Behandlungs-Dauer: März 2012 bis März 2012
Versicherung: Der Patient ist gesetzlich versichert.
Geschlecht des Patienten: männlich
Ich wollte eine Hautuntersuchung, wie es durch die Geseztliche Krankenkasse alle 2 Jahre vorgeschrieben ist. Nach etwas Wartezeit erhielt ich einen langen Bogen, den ich im Untersuchungszimmer zum Studium bekam. In dem war aufgelistet, welche Leistungen alles extra kosten, dafür hatte ich ein paar Minuten, bis die Ärztin kam und dann wissen wollte, weshalb ich bei ihr bin. Ich erkläre ihr, dass ich eine Hautuntersuchung möchte. Für diese sollte ich 20€ zusätzlich zahlen, da die GK die Benutzung der Lupe nicht übernimmt. Ich sagte ihr, wenn es Verdachtmomente gibt, läßt sich immer noch darüber reden, deshalb kann man aber bestimmt untersuchen. Die Ärztin hat sich im Abstand von 40cm vor mich hingestellt und gesagt, sie könne nichts sehen, zeigte mit dem Finger auf eine Stelle und meinte, "da ist ein dunkler Fleck!". Nach Zahlung nahm sie die Lupe für weniger als 10 s in die Hand, denn weitere "dunkle" Stellen gab es nicht, da ich eine sehr gute Haut habe. Die Frage, ob die Batterie der Lupe so teuer ist, blieb von ihr unbeantwortet.
Für mich erfüllt die Ärztin nicht die Mindestanforderungen, denn so wie ein Tischler ein Hammer, ein Metzger ein Messer, ein Chirurge ein Skalpell, ein Arzt ein Stethoskop zum Handwerkszeug benötigt, so gehört für einen Hautarzt die Lupe dazu! Oder sehe ich dies falsch?
Ein paar Ratschläge bekam ich anschließend, dass ich in einen halben Jahr gleich wieder kommen sollte (...falls Sonne meine Haut rauht, usw. usf.). Mit anderen Worten, sie machte Angst, weil dies u.a. eine Triebfeder für ihr Geschäft ist. Auch wenn es bei mir keinen Grund gibt und die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung sehr gering ist, weil ich nur wenige Male/Leberflecke (<10) habe, sollte ich jedes Jahr zur Untersuchung kommen, auch wenn gesetzlich nur alle 2 Jahre geplant sind. Die zu zahlenden Kosten sind dann natürlich höher!