Gesundheit aktuell - Krankheiten

  • Hashimoto-Thyreoiditis

    Hashimoto-Syndrom

    Die Hashimoto-Thyreoiditis, auch Hashimoto-Syndrom, chronische Immunthyreoiditis oder Autoimmunthyreoiditis (AIT) genannt, ist eine chronische, autoimmun bedingte Entzündung der Schilddrüse. Der Körper bildet Antikörper gegen das eigene Schilddrüsengewebe. Schilddrüsenzellen werden zerstört und können keine Schilddrüsenhormone mehr bilden. Besonders tückisch an der Hashimoto-Thyreoiditis ist, dass ihre Symptome nicht eindeutig sind. Hashimoto-Thyreoiditis ist nicht heilbar und eine der häufigsten Ursachen einer lebenslangen Schilddrüsenunterfunktion. Doch mit entsprechender medikamentöser Therapie lässt es sich ganz normal damit leben.

  • Darmspiegelung

    Darmspiegelung

    Die Darmspiegelung oder Koloskopie ist eine Untersuchung des Dickdarms (Kolon) und der ersten Zentimeter des Dünndarms. Dabei wird nach vollständiger Entleerung des Darms ein Koloskop über den After in den Darm geschoben. Das Koloskop ist ein flexibler Schlauch, der mit einer Lichtquelle und einer Kamera ausgestattet ist. Über einen Videochip werden die Bilder auf einen Monitor übertragen, auf dem der Arzt das Innere des Dickdarms betrachten kann. Gegebenenfalls kann er über das Koloskop auch Instrumente einführen, um Proben der Darmschleimhaut zu entnehmen oder kleinere Operationen durchzuführen.

  • Kopfschmerzen

    Kopfschmerzen

    Der Schädel dröhnt, es sticht, es hämmert, es zieht und drückt. Viele von uns leiden regelmäßig unter Kopfschmerzen, Frauen noch häufiger als Männer. Die Ursachen für Kopfschmerzen sind vielfältig: Erkältungen, Grippe, Magen-Darm-Infekte, aber auch das Absetzen von Schmerzmitteln sowie Alkohol, Nikotin, Stress oder Schlafmangel sind nur einige Dinge, die Kopfschmerzen auslösen können. Wichtig ist, bei den Schmerzen einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn mit dem Abklingen der auslösenden Erkrankungen oder dem Vermeiden von selbstverschuldeten Ursachen verschwinden meistens auch die Kopfschmerzen wieder.

  • Tetanus

    Tetanus

    Tetanus (Wundstarrkrampf) ist eine akute schwere Infektionskrankheit, die durch Krämpfe und Lähmungserscheinungen gekennzeichnet ist und ohne ausreichenden Impfschutz tödlich verlaufen kann. Verursacht wird Tetanus durch Giftstoffe (Toxine) des Bakteriums Clostridium tetani. Das Tetanus-Bakterium gelangt über Wunden, die mit infizierter Erde, Straßenstaub oder auch Kot von Pferden in Berührung kommen, in den Körper und vermehrt sich dort. Die Inkubationszeit (Zeit von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Symptome) beträgt durchschnittlich etwa 3-21 Tage. Der einzig sichere Schutz vor Tetanus ist die vorbeugende Impfung. Auch eine überstandene Tetanus Infektion bietet keinen Schutz, man kann immer wieder an Tetanus erkranken.

  • Nierensteine

    Nierensteine

    Manche Menschen merken gar nicht, dass sie steinreich sind. Denn so lange Nierensteine unsere harnableitenden Wege nicht blockieren, verursachen sie keine Beschwerden. Erst wenn die Nierensteine in die Harnleiter wandern und den Urinabfluss blockieren, kommt es zu schlimmen Schmerzen und einer Nierenkolik. Bei einem Nierensteinleiden (Nephrolithiasis) bilden sich aus einigen Bestandteilen des Urins Ablagerungen in den Nieren oder den ableitenden Harnwegen. Diese Ablagerungen bestehen aus auskristallisierten Salzen, die im Laufe der Zeit immer weiter anwachsen. Sie sammeln sich an allen Harnsammelstellen wie Nierenkelchen, Nierenbecken und ableitenden Harnwegen.

  • Heuschnupfen

    Heuschnupfen

    Wenn die Blüten- und Gräserpollen fliegen, dann haben wieder viele von uns mit tränenden Augen und laufender Nase zu kämpfen. Heuschnupfen tritt saisonal auf, das heißt nur zu ganz bestimmten Monaten. Danach verschwinden die Beschwerden wieder. Bei einer allergischen Reaktion auf andere Allergene (körperfremde, Allergie auslösende Substanzen) bleibt der Schnupfen so lange erhalten, wie unser Körper mit dem Allergen in Kontakt ist. Man spricht dann von einem allergischen Schnupfen.

  • Schwindel

    Schwindel

    Schwindel, auch als Vertigo bezeichnet, ist eine Gleichgewichtsstörung. Schwindel kommt völlig unerwartet, dafür aber oftmals umso heftiger. Die Welt dreht sich, wir schwanken, haben das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren oder einer Ohnmacht nahe zu sein. Schwindel entsteht dadurch, dass Informationen der Augen, der Gleichgewichtsorgane in den Innenohren und der Muskel- und Gelenkrezeptoren nicht zusammenpassen. Die Ursachen dafür sind vielfältig.

  • Fibromyalgie

    Fibromyalgie

    Als Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz, Fibromyalgiesyndrom, FMS) wird ein Schmerzsyndrom im gesamten Körper bezeichnet. Die Fibromyalgie äußert sich durch erhöhte Schmerzempfindlichkeit an typischen Druckpunkten, den sogenannten tender points. Die Fibromyalgie ist diagnostisch kaum eindeutig nachweisbar. Denn zusätzlich zu den Schmerzen bestehen bei der Fibromyalgie Begleitsymptome wie Schlafstörungen, Steifigkeitsgefühl, Schwellungsgefühl, trockener Mund, übermäßiges Schwitzen und kalte Finger und Zehen, die eine eindeutige Zuordnung erschweren. Betroffene haben oft einen Jahre langen Leidensweg hinter sich, bevor sie eine eindeutige Diagnose erhalten.

  • Mundgeruch

    Mundgeruch

    Schon ein einzelner Atemhauch kann für die Mitmenschen zu viel werden. Rund jeder fünfte Deutsche hat ein Problem mit Mundgeruch, in krankhafter Form auch Halitosis genannt. Doch nicht immer steckt mangelnde Mundhygiene hinter dem übel riechenden Atem. Mundgeruch kann auch die Folge von Krankheiten sein. Um unangenehme Gerüche verduften zu lassen ist es daher wichtig, die Ursachen des Mundgeruchs zu kennen.

  • Fatigue

    Fatigue

    Ein chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome = CFS), auch Fatigue oder Fatigue-Syndrom genannt, macht sich durch lähmende Müdigkeit, anhaltende Schwäche und körperliche und geistige Erschöpfung bemerkbar. Hinzu kommen häufig noch Kopf-, Hals-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Im Gegensatz zur normalen Erschöpfung gelingt bei Fatigue keine Besserung durch Ruhe, Schlaf und Erholung. Häufig ist Fatigue die Folge einer Krebserkrankung und tritt vor allem während und nach der Chemotherapie auf. Aber auch als Begleiterscheinung von Multipler Sklerose oder bei rheumatischen Erkrankungen kann Fatigue vorkommen.

  • Augengrippe

    Augengrippe

    Es beginnt urplötzlich mit verstärktem Tränenfluss an einem Auge. Der Augapfel wird blutrot, das Lid schwillt an, es juckt, brennt und schmerzt höllisch. Nach ein paar Tagen ist dann das zweite Auge dran. Was auf den ersten Blick aussieht wie eine normale Bindehautentzündung ist die hoch ansteckende Augengrippe (Keratokonjunktivitis epidemica). Gerade in den Wintermonaten hat die durch Adenoviren ausgelöste Augenentzündung Hochsaison. Sie ist nicht nur unangenehm, sondern auch hoch ansteckend. Übertragen wird die Augengrippe durch Schmierinfektion, eine Therapie ist leider nur für die Symptome möglich.

  • Mandelentzündung

    Mandelentzuendung

    Die Mandelentzündung (Tonsillitis, Angina tonsillaris) ist eine bakterielle Entzündung der Gaumenmandeln. Diese Infektion wird hauptsächlich durch Bakterien der Gattung Streptokokken verursacht, seltener durch Staphylokokken, Haemophilus influenza oder Pneumokokken. Besonders häufig ist die Mandelentzündung (Tonsillitis, Angina tonsillaris) bei Kindern und Jugendlichen, sie kann jedoch in jedem Lebensalter auftreten. Auch eine chronische Mandelentzündung (Tonsillitis chronica ) ist nicht selten. Sie entsteht aus einer andauernden bakteriellen Entzündung infolge ständig wiederkehrender, oft beschwerdearmer akuter Mandelentzündungen (Tonsillitis acuta).

  • Herzinfarkt

    Herzinfarkt

    Ein Herzinfarkt ist das Ergebnis einer koronaren Herzkrankheit aufgrund von Arteriosklerose und der daraus folgenden Bildung eines Thrombus (Arterienverschluss). Ein Herzinfarkt tritt auf, wenn sich eine Koronararterie (Herzkranzgefäß) plötzlich verschließt. Dadurch wird der Blutzufluss zu einem Teil des Herzmuskels (Myokard) abrupt unterbrochen. Dabei können Teile des Herzmuskels irreparabel beschädigt werden. Dieser Moment macht sich durch einen äußerst heftigen Schmerzanfall bemerkbar, der im Gegensatz zur Angina pectoris nicht wieder abklingt. Die beschädigten Teile des Herzmuskels werden durch Narbengewebe ersetzt. Im Gegensatz zum lebendigen Herzmuskel ist Narbengewebe tot und kann sich nicht mehr zusammenziehen. Wenn diese Narbe nur sehr klein ist, erholt sich das gesamte Herz wieder vollständig. Wenn die Narbe jedoch sehr groß ist, schwächt sie das Herz, denn der gesunde übrig gebliebene Herzmuskel ist nicht mehr in der Lage, die Arbeit des abgestorbenen Herzmuskels zu übernehmen.

  • Akne

    Akne

    Sie ist die Kehrseite der Pubertät. Wer Akne hat, der fühlt sich nicht mehr wohl in seiner Haut. Denn die Pickel im Gesicht und auf dem Rücken machen den Blick in den Spiegel zur Qual. Doch die Akne ist keinesfalls nur ein Problem von Heranwachsenden. Hormonelle Umstellungen in der Schwangerschaft, der monatlichen Regelblutung oder auch nach Absetzen der Pille können auch bei Erwachsenen zu Akne führen. Grund für die Akne ist eine übermäßige Fettproduktion der Talgdrüsen. Das Fett verstopft die Ausführgänge der Haut, Bakterien siedeln sich an und sorgen für Entzündungsreaktionen und die Entstehung von mit Eiter gefüllten Hautbläschen.

  • Lungenentzündung

    Lungenentzündung

    Jährlich erkranken etwa 800.000 Menschen an einer Lungenentzündung (Pneumonie). Ursache ist eine Infektion des Lungengewebes und/oder der Lungenbläschen mit Bakterien (Streptokokken, Pneumokokken, Legionellen), Viren (Grippeviren, Windpockenviren), Pilzen (Schimmelpilzen) und Parasiten. Aber auch Fremdkörper und Allergien können Auslöser einer Lungenentzündung sein. Eine Lungenentzündung kann sich in verschiedenen Bereichen der Lunge entwickeln. Eine Lobärpneumonie befällt einen Lungenlappen, die Bronchialpneumonie bildet Entzündungsherde in einem oder beiden Lungenflügeln. Fieber, Schüttelfrost und Atembeschwerden sind die typischen Beschwerden einer Lungenentzündung, sie können mehr oder minder stark ausgeprägt sein. Wird eine Lungenentzündung frühzeitig behandelt, heilt sie innerhalb von zwei bis drei Wochen aus. Schwierige Verläufe bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem können jedoch auch zum Tode führen. Vorsorge zu treffen ist daher gerade bei Risikopatienten (Säuglinge, Senioren und Menschen mit chronischen Grunderkrankungen) wichtig.

  • Cellulite

    Cellulite

    Fast jede Frau hat sie und jede Frau hasst sie: die Cellulite (Orangenhaut) an Po und Oberschenkeln. Cellulite ist völlig unabhängig von Figur und Alter. Doch es ist ein Problem, das vielen Frauen auch emotional unter die Haut geht. Weil der nächste Sommer eben ganz bestimmt kommt und der Wunsch nach der perfekten Bikinifigur am Selbstvertrauen nagt. Das lässt viele zu angeblichen Wundermitteln gegen die Dellen greifen. Leider selten mit dem gewünschten Erfolg.

  • Gastritis

    Gastritis

    Eine Gastritis ist eine Magenschleimhautentzündung, die als akute Gastritis oder chronische Gastritis auftreten kann. Die akute Gastritis kann durch Medikamente, Alkohol und bakterielle Gifte ausgelöst werden. Erste Anzeichen sind Krämpfe im Oberbauch und Sodbrennen kurz nach dem Essen. Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen kommen hinzu. Bei der chronischen Gastritis wird die Magenschleimhaut immer mehr angegriffen. Sie ist im Verlauf der Erkrankung nur noch begrenzt in der Lage, die für die Verdauung notwendige Magensäure zu produzieren. Als Ursachen der chronischen Gastritis kommen infrage: die Bildung von Antikörpern gegen die eigene Magenschleimhaut (Gastritis Typ A), die Besiedelung mit Erregern wie Heliobacter pylori (Gastritis Typ B), die Reaktion auf Medikamente und der Rückfluss von Gallenflüssigkeit in den Magen (Gastritis Typ C).

  • Neurodermitis

    Neurodermitis

    Die Haut ist chronisch trocken, entzündet, gerötet, schuppt und juckt unerträglich. Man möchte sich die ganze Zeit nur kratzen und am schlimmsten ist es, wenn im Alltag sowieso schon Stress herrscht. Auch die Blicke der Mitmenschen machen die Situation nicht gerade besser. Im Gegenteil, gerade sie gehen unter die Haut. Denn es ist eine Mischung aus Abscheu, Neugier und Ablehnung. Menschen mit Neurodermitis haben nicht nur mit ihren Hautproblemen zu kämpfen. Auch die Psyche spielt bei dieser Erkrankung eine entscheidende Rolle. Neurodermitis oder atopische Dermatitis ist eine chronische, nicht ansteckende und in Schüben auftretende Entzündungsreaktion der Haut. Im akuten Stadium kommt es zu Rötungen, Bläschenbildung, nässenden Hautstellen und Krustenbildung. Die Veränderungen der Haut treten insbesondere zur kalten Jahreszeit auf, aber auch Stress kommt als Auslöser infrage.

  • Norovirus

    Norovirus

    Es ist klein und furchtbar gemein. Bei einer Infektion mit dem hochansteckenden Norovirus kommt es zu Übelkeit, urplötzlich auftretendem und nicht enden wollendem Erbrechen, starken Bauchkrämpfen und wässrigen Durchfällen. Das Norovirus gehört zu den häufigsten Erregern infektiöser Magen-Darm-Erkrankungen. Gerade im Winter häufen sich die Ansteckungen, die immer dort auftreten, wo viele Menschen zusammenkommen.

  • Seitenstrangangina

    Seitenstrangangina

    Die Seitenstrangentzündung oder Seitenstrangangina (Angina lateralis) ist eine Form der akuten Rachenentzündung (Pharyngitis), bei der die Lymphbahnen betroffen sind, die von der oberen hinteren Rachenwand abwärts verlaufen. Bemerkbar macht sich die Seitenstrangangina (Angina lateralis) durch geschwollene Lymphknoten im Kiefer- und Halsbereich, schon leichter Druck auf die betroffenen Bereiche verursacht starke Schmerzen. Ausgelöst wird die Seitenstrangangina (Angina lateralis) in der Regel durch Bakterien (meistens Streptokokken), nicht selten ging ein Virusinfekt der Erkrankung voraus. Eine Seitenstrangangina tritt häufig bei Menschen auf, deren Mandeln nach einer Mandelentzündung (Angina tonsillaris, Tonsillitis) entfernt wurden.

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