Lamivudine/Zidovudine Teva

Lamivudine/Zidovudine Teva Patienteninformation

WAS IST LAMIVUDIN/ZIDOVUDIN TEVA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Lamivudin/Zidovudin Teva gehört zu einer Gruppe von antiretroviralen Arzneimitteln, die nukleosidanaloge ReverseTranskriptase-Hemmer (NRTI) genannt werden. Diese Arzneimittel werden zur Behandlung von humanen Immundefizienzvirus (HIV)-Infektionen eingesetzt.

Lamivudin/Zidovudin Teva wird in Kombination mit...

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In Lamivudine/Zidovudine Teva kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Lamivudin

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Lamivudine/Zidovudine Teva Patienteninformationen

WAS IST LAMIVUDIN/ZIDOVUDIN TEVA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Lamivudin/Zidovudin Teva gehört zu einer Gruppe von antiretroviralen Arzneimitteln, die nukleosidanaloge ReverseTranskriptase-Hemmer (NRTI) genannt werden. Diese Arzneimittel werden zur Behandlung von humanen Immundefizienzvirus (HIV)-Infektionen eingesetzt.

Lamivudin/Zidovudin Teva wird in Kombination mit anderen antiretroviralen Substanzen zur Behandlung von HIVinfizierten Patienten, die mehr als 14 kg wiegen eingesetzt. Lamivudin/Zidovudin Teva senkt die Menge an HIV in Ihrem Körper und hält sie auf einem niedrigen Wert. Es steigert auch die CD4-Zellzahl. Bei CD4-Zellen handelt es sich um einen Typ von weißen Blutkörperchen, der eine wichtige Rolle für den Erhalt des vor Infektionskrankheiten schützenden Immunsystems spielt. Lamivudin/Zidovudin Teva vermindert deutlich das Risiko des Fortschreitens der Erkrankung. Patienten sprechen unterschiedlich auf die Behandlung mit Lamivudin/Zidovudin Teva an. Ihr Arzt wird die Wirksamkeit Ihrer Behandlung überwachen.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON LAMIVUDIN/ZIDOVUDIN TEVA BEACHTEN?



Lamivudin/Zidovudin Teva darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Lamivudin oder Zidovudin oder einen der sonstigen Bestandteile von Lamivudin/Zidovudin Teva sind.
- wenn Sie eine sehr geringe Anzahl roter Blutkörperchen (schwere Anämie) oder sehr geringe Anzahl weißer Blutkörperchen (Neutropenie) haben.

Im Zweifelsfall fragen Sie bitte Ihren Arzt.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lamivudin/Zidovudin Teva ist erforderlich,

Wenn Sie an einer Erkrankung der Nieren oder der Leber leiden, sprechen Sie vor der Anwendung von Lamivudin/Zidovudin Teva mit Ihrem Arzt, um zu gewährleisten, dass die in Lamivudin/Zidovudin Teva enthaltene Dosis der Wirkstoffe für Sie geeignet ist.

Es ist wichtig, dass Ihr Arzt alle Ihre Symptome kennt, auch wenn Sie selbst glauben, dass diese nicht

in Zusammenhang mit Ihrer HIVInfektion stehen. Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise anstelle von Lamivudin/Zidovudin Teva Lamivudin oder Zidovudin in getrennten Arzneimitteln verschreiben.

Innerhalb der ersten 4 bis 6 Wochen der Behandlung mit Lamivudin/Zidovudin Teva können durch den Bestandteil Zidovudin Anämie (Blutarmut, niedrige Anzahl roter Blutkörperchen) und Neutropenie/Leukopenie (niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen) auftreten. Bei schwerem Verlauf wird Ihr Arzt unter Umständen die Behandlung mit Lamivudin/Zidovudin Teva abbrechen. Diese Nebenwirkungen treten häufiger bei Patienten mit fortgeschrittener HIVErkrankung und bei Anwendung höherer Dosen von Zidovudin, als in Lamivudin/Zidovudin Teva enthalten sind, auf. Um zu überprüfen, ob es ein Problem mit der Zahl Ihrer weißen und roten Blutkörperchen gibt, werden regelmäßige Blutuntersuchungen durchgeführt werden. Diese Nebenwirkungen treten bei Patienten im frühen Stadium der HIVErkrankung nur gelegentlich auf, und die Blutuntersuchungen können in größeren Abständen durchgeführt werden.

Wenn Sie Ribavirin und Zidovudin gleichzeitig einnehmen, kann es zum Auftreten oder einer Verschlechterung einer Blutarmut kommen. Bei Auftreten von Symptomen, die auf eine Blutarmut hinweisen (wie Müdigkeit oder Kurzatmigkeit), setzen Sie sich bitte umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ob Sie Lamivudin/Zidovudin Teva absetzen müssen.

Die Gruppe von Arzneimitteln, zu denen Lamivudin/Zidovudin Teva gehört (nukleosidanaloge ReverseTranskriptase-Hemmer), kann eine Erkrankung hervorrufen, die als Laktatazidose (erhöhter Milchsäurewert im Blut) bezeichnet wird und von einer Lebervergrößerung begleitet wird. Eine Laktatazidose, wenn sie auftritt, entwickelt sich meist nach einigen Monaten Behandlung. Tiefes, beschleunigtes Atmen, Schläfrigkeit und unspezifische Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen können auf die Entwicklung einer Laktatazidose hinweisen. Diese seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung tritt häufiger bei Frauen auf, vor allem bei Frauen mit starkem Übergewicht. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn bei Ihnen bereits eine Lebererkrankung vorliegt. Ihr Arzt wird Ihren Gesundheitszustand während der Einnahme von Lamivudin/Zidovudin Teva regelmäßig auf Anzeichen einer sich entwickelnden Laktatazidose hin kontrollieren.

Bei Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationstherapie erhalten, können eine Umverteilung, Ansammlung oder ein Verlust von Körperfett auftreten. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie Veränderungen der Körperfettverteilung bemerken.

Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIVInfektion (AIDS) und bereits früher aufgetretenen BegleitInfektionen (sogenannte opportunistische Infektionen) können kurz nach Beginn der antiretroviralen Behandlung Anzeichen und Symptome einer Entzündung durch zurückliegende Infektionen auftreten. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der körpereigenen Immunantwort zurückzuführen sind, die es dem Körper ermöglicht Infektionen zu bekämpfen, die möglicherweise ohne erkennbare Symptome vorhanden waren. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Lebererkrankung in Ihrer Vorgeschichte haben. Patienten mit chronischer Hepatitis B oder C, die mit antiretroviralen Mitteln behandelt werden, haben ein erhöhtes Risiko für schwere und möglicherweise lebensbedrohliche Nebenwirkungen an der Leber und benötigen daher regelmäßige Blutuntersuchungen im Rahmen der Kontrolle der Leberfunktion.

Wenn Sie aufgrund einer HepatitisB-Infektion an einer chronischen Lebererkrankung leiden, sollten Sie die Behandlung mit Lamivudin/Zidovudin Teva ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt keinesfalls abbrechen, da Sie einen HepatitisRückfall erleiden könnten. Ein solcher Rückfall kann schwerer verlaufen, wenn eine schwere Lebererkrankung besteht.

Es ist erforderlich, dass Sie Lamivudin/Zidovudin Teva regelmäßig jeden Tag einnehmen. Dieses Arzneimittel hilft, Ihre Erkrankung unter Kontrolle zu halten und verzögert das Fortschreiten der Erkrankung, heilt sie aber nicht. Es können auch weiterhin andere Infektionen oder Komplikationen im Zusammenhang mit der HIVInfektion auftreten. Daher sollten Sie regelmäßig Ihren behandelnden Arzt aufsuchen. Beenden Sie die Einnahme nicht, bevor Sie mit Ihrem Arzt gesprochen haben.

Beachten Sie bitte, dass die Behandlung mit Lamivudin/Zidovudin Teva das Risiko einer Übertragung von HIV auf andere nicht verringert, die Übertragung von HIV durch ungeschützten Sexualkontakt oder Kontamination mit Blut (zum Beispiel durch Bluttransfusionen oder Mitbenutzung von Injektionsnadeln) ist weiterhin möglich. Daher sollen weiterhin entsprechende Vorsichtsmaßnahmen angewendet werden.

Knochenerkrankungen

Bei einigen Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung erhalten, kann sich eine als Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe infolge unzureichender Blutversorgung des Knochens) bezeichnete Knochenerkrankung entwickeln. Zu den vielen Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Erkrankung können unter anderem die Dauer der antiretroviralen Kombinationsbehandlung, die Anwendung von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, eine starke Unterdrückung des Immunsystems oder ein höherer BodyMass-Index (Maßzahl zur Beurteilung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße) gehören. Anzeichen einer Osteonekrose sind Gelenksteife, -beschwerden und
-schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Bei Einnahme von Lamivudin/Zidovudin Teva mit anderen Arzneimitteln

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, einschließlich solcher, die Sie sich selbst kaufen, informieren. Möglicherweise haben diese Arzneimittel einen Einfluss auf die Wirkung von Lamivudin/Zidovudin Teva, oder Lamivudin/Zidovudin Teva verändert möglicherweise die Wirkung dieser Arzneimittel. Lamivudin/Zidovudin Teva sollte nicht zusammen mit hohen Dosierungen von Cotrimoxazol, oder mit Injektionen von Ganciclovir oder Foscarnet eingenommen werden, da es möglicherweise mit Lamivudin, einem der arzneilich wirksamen Bestandteile in Combivir, zu Wechselwirkungen kommen kann. Lamivudin/Zidovudin Teva sollte auch nicht zusammen mit Stavudin eingenommen werden, da Zidovudin, der andere arzneilich wirksame Bestandteil in Lamivudin/Zidovudin Teva, möglicherweise die Wirkung dieses Arzneimittels herabsetzt.

Zidovudin hat möglicherweise auch einen Einfluss auf die folgenden Arzneistoffe und kann Nebenwirkungen verstärken: Phenytoin, Probenecid, Rifampicin, Atovaquon, Valproinsäure, Methadon, Dapson, Pentamidin, Pyrimethamin, Cotrimoxazol, Fluconazol, Amphotericin, Flucytosin, Ganciclovir, Interferon, Clarithromycin, Vincristin, Vinblastin und Doxorubicin.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger werden oder eine Schwangerschaft planen, müssen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen, um mit ihm die möglichen Nebenwirkungen sowie den Nutzen und die Risiken Ihrer antiretroviralen Behandlung für Sie und Ihr Kind zu besprechen.

Wenn Sie Lamivudin/Zidovudin Teva während der Schwangerschaft eingenommen haben, kann Ihr Arzt Sie zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen einbestellen, um die Entwicklung Ihres Kindes zu überwachen. Bei solchen Kontrollen können Blutuntersuchungen und andere Diagnoseuntersuchungen durchgeführt werden.

Für Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft Nukleosid- bzw. Nukleotidanaloga eingenommen haben, ist der Nutzen einer verringerten Wahrscheinlichkeit, mit HIV infiziert zu werden, größer als das Risiko, an Nebenwirkungen zu leiden.

Wenn Sie stillen, informieren Sie bitte Ihren Arzt bevor Sie ein Arzneimittel einnehmen. Es wird nicht empfohlen, Lamivudin/Zidovudin Teva während des Stillens einzunehmen. Es wird empfohlen, dass HIVinfizierte Frauen unter keinen Umständen ihre Kinder stillen, um eine Übertragung von HIV zu vermeiden.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.



WIE IST LAMIVUDIN/ZIDOVUDIN TEVA EINZUNEHMEN?


Nehmen Sie Lamivudin/Zidovudin Teva immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Nehmen Sie die Lamivudin/Zidovudin Teva Filmtabletten unzerkaut mit Wasser ein. Lamivudin/Zidovudin Teva kann mit oder unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen werden.

Falls Sie die Tablette(n) nicht schlucken können, können Sie diese auch zerkleinern, mit einer kleinen Menge an Nahrung oder Flüssigkeit vermischen und die gesamte Dosis unmittelbar danach einnehmen.

Generell wird für Erwachsene und Jugendliche mit einem Körpergewicht von mindestens 30 kg eine Dosis von zweimal täglich 1 Tablette empfohlen.

Für Kinder mit einem Körpergewicht zwischen 21 kg und 30 kg beträgt die empfohlene Dosis von Lamivudin/Zidovudin Teva zum Einnehmen eine halbe Tablette am Morgen und eine ganze Tablette am Abend.

Für Kinder mit einem Körpergewicht zwischen 14 kg und 21 kg beträgt die empfohlene Dosis von Lamivudin/Zidovudin Teva zum Einnehmen eine halbe Tablette zweimal täglich.

Es sollten etwa 12 Stunden zwischen jeder Einzeldosis Lamivudin/Zidovudin Teva liegen.

Kinder mit einem Körpergewicht unter 14 kg sollten Lamivudin und Zidovudin als getrennte Darreichungsformen entsprechend der verschriebenen Dosis für diese Arzneimittel einnehmen.

Eine flüssige Darreichungsform sowohl für Lamivudin als auch für Zidovudin steht für die Behandlung von Patienten zur Verfügung, die die Tabletten nicht schlucken können.

Wenn Ihr Arzt die Dosis von Lamivudin/Zidovudin Teva herabsetzen möchte, z. B. wenn Sie an einer Erkrankung der Nieren leiden, wird er Ihnen vielleicht Lamivudin und Zidovudin in getrennter Form verschreiben, die beide sowohl als Tabletten als auch als Lösung erhältlich sind.

Wenn Sie eine größere Menge von Lamivudin/Zidovudin Teva eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viel Lamivudin/Zidovudin Teva eingenommen haben, ist es unwahrscheinlich, dass dies zu ernsteren Problemen führt. Jedoch sollten Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der nächsten Notfallaufnahme Kontakt aufnehmen.

Wenn Sie die Einnahme von Lamivudin/Zidovudin Teva vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Lamivudin/Zidovudin Teva vergessen haben, nehmen Sie es ein, sobald Sie daran denken, und setzen dann die Einnahme wie vorher fort. Nehmen Sie nicht eine doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Lamivudin/Zidovudin Teva Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Behandlung einer HIVInfektion kann man nicht mit Sicherheit sagen, ob die auftretende Nebenwirkung durch Lamivudin/Zidovudin Teva oder ein gleichzeitig eingenommenes anderes Arzneimittel oder durch die HIVErkrankung selbst verursacht wird. Aus diesem Grund ist es sehr

wichtig, dass Sie Ihren Arzt über alle Veränderungen Ihres Gesundheitszustandes informieren. Eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung kann aufgrund einer Fettumverteilung zu einer Veränderung der Körperform führen. Dies kann eine Abnahme des Fettgewebes an den Beinen, der Arme und im Gesicht, eine Zunahme des Fettgewebes im Unterleib (Bauch) und in anderen inneren Organen, Brustvergrößerung und Fettgeschwülste im Nacken („Stiernacken“) einschließen. Die Ursache dieser Veränderungen sowie deren Langzeitauswirkung auf die Gesundheit sind zur Zeit nicht bekannt.

Daneben kann eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung einen Anstieg der Laktat- und Zuckerwerte im Blut, eine Hyperlipidämie (Anstieg der Fettwerte im Blut) und eine Insulinresistenz verursachen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (betreffen mehr als 1 Behandelten von 10)
Kopfschmerzen und Übelkeit.

Häufige Nebenwirkungen (betreffen 1 bis 10 Behandelte von 100)
Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Anstieg bestimmter Leberenzyme, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen sowie andere Muskelerkrankungen, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen, Haarausfall, Anämie (niedrige Anzahl roter Blutkörperchen) und Neutropenie (niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen). Die Abnahme der Zahl roter Blutkörperchen kann sich durch die Symptome Müdigkeit und Atemnot bemerkbar machen. Die Abnahme der Produktion bestimmter weißer Blutkörperchen kann zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Infektionen führen.

Gelegentliche Nebenwirkungen (betreffen 1 bis 10 Behandelte von 1.000)
Blähungen, Atemlosigkeit, Hautausschlag (Rötung, Blasen oder Juckreiz), Fieber, allgemeines Schmerzgefühl und Schmerzen sowie Abnahme der Blutplättchen (Blutzellen, die für die Blutgerinnung wichtig sind). Wenn Sie wenige Blutplättchen haben, stellen Sie vielleicht fest, dass Sie leichter blaue Flecken entwickeln.

Seltene Nebenwirkungen (betreffen 1 bis 10 Behandelte von 10.000)
Husten, die Nase betreffende Symptome, fleckige Farbveränderung der Mundschleimhaut, Sodbrennen, Brustschmerzen (die möglicherweise auf eine Erkrankung des Herzmuskels, genannt Kardiomyopathie, hindeuten), Zerfall von Muskelgewebe, Lebererkrankungen wie z. B. Lebervergrößerung, Fettleber, Leberentzündung (Gelbsucht), Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Farbveränderungen der Nägel und der Haut, Schwitzen, ein grippeähnliches Gefühl, Schläfrigkeit, häufiges Wasserlassen, Vergrößerung der Brust bei männlichen Patienten, Brustschmerzen, Schüttelfrost, Appetitlosigkeit, Geschmacksstörungen, Kribbeln oder Schwächegefühl in den Gliedmaßen, Krampfanfälle, Konzentrationsschwäche, Depression und Angstgefühle, Erhöhung von Milchsäure im Körper, auch Laktatazidose genannt (siehe Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lamivudin/Zidovudin Teva ist erforderlich).

Viele der aufgezählten Nebenwirkungen traten bei Anwendung von beiden Wirkstoffen, Lamivudin und Zidovudin, auf, einige hingegen nur bei einem der beiden Arzneimittel. Ihr Arzt kann es für erforderlich halten, dass Sie die Behandlung mit Lamivudin/Zidovudin Teva abbrechen, und Ihnen stattdessen Lamivudin und Zidovudin getrennt verordnen. Dadurch ist es Ihrem Arzt möglich, die Dosierung Ihres Medikaments zu variieren bzw. die Behandlung mit einem Wirkstoff zu unterbrechen, wenn es zur Kontrolle von Nebenwirkungen erforderlich erscheint.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST LAMIVUDIN/ZIDOVUDIN TEVA AUFZUBEWAHREN?




Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung oder dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: März 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Lamivudine/Zidovudine Teva folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Übelkeit

Kopfschmerzen

Häufig  (1 - 10%)

Müdigkeit

Erbrechen

Bauchschmerzen

Schwindel

Schlafstörungen

Durchfall

Haarausfall

Gelenkschmerzen

Muskelschmerzen

Anämie

Neutropenie

Anstieg bestimmter Leberenzyme

Muskelerkrankungen

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Blähungen

Hautausschlag

Fieber

Schmerzen

Atemlosigkeit

Abnahme der Anzahl der Blutplättchen

Selten  (0,01 - 0,1%)

Husten

Laktatazidose

Schläfrigkeit

Fettleber

Krampfanfälle

Depression

Sodbrennen

laufende Nase

Geschmacksstörungen

häufiges Wasserlassen

Appetitlosigkeit

Schwitzen

Brustschmerzen

Schüttelfrost

Kardiomyopathie

Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Zerfall von Muskelgewebe

Lebervergrößerung

Brustvergrößerung (Männer)

Reizung der Nase

fleckige Farbveränderung der Mundschleimhaut

Leberentzündung

Farbveränderungen der Nägel

Farbveränderungen der Haut

ein grippeähnliches Gefühl

Kribbeln in den Gliedmaßen

Schwächegefühl in den Gliedmaßen

Konzentrationsschwäche

Angstgefühle

Nicht bekannt

Hyperlipidämie

Brustvergrößerung

Insulinresistenz

Fettgeschwülste im Nacken

Abnahme des Fettgewebes an den Beinen

Abnahme des Fettgewebes an den Armen

Abnahme des Fettgewebes im Gesicht

Zunahme des Fettgewebes am Bauch

Anlagerung von Fett an innere Organe

Anstieg der Laktatwerte im Blut

Anstieg der Zuckerwerte im Blut

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