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Es gibt 8.413 Ärzte für Augenheilkunde, von denen 2.683 bewertet sind.

Es sind 35% der niedergelassenen Ärzte und 16% der Klinikärzte für Augenheilkunde bewertet.

Die Bewertung für Ärzte für Augenheilkunde beträgt durchschnittlich 6,9 von 10 Punkten. Die Durchschnittsnote in Deutschland beträgt 7,8. Die Bewertung ist um 0,9 Punkte schlechter im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin für Augenärzte beträgt 18,6 Tage und ist damit um 10,8 Tage länger als im Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit im Wartezimmer für Augenärzte beträgt 36 Minuten und ist damit um 10 Minuten länger als im Bundesdurchschnitt.

Oft gesuchte Fachgebiete

Augenärzte

Augenheilkunde
Die Augenheilkunde, Ophthalmologie, ist ein eigenständiger Fachbereich im gesamtmedizinischen Spektrum. Der Facharzt für Augenheilkunde ist…

Augenärzte

Die Augenheilkunde, Ophthalmologie, ist ein eigenständiger Fachbereich im gesamtmedizinischen Spektrum. Der Facharzt für Augenheilkunde ist kompetenter Ansprechpartner bei Augenkrankheiten und Sehstörungen. Der überwiegende Anteil der Augenärzte in Deutschland ist in eigener Praxis tätig. Neben der eigentlichen Behandlung von Augenkrankheiten leisten Augenärzte auch einen wichtigen Beitrag zur Prävention und Prophylaxe. Ophthalmologen sind so ausgebildet, dass sie selbstverständlich Kinder und Erwachsene gleichermaßen behandeln können. Die Augenärzte sind im Niederlassungsgebiet der Bundesrepublik nicht überall gleich verteilt. So gibt es Regionen mit einer relativ hohen Dichte an augenärztlichen Praxen, andere Gebiete beklagen dagegen eine Mangelversorgung. Patienten müssen sich dann auch schon mal auf längere Wartezeiten einstellen. Wenn der Hausarzt einen Anfangsverdacht auf das Vorliegen einer Augenkrankheit hat, wird er seinen Patienten zu einem Augenarzt überweisen. Es ist für gesetzlich und privat versicherte Patienten aber auch möglich, einen Termin in eigener Regie zu vereinbaren. Wenn es um die Untersuchung und Behandlung von Kindern geht, so ist ein besonders sensibles Vorgehen und Geduld gefragt. Denn die meisten Kinder lassen sich nur ungern an den Augen untersuchen.

Ein Augenarzt verordnet nicht nur Sehhilfen


Das ausführliche Gespräch sollte auch beim Augenarzt Grundlage jeder weiteren Untersuchung und Behandlung sein. Patienten wird empfohlen, sich ihre Fragen vor dem Gang in die Sprechstunde zu notieren. Sind aufgrund eines Untersuchungsbefundes weitere medizinische Interventionen erforderlich, so arbeitet ein Augenarzt selbstverständlich mit allen anderen Arzt- und Facharztgruppen zusammen, um eine bestmögliche Patientenversorgung sicherzustellen. Die am meisten behandelten Eischränkungen betreffen Fehlsichtigkeiten und deren Korrekturen mit Hilfe von Brillen oder anderen geeigneten Sehhilfen. Darüber hinaus behandeln Augenärzte auch das gesamte Spektrum von Krankheiten, die an einem oder beiden Augen auftreten können. Typische und häufig therapierte Krankheitsbilder in einer augenärztlichen Praxis sind beispielsweise grauer Star, grüner Star, Makuladegeneration oder Ablatio retinae, die sogenannte Netzhautablösung. Bei der Netzhautablösung handelt es sich in der Regel um einen augenärztlichen Notfall, der die umgehende Einleitung einer adäquaten Therapie erfordert.

Auch Augenarztpraxen bieten Präventionsprogramme an


Andere häufig auftretende Krankheitsbilder sind Allergien, Bindehautentzündungen oder sogenannte Gerstenkörner, die erhebliche Schmerzen und Einschränkungen der Sehfähigkeit verursachen können. Auch in der Augenarztpraxis treffen Patienten immer häufiger auf Angebote sogenannter individueller Gesundheitsleistungen, kurz IGEL genannt. Auch Kassenpatienten können diese Zusatzleistungen selbstverständlich in Anspruch nehmen. Jede Praxis sollte vor der Durchführung einer solchen Selbstzahlerleistung über die dadurch entstehenden Kosten genau informieren. Die Sinnhaftigkeit einer IGEL-Leistung sollte ebenfalls im individuellen Einzelfall mit dem behandelnden Augenarzt abgeklärt werden. Viele Augenarztpraxen betreiben auch sogenannte Sehschulen, ein besonderes Teilgebiet der Prävention, von solchen Programmen profitieren Erwachsene aber auch Schulkinder, um mit angeborenen oder erworbenen Sehschwächen besser zurechtzukommen. Die Sehschulprogramme werden nicht unbedingt vom Augenarzt selbst, sondern von dafür autorisiertem nichtärztlichen Fachpersonal in eigener Regie durchgeführt. Ist ein Patient zum allerersten Mal oder im Rahmen einer Kontrolluntersuchung in der Augenarztpraxis, so wird in der Regel zunächst ein Sehtest durchgeführt.

Augenveränderungen können auch nur das Symptom für andere körperliche Krankheiten sein


Ein Sehtest ist nichts anderes als die Überprüfung der Sehkraft für das Nahsehen und in die Ferne. Hierfür und für die so wichtige Darstellung des Augenhintergrundes sind präzise optische Instrumente erforderlich. Auch das sogenannte Farbsehvermögen oder die Vermessung des Gesichtsfeldes kann damit erfolgen. Die Lichtreaktion der Pupillen ist ebenso wie die Messung des Augeninnendruckes ein wichtiges diagnostisches Kriterium. Auch andere systemische Erkrankungen wie beispielsweise Bluthochdruck oder Diabetes mellitus lassen sich augenärztlich diagnostizieren. Es sind gerade solche Patienten, die von einem regelmäßigen Aufsuchen der Augenarztpraxis im Rahmen der Therapie- und Verlaufskontrolle profitieren können. Der Augenhintergrund ist bei Patienten mit Diabetes oder Hypertonie regelmäßig in charakteristischer Weise verändert. Deshalb gibt der Augenarzt anhand seiner Befunde wichtige Therapiehinweise an den weiterbehandelnden Fach- oder Hausarzt. Die Untersuchung des Augenhintergrundes wird von vielen Patienten als eher unangenehm empfunden. Es werden dazu spezielle Augentropfen verabreicht, die nach bereits wenigen Minuten eine deutliche Erweiterung der Pupillen zur Folge haben. Wird eine Sehhilfe verordnet, so kann der Patient mit dem entsprechenden Rezept direkt zu einem Optiker seiner Wahl gehen. Augenärzte sind keinesfalls nur ambulant tätig, sondern führen auch Operationen am Auge durch.
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