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Es gibt 9.489 Ärzte für Radiologie, von denen 1.184 bewertet sind.

Es sind 13% der niedergelassenen Ärzte und 9% der Klinikärzte für Radiologie bewertet.

Die Bewertung für Ärzte für Radiologie beträgt durchschnittlich 7,1 von 10 Punkten. Die Durchschnittsnote in Deutschland beträgt 7,8. Die Bewertung ist um 0,7 Punkte schlechter im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin für Radiologen beträgt 8,9 Tage und ist damit um 1,1 Tage länger als im Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit im Wartezimmer für Radiologen beträgt 31 Minuten und ist damit um 5 Minuten länger als im Bundesdurchschnitt.

Oft gesuchte Fachgebiete

Radiologen

Radiologie
Die Radiologie ist ein Teilbereich der Medizin, in dem vor allem mit mechanischen Wellen und elektromagnetischen Strahlen zu diagnostischen,…

Radiologen

Die Radiologie ist ein Teilbereich der Medizin, in dem vor allem mit mechanischen Wellen und elektromagnetischen Strahlen zu diagnostischen, wissenschaftlichen und therapeutischen Zwecken gearbeitet wird. Zu Beginn (ab 1895) wurden lediglich Röntgenstrahlen verwendet. Aber auch die Sonografie und die Magnetresonanztomographie (besser bekannt als Kernspintomographie) werden der Radiologie zurechnet, obwohl hierbei keine ionisierenden Strahlen eingesetzt werden. Die Teilgebiete Neuroradiologie und Kinderradiologie werden der diagnostischen Radiologie zugesprochen. Es gibt aber weitere Schwerpunkte wie die Interventionelle Radiologie. Eng verwandte Fachgebiete der Radiologie sind die Strahlentherapie und die Nuklearmedizin.

Was ist ein Radiologe?


Ein Radiologe ist ein wichtiger Facharzt im medizinischen Bereich, der durch spezielle Geräte Diagnosen erstellen oder absichern kann. Darüber hinaus können therapeutische Maßnahmen schneller eingeleitet werden. Im Laufe der Zeit wurden neben den Röntgenstrahlen auch Gammastrahlen, Elektronen und weitere ionisierende Strahlen eingesetzt. Ein Radiologe arbeitet in ganz verschiedenen Teilgebieten. Ein besonders wichtiger Teil ist die diagnostische Radiologie, die sich in die Neuroradiologie und die Kinderradiologie unterteilt. Nachdem ein Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen wurde, muss eine fünfjährige Weiterbildung erfolgen, um sich als Radiologe bezeichnen zu dürfen. In den fünf Jahren müssen viele Untersuchungen an Erwachsenen und Kindern mit einer Prüfung zum Neurologen stattfinden.

Wichtige Behandlungen


Radiologen arbeiten überwiegend diagnostisch, sodass größtenteils Untersuchungen wie Ultraschall und Röntgen durchgeführt werden. In der Notfallmedizin spielt der Radiologe eine besonders wichtige Rolle, da bei schweren Verletzungen oder Schlaganfällen schnell und gezielt gehandelt werden muss. Durch ein bildgebendes Verfahren wird die Grundlage für operative Eingriffe geschaffen.

Sollte es sich um keinen Notfall handeln, werden Patienten meistens vom Hausarzt oder anderen Fachärzten an den Radiologen überwiesen. Sollte der Verdacht auf einen Tumor bestehen, wird immer ein Radiologe hinzugezogen. Aber auch nach schweren Unfällen bei denen es zu Knochenbrüchen gekommen ist, muss der Radiologe über die notwendigen Maßnahmen (z. B. eine Operation) entscheiden.

Durch die Strahlentherapie wird der letzte bedeutende Bereich eines Radiologen abgedeckt. Diese Therapie ist vor allem bei Krebspatienten sinnvoll. Die Fachärzte arbeiten aber nicht nur mit Patienten, sondern auch in der Forschung. Nur so können bestehende Techniken fortschreiten und bessere Behandlungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Untersuchungsmethoden


Dem Radiologen stehen viele Geräte zur Verfügung, um eine Diagnose zu stellen. Der Röntgenapparat ist jedoch eines der bekanntesten und am häufigsten genutzten Geräte, um einen Patienten zu untersuchen. Dieses wird insbesondere zur Darstellung des Skeletts eingesetzt. Es lassen sich recht einfach Frakturen und Fremdkörper darstellen. Sollte eine genauere Diagnostik notwendig sein, wird dem Patienten Kontrastmittel injiziert, sodass festgelegte Bereiche (z. B. Gefäße) besser dargestellt werden können. Zu den wichtigsten Untersuchungen gehören auch die Mammo- und Angiographie, mit der Gefäße besser dargestellt werden können. Die Computertomographie (CT) stellt eine weitere wichtige Apparatur zur Diagnostik dar. Mit ihr können Gewebeschichten und Gefäße präzise dargestellt werden. Unter Umständen muss Kontrastmittel injiziert werden. Das MRT bietet eine überaus gute Darstellungsmöglichkeit der Weichteile, jedoch sind die Kosten und Aufwendungen viel höher.

Vorteile CT


  • Überlagerungsfreie Schnittbilder


  • Hohe Detailauflösung


  • Mehrzeilenscanner ermöglichen eine Darstellung mittlerer und kleiner Gefäße (mit Kontrastmittel)


  • kurze Aufnahmezeit


  • ohne iodbasierte Kontrastmittelgabe


  • erschließt auch Magen-Darm-Trakt


  • virtuelle Endoskopie




Nachteil CT


  • Recht hohe Belastung mit potenziell schädlichen Röntgenstrahlen




Vorteile MRT


  • wie CT, dabei besserer Weichteilkontrast


  • keine ionisierenden Strahlen




Nachteile MRT


  • höherer zeitlicher Aufwand, als bei CT


  • höhere Kosten


  • geringere Toleranz bei Patienten (Klaustrophobie bei herkömmlichen Geräten)




Radiologen nutzen aber auch den Ultraschall und die Sonographie. Die Vorteile liegen vor allem darin, dass das Verfahren sehr schonend und oft wiederholbar ist. Es sind jedoch nicht alle Gewebe und Areale zugänglich. Diese Untersuchung ist für adipöse Patienten ungeeignet. In der Strahlentherapie werden Linearbeschleuniger eingesetzt, wobei nur ein bestimmter Bereich des Körpers bestrahlt wird. Der Prozess wird als Teletherapie bezeichnet. Die Therapiemöglichkeiten kommen bei gut- und bösartigen Erkrankungen zum Einsatz und werden durch einen Radiologen durchgeführt und überwacht.
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