Asperger-Syndrom – Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlung

Ein

Das Asperger-Syndrom ist eine ältere Bezeichnung für eine Form der Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Gemeint sind anhaltende Besonderheiten in sozialer Kommunikation und sozialem Miteinander sowie eingeschränkte, repetitive Interessen und Verhaltensweisen. Typisch ist, dass Sprache und Intelligenzentwicklung nicht grundsätzlich verzögert sind – dennoch können Betroffene in Alltag, Schule, Ausbildung oder Beruf deutlich belastet sein. Die Ausprägung ist sehr unterschiedlich; viele Menschen entwickeln Strategien, um Schwierigkeiten zu kompensieren („Masking“/„Camouflaging“), was die Erkennung erschweren kann.

Community über Asperger-Syndrom

Wir haben 12 Patienten Berichte zu der Krankheit Asperger-Syndrom.

Prozentualer Anteil 64% 36%
Durchschnittliche Größe in cm169180
Durchschnittliches Gewicht in kg6279
Durchschnittliches Alter in Jahren 3546
Durchschnittlicher BMI in kg/m221,4924,22

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Asperger-Syndrom

Asperger-Syndrom

Bei Asperger-Syndrom wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%% Bewertung (Durchschnitt)
Abilify17% 2
Cipralex8% 1
Elontril8% 1
Elvanse8% 2
Quetiapin8% 1
Risperdal8% 1
Sertralin8% 1
Strattera8% 1
Trimipramin8% 1

Bei Asperger-Syndrom wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%% Bewertung (Durchschnitt)
Aripiprazol17% 2 (2 Bew.)
Escitalopram8% 1 (1 Bew.)
Bupropion8% 1 (1 Bew.)
Risperidon8% 1 (1 Bew.)
Quetiapin8% 1 (1 Bew.)
Sertralin8% 1 (1 Bew.)
Trimipramin8% 1 (1 Bew.)
Atomoxetin8% 1 (1 Bew.)
Lisdexamfetamindimesilat8% 2 (2 Bew.)

Fragen zur Kranheit Asperger-Syndrom

alle Fragen zu Asperger-Syndrom

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Abilify bei Asperger-Syndrom

⌀ Durchschnitt 8,6 von 10,0 Punkten

Abilify für Depression, Asperger-Syndrom mit Müdigkeit, Unruhe, Erschöpfung, Schlaflosigkeit

Nehme Abilify für Asperger-Autismus (gegen die Reizüberflutung) und der damit einhergehenden schweren Depression. Mir hilft das Medikament sehr gut, die Nebenwirkungen am Anfang waren sehr anstrengend, nun geht es aber besser.

Abilify bei Depression, Asperger-Syndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
AbilifyDepression, Asperger-Syndrom1 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Nehme Abilify für Asperger-Autismus (gegen die Reizüberflutung) und der damit einhergehenden schweren Depression. Mir hilft das Medikament sehr gut, die Nebenwirkungen am Anfang waren sehr anstrengend, nun geht es aber besser.

Eingetragen am  20.12.2017  als Datensatz 80915
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Abilify
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Aripiprazol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1997 
Größe (cm):165  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):48
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 20.12.2017
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⌀ Durchschnitt 8,8 von 10,0 Punkten

Abilify für Asperger-Syndrom mit Schlafstörungen

Das Medikament wirkte sofort. Zunächst Einnahme von 2,5mg über zwei Tage. Etwa schon nach einer oder zwei Stunden nach der Einnahme war von der Depression keine Spur mehr (kein Gedanke würde an Selbstmord verschwendet etc.) auch die Beschäftigung mit Ängsten und die krankhafte Wendung von...

Abilify bei Asperger-Syndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
AbilifyAsperger-Syndrom7 Tage

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Das Medikament wirkte sofort. Zunächst Einnahme von 2,5mg über zwei Tage. Etwa schon nach einer oder zwei Stunden nach der Einnahme war von der Depression keine Spur mehr (kein Gedanke würde an Selbstmord verschwendet etc.) auch die Beschäftigung mit Ängsten und die krankhafte Wendung von Aufmerksamkeit nach innen (die bei unfreiwilliger Isolation auftauchen kann) haben deutlich nachgelassen.

Es tauchten Schlafstörungen auf. Doch der Schlafrhythmus war schon vor der Einnahme stark verstellt. Es kam jedoch hinzu, dass durch das Medikament der tiefe, ununterbrochene Schlaf nicht möglich wurde.

Es folge die Einnahme von 5mg die weiteren 7 Tage. Zu den positiven Aspekten kam ein enormer Antrieb im Tagesablauf hinzu. Alle liegegelassenen Aufgaben konnten wieder aufgenommen werden. Die gesteigerte Fähigkeit zu Fokussieren war dabei hilfreich, sich mit Unlösbarem nicht unnötig lange aufzuhalten.

Die Schlafstörungen setzten sich fort. Langsam verschwinden sie jedoch und langsam zeichnet sich normaler Tagesrhythmus.

Eingetragen am  11.12.2014  als Datensatz 65305
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Abilify
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Aripiprazol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1974 
Größe (cm):172  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):67
Geschlecht: männlich

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Eingetragen am 11.12.2014
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Patienten Berichte über die Anwendung von Cipralex bei Asperger-Syndrom

⌀ Durchschnitt 9,2 von 10,0 Punkten

Cipralex für Asperger-Syndrom

Weniger Schmerzen

Cipralex bei Asperger-Syndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
CipralexAsperger-Syndrom7 Jahre

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Weniger Schmerzen

Eingetragen am  31.08.2019  als Datensatz 92125
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Cipralex
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Escitalopram

Patientendaten:

Geburtsjahr:1986 
Größe (cm):193  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):100
Geschlecht: männlich

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Eingetragen am 31.08.2019
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Patienten Berichte über die Anwendung von Elontril bei Asperger-Syndrom

⌀ Durchschnitt 3,6 von 10,0 Punkten

Elontril für Depression, Aperger-Autismus mit Unruhe, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Schlaflosigkeit, Panikattacke

Elontril hat mich fast in den Selbstmord getrieben. Meine Depression wurde viel schlimmer, ich wurde wegen den kleinsten Triggern unendlich verzweifelt. Mein Appettit verschwand mit der Einnahme von Elontril und ich habe 4kg abgenommen. Es verging kein Tag ohne innerlich Unruhe und Panikattacken....

Elontril bei Depression, Aperger-Autismus

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ElontrilDepression, Aperger-Autismus1 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Elontril hat mich fast in den Selbstmord getrieben. Meine Depression wurde viel schlimmer, ich wurde wegen den kleinsten Triggern unendlich verzweifelt. Mein Appettit verschwand mit der Einnahme von Elontril und ich habe 4kg abgenommen. Es verging kein Tag ohne innerlich Unruhe und Panikattacken. Ich empfehle Elontril nicht weiter.

Eingetragen am  11.12.2017  als Datensatz 80749
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Elontril
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Bupropion

Patientendaten:

Geburtsjahr:1997 
Größe (cm):164  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):52
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 11.12.2017
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Patienten Berichte über die Anwendung von Elvanse bei Asperger-Syndrom

⌀ Durchschnitt 8,4 von 10,0 Punkten

elvanse für Schlafstörungen, Asperger-Syndrom, Konzentrationsstörungen, Asperger-Syndrom mit Zittern, Übelkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Appetitlosigkeit, Schwitzen, Zittern der Hände, Gewichtsabnahme, gestörtes Temperaturempfinden, Hitzewallung, Übelkeit mit Appetitverlust

Elvanse: Also anfangs hatte ich 30mg. Zu Beginn hat es wunderbar geholfen, nach einer Zeit aber kamen aber die starken Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit, Appetitlosigkeit usw. Nach einer weiteren Zeit hat es auch gar nicht mehr geholfen, so wurde hoch dosiert auf 40mg. Die hoch...

elvanse bei Konzentrationsstörungen, Asperger-Syndrom; Melatonin bei Schlafstörungen, Asperger-Syndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
elvanseKonzentrationsstörungen, Asperger-Syndrom5 Monate
MelatoninSchlafstörungen, Asperger-Syndrom1 Jahre

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Elvanse: Also anfangs hatte ich 30mg. Zu Beginn hat es wunderbar geholfen, nach einer Zeit aber kamen aber die starken Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit, Appetitlosigkeit usw. Nach einer weiteren Zeit hat es auch gar nicht mehr geholfen, so wurde hoch dosiert auf 40mg. Die hoch Dosierung war sehr anstrengend, wegen Kopfschmerzen und Übelkeit, welche es schwer gemacht haben sich zu konzentrieren, aber nach ca. 1 Woche hat das Medikament mir super geholfen und mein Schulleben um einiges verbessert und Migräne kommt nur noch selten mal vor. Einige Nebenwirkungen sind aber trotzdem immer da: Zittern, schwitzen, Hitze(Wallungen) und Appetitlosigkeit (welche zum Teil auch von meinen Depressionen kommt). Ich kann Elvanse wirklich empfehlen wenn man keine Probleme mit dem Essen hat, ansonsten kann Elvanse dieses Problem verschlimmern.

Melatonin: Ich hatte schon immer Probleme mit dem Einschlafen ohne dass wir wussten woran es lag bis ich diagnostiziert wurde. Uns wurde gesagt, dass die Probleme mit dem Einschlafen mit dem Asperger Zusammenhängen können. Wir haben dann Melatonin empfohlen bekommen. Erst 1mg, hat nicht geholfen. Nach einer Zeit waren es dann 5mg und diese helfen mir nun prima beim einschlafen. Ich nehme es ca. 30-35 min vorm Einschlafen und dann wirkt es prima innerhalb dieser Zeit. Kann ich empfehlen (keine Nebenwirkungen bei mir)

Eingetragen am  03.06.2022  als Datensatz 111116
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

elvanse
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Melatonin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Lisdexamfetamindimesilat

Patientendaten:

Geburtsjahr:2007 
Größe (cm):165  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):54
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 03.06.2022
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Patienten Berichte über die Anwendung von Quetiapin bei Asperger-Syndrom

⌀ Durchschnitt 8,4 von 10,0 Punkten

Quetiapin für Asperger-Syndrom

Ich habe Asperger Syndrom und ADHS und bekam Quetiapin in niedrigster Dosierung (25mg) gegen meine impulsiven Ausbrüche. Am 1. Tag nach der Einnahme kam ich schwer aus dem Bett, mir war schwindelig und insgesamt fühlte ich mich als ob das System auf Stand-by Modus runterfährt. Das Medikament tut...

Quetiapin bei Asperger-Syndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
QuetiapinAsperger-Syndromk.A.

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Ich habe Asperger Syndrom und ADHS und bekam Quetiapin in niedrigster Dosierung (25mg) gegen meine impulsiven Ausbrüche. Am 1. Tag nach der Einnahme kam ich schwer aus dem Bett, mir war schwindelig und insgesamt fühlte ich mich als ob das System auf Stand-by Modus runterfährt. Das Medikament tut was es soll fühle mich aber irgendwie fremdartig/fremdgesteuert. Als Dauermedikation wäre das für mich nichts.

Eingetragen am  15.10.2019  als Datensatz 92947
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Quetiapin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Quetiapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1982 
Größe (cm):171  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):78
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 15.10.2019
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Patienten Berichte über die Anwendung von Risperdal bei Asperger-Syndrom

⌀ Durchschnitt 7,6 von 10,0 Punkten

Risperidon für Unruhezustände, Asperger-Syndrom, leichter Zwang mit Antriebslosigkeit

Ich bekam Risperidon wegen Unruhezustände abends, leichte Zwangstendenzen und ich bin leicht im Autismus Spektrum. Ich habe verschiedenen Erfahrungen mit dem Medikament gemacht. Zum einen ist es wirkungsvoll. mit 0,5 mg ist bei mir "Ruhe im Karton" ich werde ruhiger. Auf der anderen Seite erlebte...

Risperidon bei Unruhezustände, Asperger-Syndrom, leichter Zwang

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
RisperidonUnruhezustände, Asperger-Syndrom, leichter Zwang60 Tage

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Ich bekam Risperidon wegen Unruhezustände abends, leichte Zwangstendenzen und ich bin leicht im Autismus Spektrum. Ich habe verschiedenen Erfahrungen mit dem Medikament gemacht. Zum einen ist es wirkungsvoll. mit 0,5 mg ist bei mir "Ruhe im Karton" ich werde ruhiger. Auf der anderen Seite erlebte ich am nächsten Tag öfter ein Down. Kein Antrieb etc.

Eingetragen am  11.03.2022  als Datensatz 109813
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Risperidon
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Risperidon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1988 
Größe (cm):169  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):63
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 11.03.2022
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Patienten Berichte über die Anwendung von Sertralin bei Asperger-Syndrom

⌀ Durchschnitt 3,4 von 10,0 Punkten

Sertralin für Depression, ADS, generalisierte Angststörung, Asperger-Syndrom mit Durchfall, Schwindel, Schlafstörungen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Herzrasen, Appetitlosigkeit, Schweißausbrüche, Nervosität, Absetzerscheinungen

Trotz niedriger Dosierung mit 50mg / Tag (morgens) als Einstiegsdosis, hatte ich in den ersten Wochen starke Nebenwirkungen. Ich war 2 Wochen lang zu nichts zu gebrauchen. Da sich der Körper lt. Aussage des Arztes mit der Zeit daran gewöhnt und bei vielen die Nebenwirkungen nach einer Weile...

Sertralin bei Depression, ADS, generalisierte Angststörung, Asperger-Syndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinDepression, ADS, generalisierte Angststörung, Asperger-Syndrom4 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Trotz niedriger Dosierung mit 50mg / Tag (morgens) als Einstiegsdosis, hatte ich in den ersten Wochen starke Nebenwirkungen. Ich war 2 Wochen lang zu nichts zu gebrauchen. Da sich der Körper lt. Aussage des Arztes mit der Zeit daran gewöhnt und bei vielen die Nebenwirkungen nach einer Weile verschwinden, blieb ich erstmal dabei. Die Nebenwirkungen besserten sich auch tatsächlich ab der 3. Woche.

Nach 4-5 Wochen Einnahme machte sich dann auch die Wirkung bemerkbar. Ich war zwei Wochen lang richtig euphorisch, was sich danach aber immer weiter abschwächte. Trotz zweifacher Dosiserhöhung auf 100mg und später 150mg täglich, war eine Besserung der Stimmung kaum noch spürbar. Da die antidepressive Wirkung so schnell wieder nachließ und die Nebenwirkungen weiterhin gravierend waren, setzte ich das Medikament nach 4 Monaten wieder ab. Darauf folgten noch zwei Wochen SSRI-Absetzsyndrom, von häufigen "Brainzaps", Tics und Zittern bis fieberartigen Zuständen war alles dabei.

Lediglich die Angststörung war durch Sertralin über die Dauer der Einnahme verbessert, was für mich aber in keinem Verhältnis zu den massiven Nebenwirkungen stand.

Eingetragen am  13.05.2014  als Datensatz 61337
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1984  Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):174  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):68
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 13.05.2014
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Patienten Berichte über die Anwendung von Strattera bei Asperger-Syndrom

⌀ Durchschnitt 9,4 von 10,0 Punkten

strattera für Asperger-Syndrom u. Hyperaktivität mit Appetitlosigkeit

Mein Sohn ist 8 Jahre alt, er hatte große soziale Probleme, da er sehr schnell wütend und somit grob wurde. Er schaffte es auch nicht ruhig sitzen zu bleiben und fing immer mit x-Dingen gleichzeitig an und brachte nichts zu Ende....seit 3 Monaten bekommt er Strattera, zuerst 10mg für eine Woche,...

strattera bei Asperger-Syndrom u. Hyperaktivität

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
stratteraAsperger-Syndrom u. Hyperaktivität3 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Mein Sohn ist 8 Jahre alt, er hatte große soziale Probleme, da er sehr schnell wütend und somit grob wurde. Er schaffte es auch nicht ruhig sitzen zu bleiben und fing immer mit x-Dingen gleichzeitig an und brachte nichts zu Ende....seit 3 Monaten bekommt er Strattera, zuerst 10mg für eine Woche, dann 18mg und jetzt bekommt er 25mg......wir haben auf einmal ein normales Leben, es funktioniert in der Schule, auf einmal wollen ihn Kinder besuchen, er geht auf einmal sanft mit den Tieren um.....wenn ich gewusst hätte, welch eine Erleichterung ein Medikament bringen kann, hätte ich mich nicht solange dagegen gewehrt! Die einzige Nebenwirkung die mir auffällt ist, die Appetitlosigkeit. Ich als Mama kann Strattera nur empfehlen!

Eingetragen am  05.10.2018  als Datensatz 86044
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

strattera
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Atomoxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):-  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht: -

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Eingetragen am 05.10.2018
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Patienten Berichte über die Anwendung von Trimipramin bei Asperger-Syndrom

⌀ Durchschnitt 9,0 von 10,0 Punkten

Trimipramin für Depression, ADS, generalisierte Angststörung, Asperger-Syndrom mit Medikamentenüberhang

Ich bekam Trimipramin während einer schweren, psychotischen Episode gegen meine Schlafstörungen verschrieben. Auf die Angststörung hatte es von Anfang an einen sehr positiven Effekt. Schon Minuten nach der Einnahme fühle ich mich erleichtert, die durch die Angststörung bedingte körperliche...

Trimipramin bei Depression, ADS, generalisierte Angststörung, Asperger-Syndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TrimipraminDepression, ADS, generalisierte Angststörung, Asperger-Syndrom1 Jahre

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Ich bekam Trimipramin während einer schweren, psychotischen Episode gegen meine Schlafstörungen verschrieben.

Auf die Angststörung hatte es von Anfang an einen sehr positiven Effekt. Schon Minuten nach der Einnahme fühle ich mich erleichtert, die durch die Angststörung bedingte körperliche Anspannung lässt spürbar nach. Die Unruhe und das ständige Grübeln verschwinden. Etwa eine Stunde nach der Einnahme schlafe ich sanft und zuverlässig ein - danach kann ich bis heute die Uhr stellen.

Anfangs nahm ich Dosierungen bis zu 150mg täglich, heute nehme ich Trimipramin nur noch bei Bedarf 25mg eine Stunde vor dem Einschlafen.

Da die sedierende Wirkung sehr lange anhält, komme ich allerdings morgens schwerer aus dem Bett. Insbesondere bei hohen Dosierungen war ich dadurch häufig bis zur Mittagszeit noch etwas benommen, was dann doch unangenehm sein kann.

Eingetragen am  13.05.2014  als Datensatz 61339
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Trimipramin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Trimipramin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1984  Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):174  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):68
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 13.05.2014
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Weitere Bezeichnungen, die zu Asperger-Syndrom gruppiert wurden

Aperger-Autismus, asperger, asperger autismus, Asperger Syndrom, Asperger-Syndrom u. Hyperaktivität, Asperger-Syndrom und absetzpsychose/entwickelte Schizophrenie, Asperger-Syndrom/hochfunktionaler Autismus, Asperger-Syndromperger Autismus

Klassifikation nach ICD-10

F84.5 Asperger-Syndrom

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Asperger-Syndrom Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Asperger-Syndrom (heute meist: Autismus-Spektrum-Störung) – Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlung

Das Asperger-Syndrom ist eine ältere Bezeichnung für eine Form der Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Gemeint sind anhaltende Besonderheiten in sozialer Kommunikation und sozialem Miteinander sowie eingeschränkte, repetitive Interessen und Verhaltensweisen. Typisch ist, dass Sprache und Intelligenzentwicklung nicht grundsätzlich verzögert sind – dennoch können Betroffene in Alltag, Schule, Ausbildung oder Beruf deutlich belastet sein. Die Ausprägung ist sehr unterschiedlich; viele Menschen entwickeln Strategien, um Schwierigkeiten zu kompensieren („Masking“/„Camouflaging“), was die Erkennung erschweren kann.

Dieser Beitrag dient der medizinischen Orientierung und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Eine(n) entsprechende(n) Arzt oder Ärztin finden Sie in unserer Arztsuche.

Definition: Was ist das Asperger-Syndrom?

Das Asperger-Syndrom beschreibt eine tiefgreifende Entwicklungsstörung mit autistischen Kernmerkmalen, bei der keine allgemeine Verzögerung der Sprach- oder kognitiven Entwicklung vorliegt. Bei der WHO wird „Asperger-Syndrom“ nicht mehr als eigene Diagnose geführt, sondern in der Regel unter Autismus beziehungsweise Autismus-Spektrum-Störung zusammengefasst.

Medizinisch gehört das Asperger-Syndrom zu den neuroentwicklungsbedingten Störungen: Die Besonderheiten bestehen seit der Kindheit, zeigen sich aber je nach Anforderungen, Umfeld, Unterstützung und Begleiterkrankungen unterschiedlich stark.

Andere Namen und medizinische Bezeichnungen des Asperger-Syndroms

  • Asperger-Autismus (umgangssprachlich)
  • Autismus-Spektrum-Störung (ASS) / Autism spectrum disorder (ASD)
  • Teilweise verwendet: „hochfunktionaler Autismus“ (jedoch ist der Begriff nicht einheitlich definiert)

Womit das Asperger-Syndrom verwechselt werden kann

Einige Beschwerden können ähnlich wirken, obwohl die Ursachen verschieden sind. Häufige Abgrenzungen in der Diagnostik sind:

  • ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung): z. B. Reizoffenheit, Organisationsprobleme, soziale Konflikte
  • soziale Angststörung oder soziale Phobie: sozialer Rückzug kommt auch bei Autismus vor, hat aber andere Ursachen
  • Zwangsstörung: Zwangsgedanken/-handlungen können den festen Routinen bei Autismus ähneln
  • Depression und andere affektive Störungen: sozialer Rückzug, Antriebsmangel, Überforderung
  • Sprachentwicklungs- bzw. Sozialkommunikationsstörungen (ohne repetitive Verhaltensmuster)
  • Persönlichkeitsstörungen (z. B. schizoide Persönlichkeitsstörung) – hier ist eine sorgfältige Entwicklungsanamnese wichtig

Symptome des Asperger-Syndroms

Die Symptome betreffen vor allem soziale Kommunikation und Verhalten/Interessen. Nicht alle Merkmale müssen gleichzeitig auftreten.

Typische Anzeichen in sozialer Kommunikation und Interaktion

  • Schwierigkeiten, soziale Signale (Mimik, Gestik, Tonfall, „Zwischentöne“) zuverlässig zu deuten
  • Probleme mit Small Talk, spontanen Gesprächen oder wechselseitigem Austausch
  • wörtliches Verstehen, Ironie, Andeutungen oder unausgesprochene Regeln werden schwerer erkannt
  • Auffälligkeiten im Blickkontakt (zu wenig, zu intensiv oder situationsunpassend)
  • Schwierigkeiten, Freundschaften aufzubauen oder Gruppenregeln zu verstehen

Typische Anzeichen bei Interessen, Routinen und Verhalten

  • Spezialinteressen mit starkem Fokus (oft sehr detailreiches Wissen)
  • Bedürfnis nach Vorhersehbarkeit, festen Abläufen, Stress bei Änderungen
  • wiederholende Verhaltensweisen (z. B. „Stimming“: rhythmische Bewegungen zur Selbstregulation)
  • sensorische Besonderheiten: Über- oder Unterempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht, Berührung, Gerüchen oder Schmerzen

Häufige Begleitprobleme

Das Asperger-Syndrom bei Kindern

Bei Kindern fallen häufig auf:

  • Schwierigkeiten im freien Spiel mit Gleichaltrigen
  • sehr „erwachsen“ wirkende Gespräche über Spezialthemen
  • ausgeprägtes Festhalten an Routinen
  • Überforderung in lauten oder unklaren Situationen (z. B. Schule, Pausenhof)
  • sensorische Empfindlichkeiten

Das Asperger-Syndrom bei Erwachsenen

Bei Erwachsenen stehen oft soziale Missverständnisse, berufliche Belastung, Erschöpfung durch Anpassung („Masking“) sowie Begleiterkrankungen (z. B. Angst, Depression) im Vordergrund. Manche erhalten die Diagnose erst spät, weil sie lange kompensiert haben. Ergänzend kann der Ratgeber Autismus bei Frauen und Mädchen hilfreich sein, da sich autistische Merkmale je nach Person und Lebensphase unterschiedlich zeigen können.

„Asperger-Syndrom Gesicht“ – gibt es typische Merkmale?

Ein typisches „Asperger-Gesicht“ gibt es nicht. Manche Menschen wirken durch Mimik, Blickkontakt oder Gesprächsführung „anders“ (z. B. weniger mimisch oder sehr konzentriert), das ist jedoch nicht spezifisch und kein Diagnosekriterium.

Warnzeichen: Wenn zusätzlich starke depressive Symptome, Selbstverletzungen, Suizidgedanken, schwere Aggressionsausbrüche, deutlicher Leistungsabfall oder massive Überforderung auftreten, sollte zeitnah ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung ist sofortige Hilfe (Notruf/Notdienst) erforderlich.

Ursachen und Risikofaktoren des Asperger-Syndroms

Die Ursachen sind multifaktoriell. Wissenschaftlich gut belegt ist eine starke genetische Mitbeteiligung. Daneben werden Einflüsse in der frühkindlichen Entwicklung (z. B. während Schwangerschaft und früher Kindheit) diskutiert. Ein einzelner Auslöser ist in der Regel nicht identifizierbar.

Wichtig zur Einordnung:

  • Autistische Merkmale entstehen nicht durch „falsche Erziehung“ oder mangelnde Zuwendung.
  • Impfungen – insbesondere die MMR-Impfung – erhöhen nach heutigem Wissensstand nicht das Autismus-Risiko.

Diagnose des Asperger-Syndroms

Die Diagnose "Asperger Autismus" gibt es heute nicht mehr. Vielmehr erfolgt eine Einordnung aufgrund der Kriterien der Autismus Spektrums Störung. Sie erfolgt durch spezialisierte Fachstellen (z. B. Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie oder klinische Psychologie, häufig in Autismus-Ambulanzen).

Typische Bausteine der Diagnostik:

  • Anamnese (Entwicklungs- und Lebensgeschichte): frühe soziale Entwicklung, Spielverhalten, Sprache, Schule, Beziehungen, Alltag
  • Fremdanamnese (bei Kindern v. a. Eltern, ggf. Kindergarten/Schule, bei Erwachsenen – wenn möglich – Bezugspersonen)
  • klinische Beobachtung und strukturierte Gespräche
  • standardisierte Verfahren (je nach Alter und Fragestellung), z. B. Beobachtungs- und Interviewinstrumente sowie Fragebögen zur Erfassung autistischer Merkmale.
  • Differentialdiagnostik und Erfassung von Begleiterkrankungen (ADHS, Angst, Depression, Zwang, Traumafolgen u. a.)

Asperger-Syndrom Test / Asperger-Syndrom Test online

Online-„Tests“ sind in der Regel Screening-Fragebögen. Sie können Hinweise geben, ersetzen aber keine Diagnostik. Eine verlässliche Einordnung benötigt immer eine fachliche Beurteilung, weil ähnliche Beschwerden auch andere Ursachen haben können.

Behandlung des Asperger-Syndroms (veralteter Begriff, wird heute nicht mehr genutzt)

Eine Behandlung richtet sich nicht auf „Heilung“ autistischer Merkmale, sondern auf Alltagsbewältigung, Teilhabe und den Umgang mit Belastungen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt stark von Alter, Ausprägung, Umfeld und Begleiterkrankungen ab.

Mögliche Bausteine (leitliniennah und üblich):

  • Psychoedukation (Aufklärung) für Betroffene und Angehörige
  • Unterstützende Therapien je nach Bedarf, z. B. Training sozialer Kompetenzen, Kommunikationstraining (pragmatische Sprache), Stress- und Emotionsregulation
  • Psychotherapie bei Begleiterkrankungen (z. B. kognitive Verhaltenstherapie bei Angst/Depression) – angepasst an autistische Informationsverarbeitung
  • Ergotherapie (u. a. bei Alltagsstruktur, sensorischer Verarbeitung, Feinmotorik)
  • Unterstützung in Schule/Ausbildung/Beruf (Nachteilsausgleich, strukturierende Hilfen, Coaching)
  • Familien- und Bezugspersonenarbeit (insbesondere im Kindes- und Jugendalter)

Medikamente

Es gibt keine Medikamente, die die Kernmerkmale einer Autismus-Spektrum-Störung spezifisch „beseitigen“. Medikamente können jedoch bei Begleiterkrankungen oder ausgeprägten Begleitsymptomen (z. B. ADHS, Angst, Depression, starke Reizbarkeit) nach fachärztlicher Abwägung eingesetzt werden.

Verlauf, Dauer und Prognose beim Asperger-Syndrom

Autistische Merkmale sind in der Regel lebenslang vorhanden. Viele Menschen entwickeln mit der Zeit hilfreiche Strategien und profitieren von passenden Rahmenbedingungen, Unterstützung und Behandlung von Begleiterkrankungen. Die Prognose hängt unter anderem ab von:

  • individueller Ausprägung und Ressourcen
  • frühem Erkennen und Unterstützung
  • Belastungen im Umfeld (Schule, Arbeit, Beziehungen)
  • Begleiterkrankungen und deren Behandlung

Mögliche Komplikationen sind anhaltender Stress, soziale Isolation, Depressionen/Angststörungen oder wiederholte Überlastungsreaktionen.

Häufige Fragen zum Asperger-Syndrom

Was ist das Asperger-Syndrom?

Das Asperger-Syndrom ist eine ältere Bezeichnung für eine Form der Autismus-Spektrum-Störung. Betroffen sind vor allem soziale Kommunikation und Interaktion sowie Interessen- und Verhaltensmuster.

Welche Symptome hat das Asperger-Syndrom bei Erwachsenen?

Häufig sind soziale Missverständnisse, Überforderung in unstrukturierten Situationen, starke Erschöpfung durch Anpassung („Masking“) sowie Begleiterkrankungen wie Angst oder Depression.

Welche Anzeichen sprechen für ein Asperger-Syndrom bei einem Kind?

Hinweise können Schwierigkeiten im Umgang mit Gleichaltrigen, starkes Festhalten an Routinen, Spezialinteressen, sensorische Empfindlichkeiten und Probleme mit sozialen Regeln sein – bei meist unauffälliger Sprachentwicklung.

Gibt es einen Asperger-Syndrom Test online?

Online-Tests sind meist Fragebögen zur Orientierung. Sie können Hinweise liefern, sind aber nicht beweisend. Eine Diagnose erfordert eine fachliche Abklärung.

Was ist die Ursache des Asperger-Syndroms?

Die Entstehung ist multifaktoriell, mit starker genetischer Mitbeteiligung. Ein einzelner Auslöser ist selten benennbar. Impfungen erhöhen das Autismus-Risiko nach heutigem Wissensstand nicht.

Ist das Asperger-Syndrom heilbar?

Autistische Merkmale verschwinden in der Regel nicht vollständig. Unterstützungsangebote, passende Rahmenbedingungen und die Behandlung von Begleiterkrankungen können jedoch die Lebensqualität und Teilhabe deutlich verbessern.

Worin unterscheidet sich das Asperger-Syndrom von „Autismus“?

Historisch wurde „Asperger“ als Autismusform ohne deutliche Sprach- oder Intelligenzentwicklungsverzögerung beschrieben. Moderne Klassifikationen fassen die Formen überwiegend als Autismus-Spektrum zusammen.

Woran erkennt man Anzeichen des Asperger-Syndroms im Gesicht?

Ein typisches „Asperger-Gesicht“ gibt es nicht. Auffälligkeiten betreffen eher Blickkontakt, Mimik oder Gesprächsführung und sind nicht spezifisch.

Können ADHS und das Asperger-Syndrom gleichzeitig vorkommen?

Ja, ADHS und Autismus-Spektrum-Störungen können gemeinsam auftreten. Deshalb ist eine sorgfältige Diagnostik wichtig.

Quellen

Autor

Elisabeth Maußner ist studierte Journalistin und schreibt bei der ärzte.de MediService GmbH & Co. KG seit 2017 zu medizinischen Themen. Ihr Ziel: komplexe Zusammenhänge und wissenschaftliche Hintergründe einfach und für jeden verständlich auszudrücken. Die erfahrene Autorin hat bereits über 400 Artikel zu Gesundheits- und Medizinthemen verfasst, die u.a. auf aerzte.de, sanego.de und arzttermine.de veröffentlicht wurden.

Außerdem durfte sie Erfahrung beim Radio und beim Produzieren von Videos sammeln.

Persönlich interessiert sie sich insbesondere für Kinder- und Frauengesundheit, eine ausgewogene, intuitive Ernährung und die Digitalisierung im Gesundheitswesen.