Perikarditis

Die Perikarditis ist eine Entzündung des Herzbeutels, die akut und chronisch verlaufen kann. Die häufigste Form wird durch Viren, seltender durch Bakterien hervorgerufen, es kann aber auch durch immunologische Erkrankungen zu einer Perikarditis kommen, z.B. beim Systemischen Lupus erythemathodes und beim rheumatischen Fieber. Die chronische Form wird durch einen narbigen Folgezustand der akuten Perikarditis hervorgerufen. Kommt es im Laufe der Erkrankung zu großen Ergussmengen, kann es als Komplikation zur Herzbeuteltamponade kommen, das führt zu einer Behinderung der diastolischen Ventrikelfüllung und zu einer Einflussstauung mit der Gefahr des kardiogenen Schocks. Behandelt wird je nach Ursache, symptomatisch gibt man Kortison und NSAR (z.B. Ibuprofen). Bei drohender Herzbeuteltamponade erfolgt eine Entlastungspunktion.

Community über Perikarditis

Wir haben 1 Patienten Bericht zu der Krankheit Perikarditis.

Prozentualer Anteil 100%0%
Durchschnittliche Größe in cm1630
Durchschnittliches Gewicht in kg600
Durchschnittliches Alter in Jahren280
Durchschnittlicher BMIin kg/m222,580,00

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Perikarditis

Perikarditis

Bei Perikarditis wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Doxydyn100% (1 Bew.)
Erythromycin100% (1 Bew.)

Bei Perikarditis wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%Bewertung (Durchschnitt)
Doxycyclin100% (1 Bew.)
Erythromycin100% (1 Bew.)

Fragen zur Kranheit Perikarditis

alle Fragen zu Perikarditis

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Doxydyn bei Perikarditis

 

Erythromycin für Hypertonie, Tachycardie, Perikarditis, Perikarditis mit Übelkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kreislaufprobleme, Lichtempfindlichkeit, Hörverlust, Abgeschlagenheit

Sehr stark: Übelkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kreislaufprobleme, Empfindliche Haut gegenüber Sonne, Hautausschläge, Hörstörungen, Abgeschlagenheit

Erythromycin bei Perikarditis; doxydyn 200mg bei Perikarditis; Beloc-Zok mite bei Hypertonie, Tachycardie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ErythromycinPerikarditis4 Wochen
doxydyn 200mgPerikarditis6 Wochen
Beloc-Zok miteHypertonie, Tachycardie6 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Sehr stark: Übelkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kreislaufprobleme, Empfindliche Haut gegenüber Sonne, Hautausschläge, Hörstörungen, Abgeschlagenheit

Eingetragen am  als Datensatz 8324
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Erythromycin, Doxycyclin, Hydrochlorothiazid, Metoprolol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1988 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):163 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Erythromycin bei Perikarditis

 

Erythromycin für Hypertonie, Tachycardie, Perikarditis, Perikarditis mit Übelkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kreislaufprobleme, Lichtempfindlichkeit, Hörverlust, Abgeschlagenheit

Sehr stark: Übelkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kreislaufprobleme, Empfindliche Haut gegenüber Sonne, Hautausschläge, Hörstörungen, Abgeschlagenheit

Erythromycin bei Perikarditis; doxydyn 200mg bei Perikarditis; Beloc-Zok mite bei Hypertonie, Tachycardie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ErythromycinPerikarditis4 Wochen
doxydyn 200mgPerikarditis6 Wochen
Beloc-Zok miteHypertonie, Tachycardie6 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Sehr stark: Übelkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kreislaufprobleme, Empfindliche Haut gegenüber Sonne, Hautausschläge, Hörstörungen, Abgeschlagenheit

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Wirkstoffe der Medikamente:

Erythromycin, Doxycyclin, Hydrochlorothiazid, Metoprolol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1988 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):163 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht:weiblich

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Weitere Bezeichnungen, die zu Perikarditis gruppiert wurden

Herzerkrankung (Perikarditis)

Klassifikation nach ICD-10

I31.9Krankheit des Perikards, nicht näher bezeichnet

Perikarditis Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Beschreibung


Die Perikarditis ist eine Entzündung des Herzbeutels, welcher Perikard genannt wird und eine Schutzfunktion erfüllt. Oftmals ist aber auch der Herzmuskel betroffen, sodass es zu einer Perimyokarditis kommt.
Generell unterscheidet man zwischen einer akuten und einer über mindestens 3 Monate bestehenden chronischen Perikarditis.

Ursachen


Die Ursachen einer Perikarditis können vielfältigster Art sein.
Am häufigsten tritt jedoch eine Vireninfektion mit Coxsackie-, Adeno- oder Influenzaviren auf.
Aber auch eine bakterielle Infektion mit Staphylokokken und Streptokokken in Folge eines entzündlichen Prozess im Körper sind möglich.
Außerdem können sich bösartige Tumore, beispielsweise der Lunge oder der Brust, absiedeln und im Herzbeutel zu einem Erguss führen.
Desweiteren können zudem Autoimmunerkrankungen (Rheumatoide Arthritis, Lupus Erythematodes), ein Postmyokardinfarkt oder das Dressler-Syndrom eine Ursache darstellen.
In etwa 20-30 % der Fällen ist die Perikarditis aber auch idiopathisch, das heißt ohne erkennbare Ursache.

Symptome


Eine akute Perikarditis ist gekennzeichnet durch einen stechenden, vor allem linksseitigen Dauerschmerz im Brustkorb. Dieser wird von Fieber und sinkender Belastbartkeit begleitet. Zudem kommt es zu einer Schmerzzunahme beim Einatmen, Liegen oder Husten. Die Herzfrequenz ist oftmals erhöht.
Tritt zusätzlich ein Perikarderguss auf, ist eine Rechtsherzschwäche die Folge, in deren Rahmen sich die Halsvenen stauen, Ödeme in beiden Beinen und eine Bauchwassersucht (Aszites).
Im Gegensatz dazu verläuft die chronische Perikarditis mit abgeschwächter Symptomatik oder sogar zunächst ohne jegliche Beschwerden.

Diagnose


Zunächst wird der Arzt ein Anamnesegespräch durchführen. Im Anschluss daran erfolgt dann eine körperliche Untersuchung, in deren Rahmen der Arzt den Brustkorb mit einem Stethoskop abhören (Auskulation) wird. Dabei macht sich rauhes, reibendes Geräusch bemerkbar.
Zusätzlich geben ein EKG, Echokardiographie oder Röntgen Aufschluss über mögliche Veränderungen.
Aber auch eine Punktion des Herzbeutels ist möglich, um anschließend im Labor etwaige erhöhte Entzündungsparameter (vor allem bei einer bakteriellen Perikarditis) feststellen zu können.
Besonders wichtig ist es dabei andere Erkankungen wie beispielsweise einen Herzinfarkt, eine Myokarditis oder Kardiomyopathie auszuschließen.

Therapie


Wurde eine Perikarditis diagnostiziert, ist eine strenge Bettruhe einzuhalten. Beruht die Erkrankung auf einer Bakterien- oder Pilzinfektion werden Antibiotika bzw. Antimykotika gegeben.
Sind Viren jedoch die Ursache wird nur symptomatisch mit Analgetika und Glukokortikoiden behandelt.
Besteht jedoch eine Flüssigkeitsansammlung (Tamponade) in der Perikardhöhle muss unverzüglich eine Punktion stattfinden, da ohne eine Entlastung ein tödlicher Ausgang droht.

Vorbeugen


Aufgrund der vielfältigen Ursachen ist eine direkte Vorbeugung nicht möglich. Besteht jedoch der Verdacht sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Prognose


Eine durch Viren verursachte Perikarditis lässt sich in der Regel gut behandeln und heilt nach 1 bis 3 Wochen aus. Unbehandelt kann sich eine akute Perikarditis jedoch chronifizieren, sodass eine dauerhafte Schädigung verbleibt.
Außerdem drohen im Fall einer einhergehenden Herzbeuteltamponade (Blut- und Flüssigkeitsansammlung ) schwere Komplikationen, die zum Tod führen können.

Quellen


Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch. DeGruyter, 2010
Herold. Innere Medizin. Herold, 2010
Arasteh, Baenkler, Bieber. Duale Reihe : Innere Medizin. Thieme, 2008
Piper. Innere Medizin, Springer 2007
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