Temomedac

Temomedac Patienteninformation

Temomedac ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Krebs.

Temomedac wird zur Behandlung von Patienten mit speziellen Arten von Hirntumoren verwendet:
- erstmalig diagnostiziertes Glioblastoma multiforme. Temomedac wird zunächst zusammen mit einer Strahlentherapie (BegleittherapiePhase der Behandlung) und danach alleine (MonotherapiePhase der Behandlung) verwendet.
- malignes...

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In Temomedac kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Temozolomid

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50 mehr Nebenwirkungen mit Temomedac

Temomedac Patienteninformationen

WAS IST TEMOMEDAC UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Temomedac ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Krebs.

Temomedac wird zur Behandlung von Patienten mit speziellen Arten von Hirntumoren verwendet:
- erstmalig diagnostiziertes Glioblastoma multiforme. Temomedac wird zunächst zusammen mit einer Strahlentherapie (BegleittherapiePhase der Behandlung) und danach alleine (MonotherapiePhase der Behandlung) verwendet.
- malignes Gliom, wie z.B. Glioblastoma multiforme oder anaplastisches Astrozytom. Temomedac wird bei diesen Tumoren verwendet, wenn sie nach Standardtherapie wiederkehren oder sich verschlimmern.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON TEMOMEDAC BEACHTEN?



Temomedac darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Temozolomid oder einen der sonstigen Bestandteile von Temomedac sind.
- wenn Sie jemals eine Überempfindlichkeitsreaktion gegenüber Dacarbazin (ein Arzneimittel gegen Krebs, bisweilen DTIC genannt) hatten. Anzeichen einer allergischen Reaktion beinhalten Juckreiz, Kurzatmigkeit oder Keuchen, ein Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals.
- wenn bestimmte Blutzellen stark vermindert sind (Myelosuppression), wie z.B. die Zahl der weißen Blutkörperchen oder die Zahl der Blutplättchen. Diese Blutzellen sind wichtig für die Bekämpfung von Infektionen und die ausreichende Blutgerinnung. Ihr Arzt wird Ihr Blut untersuchen, um sicherzustellen, dass Sie genug dieser Zellen haben, bevor Sie die Behandlung beginnen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Temomedac ist erforderlich,

- Sie sollten eng auf die Entwicklung einer schweren Form der Infektion der Lunge, genannt Pneumocystiscarinii-Pneumonie (PCP), untersucht werden. Wenn Sie ein neu diagnostizierter Patient (Glioblastoma multiforme) sind, können Sie Temomedac für 42 Tage in Kombination mit Strahlentherapie erhalten. In diesem Fall wird Ihr Arzt Ihnen auch ein Arzneimittel verschreiben, welches diese Form der Lungenentzündung (PCP) verhindern soll.
- wenn Sie eine verminderte Zahl roter Blutkörperchen (Anämie), weißer Blutkörperchen und Blutplättchen, oder Blutgerinnungsstörungen vor Beginn der Behandlung haben oder Sie diese während der Behandlung entwickeln. Ihr Arzt kann entscheiden, die Dosis zu verringern, die Therapie zu unterbrechen, zu beenden oder zu wechseln. Sie können zudem andere Therapien benötigen. In manchen Fällen kann es notwendig sein, die Behandlung mit Temomedac zu beenden.
- Ihr Blut wird während der Behandlung häufig untersucht werden, um die Nebenwirkungen von Temomedac auf Ihre Blutzellen zu überwachen.
- es besteht für Sie möglicherweise ein geringes Risiko für andere Veränderungen der Blutzellen, einschließlich Leukämie.
- wenn Sie an Übelkeit und/oder Erbrechen leiden, was sehr häufige Nebenwirkungen von Temomedac sind (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“), kann Ihr Arzt Ihnen ein Arzneimittel gegen Erbrechen (ein Antiemetikum) verschreiben. Wenn Sie vor oder während der Behandlung des Öfteren erbrechen, fragen Sie Ihren Arzt, zu welcher Zeit Temomedac am Besten einzunehmen ist, bis das Erbrechen unter Kontrolle ist. Wenn Sie nach der Einnahme Ihrer Dosis erbrechen, nehmen Sie an diesem Tag keine zweite Dosis ein.
- wenn Sie Fieber oder Symptome einer Infektion entwickeln, kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt.
- die Kapseln nicht öffnen, zerkleinern oder zerkauen. Sollte eine Kapsel beschädigt sein, Kontakt des Pulvers mit Haut, Augen oder Nase vermeiden. Das Pulver nicht einatmen. Wenn Sie versehentlich etwas in die Augen oder in die Nase bekommen haben, spülen Sie die betroffene Stelle mit Wasser.
- wenn Sie älter als 70 Jahre sind, könnten Sie anfälliger für Infektionen, vermehrte Blutergussbildung oder Blutungen sein.
- wenn Sie Probleme mit Leber oder Nieren haben, muss Ihre TemomedacDosis unter Umständen angepasst werden.

Kinder Aufgrund mangelnder Erfahrung sollte Temomedac nicht bei Kindern unter 3 Jahren angewendet werden.

Unfruchtbarkeit Temomedac kann bleibende Unfruchtbarkeit verursachen. Männliche Patienten sollten eine wirksame Methode zur Empfängnisverhütung anwenden und bis zu 6 Monate nach Therapieende kein Kind zeugen. Es wird empfohlen, sich vor der Behandlung über die Konservierung von Spermien beraten zu lassen.

Bei Einnahme von Temomedac mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit
Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, glauben, dass Sie schwanger sein könnten, oder planen, schwanger zu werden. Sie dürfen Temomedac in der Schwangerschaft nicht anwenden, außer Ihr Arzt hat es Ihnen ausdrücklich verordnet.

Es sind sowohl von den männlichen als auch den weiblichen Patienten wirksame Empfängnisverhütungsmaßnahmen zu treffen, wenn sie Temomedac erhalten (siehe auch oben „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Temomedac ist erforderlich, Unfruchtbarkeit“).

Sie dürfen während der TemomedacBehandlung nicht stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Temomedac kann Sie müde oder schläfrig machen. In diesem Fall dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeuges setzen und keine Maschinen oder Werkzeuge bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Temomedac

Temomedac Hartkapseln enthalten Lactose. Wenn Ihr Arzt Sie aufgeklärt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegen einige Zuckerarten haben, sollten Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit ihm einnehmen.

Weitere Informationen für Temomedac 20 mg Hartkapseln:
Der in der Kapselhülle enthaltene sonstige Bestandteil Gelborange S(E110) kann allergische Reaktionen verursachen.

WIE IST TEMOMEDAC EINZUNEHMEN?


Dosierung und Dauer der Behandlung

Ihr Arzt wird Ihre TemomedacDosis berechnen. Sie basiert auf Ihren Körpermaßen (Größe und Gewicht) und darauf, ob Sie einen wiederkehrenden Tumor haben und ob Sie in der Vergangenheit bereits eine Chemotherapie erhalten haben. Möglicherweise erhalten Sie weitere Arzneimittel (Antiemetika), die Sie vor und/oder nach der Einnahme von Temomedac einnehmen/anwenden müssen, um das Auftreten von Übelkeit und Erbrechen zu vermeiden oder einzuschränken.

Patienten mit erstmalig diagnostiziertem Glioblastoma multiforme:
Wenn Sie ein neu diagnostizierter Patient sind, wird Ihre Behandlung in zwei Phasen verlaufen:
- zunächst eine Therapie zusammen mit Strahlentherapie (BegleittherapiePhase)
- gefolgt von einer Therapie mit Temomedac allein (MonotherapiePhase).

BegleittherapiePhase Während der BegleittherapiePhase wird Ihr Arzt mit einer TemomedacDosis von 75 mg/m² (normale Dosis) beginnen. Sie werden diese Dosis täglich für 42 Tage (maximal 49 Tage) in Kombination mit einer Strahlentherapie einnehmen. Die Dosis von Temomedac kann verzögert oder gestoppt werden, abhängig von Ihren Blutwerten und wie gut Sie das Arzneimittel während der BegleittherapiePhase vertragen. Sobald die Strahlentherapie abgeschlossen ist, werden Sie die Behandlung für 4 Wochen unterbrechen. Das gibt Ihrem Körper die Möglichkeit, sich zu erholen. Danach werden Sie die MonotherapiePhase beginnen.

MonotherapiePhase Während der MonotherapiePhase wird die Dosierung und die Art, wie Sie Temomedac in dieser Phase einnehmen, anders sein. Ihr Arzt wird Ihre genaue Dosis berechnen. Es kann bis zu 6 Behandlungsabschnitte (Zyklen) geben. Jeder davon dauert 28 Tage. Sie werden Ihre neue Dosis von Temomedac allein einmal täglich für die ersten 5 Tage („EinnahmeTage“) jedes Zyklus einnehmen. Die erste Dosis wird 150 mg/m² betragen. Danach haben Sie 23 Tage ohne Temomedac. Dies ergibt zusammen einen 28 Tage dauernden Behandlungszyklus. Nach Tag 28 beginnt der nächste Zyklus. Sie werden wieder 5 Tage nur Temomedac einnehmen, gefolgt von 23 Tagen ohne Temomedac. Die Dosis von Temomedac kann angepasst, verzögert oder gestoppt werden, abhängig von Ihren Blutwerten und wie gut Sie das Arzneimittel während der Behandlungszyklen vertragen.

Patienten mit wiederkehrenden oder sich verschlimmernden Tumoren (malignen Gliomen, wie z.B. Glioblastoma multiforme oder anaplastisches Astrozytom), die nur Temomedac einnehmen:
Ein Therapiezyklus mit Temomedac umfasst 28 Tage.

Sie werden nur Temomedac einmal täglich für die ersten 5 Tage einnehmen. Die tägliche Dosis richtet sich danach, ob Sie zuvor bereits eine Chemotherapie erhalten haben oder nicht.

Sind Sie zuvor noch nicht mit einem Chemotherapeutikum behandelt worden, beträgt Ihre tägliche Dosis für die ersten 5 Tage 200 mg/m². Sind Sie vorher schon mit einem Chemotherapeutikum behandelt worden, so beträgt Ihre tägliche Dosis für die ersten 5 Tage 150 mg/m². Danach haben Sie 23 Tage ohne Temomedac. Dies ergibt zusammen einen 28 Tage dauernden Behandlungszyklus.

Nach Tag 28 beginnt der nächste Zyklus. Sie werden wieder 5 Tage nur Temomedac bekommen, gefolgt von 23 Tagen ohne Temomedac.

Vor jedem neuen Behandlungszyklus wird eine Blutuntersuchung durchgeführt, um festzustellen, ob eine Anpassung der TemomedacDosis erforderlich ist. Abhängig von den Untersuchungsergebnissen Ihres Blutes wird Ihr Arzt unter Umständen die Dosis im nächsten Zyklus entsprechend anpassen.

Anwendung

Nehmen Sie Ihre Dosis Temomedac einmal täglich ein, vorzugsweise zur selben Tageszeit.

Nehmen Sie die Kapseln auf nüchternen Magen ein, z.B. mindestens eine Stunde vor dem Frühstück. Schlucken Sie die Kapsel(n) als Ganzes mit einem Glas Wasser. Die Kapseln dürfen nicht geöffnet oder zerkaut werden. Wenn eine Kapsel beschädigt ist, vermeiden Sie den Kontakt mit Haut, Augen und Nase. Falls dies dennoch geschehen sollte, waschen Sie die betreffende Stelle gründlich.

Abhängig von der verschriebenen Dosis müssen Sie gegebenenfalls mehr als eine Kapsel miteinander einnehmen, unter Umständen mit verschiedenen Stärken (Inhalt an Wirkstoff, in mg). Die Farbe und Markierung der Kapsel sind für jede Stärke verschieden (siehe nachfolgende Tabelle).

Stärke Farbe/Markierung Zwei Streifen in grüner Tinte auf dem Oberteil und Temomedac 5 mg „T 5 mg“ in grüner Tinte auf dem Unterteil Zwei Streifen in oranger Tinte auf dem Oberteil und Temomedac 20 mg „T 20 mg“ in oranger Tinte auf dem Unterteil Zwei Streifen in pinker Tinte auf dem Oberteil und Temomedac 100 mg „T 100 mg“ in pinker Tinte auf dem Unterteil Zwei Streifen in blauer Tinte auf dem Oberteil und Temomedac 140 mg „T 140 mg“ in blauer Tinte auf dem Unterteil Zwei Streifen in roter Tinte auf dem Oberteil und Temomedac 180 mg „T 180 mg“ in roter Tinte auf dem Unterteil Zwei Streifen in schwarzer Tinte auf dem Oberteil und Temomedac 250 mg „T 250 mg“ in schwarzer Tinte auf dem Unterteil

Vergewissern Sie sich, dass Sie Folgendes genau verstanden haben und sich daran erinnern:
- wie viele Kapseln Sie an jedem EinnahmeTag einnehmen müssen. Bitten Sie Ihren Arzt oder Apotheker dies (einschließlich der Farbe) aufzuschreiben.
- welche Tage Ihre EinnahmeTage sind. Überprüfen Sie jedes Mal die Dosis mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie einen neuen Zyklus beginnen, da sie anders als im letzten Zyklus sein kann.

Nehmen Sie Temomedac immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Fehler beim Einnehmen dieses Arzneimittels können schwere gesundheitliche Folgen haben.

Wenn Sie eine größere Menge von Temomedac eingenommen haben, als Sie sollten

Sollten Sie versehentlich eine größere Anzahl an TemomedacKapseln als vorgeschrieben eingenommen haben, müssen Sie Ihren Arzt oder Apotheker sofort aufsuchen.

Wenn Sie die Einnahme von Temomedac vergessen haben

Nehmen Sie die nicht eingenommene Dosis so bald wie möglich an demselben Tag ein. Ist bereits ein ganzer Tag vergangen, konsultieren Sie Ihren Arzt. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, außer dies erfolgt auf ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


WELCHENEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Temomedac Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf, wenn Sie etwas des Folgenden bemerken:
- eine schwere allergische (Überempfindlichkeits-) Reaktion (Nesselausschlag, keuchende Atmung oder andere Schwierigkeiten beim Atmen),
- unkontrollierte Blutungen,
- Krampfanfälle (Konvulsionen),
- Fieber,
- schwere Kopfschmerzen, die nicht vorübergehen.

Die TemomedacBehandlung kann eine Verminderung bestimmter Arten von Blutkörperchen verursachen. Dies kann zu verstärkter Bildung blauer Flecken oder Blutungen, Anämie (ein Mangel an roten Blutkörperchen), Fieber und einer verminderten Widerstandskraft gegen Infektionen führen. Die Verminderung der Anzahl der Blutkörperchen ist üblicherweise vorübergehend. In einigen Fällen kann sie anhalten und zu einer sehr schweren Form der Anämie (aplastische Anämie) führen. Ihr Arzt wird Ihr Blut regelmäßig auf etwaige Veränderungen untersuchen und erforderlichenfalls eine besondere Therapie anordnen. In einigen Fällen wird die TemomedacDosierung reduziert oder die Behandlung abgebrochen.

Nebenwirkungen aus klinischen Studien:

Nebenwirkungen treten mit einer gewissen Häufigkeit auf, die folgendermaßen definiert sind
- sehr häufig: betrifft mehr als 1 Anwender von 10
- häufig: betrifft 1 bis 10 Anwender von 100
- gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Anwender von 1.000
- selten: betrifft 1 bis 10 Anwender von 10.000
- sehr selten: betrifft weniger als 1 Anwender von 100.000
- nicht bekannt: die Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

Temomedac in Kombination mit einer Strahlentherapie bei erstmalig diagnostiziertem Glioblastom
Patienten, die Temomedac in Kombination mit einer Strahlentherapie erhalten, können andere Nebenwirkungen erleiden als Patienten, die nur Temomedac anwenden. Die folgenden Nebenwirkungen können auftreten und können ärztliche Überwachung erfordern.

Sehr häufig
: Appetitverlust, Kopfschmerzen, Verstopfung (Schwierigkeiten beim Stuhlgang), Übelkeit, Erbrechen, Hautausschlag, Haarausfall, Müdigkeit.

Häufig
: orale Infektionen, Wundinfektion, verminderte Zahl der Blutkörperchen (Neutropenie, Thrombozytopenie, Lymphopenie, Leukopenie), erhöhter Blutzuckerspiegel, Gewichtsverlust, Veränderungen des geistigen Zustandes oder der Aufmerksamkeit, Angst/Depression, Schläfrigkeit, Sprachstörungen, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Verwirrtheit, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Einschlaf- und Durchschlafstörungen, Kribbeln, Blutergüsse, Zittern, abnormales oder verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Hörschwäche, Kurzatmigkeit, Husten, Blutgerinnsel in den Beinen, Flüssigkeitseinlagerung, geschwollene Beine, Diarrhö, Magenschmerzen oder Schmerzen im Bauchraum, Sodbrennen, Magenverstimmung, Schluckbeschwerden, Mundtrockenheit, Hautreizungen oder -rötung, Hauttrockenheit, Juckreiz, Muskelschwäche, schmerzende Gelenke, starke Muskelschmerzen, häufiges Wasserlassen, Harninkontinenz, allergische Reaktion, Fieber, Strahlenschäden, Gesichtsschwellung, Schmerzen, Geschmacksveränderungen, abnormale Leberfunktionstests.

Gelegentlich
: grippeartige Symptome, rote Punkte unter der Haut, Auftreten einer Gesichtsschwellung oder von Muskelschwäche möglich, niedrige Kaliumwerte im Blut, Gewichtszunahme, Gemütsschwankungen, Halluzination und Gedächtnisschwäche, Teillähmung, Koordinationsstörungen, Schluckbeschwerden, Wahrnehmungsstörungen, partieller Sehausfall, trockene oder schmerzende Augen, Taubheit, Infektionen des Mittelohres, Ohrgeräusche, Ohrenschmerzen, Palpitationen (wenn Sie Ihren Herzschlag spüren), Blutgerinnsel in der Lunge, hoher Blutdruck, Pneumonie, Nebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Erkältung oder Grippe, Magenüberblähungen, Schwierigkeiten bei der Kontrolle der Darmtätigkeit, Hämorrhoiden, Hautabschuppung, erhöhte Hautempfindlichkeit auf Sonnenlicht, Veränderungen der Hautfarbe, vermehrtes Schwitzen, Schädigung der Muskulatur, Rückenschmerzen, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Vaginalblutungen, sexuelle Impotenz, keine oder schwere Menstruationsblutung, Vaginalreizungen, Schmerzen an der Brustdrüse, Hitzewallungen, Schüttelfrost, Verfärbung der Zunge, Veränderungen in der Geruchswahrnehmung, Durst, Erkrankungen der Zähne.

TemomedacMonotherapie bei wiederkehrendem oder fortschreitendem Gliom
Die folgenden Nebenwirkungen können auftreten und können ärztliche Überwachung erfordern.

Sehr häufig
: verminderte Zahl der Blutkörperchen (Neutropenie oder Lymphopenie, Thrombozytopenie), Appetitverlust, Kopfschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, Verstopfung (Schwierigkeiten beim Stuhlgang).

Häufig
: Gewichtsverlust, Müdigkeit, Schwindel, Kribbelgefühl, Kurzatmigkeit, Diarrhö, Schmerzen im Bauchraum, Magenverstimmung, Hautausschlag, Juckreiz, Haarausfall, Fieber, Schwäche, Schüttelfrost, Unwohlsein, Schmerzen, Geschmacksveränderungen.

Gelegentlich
: verminderte Zahl der Blutkörperchen (Panzytopenie, Anämie, Leukopenie).

Selten
: Husten, Infektionen einschließlich Lungenentzündung.

Sehr selten
: Hautrötung, Urtikaria (Nesselausschlag), schwerer Hautausschlag, allergische Reaktionen.

Andere Nebenwirkungen

Sehr seltene Fälle von schwerem Hautausschlag mit Hautschwellung, einschließlich der Handinnenfläche und der Fußsohlen, oder schmerzhafter Hautrötung und/oder Blasen am Körper oder im Mund wurden beobachtet. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn diese Erscheinungen auftreten.

Sehr selten wurden unter Behandlung mit Temomedac Nebenwirkungen beobachtet, die die Lunge betreffen. Die Patienten leiden für gewöhnlich unter Kurzatmigkeit und Husten. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie eines dieser Symptome bemerken.

Sehr selten haben Patienten, die Temomedac oder ähnliche Arzneimittel einnehmen, ein geringgradiges Risiko, andere Veränderungen der Blutzellen, einschließlich Leukämie, zu entwickeln.

Es gab Fälle von Nebenwirkungen, die die Leber betrafen, einschließlich Anstiege von Leberenzymen, erhöhte Bilirubinwerte, Probleme beim Gallenabfluss (Cholestase) und Hepatitis.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST TEMOMEDAC AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren, vorzugsweise in einem abschließbaren Schrank. Eine unbeabsichtigte Einnahme kann für Kinder tödlich sein.

Sie dürfen Temomedac nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 30°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren. Die Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Teilen Sie jede Veränderung des Aussehens der Kapseln Ihrem Apotheker mit.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: November 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Temomedac folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Haarausfall

Hautausschlag

Übelkeit

Verstopfung

Appetitverlust

Erbrechen

Müdigkeit

Kopfschmerzen

Neutropenie (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

Lymphopenie (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

Thrombozytopenie (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

Verstopfung (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

Häufig  (1 - 10%)

Schläfrigkeit

Zittern

verschwommenes Sehen

Schwindel

Schluckbeschwerden

Juckreiz

Verwirrtheit

Depression

Kurzatmigkeit

Husten

Fieber

Schmerzen

Kribbeln

Geschmacksveränderungen

Hautrötung

Muskelschwäche

Magenverstimmung

Allergische Reaktion

Mundtrockenheit

Leukopenie

Gewichtsverlust

Konzentrationsschwierigkeiten

Gleichgewichtsstörungen

Angst

Sodbrennen

Magenschmerzen

geschwollene Beine

Blutergüsse

Doppeltsehen

Harninkontinenz

Blutgerinnsel in den Beinen

Vergesslichkeit

häufiges Wasserlassen

Einschlafstörungen

Durchschlafstörungen

Hautreizungen

Flüssigkeitseinlagerung

Sprachstörungen

Thrombozytopenie

Diarrhö

schmerzende Gelenke

Neutropenie

Gesichtsschwellung

Schmerzen im Bauchraum

Wundinfektion

orale Infektionen

Lymphopenie

erhöhter Blutzuckerspiegel

Veränderungen des geistigen Zustandes

Veränderung der Aufmerksamkeit

Hörschwäche

Hauttrockenheit

starke Muskelschmerzen

Strahlenschäden

abnormale Leberfunktionstests

abnormales Sehen

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Gewichtszunahme

schmerzende Augen

Ohrenschmerzen

Blutgerinnsel in der Lunge

Schluckbeschwerden

Schwierigkeiten beim Wasserlassen

Schüttelfrost

Rückenschmerzen

Koordinationsstörungen

Durst

Taubheit

Palpitationen

Hitzewallungen

vermehrtes Schwitzen

Hautabschuppung

Vaginalblutungen

hoher Blutdruck

trockene Augen

Erkältung

Grippe

Hämorrhoiden

Halluzination

Gesichtsschwellung

Pneumonie

Veränderungen der Hautfarbe

Bronchitis

grippeartige Symptome

Nebenhöhlenentzündung

Gedächtnisschwäche

Panzytopenie (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

Anämie (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

Leukopenie (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

rote Punkte unter der Haut

niedrige Kaliumwerte im Blut

Gemütsschwankungen

Teillähmung

Wahrnehmungsstörungen

partieller Sehausfall

Infektionen des Mittelohres

Ohrgeräusche

Magenüberblähungen

Schwierigkeiten bei der Kontrolle der Darmtätigke…

erhöhte Hautempfindlichkeit auf Sonnenlicht

Schädigung der Muskulatur

sexuelle Impotenz

keine Menstruationsblutung

schwere Menstruationsblutung

Vaginalreizungen

Schmerzen an der Brustdrüse

Verfärbung der Zunge

Veränderungen in der Geruchswahrnehmung

Erkrankungen der Zähne

Mukelschwäche

Selten  (0,01 - 0,1%)

Lungenentzündung (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

Husten (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

Sehr selten  (0 - 0,01%)

Kurzatmigkeit

Hautrötung (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

schwerer Hautausschlag (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

allergische Reaktionen (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

Blasen am Körper

Blasen im Mund

Nesselsucht (wiederkehrendes oder fortschreitendes Gliom )

schmerzhafter Hautrötung

Nicht bekannt

Hepatitis

Anstiege von Leberenzymen

erhöhte Bilirubinwerte

Cholestase

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