktion bei Männern anzuregen, die aufgrund einer zu geringen Konzentration bestimmter Hormone unfruchtbar sind.


WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON GONALf BEACHTEN?
Bevor mit der Behandlung begonnen wird, müssen die Ursachen für Ihre Infertilität (Unfruchtbarkeit) oder die Ihres Partners durch einen in der Behandlung von Fertilitätsstörungen erfahrenen Arzt genau abgeklärt werden.

GONALf darf nicht angewendet werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Follikel stimulierendes Hormon oder einen der in Abschnitt 6 aufgelisteten sonstigen Bestandteile von GONALf sind,
- wenn bei Ihnen ein Tumor im Hypothalamus oder in der Hypophyse diagnostiziert wurde (beides sind Regionen des Gehirns).
- Als Frau: − wenn Sie an vergrößerten Eierstöcken oder Eierstockzysten (mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Gewebe der Eierstöcke) unbekannter Ursache leiden. − wenn Sie vaginale Blutungen unbekannter Ursache haben. − wenn Sie an Eierstock-, Gebärmutter- oder Brustkrebs erkrankt sind.
- wenn Sie an einem Zustand leiden, der eine normale Schwangerschaft unmöglich macht, wie zum Beispiel vorzeitige Wechseljahre (Ovarialinsuffizienz) oder missgebildete Fortpflanzungsorgane.
- Als Mann: − wenn Sie an einer Schädigung der Hoden leiden, die nicht geheilt werden kann.

Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, dürfen Sie GONALf nicht anwenden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von GONALf ist erforderlich

Porphyrie

Wenn Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie an Porphyrie (Unfähigkeit, Porphyrine abzubauen, die von den Eltern auf die Kinder vererbt werden kann) leiden, informieren Sie bitte Ihren Arzt vor Beginn der Behandlung.

Informieren Sie sofort ihren Arzt, wenn
- Sie bemerken, dass Ihre Haut verletzlich wird und schnell zur Blasenbildung neigt (besonders an Stellen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind) und/oder
- Sie Magen-, Arm- oder Beinschmerzen haben.

In solchen Fällen wird Ihnen Ihr Arzt gegebenenfalls empfehlen, die Behandlung abzusetzen.

Ovarielles Überstimulationssyndrom (OHSS)

Als Frau sind Sie durch dieses Arzneimittel einem erhöhten Risiko für das Entstehen eines OHSS ausgesetzt. In diesem Fall kommt es zu einer Überentwicklung der Follikel und es entstehen große Zysten. Bitte benachrichtigen Sie beim Auftreten von Unterleibsschmerzen, rascher Gewichtszunahme, Übelkeit oder Erbrechen oder bei Atemproblemen sofort Ihren Arzt. Er wird Ihnen möglicherweise die Anweisung geben, das Arzneimittel abzusetzen (siehe Abschnitt 4). Wenn Sie keinen Eisprung haben und sich an die empfohlene Dosierung und das Behandlungsschema halten, ist das Auftreten eines OHSS weniger wahrscheinlich. Eine GONALf-Behandlung führt selten zu einem schweren OHSS, wenn das Arzneimittel zur Einleitung der endgültigen Follikelreifung (humanes Choriongonadotropin, hCG) nicht gegeben wird. Wenn sich bei Ihnen die Entwicklung eines OHSS abzeichnet, wird Ihnen Ihr Arzt möglicherweise in diesem Behandlungszyklus kein hCG geben und Sie werden angewiesen, für mindestens vier Tage Geschlechtsverkehr zu vermeiden oder eine Barrieremethode als Verhütungsmittel zu benutzen.

Mehrlingsschwangerschaften

Wenn Sie GONALf anwenden, besteht ein höheres Risiko, gleichzeitig mehr als einKind zu erwarten, als bei einer natürlichen Empfängnis („Mehrlingsschwangerschaft“, meist Zwillinge). Eine Mehrlingsschwangerschaft kann für Sie und Ihre Babys zu medizinischen Komplikationen führen. Sie können das Risiko für eine Mehrlingsschwangerschaft senken, wenn Sie GONALf in der richtigen Dosierung zu den richtigen Zeitpunkten anwenden. Das Risiko von Mehrlingsschwangerschaften nach Anwendung von Techniken der assistierten Reproduktion steht in Zusammenhang mit Ihrem Alter sowie der Qualität und Anzahl befruchteter Eizellen oder Embryonen, die Ihnen eingesetzt werden.

Fehlgeburten

Wenn Sie sich Techniken der assistierten Reproduktion unterziehen oder Ihre Eierstöcke stimuliert werden, um Eizellen zu produzieren, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Fehlgeburt überdurchschnittlich hoch.

Störung der Blutgerinnung (thromboembolische Ereignisse)

Wenn Sie in der Vergangenheit oder kürzlich ein Blutgerinnsel im Bein oder in der Lunge, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten, oder wenn in Ihrer Familie ein derartiges Ereignis aufgetreten ist, könnte das Risiko für ein Auftreten oder eine Verschlimmerung dieser Probleme im Zuge einer Behandlung mit GONALf erhöht sein.

Männer mit zu viel FSH im Blut

Bei Männern deuten erhöhte Blutwerte von FSH auf eine Hodenschädigung hin. Wenn dieses Problem bei Ihnen vorliegt, bleibt eine Behandlung mit GONALf für gewöhnlich wirkungslos. Wenn Ihr Arzt beschließt, eine Behandlung mit GONALf zu versuchen, wird er zur Therapieüberwachung 4 bis 6 Monate nach Behandlungsbeginn eine Spermaanalyse durchführen.

Kinder

GONAL–f ist für eine Anwendung bei Kindern nicht angezeigt.

Bei Anwendung von GONALf mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Wenn Sie GONALf zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Förderung des Eisprungs (z.B. hCG oder Clomifencitrat) anwenden, kann sich die Wirkung auf die Follikel (Eibläschen) verstärken.
- Wenn Sie GONALf zusammen mit einem Agonisten oder Antagonisten des „GonadotropinReleasing-Hormons“ (GnRH) anwenden (diese Arzneimittel verringern die Konzentration Ihrer Sexualhormone und verhindern den Eisprung), benötigen Sie möglicherweise eine höhere Dosis GONALf, damit Follikel (Eibläschen) produziert werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenden Sie GONALf nicht an, wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Eine Beeinträchtigung Ihrer Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durch dieses Arzneimittel ist nicht zu erwarten.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von GONALf

GONALf enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

WIE IST GONALf ANZUWENDEN?
Wenden Sie GONALf immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Anwendung dieses Arzneimittels


- GONALf ist zur Injektion direkt unter die Haut vorgesehen (subkutane Anwendung).
- Die erste Injektion von GONALf muss unter Aufsicht Ihres Arztes erfolgen.
- Ihr Arzt oder Ihr Pflegepersonal wird Ihnen zeigen, wie GONALf injiziert wird, bevor Sie die Injektion selbst vornehmen können.
- Wenn Sie sich GONALf selbst injizieren, lesen Sie bitte sorgfältig die Anweisungen im Abschnitt „Zubereitung und Anwendung von GONALf Pulver und Lösung“ am Ende dieser Packungsbeilage.

Wie viel Arzneimittel wird angewendet?

Ihr Arzt wird bestimmen, in welcher Dosierung und wie oft Sie das Arzneimittel anwenden sollen. Die folgenden Dosierungen sind in Internationalen Einheiten (I.E.) und Millilitern (ml) angegeben.

Frauen


Wenn Sie keinen Eisprung und unregelmäßige oder keine Regelblutungen (Menstruation) haben.
- GONALf wird üblicherweise täglich angewendet.
- Wenn Sie unregelmäßige Regelblutungen haben, sollte die Behandlung mit GONALf innerhalb der ersten 7 Tage des Menstruationszyklus beginnen Wenn Sie keine Regelblutungen haben, können Sie jederzeit mit der Anwendung des Arzneimittels beginnen.
- Gewöhnlich wird mit einer Dosis von 75 bis 150 I.E. (0,12 bis 0,24 ml) GONALf täglich begonnen.
- Ihre GONALf-Dosis kann alle 7 oder 14 Tage um 37,5 bis 75 I.E. gesteigert werden, bis die Behandlung die gewünschte Wirkung zeigt.
- Die maximale Tagesdosis von GONALf liegt üblicherweise nicht höher als 225 I.E (0,36 ml).
- Nach erfolgreichem Ansprechen werden 24 bis 48 Stunden nach Ihrer letzten GONALf-Injektion einmalig 250 Mikrogramm „rekombinantes“ hCG (rhCG, ein hCG, das durch eine spezielle DNATechnik in einem Laboratorium hergestellt wird) oder 5.000 bis
10.000 I.E. hCG injiziert. Die beste Zeit für Geschlechtsverkehr ist am Tag der hCGInjektion und am darauf folgenden Tag.

Falls Ihr Arzt nach vierwöchiger Behandlung keinen Erfolg feststellt, muss dieser Behandlungszyklus mit GONALf abgebrochen werden. Im folgenden Zyklus wird Ihnen Ihr Arzt GONALf in einer höheren Anfangsdosis verschreiben.

Wenn Ihr Körper zu stark reagiert, wird die Behandlung beendet und Sie erhalten kein hCG (siehe Abschnitt 2, OHSS). Im nächsten Behandlungszyklus wird Ihnen Ihr Arzt GONALf in einer niedrigeren Dosierung verschreiben.
Wenn Sie keinen Eisprung und keine Regelblutung haben und bei Ihnen sehr niedrige Konzentrationen der Hormone FSH und LH festgestellt worden sind
- Üblicherweise wird mit einer Dosis von 75 bis 150 I.E. (0,12 bis 0,24 ml) GONALf zusammen mit 75 I.E. (0,12 ml) Lutropin alfa begonnen.
- Sie werden diese beiden Arzneimittel täglich über einen Zeitraum von bis zu 5 Wochen anwenden.
- Ihre GONALf-Dosis kann alle 7 oder 14 Tage um 37,5 bis 75 I.E. gesteigert werden, bis die Behandlung die gewünschte Wirkung zeigt.
- Nach erfolgreichem Ansprechen werden 24 bis 48 Stunden nach Ihrer letzten Injektion von GONALf und Lutropin alfa einmalig 250 Mikrogramm „rekombinantes“ hCG (rhCG, ein hCG, das durch eine spezielle DNATechnik in einem Laboratorium hergestellt wird) oder
5.000 bis 10.000 I.E. hCG injiziert. Die beste Zeit für Geschlechtsverkehr ist am Tag der hCGInjektion und am darauf folgenden Tag. Alternativ kann eine intrauterine Insemination (Einbringen von Spermien in die Gebärmutter) durchgeführt werden.

Falls Ihr Arzt nach fünfwöchiger Behandlung keinen Erfolg feststellt, muss dieser Behandlungszyklus mit GONALf abgebrochen werden. Im folgenden Zyklus wird Ihnen Ihr Arzt GONALf in einer höheren Anfangsdosis verschreiben. Wenn Ihr Körper zu stark reagiert, wird die Behandlung mit GONALf beendet und Sie erhalten kein hCG (siehe Abschnitt 2, OHSS). Im nächsten Behandlungszyklus wird Ihnen Ihr Arzt GONALf in einer niedrigeren Dosierung verschreiben

Wenn sich bei Ihnen vor einer Anwendung von Techniken der assistierten Reproduktion mehrere Eizellen zur Entnahme entwickeln müssen

- Üblicherweise wird am 2. oder 3. Zyklustag mit einer täglichen Dosis von 150 bis 225 I.E. (0,24 bis 0,36 ml) GONALf begonnen.
- Abhängig von Ihrem Ansprechen kann die Dosierung von GONALf erhöht werden. Die maximale Tagesdosis beträgt 450 I.E. (0,72 ml).
- Die Behandlung wird fortgeführt, bis sich Ihre Eizellen ausreichend entwickelt haben. Dies dauert in der Regel etwa 10 Tage, kann aber schon am 5. oder auch erst am 20. Tag erfolgt sein . Ihr Arzt wird den Zeitpunkt mittels Blut- und/oder Ultraschalluntersuchungen feststellen.
- Wenn sich Ihre Eizellen ausreichend entwickelt haben, werden 24 bis 48 Stunden nach der letzten GONALf-Injektion einmalig 250 Mikrogramm „rekombinantes“ hCG (rhCG, ein hCG, das durch eine spezielle DNATechnik in einem Laboratorium hergestellt wird) oder 5.000 bis
10.000 I.E. hCG injiziert. Auf diese Weise werden Ihre Eizellen für die Entnahme vorbereitet.

In anderen Fällen wird Ihr Arzt vielleicht zuerst einen Eisprung mit einem GonadotropinReleasing-Hormon (GnRH)-Agonisten oder -Antagonisten verhindern. Dann wird mit der Gabe von GONALf etwa zwei Wochen nach Beginn der Behandlung mit einem Agonisten begonnen. GONALf und der GnRHAgonist werden dann so lange angewendet, bis sich Ihre Follikel (Eibläschen) ausreichend entwickelt haben. So werden beispielsweise nach einer zweiwöchigen Behandlung mit einem GnRHAgonisten sieben Tage lang 150 bis 225 I.E. GONALf gegeben. Danach wird die Dosis dem Ansprechen der Eierstöcke angepasst. Wenn ein GnRHAntagonist angewendet wird, beginnt die Anwendung am 5. oder 6. Tag der GONALf-Behandlung und wird bis zum Eisprung fortgesetzt.

Männer


- Die übliche Dosis ist 150 I.E. (0,24 ml) GONALf zusammen mit hCG.
- Sie werden diese beiden Arzneimittel dreimal pro Woche über einen Zeitraum von mindestens 4 Monaten anwenden.
- Wenn Sie nach 4 Monaten noch nicht auf die Behandlung angesprochen haben, schlägt Ihnen Ihr Arzt vielleicht vor, die Behandlung mit diesen beiden Arzneimitteln für weitere 18 Monate oder länger fortzusetzen.

Wenn Sie eine größere Menge von GONALf angewendet haben, als Sie sollten

Die Auswirkungen einer Anwendung zu großer Mengen von GONALf sind nicht bekannt. Dennoch könnte eine Überdosierung zu einem ovariellen Überstimulationssyndrom (OHSS) führen, welches im Abschnitt 4 beschrieben ist. Ein OHSS tritt jedoch nur dann ein, wenn auch hCG gegeben wird (siehe Abschnitt 2, OHSS).

Wenn Sie die Anwendung von GONALf vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Dosis GONALf an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt, sobald Sie bemerkt haben, dass Sie eine Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann GONALf Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Häufigkeitsangaben zu den unten aufgeführten möglichen Nebenwirkungen sind wie folgt definiert:
- sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 Behandelten)
- häufig (bei 1 bis 10 von 100 Behandelten)
- gelegentlich (bei 1 bis 10 von 1.000 Behandelten)
- selten (bei 1 bis 10 von 10.000 Behandelten)
- sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 Behandelten)

Schwerwiegende Nebenwirkungen bei Frauen

- Unterleibsschmerzen mit Übelkeit und Erbrechen können Zeichen eines ovariellen Überstimulationssyndroms (OHSS) sein. Dies kann ein Anzeichen dafür sein, dass die Eierstöcke auf die Behandlung überreagieren und sich große Ovarialzysten bilden (siehe auch Abschnitt 2 „Besondere Vorsicht bei der Anwendung von GONALf ist erforderlich“). Diese Nebenwirkung tritt häufig auf.
- Das OHSS kann einen schweren Verlauf nehmen, wobei es zu deutlich vergrößerten Ovarien, verminderter Urinproduktion, Gewichtszunahme, Atemproblemen und/oder Flüssigkeitsansammlung im Bauch- oder Brustraum kommt. Diese Nebenwirkung tritt gelegentlich auf.
- In seltenen Fällen können beim OHSS Komplikationen wie eine Verdrehung der Eierstöcke oder Blutgerinnsel auftreten.
- In sehr seltenen Fällen können schwerwiegende Gerinnungsstörungen (thromboembolische Ereignisse) auch unabhängig von einem OHSS auftreten und Schmerzen im Brustkorb, Atemnot, Schlaganfall oder Herzinfarkt verursachen (siehe auch Abschnitt 2 „Besondere Vorsicht bei der Anwendung von GONALf ist erforderlich“).

Schwerwiegende Nebenwirkungen bei Männern und Frauen

- Allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Hautrötung, Nesselausschlag, Schwellungen im Gesicht und Atemprobleme können manchmal schwerwiegend sein. Diese Nebenwirkung tritt sehr selten auf.

Sollte bei Ihnen eine der geschilderten Nebenwirkungen auftreten, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt. Dieser wird Sie eventuell anweisen, die Anwendung von GONALf abzubrechen.


Weitere Nebenwirkungen bei Frauen
Sehr häufig:
- mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Eierstockgewebe (Eierstockzysten)
- Kopfschmerzen
- Lokale Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerz, Rötung, Bluterguss, Schwellung und/oder Reizung

Häufig:
- Unterleibsschmerzen
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Unterleibskrämpfe und Völlegefühl

Sehr selten:
- Es können allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Hautrötung, Nesselausschlag, Schwellungen im Gesicht und Atembeschwerden auftreten. Diese Reaktionen können manchmal schwerwiegend sein.
- Unter Umständen kann sich Ihr Asthma verschlimmern.

Weitere Nebenwirkungen bei Männern

Sehr häufig:
- Lokale Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerz, Rötung, Bluterguss, Schwellung und/oder Reizung

Häufig:
- Anschwellen der Venen im Hodenbereich (Varikozele)
- Vergrößerung der Brustdrüsen, Akne oder Gewichtszunahme

Sehr selten:
- Es können allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Hautrötung, Nesselausschlag, Schwellungen im Gesicht und Atembeschwerden auftreten. Diese Reaktionen können manchmal schwerwiegend sein.
- Unter Umständen kann sich Ihr Asthma verschlimmern.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST GONALf AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Durchstechflasche nach „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 25ºC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen GONALf nicht verwenden, wenn Sie sichtbare Anzeichen von Zersetzung bemerken, wenn die Lösung Schwebstoffe enthält oder nicht klar ist.

Das Arzneimittel muss sofort nach der Zubereitung verwendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

GONALf darf nicht mit anderen Arzneimitteln in derselben Spritze angewendet werden, ausgenommen zusammen mit Lutropin alfa. Studien haben gezeigt, dass diese beiden Arzneimittel miteinander gemischt und zusammen injiziert werden können, ohne dass eines der Produkte nachteilig beeinflusst wird.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Juli 2011

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Graphische Auswertung zu Gonal-F

Graph: Altersverteilung bei Gonal-F nach Geschlecht Graph: BMI-Verteilung bei Gonal-F nach Geschlecht Graph: Einnahmedauer von Gonal-F

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Gonal-F folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Kopfschmerzen

Rötung an der Injektionsstelle

Bluterguss an der Injektionsstelle

Schmerz an der Injektionsstelle

Reizung an der Injektionsstelle

Eierstockzysten

Schwellung an der Injektionsstelle

ovarielles Überstimulationssyndrom

Häufig  (1 - 10%)

Übelkeit

Erbrechen

Durchfall

Völlegefühl

Unterleibsschmerzen

Varikozele (Männer)

ergrößerung der Brustdrüsen (Männer)

Akne (Männer)

Gewichtszunahme (Männer)

Unterleibskrämpfe

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Gewichtszunahme

Atemprobleme

vergrößerten Ovarien

verminderte Urinproduktion

Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum

Flüssigkeitsansammlung im Brustraum

Selten  (0,01 - 0,1%)

Blutgerinnsel

Atembeschwerden

Schwellungen im Gesicht

Hautausschlag

Hautrötung

Nesselausschlag

Verschlimmerung des Asthma (Asthma)

Verdrehung der Eierstöcke

Sehr selten  (0 - 0,01%)

Herzinfarkt

Schlaganfall

Atemnot

Schmerzen im Brustkorb

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