Magenkarzinom – Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlung

Medizinische

Das Magenkarzinom ist eine bösartige Tumorerkrankung, die meist aus der Magenschleimhaut entsteht (in der Regel ein Adenokarzinom). Typische Beschwerden fehlen anfangs häufig oder sind unspezifisch, sodass die Erkrankung oft erst später erkannt wird. Hinweise können zum Beispiel anhaltende Oberbauchbeschwerden, Appetitlosigkeit, ungewollter Gewichtsverlust, Blutarmut (Anämie) oder Schluckbeschwerden sein.
Die Diagnose wird in der Regel durch eine Magenspiegelung (Gastroskopie) mit Gewebeprobe (Biopsie) gesichert. Die Behandlung richtet sich nach Stadium, Tumorlage und biologischen Merkmalen des Tumors und umfasst – je nach Situation – endoskopische Verfahren, Operation, Chemo- und/oder Immuntherapie sowie unterstützende Maßnahmen.

Community über Magenkarzinom

Wir haben 1 Patienten Bericht zu der Krankheit Magenkarzinom.

Prozentualer Anteil 0% 100%
Durchschnittliche Größe in cm0180
Durchschnittliches Gewicht in kg080
Durchschnittliches Alter in Jahren 078
Durchschnittlicher BMI in kg/m20,0024,69

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Magenkarzinom

Magenkarzinom

Bei Magenkarzinom wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%% Bewertung (Durchschnitt)
Pantozol100% 1

Bei Magenkarzinom wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%% Bewertung (Durchschnitt)
Pantoprazol100% 1 (1 Bew.)

Fragen zur Kranheit Magenkarzinom

alle Fragen zu Magenkarzinom

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Pantozol bei Magenkarzinom

⌀ Durchschnitt 3,8 von 10,0 Punkten

Pantozol für Magenkarzinom

Ich hatte nach der Einnahme jedes mal Massive Augenprobleme wie drücken brennen und tränen der Augen. Werde sie jetzt endgültig absetzen.

Pantozol bei Magenkarzinom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
PantozolMagenkarzinom4 Wochen

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Ich hatte nach der Einnahme jedes mal Massive Augenprobleme wie drücken brennen und tränen der Augen. Werde sie jetzt endgültig absetzen.

Eingetragen am  17.02.2019  als Datensatz 88439
Missbrauch melden

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Pantozol
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Pantoprazol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1948 
Größe (cm):180  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):80
Geschlecht: männlich

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht?

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 0x Positive Bewertungen

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht:


Eingetragen am 17.02.2019
mehr

Weitere Bezeichnungen, die zu Magenkarzinom gruppiert wurden

Kardiakarzinom, magen ca, Magencarcinom, Magencarzinom, Magenkarzinom/Gastrektion, metastasiertes SIgmakarziom, metastisierender magenkrebs, totale Resektion nach Magenkarzinom

Klassifikation nach ICD-10

C16.9 Bösartige Neubildung: Magen, nicht näher bezeichnet

Benutzer mit Erfahrungen

Karl-Hei…
Klaus u.…
Glaeser …

Mitglied werden…

  • Gleichgesinnte kennen lernen
  • Antworten erhalten
  • Unterstützung finden
  • Anderen helfen
  • Wissen weiter geben
Anmelden

Magenkarzinom Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Magenkarzinom (Magenkrebs) – Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlung

Das Magenkarzinom ist eine bösartige Tumorerkrankung, die meist aus der Magenschleimhaut entsteht (in der Regel ein Adenokarzinom). Typische Beschwerden fehlen anfangs häufig oder sind unspezifisch, sodass die Erkrankung oft erst später erkannt wird. Hinweise können zum Beispiel anhaltende Oberbauchbeschwerden, Appetitlosigkeit, ungewollter Gewichtsverlust, Blutarmut (Anämie) oder Schluckbeschwerden sein.
Die Diagnose wird in der Regel durch eine Magenspiegelung (Gastroskopie) mit Gewebeprobe (Biopsie) gesichert. Die Behandlung richtet sich nach Stadium, Tumorlage und biologischen Merkmalen des Tumors und umfasst – je nach Situation – endoskopische Verfahren, Operation, Chemo- und/oder Immuntherapie sowie unterstützende Maßnahmen.

Dieser Beitrag dient der medizinischen Orientierung und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Eine(n) entsprechende(n) Arzt oder Ärztin finden Sie in unserer Arztsuche.

Definition: Was ist Magenkarzinom?

Ein Magenkarzinom ist ein bösartiger Tumor des Magens. In den meisten Fällen handelt es sich um ein Adenokarzinom, das aus Drüsenzellen der Magenschleimhaut hervorgeht. Je nach Lage wird grob zwischen Tumoren der Magenkardia (Übergang Speiseröhre–Magen) und Tumoren anderer Magenabschnitte unterschieden. Außerdem werden Tumoren nach Ausbreitung (Stadium) und feingeweblichen Merkmalen (Histologie) klassifiziert.

Andere Namen und medizinische Bezeichnungen von Magenkarzinom

  • Magenkrebs (gebräuchlicher Begriff)
  • Gastric cancer (englischer Begriff)
  • Adenokarzinom des Magens (häufigster feingeweblicher Typ)
  • Karzinome des ösophagogastralen Übergangs (ÖGÜ/OGJ): Tumoren im Übergangsbereich werden in Leitlinien oft gemeinsam betrachtet, sind aber nicht immer identisch mit „klassischem“ Magenkarzinom.

Womit Magenkarzinom verwechselt werden kann

Frühe Symptome sind oft unspezifisch. Häufige Ursachen ähnlicher Beschwerden sind zum Beispiel:

Symptome von Magenkarzinom

Die Beschwerden können je nach Tumorlage und Stadium variieren. Nicht alle Symptome müssen gleichzeitig auftreten.

mögliche Beschwerden

  • anhaltende oder wiederkehrende Oberbauchschmerzen / Druckgefühl
  • Appetitlosigkeit, frühes Sättigungsgefühl, Völlegefühl
  • Übelkeit, Erbrechen
  • ungewollter Gewichtsverlust, allgemeine Schwäche
  • Blutarmut (Anämie), z. B. durch chronische Blutungen (mögliche Zeichen: Müdigkeit, Blässe)
  • Schluckbeschwerden (v. a. bei Tumoren nahe des Mageneingangs)

Warnzeichen – rasch ärztliche Hilfe suchen

  • Bluterbrechen oder schwarzer Stuhl (Teerstuhl)
  • anhaltendes Erbrechen, deutliche Schluckstörungen
  • starke, neu auftretende oder zunehmende Schmerzen
  • rascher Gewichtsverlust, ausgeprägte Leistungsminderung

Ursachen und Risikofaktoren von Magenkarzinom

Ein einzelner Auslöser ist meist nicht nachweisbar. Häufig entsteht ein Magenkarzinom durch ein Zusammenspiel von Schleimhautveränderungen, Entzündungen, Umwelt- und genetischen Faktoren.

wichtige Risikofaktoren

  • Helicobacter-pylori-Infektion (langjährige Infektion kann das Risiko erhöhen)
  • bestimmte Vorstufen und chronische Schleimhautveränderungen, z. B. chronische atrophische Gastritis oder intestinale Metaplasie
  • Rauchen
  • Ernährung mit hohem Anteil an stark gesalzenen/geräucherten oder stark verarbeiteten Lebensmitteln
  • höheres Lebensalter, männliches Geschlecht
  • familiäre Belastung und erblich bedingte Syndrome (z. B. hereditäres diffuses Magenkarzinom bei bestimmten Genveränderungen)

Wichtig: Risikofaktoren bedeuten nicht, dass eine Person zwangsläufig erkrankt. Umgekehrt kann ein Magenkarzinom auch ohne erkennbare Risikofaktoren auftreten.

Diagnose von Magenkarzinom

Die Diagnose wird durch Ärzte oder Ärztinnen gestellt – häufig in der Gastroenterologie und Onkologie. Typische Schritte sind:

  1. Anamnese und Untersuchung: Beschwerden, Gewichtsverlauf, Vorerkrankungen, Medikamente (z. B. NSAR), familiäre Belastung.
  1. Magenspiegelung (Gastroskopie) mit Biopsien: wichtigste Untersuchung zur Abklärung, Gewebeproben sichern die Diagnose.
  1. Staging (Ausbreitungsdiagnostik): meist CT (Brust-/Bauchraum), ggf. Endosonografie (Ultraschall von innen), bei bestimmten Situationen PET-CT oder diagnostische Bauchspiegelung (Laparoskopie), um z. B. eine Bauchfellbeteiligung besser zu erkennen.
  1. Pathologie und Biomarker: Feingewebliche Einordnung und – v. a. bei fortgeschrittener Erkrankung – Untersuchung von Tumoreigenschaften, die die Therapie beeinflussen können

Tumormarker im Blut können im Einzelfall zur Verlaufskontrolle genutzt werden, sind aber nicht geeignet, ein Magenkarzinom sicher „auszuschließen“ oder als Screeningtest zu dienen.

Behandlung von Magenkarzinom

Die Therapie richtet sich nach Stadium, Tumorlokalisation, Allgemeinzustand und biologischen Tumormerkmalen. Entscheidungen werden häufig in einem interdisziplinären Tumorboard (Fachkonferenz) getroffen.

frühes Magenkarzinom (oberflächliche Tumoren)

  • Bei sehr frühen, auf die Schleimhaut begrenzten Tumoren kann – bei geeigneten Kriterien – eine endoskopische Abtragung in Frage kommen. Danach sind engmaschige Kontrollen wichtig.

lokal fortgeschrittenes, potenziell heilbares Magenkarzinom

  • Operation: partielle oder totale Gastrektomie (Magenentfernung) mit Lymphknotenentfernung, Ziel ist die vollständige Entfernung des Tumors.
  • perioperative Chemotherapie (um die Operation herum) ist in vielen Fällen Standard, um Rückfallrisiken zu senken.
  • Strahlentherapie kann in ausgewählten Situationen eine Rolle spielen (z. B. abhängig von Tumorlokalisation, Resektionsstatus, individueller Situation).

fortgeschrittenes/metastasiertes Magenkarzinom (nicht heilbar, aber behandelbar)

  • systemische Therapie: Chemotherapie, ggf. kombiniert mit zielgerichteten Therapien oder Immuntherapie, abhängig von Tumormerkmalen und Vortherapien.
  • supportive Therapie: Behandlung von Schmerzen, Übelkeit, Ernährungstherapie, Behandlung einer Blutarmut, psychosoziale Unterstützung und palliative Versorgung zur Symptomkontrolle.

Welche Optionen im Einzelfall geeignet sind, muss ärztlich abgewogen werden (Nutzen, Nebenwirkungen, Begleiterkrankungen, Therapieziele).

Verlauf, Dauer und Prognose bei Magenkarzinom

Der Verlauf hängt stark vom Stadium bei Diagnosestellung ab. Sehr frühe Tumoren können oft dauerhaft geheilt werden. Bei lokal fortgeschrittener Erkrankung ist eine Heilung in vielen Fällen möglich, allerdings mit relevantem Rückfallrisiko – deshalb werden Operation und Systemtherapie häufig kombiniert. Bei metastasierter Erkrankung liegt der Schwerpunkt meist auf Krankheitskontrolle, Lebensverlängerung und Symptomlinderung.

Nach einer Magenoperation kann es zu langfristigen Folgen kommen, zum Beispiel Gewichtsverlust, „Dumping“-Beschwerden (rasche Magenentleerung), Vitamin- und Eisenmangel oder Veränderungen der Verdauung. Eine strukturierte Ernährungsberatung und Nachsorge sind daher wichtig.

Häufige Fragen zu Magenkarzinom

Welche Symptome sind typisch für ein Magenkarzinom?

Ein Magenkarzinom verursacht anfangs oft keine eindeutigen Beschwerden. Möglich sind anhaltende Oberbauchbeschwerden, frühe Sättigung, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit oder Zeichen einer Blutarmut.

Sind Magenkarzinom-Symptome immer eindeutig?

Nein. Viele Symptome sind unspezifisch und kommen auch bei häufigen, meist harmloseren Ursachen wie Gastritis oder Magengeschwür vor. Anhaltende oder zunehmende Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.

Wie wird ein Magenkarzinom festgestellt?

Die wichtigste Untersuchung ist die Magenspiegelung mit Gewebeproben. Danach folgen meist Bildgebung und weitere Untersuchungen, um das Stadium festzulegen.

Ist ein Magenkarzinom ansteckend?

Nein. Krebs ist nicht ansteckend. Eine Helicobacter-pylori-Infektion kann jedoch das Risiko erhöhen und ist als bakterielle Infektion übertragbar.

Welche Behandlung ist beim Magenkarzinom üblich?

Je nach Stadium kommen endoskopische Abtragung, Operation sowie Chemo- und/oder Immun- bzw. zielgerichtete Therapien in Frage. In Deutschland orientieren sich Zentren häufig an der S3-Leitlinie und an Empfehlungen wie der Magenkarzinom-Onkopedia.

Was bedeutet „Staging“ beim Magenkarzinom?

Staging beschreibt, wie tief der Tumor in die Magenwand wächst, ob Lymphknoten betroffen sind und ob Metastasen vorliegen. Es ist die Grundlage für die Therapieplanung.

Welche Rolle spielt Helicobacter pylori beim Magenkarzinom?

Eine langjährige Infektion kann chronische Entzündungen und Schleimhautveränderungen begünstigen, die das Krebsrisiko erhöhen. Eine Eradikation (Beseitigung) des Bakteriums kann je nach Befund sinnvoll sein.

Kann man ein Magenkarzinom früh erkennen?

Ein allgemeines Screening wird in Deutschland nicht routinemäßig empfohlen. Früh erkannt wird ein Magenkarzinom meist durch eine Gastroskopie, die wegen Beschwerden oder bei erhöhtem Risiko durchgeführt wird.

Wie sieht die Prognose bei einem Magenkarzinom aus?

Sie ist stark vom Stadium abhängig. Frühstadien sind häufig heilbar, während fortgeschrittene/metastasierte Stadien in der Regel nicht heilbar sind, aber behandelt werden können.

Quellen

Autor

Elisabeth Maußner ist studierte Journalistin und schreibt bei der ärzte.de MediService GmbH & Co. KG seit 2017 zu medizinischen Themen. Ihr Ziel: komplexe Zusammenhänge und wissenschaftliche Hintergründe einfach und für jeden verständlich auszudrücken. Die erfahrene Autorin hat bereits über 400 Artikel zu Gesundheits- und Medizinthemen verfasst, die u.a. auf aerzte.de, sanego.de und arzttermine.de veröffentlicht wurden.

Außerdem durfte sie Erfahrung beim Radio und beim Produzieren von Videos sammeln.

Persönlich interessiert sie sich insbesondere für Kinder- und Frauengesundheit, eine ausgewogene, intuitive Ernährung und die Digitalisierung im Gesundheitswesen.