War die Behandlung erfolgreich? Konnte der Arzt ihnen helfen?
Wie beurteilen Sie die fachliche Kompetenz des Arztes? Hatten sie den Eindruck, dass die richtigen Behandlungsmethoden gewählt wurden?
Wie beurteilen Sie die Beratung durch den Arzt? Wurden die Diagnosen und Behandlungen erklärt?
Fanden sie die Wartezeit auf einen Termin und im Wartezimmer angemessen?
Wie war die Freundlichkeit des Praxisteams? Am Telefon, Empfang und die Arzthelferinnen?
Wie ist die Praxis ausgestattet? Modern? Sauber?
Wurden sie ausreichend in die Entscheidungen einbezogen?
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Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin beträgt: 1 Tage.
Die durchschnittliche Wartezeit im Wartezimmer beträgt: 15 Minuten.
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12.09.2011 Letzte Bewertung
1 Tag Die letzte Wartezeit für einen Termin
15 Min Die letzte Wartezeit im Wartezimmer
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Patientenberichte
Bewertung Nr. 109.565 für Dipl. - Med. Ute Bayer vom
Versicherung: Der Patient ist gesetzlich versichert.
Geschlecht des Patienten: weiblich
Alter des Patienten zwischen 50 und 60 Jahren
War die Behandlung erfolgreich? Konnte der Arzt ihnen helfen?
Wie beurteilen Sie die fachliche Kompetenz des Arztes? Hatten sie den Eindruck, dass die richtigen Behandlungsmethoden gewählt wurden?
Wie beurteilen Sie die Beratung durch den Arzt? Wurden die Diagnosen und Behandlungen erklärt?
Fanden sie die Wartezeit auf einen Termin und im Wartezimmer angemessen?
Wie war die Freundlichkeit des Praxisteams? Am Telefon, Empfang und die Arzthelferinnen?
Wie ist die Praxis ausgestattet? Modern? Sauber?
Wurden sie ausreichend in die Entscheidungen einbezogen?
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Ich habe eine Zeit lang überlegt, ob ich meine Erfahrungen mit Frau Dr. Bayer öffentlich machen soll. Ich tue es in der Hoffnung, dass ihre Patientinnen meine Geschichte lesen - damit sie nicht blauäugig auf das vertrauen, was ihnen die verantwortliche Ärztin des Leipziger Mammographie-Screening- Programmes rät. Ich jedenfalls habe es nicht getan. Deshalb befindet sich meine rechte Brust noch immer dort, wo sie hingehört und ist nicht unnötigerweise auf einem OP-Tisch zerstückelt worden.
… und hier kommt die Geschichte:
Im Frühjahr letzten Jahres nahm ich erstmals am Mammographie-Screening-Programm (Leipzig) teil. Dabei wurde in meiner rechten Brust verdächtiger Mikrokalk entdeckt. Die programmleitende Ärztin, Frau Dr. Ute Bayer, empfahl mir dringend eine Vakuum-Biopsie, die sie selbst in ihrer Praxis durchgeführt hat. Die Gewebeproben ergaben keinen Verdacht auf Malignität. Frau Dr. Bayer wollte den Histologen nicht glauben und bat um nochmalige Prüfung. Die untersuchten das Gewebe erneut und blieben bei ihrer Diagnose: Der Kalk ist gutartig.
Trotzdem hat mir Frau Dr. Bayer dringend zur Brust - OP geraten (laut ihrer Auskunft nach einstimmigem Beschluss in einer Fachkollegenrunde, wo sie meinen Fall vorgetragen hat). Der Grund: Das Ergebnis der Histologen stimmt nicht überein mit dem, was Frau Dr. Bayer auf den Röntgenbildern gesehen hat, nach ihrer Ansicht handelt es sich bei dem Kalkfeld in meiner Brust mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein bösartiges DCIS (Krebs-Vorstufe).
Da ich in der DDR aufgewachsen bin und nur zu gut weiß, wie einstimmige Beschlüsse zustande kommen, war mir sofort klar: Ich werde mir einen Experten außerhalb von Leipzig suchen und die Leipziger OP-Empfehlung beurteilen lassen.
Im Internet fand ich den Brustkrebs-Info e.V., eine Vereinigung von Ärzten aus ganz Deutschland. Er bietet Frauen in meiner Situation ein unabhängiges Zweit-Gutachten an. Ich fuhr nach Berlin, meine Mammographie-Bilder aus Leipzig im Gepäck. Über den Gynäkologen Dr. Koubenec, dessen Sprechstunde ich besuchte, bekam Prof. Dr. Michael Friedrich (Radiologe, Spezialist für Brust-Mikrokalk) meine Mammographie-Bilder auf den Tisch. Professor Friedrich ist geschätzte 20 Jahre älter als Dr. Bayer, hat also 20 Jahre mehr Erfahrung in der Beurteilung von Röntgenbildern. Sein Urteil: Frau Dr. Bayer irrt. Natürlich haben die Histologen recht: der Mikrokalk ist harmlos.
Meine Einschätzung nach längeren Gesprächen mit Dr. Koubenec und Professor Friedrich: Frau Dr. Bayer war mit der Beurteilung eines etwas komplizierteren Falles wie dem meinigen offensichtlich überfordert. Professor Friedrich hätte mir noch nicht einmal zur Biopsie geraten, sie sei nicht notwendig gewesen, er hätte die winzigen Kalkpartikel in meiner Brust nur regelmäßig kontrolliert. (Die Biopsie war schmerzhaft und mit zwei Tagen Arbeitsunfähigkeit verbunden, Frau Dr. Bayer indessen hat daran vermutlich recht gut verdient.)
Inzwischen ist ein Jahr vergangen und ich war am 18.08.11 zur Kontroll-Mammographie + Sonographie bei Professor Friedrich in Berlin. Der Befund ist der gleiche wie im letzten Jahr, es besteht kein Anlass zur Sorge und schon gar keiner zur OP.
Allen Teilnehmerinnen des Mammographie-Screening-Programmes, die eine ähnliche Diagnose + Empfehlung bekommen wie ich, rate ich von ganzem Herzen: Haben Sie den Mut, Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen und holen Sie sich ein restlos unabhängiges Zweitgutachten ein!
Dr. Susanne Mack
Weitere Bezeichungen für die Fachgebiete
Radiologin
Die Informationen wurden zuletzt am 16.10.2026 überprüft.